Glossar
Jaiminīya-Brāhmaṇa · 79 Begriffe
- Agnihotra
- Das morgendliche und abendliche Trankopfer von Milch in das heilige Feuer, eines der Grundrituale des vedischen Opferkults; Kāṇḍa 1 des JB deutet es ausführlich als Mittel zur Erlangung der Unsterblichkeit. das tägliche Feueropfer
- Darśapūrṇamāsa
- Das an Neu- und Vollmond wiederkehrende Opferpaar, eines der grundlegenden Haustieropfer (iṣṭi) des śrauta-Ritualsystems. Neu- und Vollmondopfer
- Cāturmāsya
- Eine Reihe von drei Opfern, die im Abstand von je vier Monaten den Jahreslauf begleiten. Vierjahreszeitenopfer
- Agniṣṭoma
- Das einfachste und grundlegende der großen Soma-Opfer, dem gegenüber die übrigen (Ukthya, Ṣoḍaśin, Atirātra, Aptoryāma) als Erweiterungen gelten. Grundform des Soma-Opfers
- Ukthya
- Eine um zusätzliche Preislieder (ukthas) erweiterte Form des Soma-Opfers, aufbauend auf dem Agniṣṭoma. erweiterte Soma-Opferform
- Ṣoḍaśin
- Eine Soma-Opferform mit einem zusätzlichen, sechzehnten Preislied gegenüber dem Ukthya. "der Sechzehnte"
- Atirātra
- Eine sich über eine ganze Nacht erstreckende Form des Soma-Opfers mit zusätzlichen nächtlichen Preisliedrunden. "Übernacht-Opfer"
- Aptoryāma
- Die umfangreichste Steigerungsform des Soma-Opfers, aufbauend auf dem Atirātra. erweitertes Atirātra-Opfer
- Vājapeya
- Ein großes Soma-Opfer, das unter anderem ein rituelles Wagenrennen einschließt und mit königlicher bzw. brahmanischer Rangerhöhung verbunden ist. "Kraft-Trank-Opfer"
- Sāmidhenī
- Eine Serie von Versen (in der Regel fünfzehn), die beim rituellen Anzünden bzw. Schüren des Opferfeuers rezitiert werden. Anzündungsverse
- Puroḍāśa
- Ein aus gemahlenem Getreide gebackener Opferkuchen, eine der Grundformen der Opfergabe neben Trank- und Tieropfern. Opferkuchen
- Avabhṛtha
- Das rituelle Reinigungsbad, das ein Opfer abschließt und von seinen Rückständen löst. Abschlussbad
- Dīkṣā
- Die vorbereitende Weihe des Opferherrn, durch die er in den heiligen, vom Alltag abgesonderten Zustand des Geweihten übertritt. Weihe
- Sāman
- Der auf einen Ṛgveda-Vers gesetzte, melodisch ausgestaltete Gesang der Udgātṛ-Priester; das gesamte JB kreist um die rechte Ausführung und Deutung solcher Gesänge. vedischer Melodiegesang
- Hiṃkāra
- Der einleitende Teil des Sāman-Gesangs, benannt nach der gesungenen Silbe "hiṃ". die einleitende "Hiṃ"-Silbe
- Prastāva
- Der zweite Teil des fünfgliedrigen Sāman-Gesangs, vom Prastotṛ-Priester vorgetragen. Vorgesang
- Udgītha
- Der zentrale, laut gesungene Teil des Sāman, vom Udgātṛ-Priester vorgetragen; zugleich mystische Bezeichnung für die Silbe Oṃ. Hauptgesang
- Pratihāra
- Der auf den Udgītha folgende Teil des Sāman-Gesangs, vom Pratihartṛ-Priester vorgetragen. Antwortgesang
- Upadrava
- Ein dem Udgītha entsprechender, ihm nachgeordneter Teil bestimmter erweiterter Sāman-Formen. Nachgesang
- Nidhana
