Quellen der Menschheit

Taittirīya-Saṃhitā (Kṛṣṇa-Yajurveda) · Kāṇḍa 3

Prapāṭhaka 5

pūrṇā paścāduta pūrṇā purastādunmadhyataḥ paurṇamāsī jigāya | tasyāṃ devā adhi saṃvasanta uttame nāka iha mādayantām || yatte devā adadhurbhāgadheyamamāvāsye saṃvasanto mahitvā | sā no yajñaṃ pipṛhi viśvavāre rayiṃ no dhehi subhage suvīram || niveśanī saṅgamanī vasūnāṃ viśvā rūpāṇi vasūnyāveśayantī | sahasrapoṣaṃ subhagā rarāṇā sā na ā ganvarcasā saṃvidānā || agnīṣomau prathamau vīryeṇa vasūnrudrānādityāniha jinvatam | mādhyaṃ hi paurṇamāsaṃ juṣethāṃ brahmaṇā vṛddhau sukṛtena sātāvathāsmabhyaṃ sahavīrāṃ rayiṃ ni yacchatam varcasā vai te darśapūrṇamāsāvapa tanute sarasvatyai paṃcaviṃśatiśca

Voll war sie hinten und voll auch vorn, in der Mitte aufgehend – die Vollmondnacht (paurṇamāsī) siegte. In ihr mögen sich die Götter niederlassen und sich am höchsten Himmelsgewölbe hier erfreuen. Was euch die Götter, o Neumondnacht, als Anteil bestimmt haben, während ihr durch eure Größe zusammen wohnt – stärke uns damit das Opfer, o Allbegehrenswerte; verleih uns Reichtum, o Glückliche, mit guten Söhnen. Die Einführerin, die Versammlerin der Güter, alle Gestalten in sich tragend, die Güter Einführende, tausendfachen Zuwachs glückbringend gewährend – sie möge zu uns kommen, mit Glanz vereint. Agni und Soma, die ersten an Kraft, belebt hier die Vasus, Rudras, Ādityas; die mittlere Vollmondnacht mögt ihr beide gern annehmen, durch die Weisheitskraft gewachsen, durch das Wohlgetane belohnt; dann verleiht uns Reichtum samt Helden. [Schluss-Zählvermerk: Glanz nämlich breiten dir die Neu- und Vollmondopfer aus – der Sarasvatī – und fünfundzwanzig.]

Wort für Wort
pūrṇā
voll war sie
paścāduta
hinten und
pūrṇā
voll
purastādunmadhyataḥ
auch vorn, in der Mitte
paurṇamāsī
die Vollmondnacht
jigāya
siegte
|
(Versmarke)
tasyāṃ
in ihr
devā
die Götter
adhi
[Verbalpräfix]
saṃvasanta
mögen sich niederlassen
uttame
am höchsten
nāka
Himmelsgewölbe
iha
hier
mādayantām
mögen sich erfreuen
||
(Versende)
yatte
was euch
devā
die Götter
adadhurbhāgadheyamamāvāsye
als Anteil bestimmt haben, o Neumondnacht
saṃvasanto
zusammen wohnend
mahitvā
durch eure Größe
|
(Versmarke)
sā
du
no
uns
yajñaṃ
das Opfer
pipṛhi
stärke
viśvavāre
o Allbegehrenswerte
rayiṃ
Reichtum
no
uns
dhehi
verleih
subhage
o Glückliche
suvīram
mit guten Söhnen
||
(Versende)
niveśanī
die Einführerin
saṅgamanī
die Versammlerin
vasūnāṃ
der Güter
viśvā
alle
rūpāṇi
Gestalten
vasūnyāveśayantī
die Güter einführende
|
(Versmarke)
sahasrapoṣaṃ
tausendfachen Zuwachs
subhagā
glückbringend
rarāṇā
gewährend
sā
sie
na
zu uns
ā
[Verbalpräfix]
ganvarcasā
möge kommen, mit Glanz
saṃvidānā
vereint
||
(Versende)
agnīṣomau
Agni und Soma
prathamau
die ersten
vīryeṇa
an Kraft
vasūnrudrānādityāniha
die Vasus, Rudras, Ādityas hier
jinvatam
belebt
|
(Versmarke)
mādhyaṃ
die mittlere
hi
denn
paurṇamāsaṃ
Vollmondnacht
juṣethāṃ
mögt ihr gern annehmen
brahmaṇā
durch die Weisheitskraft
vṛddhau
gewachsen
sukṛtena
durch das Wohlgetane
sātāvathāsmabhyaṃ
belohnt; dann uns
sahavīrāṃ
samt Helden
rayiṃ
Reichtum
ni
[Verbalpräfix]
yacchatam
verleiht
varcasā
mit Glanz
vai
nämlich
te
dir
darśapūrṇamāsāvapa
die Neu- und Vollmondopfer
tanute
breiten aus
sarasvatyai
der Sarasvatī
paṃcaviṃśatiśca
[fünfundzwanzig] und

ṛṣayo vā indraṃ pratyakṣaṃ nāpaśyantaṃ vasiṣṭhaḥ pratyakṣaṃ paśyathso'bravīd brāhmaṇaṃ te vakṣyāmi yathā tvatpurohitāḥ prajāḥ prajaniṣyante'tha metarebhya ṛṣibhyo mā pra voca iti tasmā etānthstomabhāgānabravīttato vasiṣṭhapurohitāḥ prajāḥ prājāyanta tasmādvāsiṣṭho brahmā kāryaḥ praiva jāyate raśmirasi kṣayāya tvā kṣayaṃ jinve tyāha devā vai kṣayo devebhya eva yajñaṃ prāha pretirasi dharmāya tvā dharmaṃ jinvetyāha manuṣyā vai dharmo manuṣyebhya eva yajñaṃ prāhānvitirasi dive tvā divaṃ jinvetyāhaibhya eva lokebhyo yajñaṃ prāha viṣṭaṃbho'si vṛṣṭyai tvā vṛṣṭiṃ jinvetyāha vṛṣṭimevāva ruṃdhe pravāsyanuvāsītyāha mithunatvāyośigasi vasubhyastvā vasūṃjinvetyāhāṣṭau vasava ekādaśa rudrā dvādaśādityā etāvanto vai devāstebhya eva yajñaṃ prāhaujo'si pitṛbhyastvā pitṝṃjinvetyāha devāneva pitṝnanu saṃ tanoti tanturasi prajābhyastvā prajā jinve tyāha pitṝneva prajā anu saṃ tanoti pṛtanāṣāḍasi paśubhyastvā paśūṃjinvetyāha prajā eva paśūnanu saṃ tanoti revadasyoṣadhībhyastvauṣadhīrjinvetyāhauṣadhīṣveva paśūnprati ṣṭhāpayatyabhijidasi yuktagrāvendrāya tvendraṃ jinvetyāhābhijityā adhipatirasi prāṇāya tvā prāṇaṃ jinvetyāha prajāsveva prāṇāndadhāti trivṛdasi pravṛdasītyāha mithunatvāya saṃroho'si nīroho'sītyāha prajātyai vasuko'si veṣaśrirasi vasyaṣṭirasītyāha pratiṣṭhityai jinvetyava prajā jinva prāṇaṃ triṃśacca

