Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Āraṇya-Ārcika

Kapitel 2 Āraṇya: Milch in den Kühen, Indra mit den Falben, Vasiṣṭhas Rathantara

tvametadadhārayaḥ kṛṣṇāsu rohiṇīṣu ca paruṣṇīṣu ruśatpayaḥ

Du hast dies getragen: in den schwarzen und in den roten Kühen und in den scheckigen [?] die helle Milch.

arūrucaduṣasaḥ pṛśniragriya ukṣā mimeti bhuvaneṣu vājayuḥ māyāvino mamire asya māyayā nṛcakṣasaḥ pitaro garbhamādadhuḥ

Der gescheckte Stier, der erste, ließ die Morgenröten erstrahlen; er brüllt in den Welten, nach Kraft strebend; die Listenreichen bemaßen durch seine Kraft, die männerschauenden Väter setzten den Keim ein.

indra iddharyoḥ sacā sammiśla ā vacoyujā indro vajrī hiraṇyayaḥ

Indra, zusammen mit den beiden Falben, den beiden durch das Wort Angeschirrten, vereint; Indra, der Keulenträger, der goldene.

indra vājeṣu no 'va sahasrapradhaneṣu ca ugra ugrābhirūtibhiḥ

Indra, hilf uns in den Kraftproben und in den tausendfach gewinnenden Kämpfen; Gewaltiger, mit gewaltigen Hilfen.

prathaśca yasya saprathaśca nāmānuṣṭubhasya haviṣo haviryat dhāturdyutānātsavituśca viṣṇo rathantaramā jabhārā vasiṣṭhaḥ

Dessen Name Prathas und Saprathas [?], die Gabe der anuṣṭubh-haften Opfergabe [?]; aus dem Glanz des Dhātṛ und des Savitṛ, o Viṣṇu, holte Vasiṣṭha das Rathantara herbei. [Anm.: Textzustand fraglich.]

niyutvānvāyavā gahyayaṃ śukro ayāmi te gantāsi sunvato gṛham

Vāyu, Niyut-Besitzer, komm her; dieser helle Soma ist dir dargeboten [?]; du wirst zum Haus des Pressenden kommen.

yajjāyathā apūrvya maghavanvṛtrahatyāya tatpṛthivīmaprathayastadastabhnā uto divam

Als du geboren wurdest, Unvergleichlicher, Maghavan, zum Erschlagen des Vṛtra, da hast du die Erde ausgebreitet und auch den Himmel gestützt.

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