- Der abschließende Teil des Sāman-Gesangs, gemeinsam von mehreren Priestern gesungen. Schlussgesang
- Stobha
- Eine dem eigentlichen Vers-Wortlaut eingefügte, meist sinnfreie Silbe oder Silbenfolge (etwa hiṃ, hoyi, hā), die dem Sāman-Gesang seine charakteristische Klanggestalt verleiht. klangliche Vollzugssilbe
- Svara
- In der in Kāṇḍa 1 diskutierten Vierteilung des Sāman einer der Bestandteile, der dem eigentlichen gesungenen Vokalklang zugeordnet wird. "Klangteil" des Sāman
- Aiḍa / Aiḷa
- Ein weiterer der in Kāṇḍa 1 unterschiedenen Bestandteile des Sāman, mit der Iḷā (der Opferspeise-Gottheit) in Verbindung gebracht. "Iḷā-Teil" des Sāman
- Ṛkṣama
- Derjenige Bestandteil des Sāman, der dem zugrundeliegenden Ṛc-Vers selbst entspricht. "Vers-Gleichteil" des Sāman
- Trivṛtstoma
- Die einfachste, dreiteilige Grundform der Preislied-Wiederholung (stoma); die Zahlwörter benennen jeweils, wie oft der Kernvers im Lauf des Gesangs wiederholt wird. "dreifacher" Stoma
- Pañcadaśastoma
- Eine erweiterte Stoma-Form mit fünfzehn Wiederholungen, u. a. beim Agnihotra-verwandten Ṣaḍaha-Ritus erwähnt. "fünfzehnfacher" Stoma
- Bahiṣpavamāna
- Der erste, außerhalb der Opferhalle gesungene Preisgesang des Soma-Opfers, mit dem der Somasaft geläutert gefeiert wird. das "äußere Läuterungslied"
- Rathantara
- Eines der ältesten und wichtigsten Sāman-Melodien, dem Ṛgveda-Sänger Vasiṣṭha zugeschrieben und traditionell mit männlicher, feuerhafter Kraft verbunden. ein Grund-Sāman
- Bṛhat-Sāman
- Neben dem Rathantara das zweite der beiden ältesten Grund-Sāmans, traditionell mit dem Sonnen- bzw. Himmelslicht verbunden. ein Grund-Sāman
- Vāmadevya
- Ein nach dem Ṛṣi Vāmadeva benanntes Sāman, das im JB u. a. mit Zeugung und Fortpflanzung in Verbindung gebracht wird. ein Sāman
- Yajñāyajñīya
- Ein Sāman, dessen Name auf den wiederholten Ruf "yajñāya yajñīyam" zurückgeht; im JB u. a. als das eigentliche "Euter" des Opfers gedeutet, aus dem der Opfernde schöpft. ein Sāman
- Gāyatrī
- Das kürzeste und heiligste der vedischen Versmaße (drei Zeilen zu je acht Silben), zugleich als Göttin personifiziert; siehe auch das Glossar der JUB. vierundzwanzigsilbiges Versmaß
- Triṣṭubh
- Ein vedisches Versmaß aus vier Elfsilblern, häufig mit kriegerischer bzw. indrischer Kraft assoziiert. vierzigsilbiges Versmaß
- Jagatī
- Ein vedisches Versmaß aus vier Zwölfsilblern. achtundvierzigsilbiges Versmaß
- Anuṣṭubh
- Ein vedisches Versmaß aus vier Achtsilblern, Vorläufer des klassischen Śloka. zweiunddreißigsilbiges Versmaß
- Vasiṣṭha
- Einer der großen vedischen Seher-Sänger, dem u. a. das Rathantara-Sāman zugeschrieben wird und dessen Familie im JB mehrfach als Beispiel erfolgreicher Ritualkenntnis angeführt wird. vedischer Ṛṣi und Sängerfamilie
- Bhāllaveya
- Ein im JB wiederholt als Autorität zitierter Lehrer (Nachkomme bzw. Schüler eines Bhallu / Bhallaveya). Lehrer der Sāmaveda-Tradition