Die Ṛṣis konnten Indra nicht mit eigenen Augen sehen; nur Vasiṣṭha sah ihn mit eigenen Augen. Er sprach: „Ich will dir eine geheime Lehre verkünden, wodurch deine Nachkommen als Purohitas wirken werden; verkünde sie aber nicht den anderen Ṛṣis.“ Ihm verkündete er diese Stoma-Anteile (Zusatzverse); darauf wurden die Nachkommen der Vasiṣṭha-Purohitas zahlreich geboren. Deshalb soll man einen Nachkommen des Vasiṣṭha zum Brahman-Priester machen; seine Nachkommenschaft wird zuvörderst geboren. „Du bist der Lichtstrahl (raśmi); zur Wohnstatt rufe ich dich; die Wohnstatt belebe“ – so spricht er; die Wohnstatt ist ja der Götter eigen, und den Göttern eben spricht er damit das Opfer zu. „Du bist der Vorangehende; für die Ordnung (dharma) rufe ich dich; die Ordnung belebe“ – so spricht er; die Ordnung ist ja der Menschen eigen, und den Menschen eben spricht er das Opfer zu. „Du bist der Folgende; zum Himmel rufe ich dich; den Himmel belebe“ – so spricht er; diesen Welten eben spricht er das Opfer zu. „Du bist der Stützpfeiler; zum Regen rufe ich dich; den Regen belebe“ – so spricht er; damit sichert er sich eben den Regen. „Der Fortziehende, der Wiederkehrende“ – so spricht er, zur Paarung. „Du bist Uśig; zu den Vasus rufe ich dich; die Vasus belebe“ – so spricht er; acht sind die Vasus, elf die Rudras, zwölf die Ādityas – so viele Götter gibt es, und ihnen eben spricht er das Opfer zu. „Du bist die Kraft (ojas); zu den Vätern rufe ich dich; die Väter belebe“ – so spricht er; damit setzt er eben die Väter den Göttern gemäß fort. „Du bist der Faden (tantu); zu den Geschöpfen rufe ich dich; die Geschöpfe belebe“ – so spricht er; damit setzt er eben die Geschöpfe den Vätern gemäß fort. „Du bist der Bezwinger im Kampf; zum Vieh rufe ich dich; das Vieh belebe“ – so spricht er; damit setzt er eben das Vieh den Geschöpfen gemäß fort. „Du bist Revat, der Reiche; zu den Pflanzen rufe ich dich; die Pflanzen belebe“ – so spricht er; damit setzt er eben das Vieh in den Pflanzen fest. „Du bist der Siegesgewinner, mit dem Presstein vereint; zu Indra rufe ich dich; Indra belebe“ – so spricht er; durch den Siegesgewinn wird er zum Oberherrn. „Zum Atem rufe ich dich; den Atem belebe“ – so spricht er; damit legt er den Geschöpfen den Atem ein. „Du bist der Dreifache, du bist der Vorwärtswachsende“ – so spricht er, zur Paarung. „Du bist der Aufsteiger, du bist der Absteiger“ – so spricht er, zur Fortpflanzung. „Du bist Vasuka; du bist Veśaśri; du bist Vasyaṣṭi“ – so spricht er, zur Festigung. [Schluss-Zählvermerk: belebe, die Geschöpfe belebe, den Atem – und dreißig.]

Wort für Wort
ṛṣayo
die Ṛṣis
vā
nun
indraṃ
Indra
pratyakṣaṃ
mit eigenen Augen
nāpaśyantaṃ
konnten nicht sehen
vasiṣṭhaḥ
Vasiṣṭha
pratyakṣaṃ
mit eigenen Augen
paśyathso'bravīd
sah ihn; er sprach
brāhmaṇaṃ
eine geheime Lehre
te
dir
vakṣyāmi
will ich verkünden
yathā
wodurch
tvatpurohitāḥ
deine Nachkommen als Purohitas
prajāḥ
die Nachkommen
prajaniṣyante'tha
werden wirken; aber
metarebhya
mir den anderen
ṛṣibhyo
Ṛṣis
mā
nicht
pra
[Verbalpräfix]
voca
verkünde sie
iti
so sprach er
tasmā
ihm
etānthstomabhāgānabravīttato
verkündete er diese Stoma-Anteile; darauf
vasiṣṭhapurohitāḥ
der Vasiṣṭha-Purohitas
prajāḥ
die Nachkommen
prājāyanta
wurden geboren
tasmādvāsiṣṭho
deshalb ein Vasiṣṭha-Nachkomme
brahmā
zum Brahman-Priester
kāryaḥ
soll gemacht werden
praiva
zuvörderst eben
jāyate
wird geboren
raśmirasi
„du bist der Lichtstrahl
kṣayāya
zur Wohnstatt
tvā
dich
kṣayaṃ
die Wohnstatt
jinve
belebe“
tyāha
so spricht er
devā
die Götter
vai
ja
kṣayo
die Wohnstatt ist eigen
devebhya
den Göttern
eva
eben
yajñaṃ
das Opfer
prāha
spricht er zu
pretirasi
„du bist der Vorangehende
dharmāya
für die Ordnung
tvā
dich
dharmaṃ
die Ordnung
jinvetyāha
belebe“ – so spricht er
manuṣyā
der Menschen
vai
ja
dharmo
die Ordnung ist eigen
manuṣyebhya
den Menschen
eva
eben
yajñaṃ
das Opfer
prāhānvitirasi
spricht er zu; „du bist der Folgende
dive
zum Himmel
tvā
dich
divaṃ
den Himmel
jinvetyāhaibhya
belebe“ – so spricht er; diesen
eva
eben
lokebhyo
Welten
yajñaṃ
das Opfer
prāha
spricht er zu
viṣṭaṃbho'si
„du bist der Stützpfeiler
vṛṣṭyai
zum Regen
tvā
dich
vṛṣṭiṃ
den Regen
jinvetyāha
belebe“ – so spricht er
vṛṣṭimevāva
den Regen eben
ruṃdhe
sichert er sich
pravāsyanuvāsītyāha
„der Fortziehende, der Wiederkehrende“ – so spricht er
mithunatvāyośigasi
zur Paarung; „du bist Uśig
vasubhyastvā
zu den Vasus dich
vasūṃjinvetyāhāṣṭau
die Vasus belebe“ – so spricht er; acht
vasava
die Vasus
ekādaśa
elf
rudrā
die Rudras
dvādaśādityā
zwölf die Ādityas
etāvanto
so viele
vai
ja
devāstebhya
Götter; ihnen
eva
eben
yajñaṃ
das Opfer
prāhaujo'si
spricht er zu; „du bist die Kraft
pitṛbhyastvā
zu den Vätern dich
pitṝṃjinvetyāha
die Väter belebe“ – so spricht er
devāneva
den Göttern eben
pitṝnanu
die Väter entsprechend
saṃ
[Verbalpräfix]
tanoti
setzt er fort
tanturasi
„du bist der Faden
prajābhyastvā
zu den Geschöpfen dich
prajā
die Geschöpfe
jinve
belebe“
tyāha
so spricht er
pitṝneva
den Vätern eben
prajā
die Geschöpfe
anu
entsprechend
saṃ
[Verbalpräfix]
tanoti
setzt er fort
pṛtanāṣāḍasi
„du bist der Bezwinger im Kampf
paśubhyastvā
zum Vieh dich
paśūṃjinvetyāha
das Vieh belebe“ – so spricht er
prajā
die Geschöpfe
eva
eben
paśūnanu
das Vieh entsprechend
saṃ
[Verbalpräfix]
tanoti
setzt er fort
revadasyoṣadhībhyastvauṣadhīrjinvetyāhauṣadhīṣveva
„du bist Revat; zu den Pflanzen dich; die Pflanzen belebe“ – so spricht er; in den Pflanzen eben
paśūnprati
das Vieh
ṣṭhāpayatyabhijidasi
setzt er fest; „du bist der Siegesgewinner
yuktagrāvendrāya
mit dem Presstein vereint; zu Indra
tvendraṃ
dich; Indra
jinvetyāhābhijityā
belebe“ – so spricht er; durch den Siegesgewinn
adhipatirasi
wird er zum Oberherrn
prāṇāya
zum Atem
tvā
dich
prāṇaṃ
den Atem
jinvetyāha
belebe“ – so spricht er
prajāsveva
den Geschöpfen eben
prāṇāndadhāti
legt er den Atem ein
trivṛdasi
„du bist der Dreifache
pravṛdasītyāha
du bist der Vorwärtswachsende“ – so spricht er
mithunatvāya
zur Paarung
saṃroho'si
„du bist der Aufsteiger
nīroho'sītyāha
du bist der Absteiger“ – so spricht er
prajātyai
zur Fortpflanzung
vasuko'si
„du bist Vasuka
veṣaśrirasi
du bist Veśaśri
vasyaṣṭirasītyāha
du bist Vasyaṣṭi“ – so spricht er
pratiṣṭhityai
zur Festigung
jinvetyava
belebe
prajā
die Geschöpfe
jinva
belebe
prāṇaṃ
den Atem
triṃśacca
[dreißig] und

