Quellen der Menschheit

Glossar

Sāmaveda · 13 Begriffe

Sāmaveda
„Wissen der Gesänge“ (sāman „Gesang, Melodie“ + veda): der dritte Veda, Textsammlung für den Vortrag der Udgātṛ-Priester. Erhaltene Schulen: Kauthuma, Jaiminīya, Rāṇāyanīya.
ārcika
„Verspaket“ (von ṛc, Vers): Pūrvārcika und Uttarārcika sind die beiden Hauptteile der Saṃhitā.
prapāṭhaka
„Vorlesung, Abschnitt“: größere Texteinheit; jeweils in Ardhas („Hälften“) geteilt.
daśati
Zehnergruppe von Mantras im Pūrvārcika.
tṛca
Dreiversgruppe des Uttarārcika, die als Einheit gesungen wird.
sāman
Gesungene Melodie, über einem Vers (ṛc) gesungen; der Verstext ist Träger der Melodie.
stobha
Eingeschobene Gesangssilbe ohne Wortbedeutung (etwa hāu, hoi); hier unübersetzt.
udgātṛ
„Sänger, Aufsteiger“: der Priester, der die Sāman singt.
Pavamāna
„der sich Klärende“: Soma, wenn der Saft durch das Seihtuch läuft.
yajña
Von √yaj „verehren, weihen“. Wird hier je nach Kontext Verehrung, Weihehandlung oder Darbringung genannt, nicht automatisch „Opfer“.
hotṛ
„Rufer, Anrufer“ (√hu), der Priester, der die Götter herbeiruft.
[?]
Kennzeichnet eine unsichere Wiedergabe.
[Anm.: …]
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