- Vājasaneya
- Bezeichnung eines Angehörigen der nach Yājñavalkya Vājasaneya benannten Schule, im JB als Gesprächspartner in einer Lehrdiskussion zitiert. Lehrer (Anhänger Yājñavalkyas)
- Prajāpati
- Der Schöpfergott der Brāhmaṇa-Literatur, der durch Askese, Opfer und Selbstopferung die Welt und die Wesen hervorbringt; siehe auch das Glossar der JUB. "Herr der Geschöpfe"
- Sattra
- Ein sich über viele Tage, Monate oder sogar ein Jahr erstreckendes Soma-Opfer, das von einer Gruppe gleichberechtigter Priester ohne einzelnen Opferherrn gemeinsam vollzogen wird. Opfersitzung
- Dakṣiṇā
- Die dem Priester für seinen Dienst geschuldete Gabe (Vieh, Gold, Land u. Ä.), deren Höhe und Art oft selbst rituell-symbolisch gedeutet wird. Priestergabe
- Vaṣaṭ-Ruf
- Der von Hotṛ-Priestern beim Darbringen der Opferspende ausgestoßene Ruf, der die eigentliche Übergabe der Gabe an die Gottheit begleitet. der Ausruf "vaṣaṭ!"
- Vyāhṛti
- Die drei aus den drei Veden hervorgegangenen heiligen Silben, die den drei Welten (Erde, Zwischenraum, Himmel) entsprechen und im JB als Allheilmittel gegen jede Art von Opferpanne gelten. die heiligen Ausrufe "Bhūr, Bhuvaḥ, Svaḥ"
- Havirdhāna
- Der Wagenschuppen des Soma-Opferplatzes, in dem die beiden Somawagen stehen und der Soma gepresst wird. der Wagenschuppen
- Graha
- Allgemeine Bezeichnung für die zahlreichen, oft nach ihrer Gottheit benannten Becher, mit denen beim Soma-Opfer einzelne Somaportionen entnommen und dargebracht werden. Trankopfer-Becher
- Camasa
- Ein besonderer, den einzelnen Priestern individuell zugeordneter Becher, aus dem am Ende bestimmter Riten Soma getrunken wird. Somabecher
- Grāvan
- Die Steine, mit denen die Somastängel ausgepresst werden; ihr Klang gilt im JB gelegentlich selbst als eine Art Rede. Pressstein
- Gārhapatya, Āhavanīya, Anvāhāryapacana
- Das häusliche Feuer (Gārhapatya), das östliche Opferfeuer (Āhavanīya) und das südliche Feuer (Anvāhāryapacana, auch Dakṣiṇāgni), zwischen denen die verschiedenen Opferhandlungen aufgeteilt sind. die drei heiligen Feuer
- Saptadaśastoma
- Eine Stoma-Form mit siebzehn Wiederholungen, im JB u. a. mit Prajāpati und dem Weg zur Himmelswelt gleichgesetzt. "siebzehnfacher" Stoma
- Ekaviṃśastoma
- Eine weitere erweiterte Stoma-Form mit einundzwanzig Wiederholungen. "einundzwanzigfacher" Stoma
- Pṛṣṭha
- Eine Gruppe besonders altertümlicher Sāmans (u. a. Rathantara, Bṛhat, Vairūpa, Vairāja), die im JB wiederholt mit den Jahreszeiten gleichgesetzt werden. "Rücken"-Sāmans
- Nidhanavant
- In der grundlegenden Vierteilung des Sāman derjenige Bestandteil, der dem abschließenden Nidhana-Gesang zugeordnet und mit der Nachkommenschaft in Verbindung gebracht wird. "Nidhana-versehen"-Teil des Sāman
- Om (Praṇava)
- Die als "verdichtete Silbe der drei Veden" gedeutete Kernsilbe des Udgītha-Gesangs, deren Aufnahme dem Sāman erst seine volle Kraft verleiht. die heilige Silbe