agninā devena pṛtanā jayāmi gāyatreṇa chaṃdasā trivṛtā stomena rathantareṇa sāmnā vaṣaṭkāreṇa vajreṇa pūrvajān bhrātṛvyānadharān pādayāmyavainān bādhe pratyenānnude'smin kṣaye'smin bhūmiloke yo'smāndveṣṭi yaṃ ca vayaṃ dviṣmo viṣṇoḥ krameṇātyenān krāmāmīndreṇa devena pṛtanā jayāmi traiṣṭubhena chaṃdasā pañcadaśena stomena bṛhatā sāmnā vaṣaṭkāreṇa vajreṇa sahajānviśvebhirdevebhiḥ pṛtanā jayāmi jāgatena chaṃdasā saptadaśena stomena vāmadevyena sāmnā vaṣaṭkāreṇa vajreṇāparajānindreṇa sayujo vayaṃ sāsahyāma pṛtanyataḥ | ghnanto vṛtrāṇyaprati | yatte agne tejastenāhaṃ tejasvī bhūyāsaṃ yatte agne varcastenāhaṃ varcasvī bhūyāsaṃ yatte agne harastenāhaṃ harasvī bhūyāsam bṛhatā sāmnā vaṣaṭkāreṇa vajreṇa ṣaṭ catvāriṃśacca

Mit dem Gott Agni gewinne ich die Schlacht, mit dem Gāyatrī-Metrum, dem dreifachen Stoma, dem Rathaṃtara-Sāman, dem Vaṣaṭ-Ruf; mit dem Vajra werfe ich die früher geborenen Nebenbuhler nach unten – ich lasse sie fallen, bedränge sie, wende sie entgegen, stoße sie fort, in dieser Wohnstatt, in dieser irdischen Welt; wer uns hasst und den wir hassen – durch Viṣṇus Schritt überschreite ich sie. Mit dem Gott Indra gewinne ich die Schlacht, mit dem Triṣṭubh-Metrum, dem fünfzehnfachen Stoma, dem Bṛhat-Sāman, dem Vaṣaṭ-Ruf; mit dem Vajra werfe ich die zugleich geborenen Nebenbuhler nach unten. Mit allen Göttern gewinne ich die Schlacht, mit dem Jagatī-Metrum, dem siebzehnfachen Stoma, dem Vāmadevya-Sāman, dem Vaṣaṭ-Ruf; mit dem Vajra werfe ich die später geborenen Nebenbuhler nach unten. Mit Indra vereint, wollen wir die Angreifenden bezwingen, die Feindschaften niederschlagend, unwiderstehlich. Was dein Glanz (tejas) ist, o Agni, durch den möchte ich glanzreich sein; was dein Ansehen (varcas) ist, o Agni, durch das möchte ich ansehnlich sein; was dein Grimm (haras) ist, o Agni, durch den möchte ich grimmvoll sein. [Schluss-Zählvermerk: mit dem Bṛhat-Sāman, dem Vaṣaṭ-Ruf, mit dem Vajra – und sechsundvierzig.]

Wort für Wort
agninā
mit dem Agni
devena
dem Gott
pṛtanā
die Schlacht
jayāmi
gewinne ich
gāyatreṇa
mit dem Gāyatrī
chaṃdasā
Metrum
trivṛtā
dem dreifachen
stomena
Stoma
rathantareṇa
dem Rathaṃtara
sāmnā
Sāman
vaṣaṭkāreṇa
dem Vaṣaṭ-Ruf
vajreṇa
mit dem Vajra
pūrvajān
die früher geborenen
bhrātṛvyānadharān
Nebenbuhler nach unten
pādayāmyavainān
werfe ich; ich lasse sie fallen
bādhe
bedränge
pratyenānnude'smin
wende sie entgegen, stoße sie fort, in dieser
kṣaye'smin
Wohnstatt, in dieser
bhūmiloke
irdischen Welt
yo'smāndveṣṭi
wer uns hasst
yaṃ
und den
ca
und
vayaṃ
wir
dviṣmo
hassen
viṣṇoḥ
des Viṣṇu
krameṇātyenān
durch den Schritt sie
krāmāmīndreṇa
überschreite ich; mit dem Indra
devena
dem Gott
pṛtanā
die Schlacht
jayāmi
gewinne ich
traiṣṭubhena
mit dem Triṣṭubh
chaṃdasā
Metrum
pañcadaśena
dem fünfzehnfachen
stomena
Stoma
bṛhatā
dem Bṛhat
sāmnā
Sāman
vaṣaṭkāreṇa
dem Vaṣaṭ-Ruf
vajreṇa
mit dem Vajra
sahajānviśvebhirdevebhiḥ
die zugleich geborenen; mit allen Göttern
pṛtanā
die Schlacht
jayāmi
gewinne ich
jāgatena
mit dem Jagatī
chaṃdasā
Metrum
saptadaśena
dem siebzehnfachen
stomena
Stoma
vāmadevyena
dem Vāmadevya
sāmnā
Sāman
vaṣaṭkāreṇa
dem Vaṣaṭ-Ruf
vajreṇāparajānindreṇa
mit dem Vajra die später geborenen; mit Indra
sayujo
vereint
vayaṃ
wollen wir
sāsahyāma
bezwingen
pṛtanyataḥ
die Angreifenden
|
(Versmarke)
ghnanto
niederschlagend
vṛtrāṇyaprati
die Feindschaften, unwiderstehlich
|
(Versmarke)
yatte
was dein
agne
o Agni
tejastenāhaṃ
Glanz ist, durch den ich
tejasvī
glanzreich
bhūyāsaṃ
möchte ich sein
yatte
was dein
agne
o Agni
varcastenāhaṃ
Ansehen ist, durch das ich
varcasvī
ansehnlich
bhūyāsaṃ
möchte ich sein
yatte
was dein
agne
o Agni
harastenāhaṃ
Grimm ist, durch den ich
harasvī
grimmvoll
bhūyāsam
möchte ich sein
bṛhatā
mit dem Bṛhat
sāmnā
Sāman
vaṣaṭkāreṇa
dem Vaṣaṭ-Ruf
vajreṇa
mit dem Vajra
ṣaṭ
[sechs]
catvāriṃśacca
und vierzig

ye devā yajñahano yajñamuṣaḥ pṛthivyāmadhyāsate | agnirmā tebhyo rakṣatu gacchema sukṛto vayam || āganma mitrāvaruṇā vareṇyā rātrīṇāṃ bhāgo yuvayoRyo asti | nākaṃ gṛhṇānāḥ sukṛtasya loke tṛtīye pṛṣṭhe adhi rocane divaḥ || ye devā yajñahano yajñamuṣo'ntarikṣe'dhyāsate | vāyurmā tebhyo rakṣatu gacchema sukṛto vayam || yāste rātrīḥ savita rdevayānīrantarā dyāvāpṛthivī viyanti | gṛhaiśca sarvaiḥ prajayānvagre suvo ruhāṇāstaratā rajāṃsi || ye devā yajñahano yajñamuṣo divyadhyāsate | sūRyo mā tebhyo rakṣatu gacchema sukṛto vayam || yenendrāya samabharaḥ payāgsyuttame na haviṣā jātavedaḥ | tenāgne tvamuta vardhayemaṃ sajātānāg śraiṣṭhya ā dhehyenam savitardevā yajñamuṣaḥ sarvā devatāstricatvāriṃśacca

Die Götter, die Opfer-Vernichter und Opfer-Stehler, die auf der Erde sitzen – Agni möge mich vor ihnen schützen; wir möchten als Rechtschaffene zum Ziel gelangen. Wir sind gelangt, o erwählenswerte Mitra und Varuṇa, zu dem Anteil der Nächte, der euch beiden gehört; das Himmelsgewölbe ergreifend, in der Welt des Rechtschaffenen, auf dem dritten Rücken, im Lichtraum des Himmels. Die Götter, die Opfer-Vernichter und Opfer-Stehler, die im Luftraum sitzen – Vāyu möge mich vor ihnen schützen; wir möchten als Rechtschaffene zum Ziel gelangen. Deine Nächte, o Savitṛ, die götterbegangenen, die zwischen Himmel und Erde sich erstrecken – mit allen Häusern, mit der Nachkommenschaft uns voran, zur Himmelswelt aufsteigend, durchschreitet die Dunstregionen. Die Götter, die Opfer-Vernichter und Opfer-Stehler, die im Himmel sitzen – Sūrya möge mich vor ihnen schützen; wir möchten als Rechtschaffene zum Ziel gelangen. Womit du für Indra die Trankopfer zusammengetragen hast, gleich wie mit der besten Opfergabe, o Jātavedas – damit, o Agni, stärke auch diesen Opferherrn; verleih ihm den Vorrang unter seinen Stammesgenossen. [Schluss-Zählvermerk: Savitṛ, die Götter, die Opfer-Stehlenden, alle Gottheiten – und dreiundvierzig.]

Wort für Wort
ye
die
devā
Götter
yajñahano
die Opfer-Vernichtenden
yajñamuṣaḥ
Opfer-Stehler
pṛthivyāmadhyāsate
auf der Erde sitzen
|
(Versmarke)
agnirmā
Agni möge mich
tebhyo
vor ihnen
rakṣatu
schützen
gacchema
wir möchten gelangen
sukṛto
als Rechtschaffene
vayam
wir
||
(Versende)
āganma
wir sind gelangt
mitrāvaruṇā
o Mitra und Varuṇa
vareṇyā
o erwählenswerte
rātrīṇāṃ
der Nächte
bhāgo
zu dem Anteil
yuvayoRyo
der euch beiden gehört
asti
ist
|
(Versmarke)
nākaṃ
das Himmelsgewölbe
gṛhṇānāḥ
ergreifend
sukṛtasya
des Rechtschaffenen
loke
in der Welt
tṛtīye
auf dem dritten
pṛṣṭhe
Rücken
adhi
[Verbalpräfix]
rocane
im Lichtraum
divaḥ
des Himmels
||
(Versende)
ye
die
devā
Götter
yajñahano
die Opfer-Vernichtenden
yajñamuṣo'ntarikṣe'dhyāsate
Opfer-Stehler, die im Luftraum sitzen
|
(Versmarke)
vāyurmā
Vāyu möge mich
tebhyo
vor ihnen
rakṣatu
schützen
gacchema
wir möchten gelangen
sukṛto
als Rechtschaffene
vayam
wir
||
(Versende)
yāste
deine
rātrīḥ
Nächte
savita
o Savitṛ
rdevayānīrantarā
die götterbegangenen, zwischen
dyāvāpṛthivī
Himmel und Erde
viyanti
sich erstrecken
|
(Versmarke)
gṛhaiśca
mit allen Häusern und
sarvaiḥ
allen
prajayānvagre
mit der Nachkommenschaft uns voran
suvo
zur Himmelswelt
ruhāṇāstaratā
aufsteigend, durchschreitet
rajāṃsi
die Dunstregionen
||
(Versende)
ye
die
devā
Götter
yajñahano
die Opfer-Vernichtenden
yajñamuṣo
Opfer-Stehler
divyadhyāsate
im Himmel sitzen
|
(Versmarke)
sūRyo
Sūrya
mā
mich
tebhyo
vor ihnen
rakṣatu
möge schützen
gacchema
wir möchten gelangen
sukṛto
als Rechtschaffene
vayam
wir
||
(Versende)
yenendrāya
womit du für Indra
samabharaḥ
zusammengetragen hast
payāgsyuttame
die Trankopfer, gleich der besten
na
wie
haviṣā
Opfergabe
jātavedaḥ
o Jātavedas
|
(Versmarke)
tenāgne
damit, o Agni,
tvamuta
du auch
vardhayemaṃ
stärke diesen
sajātānāg
unter den Stammesgenossen
śraiṣṭhya
den Vorrang
ā
[Verbalpräfix]
dhehyenam
verleih ihm
savitardevā
Savitṛ, die Götter
yajñamuṣaḥ
die Opfer-Stehlenden
sarvā
alle
devatāstricatvāriṃśacca
Gottheiten – [dreiundvierzig] und

sūRyo mā devo devebhyaḥ pātu vāyurantarikṣādyajamāno'gnirmā pātu cakṣuṣaḥ | sakṣa śūṣa savitarviśvacarṣaṇa etebhiḥ soma nāmabhirvidhema te tebhiḥ soma nāmabhirvidhema te | ahaṃ parastādahamavastādahaṃ jyotiṣā vi tamo vavāra | yadantarikṣaṃ tadu me pitābhūdahaṃ sūryamubhayato dadarśāhaṃ bhūyāsamuttamaḥ samānānā mā samudrādāntarikṣāt prajāpatirudadhiṃ cyāvayātīndraḥ pra snautu maruto varṣayantūnnaṃbhaya pṛthivīṃ bhinddhīdaṃ divyaṃ nabhaḥ | udno divyasya no dehīśāno vi sṛjā dṛtim || paśavo vā ete yadāditya eṣa rudro yadagniroṣadhīḥ prāsyāgnāvādityaṃ juhoti rudrādeva paśūnantardadhātyatho oṣadhīṣveva paśūn pratiṣṭhāpayati kaviryajñasya vi tanoti panthāṃ nākasya pṛṣṭhe adhi rocane divaḥ | yena havyaṃ vahasi yāsi dūta itaḥ pracetā amutaḥ sanīyān || yāste viśvāḥ samidhaḥ santyagne yāḥ pṛthivyāṃ barhiṣi sūrye yāḥ | tāste gacchantvāhutiṃ ghṛtasya devāyate yajamānāya śarma samānānāmoṣadhīṣveva paśūnmahyaṃ yajamānāyaikaṃ ca

Der Gott Sūrya möge mich vor den übrigen Göttern beschützen, Vāyu vor dem Luftraum, und der Opferherr – Agni möge mich vor den Blicken der Übelwollenden schützen. Hilf mir, o Savitṛ, mit Kraft und Stärke, du für alle Wesen Wirkender; mit diesen Namen, o Soma, wollen wir dir dienen, mit diesen Namen, o Soma, wollen wir dir dienen. Ich bin darüber hinaus, ich bin darunter hinaus; ich habe mit Licht die Finsternis durchdrungen. Was der Luftraum ist, das ist mein Vater geworden; ich habe die Sonne von beiden Seiten her gesehen; ich möchte der Höchste unter meinesgleichen sein. Nicht soll vom Meer, vom Luftraum her Schaden kommen; Prajāpati lässt den Ozean erbeben; Indra möge Wasser träufeln lassen, die Maruts mögen regnen lassen; befeuchte die Erde, spalte diesen göttlichen Himmelsdunst; des göttlichen Wassers gib uns, o Herrschender; lass den Wasserschlauch los. Die Tiere sind ja diese: der Āditya ist dieser Rudra, und was Agni ist, sind die Pflanzen. Nachdem er das Opfertier geschickt hat, opfert er in das Feuer dem Āditya; damit hält er eben von Rudra die Tiere fern und setzt sie in den Pflanzen fest. Der Seher breitet den Pfad des Opfers aus, auf dem Rücken des Himmelsgewölbes, im Lichtraum des Himmels; mit dem du die Opfergabe fährst, wenn du als Bote von hier gehst, kundig, und von dort zurückkehrst, zu größerem Gewinn. Was deine, o Agni, sämtlichen Brennhölzer sind, die auf der Erde, und die im Opferstreu, die in der Sonne sind – die mögen zu dir gelangen, zur Opfergabe des Ghee, dem Opferherrn, der dir als Gott dient, zum Schutz. [Schluss-Zählvermerk: meinesgleichen, in den Pflanzen die Tiere, mir, dem Opferherrn – eins.]