- Bhrātṛvya
- Der männliche Verwandte gleichen Ranges (oft ein Vetter), der als natürlicher Rivale um Erbe, Rang und Opferruhm gilt; im JB Zielscheibe zahlreicher "überwältigender" Ritualtechniken. hassender Rivale
- Brahmavarcas
- Die geistig-spirituelle Ausstrahlung des Brahmanenstandes bzw. brahmanischer Gelehrsamkeit, eine der vier im JB immer wieder genannten Grundwünsche neben Nachkommenschaft, Vieh und Kṣatra. heilige Glut
- Indriya
- Die tatkräftige, oft mit Indra assoziierte Lebens- und Willenskraft eines Wesens, unterschieden von bloßer körperlicher Stärke (Vīrya). Vitalkraft
- Virāj
- Ein zehnsilbiges Versmaß, das zugleich als eigenständige Göttin der Speise und Fülle personifiziert wird; das JB unterscheidet eine göttliche, eine opferliche und eine menschliche Virāj. zehnsilbiges Versmaß
- Iḷā
- Die mit Vieh und Nahrung gleichgesetzte weibliche Gottheit der Opferspeise; von ihr abgeleitet, aber als eigener Sāman-Klassenname zu unterscheiden ist das neutrale "Aiḷa". Opferspeise und Nahrungs-Göttin
- Pitṛloka
- Die Welt der verstorbenen Vorfahren (Pitṛs), eine der drei im JB unterschiedenen Jenseitswelten neben Götter- und Gandharvenwelt. Väterwelt
- Gandharvaloka
- Die Welt der Gandharvas, himmlischer Musiker- und Wächterwesen, im JB als eine der möglichen, jedoch dem vollen Götterhimmel nachgeordneten Jenseitsziele genannt. Gandharven-Welt
- Yama
- Der erste Sterbliche und Herrscher über die Welt der Verstorbenen, zu dem bestimmte Bestattungsgesänge (etwa das Yāma-Sāman) den Toten geleiten. Gott der Toten
- Śāṭyāyani
- Der im gesamten Kāṇḍa 1 mit Abstand am häufigsten als Autorität angeführte Lehrer, dessen Entscheidungen in Streitfragen der Sāman-Praxis meist das letzte Wort haben. vielzitierter Lehrer
- Bhṛgu Vāruṇi
- Ein hochmütiger junger Brahmane, der in Kāṇḍa 1 auf einer Vision in die Jenseitswelten reist und dort von seinem Vater Varuṇa die wahren Folgen richtiger und falscher Opferpraxis gezeigt bekommt. Sohn Varuṇas, Jenseitsreisender
- Trita Āptya
- Ein Seher, der der Sage nach von seinen Brüdern in einen Brunnen gestoßen wurde und sich durch das ihm eigene Sāman selbst rettete. vedischer Ṛṣi
- Agastya
- Ein berühmter Seher, dem u. a. Rezitationen zur Vertreibung der Rakṣas-Dämonen und zur Überwältigung rivalisierender Opferer zugeschrieben werden. vedischer Ṛṣi
- Janaka (von Videha)
- Ein für seine Opfergelehrsamkeit berühmter König, der in Kāṇḍa 1 wiederholt als überlegener Gesprächspartner und Richter in Streitgesprächen zwischen Brahmanen auftritt. König von Videha
- Dvādaśāha
- Ein zwölf Tage währendes Sattra-Opfer, kosmologisch mit dem Jahr und seinen zwölf Monaten gleichgesetzt; das gesamte Kāṇḍa 3 des JB ist überwiegend seiner rituellen und mythologischen Begründung gewidmet. Zwölftage-Opfer
- Gavāmayana