Wort für Wort
sūRyo
Sūrya
mā
mich
devo
der Gott
devebhyaḥ
vor den Göttern
pātu
möge beschützen
vāyurantarikṣādyajamāno'gnirmā
Vāyu vor dem Luftraum; der Opferherr, Agni mich
pātu
möge schützen
cakṣuṣaḥ
vor den Blicken
|
(Versmarke)
sakṣa
hilf
śūṣa
mit Stärke
savitarviśvacarṣaṇa
o Savitṛ, du für alle Wesen Wirkender
etebhiḥ
mit diesen
soma
o Soma
nāmabhirvidhema
Namen wollen wir dienen
te
dir
tebhiḥ
mit diesen
soma
o Soma
nāmabhirvidhema
Namen wollen wir dienen
te
dir
|
(Versmarke)
ahaṃ
ich
parastādahamavastādahaṃ
bin darüber hinaus, ich darunter hinaus, ich
jyotiṣā
mit Licht
vi
[Verbalpräfix]
tamo
die Finsternis
vavāra
habe durchdrungen
|
(Versmarke)
yadantarikṣaṃ
was der Luftraum ist
tadu
das
me
mein
pitābhūdahaṃ
Vater ist geworden; ich
sūryamubhayato
die Sonne von beiden Seiten
dadarśāhaṃ
habe gesehen; ich
bhūyāsamuttamaḥ
möchte der Höchste sein
samānānā
unter meinesgleichen
mā
nicht
samudrādāntarikṣāt
vom Meer, vom Luftraum
prajāpatirudadhiṃ
Prajāpati den Ozean
cyāvayātīndraḥ
lässt erbeben; Indra
pra
[Verbalpräfix]
snautu
möge träufeln lassen
maruto
die Maruts
varṣayantūnnaṃbhaya
mögen regnen lassen; befeuchte
pṛthivīṃ
die Erde
bhinddhīdaṃ
spalte diesen
divyaṃ
göttlichen
nabhaḥ
Himmelsdunst
|
(Versmarke)
udno
des Wassers
divyasya
des göttlichen
no
uns
dehīśāno
gib, o Herrschender
vi
[Verbalpräfix]
sṛjā
lass los
dṛtim
den Wasserschlauch
||
(Versende)
paśavo
die Tiere
vā
sind ja
ete
diese
yadāditya
der Āditya
eṣa
dieser
rudro
ist Rudra
yadagniroṣadhīḥ
was Agni ist, die Pflanzen
prāsyāgnāvādityaṃ
nachdem er es geschickt hat, in das Feuer dem Āditya
juhoti
opfert er
rudrādeva
von Rudra eben
paśūnantardadhātyatho
hält er die Tiere fern; und
oṣadhīṣveva
in den Pflanzen eben
paśūn
die Tiere
pratiṣṭhāpayati
setzt er fest
kaviryajñasya
der Seher des Opfers
vi
[Verbalpräfix]
tanoti
breitet aus
panthāṃ
den Pfad
nākasya
des Himmelsgewölbes
pṛṣṭhe
auf dem Rücken
adhi
[Verbalpräfix]
rocane
im Lichtraum
divaḥ
des Himmels
|
(Versmarke)
yena
mit dem
havyaṃ
die Opfergabe
vahasi
du fährst
yāsi
du gehst
dūta
als Bote
itaḥ
von hier
pracetā
kundig
amutaḥ
von dort
sanīyān
zu größerem Gewinn
||
(Versende)
yāste
deine
viśvāḥ
sämtlichen
samidhaḥ
Brennhölzer
santyagne
sind, o Agni
yāḥ
die
pṛthivyāṃ
auf der Erde
barhiṣi
im Opferstreu
sūrye
in der Sonne
yāḥ
die
|
(Versmarke)
tāste
die zu dir
gacchantvāhutiṃ
mögen gelangen; zur Opfergabe
ghṛtasya
des Ghee
devāyate
der als Gott dient
yajamānāya
dem Opferherrn
śarma
zum Schutz
samānānāmoṣadhīṣveva
unter meinesgleichen; in den Pflanzen eben
paśūnmahyaṃ
die Tiere mir
yajamānāyaikaṃ
dem Opferherrn – [eins]
ca
und

saṃ tvā nahyāmi payasā ghṛtena saṃ tvā nahyāmyapa oṣadhībhiḥ | saṃ tvā nahyāmi prajayāhamadya sā dīkṣitā sanavo vājamasme || praitu brahmaṇaspatnī vediṃ varṇena sīdatu | athāhamanukāminī sve loke viśā iha | suprajasastvā vayaṃ supatnīrupa sedima | agne sapatnadaṃbhanamadabdhāso adābhyam || imaṃ viṣyāmi varuṇasya pāśaṃ yamabadhnīta savitā suketaḥ | dhātuśca yonau sukṛtasya loke syonaṃ me saha patyā karomi pāśaṃ vṛṣṇiyāvatastriṃ śacca

Ich binde dich mit Milch und Ghee, ich binde dich mit den Pflanzen; ich binde dich heute mit Nachkommenschaft; als Geweihte möge ich den Sieg erlangen. Es trete hervor die Gebieterin der Weisheitskraft; sie setze sich auf den Altar nach ihrer Farbe. Dann trete ich, mich ihr anschließend, hier in meine neue Heimwelt ein. Mit guten Nachkommen wollen wir, als gute Gattinnen, dich verehren; o Agni, die Nebenbuhlerinnen abwehrend, ungetäuscht, unantastbar. Diese Fessel Varuṇas löse ich, die der wohlgesinnte Savitṛ gebunden hat; im Urgrund [?] und im Mutterschoß, in der Welt des Rechtschaffenen zugehörig – ich mache dies behaglich für mich, zusammen mit meinem Gatten. Ich löse die Fessel des Bullenkräftigen. [Schluss-Zählvermerk: und dreißig.]

Wort für Wort
saṃ
[Verbalpräfix]
tvā
dich
nahyāmi
binde ich
payasā
mit Milch
ghṛtena
und Ghee
saṃ
[Verbalpräfix]
tvā
dich
nahyāmyapa
binde ich
oṣadhībhiḥ
mit den Pflanzen
|
(Versmarke)
saṃ
[Verbalpräfix]
tvā
dich
nahyāmi
binde ich
prajayāhamadya
mit Nachkommenschaft; ich heute
sā
als
dīkṣitā
Geweihte
sanavo
möge ich erlangen
vājamasme
den Sieg für uns
||
(Versende)
praitu
es trete hervor
brahmaṇaspatnī
die Gebieterin der Weisheitskraft
vediṃ
auf den Altar
varṇena
nach ihrer Farbe
sīdatu
sie setze sich
|
(Versmarke)
athāhamanukāminī
dann ich, mich anschließend,
sve
in meine eigene
loke
Welt
viśā
trete ein
iha
hier
|
(Versmarke)
suprajasastvā
mit guten Nachkommen dich
vayaṃ
wir
supatnīrupa
als gute Gattinnen
sedima
wollen verehren
|
(Versmarke)
agne
o Agni
sapatnadaṃbhanamadabdhāso
die Nebenbuhlerinnen abwehrend, ungetäuscht
adābhyam
unantastbar
||
(Versende)
imaṃ
diese
viṣyāmi
löse ich
varuṇasya
des Varuṇa
pāśaṃ
Fessel
yamabadhnīta
die gebunden hat
savitā
Savitṛ
suketaḥ
der wohlgesinnte
|
(Versmarke)
dhātuśca
im Urgrund [?] und
yonau
im Mutterschoß
sukṛtasya
des Rechtschaffenen
loke
in der Welt
syonaṃ
behaglich
me
für mich
saha
zusammen
patyā
mit meinem Gatten
karomi
mache ich
pāśaṃ
die Fessel
vṛṣṇiyāvatastriṃ
des Bullenkräftigen – [dreißig]
śacca
und