- Das ganzjährige Sattra-Opfer, dessen Ablauf – von der Weihe über den Katalog der Eintags- und Ahīna-Opfer bis zum Mahāvrata-Tag – den gesamten Kāṇḍa 2 des JB bildet. „Kühe-Wander-Opfer“
- Parokṣapriyatva
- Ein im JB, besonders in Kāṇḍa 3, wiederholt namentlich genannter Deutungsgrundsatz: Der wahre Name oder die wahre Gestalt einer Sache wird durch eine verhüllte, rätselhaftere Bezeichnung ersetzt, weil die Götter gerade das Verhüllte bevorzugen. „die Götter lieben das Verhüllte“
- Mahānāmnī
- Eine Gruppe besonders heiliger, mit Sīmā- und Śakvarī-Versen verbundener Verse des Mahāvrata-Tages, deren Ursprungsmythos (Kāṇḍa 3) sie als verhüllte Bezeichnung für ein ursprüngliches „Mahāmānī“, Großmaß, deutet. die „Großen Namen“-Verse
- Vala
- Ein von den dämonischen Paṇis bewachter Fels bzw. eine Höhle, in der die Kühe (bzw. das Licht) verborgen gehalten werden, bis Indra und Helfer wie die Hündin Saramā sie befreien; ein zentraler Ätiologie-Mythos für zahlreiche Sāmans in Kāṇḍa 2 und 3. die Felshöhle der geraubten Kühe
- Hiraṇyagarbha
- Kosmogonischer Mythos (cf. Ṛgveda 10.121) vom goldenen Weltei, aus dem Prajāpati bzw. Brahman hervorgeht; das JB überliefert in Kāṇḍa 3 zwei voneinander unabhängige Fassungen dieses Mythos. das „goldene Ei“
- Cyavana Bhārgava
- Ein greiser Ṛṣi, der in einer ausführlichen, eigenständigen Erzählung in Kāṇḍa 3 durch die Aśvins verjüngt wird und im Gegenzug Dadhyañc Ātharvaṇas geheimes Wissen für sie zugänglich macht. verjüngter Seher
- Dadhyañc Ātharvaṇa
- Auch Dadhīci genannt; ein Ṛṣi, dessen Wissen unter einem untergeschobenen Pferdehaupt vor Indras Enthauptungsdrohung verborgen und nach dessen Zerschlagung durch die Aśvins wiederhergestellt wird (cf. Ṛgveda 1.116f.). Seher mit dem Pferdehaupt
- Rājasūya
- Das große Weiheritual zur Erhebung eines Königs, aus Varuṇas eigenem Wunsch entstanden; in Kāṇḍa 2 des JB ausführlich behandelt. Königsweihe
- Aśvamedha
- Das große königliche Opfer eines freigelassenen, ein Jahr wandernden Hengstes; in Kāṇḍa 2 des JB unter anderem mit einem Schöpfungskatalog von Wildtieren und Feldfrüchten verbunden. Pferdeopfer
- Mahāvrata
- Der liturgische Höhepunkt des Gavāmayana-Sattra, mit eigenem Instrumentenkatalog, rituellem Ringkampf und der Zusammenfügung der Priester zum kosmischen Puruṣa; Schlusspunkt des in Kāṇḍa 2 behandelten Jahres-Opfers. „Große Gelübde“-Tag
- Teja, Indriya, Vīrya
- Eine im JB wiederkehrende Trias von Vitalqualitäten, die Göttern oder Menschen geraubt und rituell zurückgewonnen werden kann; in Kāṇḍa 3 mehrfach Gegenstand eigener Raub- und Rückgewinnungsmythen. Glut, Fähigkeit, Manneskraft
- Nāsadīya-Sūkta
- Der berühmte, die Entstehung der Welt aus dem „Nicht-Seienden“ befragende Hymnus; das JB führt ihn gegen Ende von Kāṇḍa 3 nahezu wörtlich an, unmittelbar vor der zweiten Fassung des Hiraṇyagarbha-Mythos. der Schöpfungshymnus Ṛgveda 10.129