vaṣaṭkāro vai gāyatriyai śiro'cchinat tasyai rasaḥ parāpatathsa pṛthivīṃ prāviśathsa khadiro'bhavadyasya khādiraḥ sruvo bhavati chaṃdasāmeva rasenāva dyati sarasā asyāhutayo bhavanti tṛtīyasyāmito divi soma āsīttaṃ gāyatryāharattasya parṇamacchidyata tatparṇo'bhavattatparṇasya parṇatvaṃ yasya parṇamayī juhūr bhavati saumyā asyāhutayo bhavanti juṣante'sya devā āhutīrdevā vai brahmannavadanta tatparṇa upāśṛṇothsuśravā vai nāma yasya parṇamayī juhūrbhavati na pāpa2ṃ ślokaṃ śṛṇoti brahma vai parṇo viṇmaruto'nnaṃ viṇmāruto'śvattho yasya parṇamayī juhūrbhavatyāśvatthyupabhṛdbrahmaṇaivānnamava ruṃdhe'tho brahmai va viśyadhyūhati rāṣṭraṃ vai parṇo viḍaśvattho yatparṇamayī juhūrbhavatyāśvatthyupabhṛdrāṣṭrameva viśyadhyūhati prajāpatirvā ajuhothsā yatrāhutiḥ pratyatiṣṭhattato vikaṅkata udatiṣṭhattataḥ prajā asṛjata yasya vaikaṅkatī dhruvā bhavati pratyevāsyāhutayastiṣṭhantyatho praiva jāyata etadvai srucāṃ rūpaṃ yasyaivaṃ rūpāḥ sruco bhavanti sarvāṇyevainaṃ rūpāṇi paśūnāmupa tiṣṭhante nāsyāparūpamātmañjāyate juhūradho brahma srucāṃ saptadaśa ca

Der Vaṣaṭ-Ruf hat der Gāyatrī das Haupt abgeschnitten; ihr Saft (rasa) sprang heraus, drang in die Erde ein und wurde zum Khadira-Baum; wessen Opferlöffel (sruva) aus Khadira-Holz ist, mit dem eben schneidet er seine Opfergabe mit dem Saft der Metren ab, und saftreich sind seine Opfergüsse. Ein Drittel eines Amita-Somastängels [?] war einst im Himmel Soma; ihn holte die Gāyatrī herbei, und ihr Blatt (parṇa) fiel dabei ab; dies wurde zum Parṇa-Baum – das ist die Blatt-Eigenschaft des Parṇa-Baums. Wessen Opferlöffel (juhū) aus Parṇa-Holz ist, dessen Opfergüsse sind soma-artig, und die Götter freuen sich an dessen Opfergüssen. Die Götter sagten, mit dem Brahman sprechend: „Wir hörten dies von Parṇa“ – deshalb heißt es Suśravas („gut gehört“); wessen Löffel aus Parṇa-Holz ist, der hört keinen bösen Ruf. Parṇa ist ja das Brahman, die Untertanenschaft sind die Maruts, die Speise ist die Untertanenschaft, und die Maruts sind der Aśvattha-Baum; wessen Löffel aus Parṇa-Holz ist, dessen Löffel Upabhṛt aus Aśvattha-Holz, der sichert sich eben mit dem Brahman die Speise, und mit dem Brahman eben verbindet er sich mit der Untertanenschaft. Das Reich ist ja Parṇa, die Untertanenschaft der Aśvattha; wessen Löffel aus Parṇa-Holz, dessen Löffel Upabhṛt aus Aśvattha-Holz ist, der verbindet sich eben mit dem Reich durch die Untertanenschaft. Prajāpati nämlich opferte; wo seine Opfergabe zu Boden fiel, dort stand danach ein Vikaṅkata-Baum auf, und daraus erschuf er die Geschöpfe. Wessen Löffel Dhruvā (der feststehende) aus Vikaṅkata-Holz ist, dem stehen die Opfergüsse fest, und er wird eben dadurch mit Nachkommen geboren. Das ist die Gestalt der Opferlöffel; wessen Löffel von solcher Gestalt sind, dem stehen alle Gestalten des Viehs bei, und ihm wird keine unpassende Gestalt am eigenen Selbst geboren. Die Juhū ist unten aus Parṇa, das Brahman oben bei den Opferlöffeln. [Schluss-Zählvermerk: und siebzehn.]

Wort für Wort
vaṣaṭkāro
der Vaṣaṭ-Ruf
vai
hat
gāyatriyai
der Gāyatrī
śiro'cchinat
das Haupt abgeschnitten
tasyai
ihr
rasaḥ
der Saft
parāpatathsa
sprang heraus; er
pṛthivīṃ
in die Erde
prāviśathsa
drang ein; er
khadiro'bhavadyasya
wurde zum Khadira-Baum; wessen
khādiraḥ
aus Khadira-Holz
sruvo
Opferlöffel
bhavati
ist
chaṃdasāmeva
der Metren eben
rasenāva
mit dem Saft
dyati
schneidet er ab
sarasā
saftreich
asyāhutayo
sind seine Opfergüsse
bhavanti
sind
tṛtīyasyāmito
ein Drittel eines Amita [?]
divi
im Himmel
soma
Soma
āsīttaṃ
war; ihn
gāyatryāharattasya
holte die Gāyatrī herbei; ihr
parṇamacchidyata
Blatt fiel ab
tatparṇo'bhavattatparṇasya
dies wurde zum Parṇa-Baum; das ist des Parṇa
parṇatvaṃ
Blatt-Eigenschaft
yasya
wessen
parṇamayī
aus Parṇa-Holz
juhūr
Opferlöffel
bhavati
ist
saumyā
soma-artig
asyāhutayo
sind dessen Opfergüsse
bhavanti
sind
juṣante'sya
freuen sich an dessen
devā
die Götter
āhutīrdevā
Opfergüssen; die Götter
vai
sagten
brahmannavadanta
mit dem Brahman sprechend
tatparṇa
dies von Parṇa
upāśṛṇothsuśravā
wir hörten – deshalb Suśravas
vai
ja
nāma
mit Namen
yasya
wessen
parṇamayī
aus Parṇa-Holz
juhūrbhavati
Löffel ist
na
nicht
pāpa2ṃ
bösen
ślokaṃ
Ruf
śṛṇoti
hört der
brahma
das Brahman
vai
ist ja
parṇo
Parṇa
viṇmaruto'nnaṃ
die Untertanenschaft die Maruts; die Speise
viṇmāruto'śvattho
die Untertanenschaft; die Maruts der Aśvattha-Baum
yasya
wessen
parṇamayī
aus Parṇa-Holz
juhūrbhavatyāśvatthyupabhṛdbrahmaṇaivānnamava
Löffel ist, dessen Löffel Upabhṛt aus Aśvattha; mit dem Brahman eben die Speise
ruṃdhe'tho
sichert er sich; und
brahmai
mit dem Brahman
va
eben
viśyadhyūhati
verbindet er sich mit der Untertanenschaft
rāṣṭraṃ
das Reich
vai
ist ja
parṇo
Parṇa
viḍaśvattho
die Untertanenschaft der Aśvattha
yatparṇamayī
wessen aus Parṇa-Holz
juhūrbhavatyāśvatthyupabhṛdrāṣṭrameva
Löffel ist, dessen Löffel Upabhṛt aus Aśvattha; mit dem Reich eben
viśyadhyūhati
verbindet er sich durch die Untertanenschaft
prajāpatirvā
Prajāpati nämlich
ajuhothsā
opferte; die
yatrāhutiḥ
wo seine Opfergabe
pratyatiṣṭhattato
zu Boden fiel, dort
vikaṅkata
ein Vikaṅkata-Baum
udatiṣṭhattataḥ
stand auf; daraus
prajā
die Geschöpfe
asṛjata
erschuf er
yasya
wessen
vaikaṅkatī
aus Vikaṅkata-Holz
dhruvā
Dhruvā
bhavati
ist
pratyevāsyāhutayastiṣṭhantyatho
dem stehen eben die Opfergüsse fest; und
praiva
eben dadurch
jāyata
wird er geboren
etadvai
das ist
srucāṃ
der Opferlöffel
rūpaṃ
die Gestalt
yasyaivaṃ
wessen so
rūpāḥ
gestaltete
sruco
Löffel
bhavanti
sind
sarvāṇyevainaṃ
alle eben ihm
rūpāṇi
Gestalten
paśūnāmupa
des Viehs
tiṣṭhante
stehen bei
nāsyāparūpamātmañjāyate
keine unpassende Gestalt wird ihm am eigenen Selbst geboren
juhūradho
die Juhū unten
brahma
das Brahman
srucāṃ
bei den Opferlöffeln
saptadaśa
[siebzehn]
ca
und

upayāmagṛhīto'si prajāpataye tvā jyotiṣmate jyotiṣmantaṃ gṛhṇāmi dakṣāya dakṣavṛdhe rātaṃ devebhyo'gnijihvebhyastvartāyubhya indrajyeṣṭhebhyo varuṇarājabhyo vātāpibhyaḥ parjanyātmabhyo dive tvāntarikṣāya tvā pṛthivyai tvāpendra dviṣato mano'pa jijyāsato jahyapa yo no'rātīyati taṃ jahi prāṇāya tvāpānāya tvā vyānāya tvā sate tvāsate tvādbhyastvauṣadhībhyo viśvebhyastvā bhūtebhyo yataḥ prajā akkhidrā ajāyanta tasmai tvā prajāpataye vibhūdāvnne jyotiṣmate jyotiṣmantaṃ juhomi oṣadhībhyaścaturdaśa ca

Als Ergreifung bist du genommen; für Prajāpati nehme ich dich, den Lichthaltigen, ergreife ich, zur Geschicklichkeit, zur Förderung der Geschicklichkeit, den Göttern übergeben – den Feuer-Zungigen, den Wahrheitsdauernden, den Indra-Erstrangigen, den Varuṇa-Königlichen, den Wind-Trinkenden, den Parjanya-Selbstigen; dich dem Himmel, dich dem Luftraum, dich der Erde. Für Indra nehme ich dich – zerstöre den Geist des Hassenden, des uns zu bezwingen Trachtenden; zerstöre den, der uns missgünstig ist. Dich zum Einatem, dich zum Ausatem, dich zum Zwischenatem; dich dem Seienden, dich dem Nicht-Seienden; dich den Wassern, dich den Pflanzen, dich allen Wesen, aus denen die Geschöpfe unzerrissen geboren wurden. Diesem Prajāpati, dem alldurchdringenden, gutwirkenden, lichthaltigen, opfere ich den Lichthaltigen; und den Pflanzen. [Schluss-Zählvermerk: und vierzehn.]

Wort für Wort
upayāmagṛhīto'si
als Ergreifung bist du genommen
prajāpataye
für Prajāpati
tvā
dich
jyotiṣmate
den Lichthaltigen
jyotiṣmantaṃ
den Lichthaltigen
gṛhṇāmi
ergreife ich
dakṣāya
zur Geschicklichkeit
dakṣavṛdhe
zur Förderung der Geschicklichkeit
rātaṃ
übergeben
devebhyo'gnijihvebhyastvartāyubhya
den Göttern; den Feuer-Zungigen dich; den Wahrheitsdauernden
indrajyeṣṭhebhyo
den Indra-Erstrangigen
varuṇarājabhyo
den Varuṇa-Königlichen
vātāpibhyaḥ
den Wind-Trinkenden
parjanyātmabhyo
den Parjanya-Selbstigen
dive
dem Himmel
tvāntarikṣāya
dich; dem Luftraum
tvā
dich
pṛthivyai
der Erde
tvāpendra
dich; für Indra
dviṣato
des Hassenden
mano'pa
den Geist
jijyāsato
des uns zu bezwingen Trachtenden
jahyapa
zerstöre; zerstöre
yo
der
no'rātīyati
uns missgünstig ist
taṃ
den
jahi
zerstöre
prāṇāya
zum Einatem
tvāpānāya
dich; zum Ausatem
tvā
dich
vyānāya
zum Zwischenatem
tvā
dich
sate
dem Seienden
tvāsate
dich; dem Nicht-Seienden
tvādbhyastvauṣadhībhyo
dich; den Wassern dich, den Pflanzen
viśvebhyastvā
dich; allen Wesen dich
bhūtebhyo
Wesen
yataḥ
aus denen
prajā
die Geschöpfe
akkhidrā
unzerrissen
ajāyanta
geboren wurden
tasmai
diesem
tvā
dich
prajāpataye
Prajāpati
vibhūdāvnne
dem alldurchdringenden, gutwirkenden
jyotiṣmate
lichthaltigen
jyotiṣmantaṃ
den Lichthaltigen
juhomi
opfere ich
oṣadhībhyaścaturdaśa
und den Pflanzen – [vierzehn]
ca
und

yāṃ vā adhvaryuśca yajamānaśca devatāmantaritastasyā ā vṛścyete prājāpatyaṃ dadhigrahaṃ gṛhṇīyātprajāpatiḥ sarvā devatā devatābhya eva ni hnuvāte jyeṣṭho vā eṣa grahāṇāṃ yasyaiṣa gṛhyate jyaiṣṭhyameva gacchati sarvāsāṃ vā etaddevatānāṃ rūpaṃ yadeṣa graho yasyaiṣa gṛhyate sarvāṇyevainaṃ rūpāṇi paśūnāmupa tiṣṭhanta upayāmagṛhīto'si prajāpataye tvā jyotiṣmate jyotiṣmantaṃ gṛhṇāmītyāha jyotirevainaṃ samānānāṃ karotyagnijihvebhyastvartāyubhya ityāhaitāvatīrvai devatāstābhya evainaṃ sarvābhyo gṛhṇātyapendra dviṣato mana ityāha bhrātṛvyāpanuttyai prāṇāya tvāpānāya tvetyāha prāṇāneva yajamāne dadhāti tasmai tvā prajāpataye vibhūdāvnne jyotiṣmate jyotiṣmantaṃ juhomī tyāha prajāpatiḥ sarvā devatāḥ sarvābhya evainaṃ devatābhyo juhotyājyagrahaṃ gṛhṇīyāttejaskāmasya tejo vā ājyaṃ tejasvyeva bhavati somagrahaṃ gṛhṇīyād brahmavarcasakāmasya brahmavarcasaṃ vai somo brahmavarcasyeva bhavati dadhigrahaṃ gṛhṇīyāt paśukāmasyorgvai dadhyūrkpaśava ūrjaivāsmā ūrjaṃ paśūnava ruṃdhe upayāma gṛhīto juhomi tri catvāriṃśacca

Welche Gottheit nun zwischen Adhvaryu und Opferherrn gleichsam in die Mitte tritt, von der werden sie abgeschnitten. Er soll den dem Prajāpati gehörigen Dadhigraha (Dickmilch-Trankzug) ergreifen; Prajāpati ist ja alle Gottheit – damit verbergen sie sich eben vor den Gottheiten. Der höchste unter den Trankzügen ist ja der, welcher zuletzt genommen wird, und er gelangt eben damit zur Höchstheit. Die Gestalt aller dieser Gottheiten ist ja dieser Trankzug; wer, für den er genommen wird, dem stehen alle Gestalten des Viehs bei. „Als Ergreifung bist du genommen; für Prajāpati nehme ich dich, den Lichthaltigen, ergreife ich“ – so spricht er; damit macht er ihn zum Licht unter seinesgleichen. „Den Feuer-Zungigen, den Wahrheitsdauernden“ – so spricht er; so viele Gottheiten es gibt, von ihnen allen eben nimmt er ihn. „Zerstöre den Geist des Hassenden“ – so spricht er, zur Abwehr des Nebenbuhlers. „Zum Einatem dich, zum Ausatem dich“ – so spricht er; damit legt er dem Opferherrn eben die Atemzüge bei. „Diesem Prajāpati, dem alldurchdringenden, gutwirkenden, lichthaltigen, opfere ich den Lichthaltigen“ – so spricht er; Prajāpati ist alle Gottheit, und damit opfert er ihn eben allen Gottheiten. Den Ājyagraha (Ghee-Trankzug) soll ergreifen, wer Glanz begehrt; Glanz ist ja das Ghee, und er wird eben glanzreich. Den Somagraha soll ergreifen, wer Weisheitskraft begehrt; Weisheitskraft ist ja der Soma, und er wird eben weisheitskräftig. Den Dadhigraha soll ergreifen, wer Vieh begehrt; Kraft ist ja die Dickmilch, Kraft das Vieh – mit der Kraft eben sichert er sich die Kraft des Viehs. „Als Ergreifung genommen opfere ich.“ [Schluss-Zählvermerk: und dreiundvierzig.]

Wort für Wort
yāṃ
welche
vā
nun
adhvaryuśca
zwischen Adhvaryu und
yajamānaśca
Opferherrn
devatāmantaritastasyā
Gottheit tritt; von der
ā
[Verbalpräfix]
vṛścyete
werden sie abgeschnitten
prājāpatyaṃ
den dem Prajāpati gehörigen
dadhigrahaṃ
Dadhigraha
gṛhṇīyātprajāpatiḥ
soll er ergreifen; Prajāpati
sarvā
alle
devatā
Gottheit ist ja
devatābhya
vor den Gottheiten
eva
eben
ni
[Verbalpräfix]
hnuvāte
verbergen sie sich
jyeṣṭho
der höchste
vā
ja
eṣa
ist der
grahāṇāṃ
unter den Trankzügen
yasyaiṣa
welcher
gṛhyate
zuletzt genommen wird
jyaiṣṭhyameva
zur Höchstheit eben
gacchati
gelangt er
sarvāsāṃ
aller
vā
ja
etaddevatānāṃ
dieser Gottheiten
rūpaṃ
die Gestalt
yadeṣa
ist dieser
graho
Trankzug
yasyaiṣa
für wen er
gṛhyate
genommen wird
sarvāṇyevainaṃ
dem alle eben
rūpāṇi
Gestalten
paśūnāmupa
des Viehs
tiṣṭhanta
bei ihm stehen
upayāmagṛhīto'si
„als Ergreifung bist du genommen
prajāpataye
für Prajāpati
tvā
dich
jyotiṣmate
den Lichthaltigen
jyotiṣmantaṃ
den Lichthaltigen
gṛhṇāmītyāha
ergreife ich“ – so spricht er
jyotirevainaṃ
zum Licht eben ihn
samānānāṃ
unter seinesgleichen
karotyagnijihvebhyastvartāyubhya
macht er; „den Feuer-Zungigen dich, den Wahrheitsdauernden
ityāhaitāvatīrvai
so spricht er; so viele
devatāstābhya
Gottheiten es gibt; von ihnen
evainaṃ
eben ihn
sarvābhyo
allen
gṛhṇātyapendra
nimmt er; „zerstöre
dviṣato
des Hassenden
mana
den Geist
ityāha
so spricht er
bhrātṛvyāpanuttyai
zur Abwehr des Nebenbuhlers
prāṇāya
„zum Einatem
tvāpānāya
dich, zum Ausatem
tvetyāha
dich“ – so spricht er
prāṇāneva
die Atemzüge eben
yajamāne
dem Opferherrn
dadhāti
legt er bei
tasmai
„diesem
tvā
dich
prajāpataye
Prajāpati
vibhūdāvnne
dem alldurchdringenden, gutwirkenden
jyotiṣmate
lichthaltigen
jyotiṣmantaṃ
den Lichthaltigen
juhomī
opfere ich“
tyāha
so spricht er
prajāpatiḥ
Prajāpati
sarvā
alle
devatāḥ
Gottheit
sarvābhya
allen
evainaṃ
eben ihn
devatābhyo
Gottheiten
juhotyājyagrahaṃ
opfert er; den Ājyagraha
gṛhṇīyāttejaskāmasya
soll ergreifen, wer Glanz begehrt
tejo
Glanz
vā
ist ja
ājyaṃ
das Ghee
tejasvyeva
glanzreich eben
bhavati
wird er
somagrahaṃ
den Somagraha
gṛhṇīyād
soll ergreifen
brahmavarcasakāmasya
wer Weisheitskraft begehrt
brahmavarcasaṃ
Weisheitskraft
vai
ist ja
somo
der Soma
brahmavarcasyeva
weisheitskräftig eben
bhavati
wird er
dadhigrahaṃ
den Dadhigraha
gṛhṇīyāt
soll ergreifen
paśukāmasyorgvai
wer Vieh begehrt; Kraft ist ja
dadhyūrkpaśava
die Dickmilch, Kraft das Vieh
ūrjaivāsmā
mit der Kraft eben sich
ūrjaṃ
die Kraft
paśūnava
des Viehs
ruṃdhe
sichert er
upayāma
„als Ergreifung
gṛhīto
genommen
juhomi
opfere ich“
tri
[drei]
catvāriṃśacca
und vierzig

tve kratumapi vṛñjanti viśve dviryadete trirbhavantyūmāḥ | svādoḥ svādīyaḥ svādunā sṛjā samata ūṣu madhu madhunābhi yodhi tatprāṇa grahāssapta triṃśacca

In dir vereinen alle Götter ihre Tatkraft (kratu), wenn diese Hilfen zweimal oder dreimal wiederkehrend werden. Süßer als das Süße, mit dem Süßen verbinde dich; kämpfe wohlan mit Honig gegen den Honig [?]. [Schluss-Zählvermerk: das ist der Atem der Trankzüge – und siebenunddreißig.]

Wort für Wort
tve
in dir
kratumapi
die Tatkraft auch
vṛñjanti
vereinen
viśve
alle Götter
dviryadete
wenn diese zweimal
trirbhavantyūmāḥ
oder dreimal werden, die Hilfen
|
(Versmarke)
svādoḥ
als das Süße
svādīyaḥ
süßer
svādunā
mit dem Süßen
sṛjā
verbinde
samata
wohlan
ūṣu
[Verstärkung]
madhu
mit Honig
madhunābhi
gegen den Honig
yodhi
kämpfe [?]
tatprāṇa
das ist der Atem
grahāssapta
der Trankzüge – [sieben]
triṃśacca
und dreißig

pra devaṃ devyā dhiyā bharatā jātavedasam | havyā no vakṣadānuṣak || ayamuṣya pra devayurhotā yajñāya nīyate | ratho na yorabhīvṛto ghṛṇīvāñcetati tmanā || ayamagniruruṣyatyamṛtādiva janmanaḥ | sahasaścithsahīyāndevo jīvātave kṛtaḥ || iḍāyāstvā pade vayaṃ nābhā pṛthivyā adhi | jātavedo ni dhīmahyagne havyāya voḍhave || agne viśvebhiḥ svanīka devairūrṇāvantaṃ prathamaḥ sīda yonim | kulāyinaṃ ghṛtavantaṃ savitre yajñaṃ naya yajamānāya sādhu || sīda hotaḥ sva u loke cikitvānthsādayā yajñaṃ sukṛtasya yonau | devāvīrdevān haviṣā yajāsyagne bṛhadyajamāne vayo dhāḥ || ni hotā hotṛṣadane vidānastveṣo dīdivāṃ asadathsudakṣaḥ | adabdhavratapramatirvasiṣṭhaḥ sahasraṃ bharaḥ śucijihvo agniḥ || tvaṃ dūtastva mu naḥ paraspāstvaṃ vasya ā vṛṣabha praṇetā | agne tokasya nastane tanūnāmaprayucchandīdyadbodhi gopāḥ || abhi tvā deva savitarīśānaṃ vāryāṇām | sadāvanbhāgamīma he || mahī dyauḥ pṛthivī ca na imaṃ yajñaṃ mimikṣatām | pipṛtāṃ no bharīmabhiḥ || tvāmagne puṣkarādadhyatharvā niramanthata | mūrdhno viśvasya vāghataḥ || ta mu tvā dadhyaṅṅṛṣiḥ putra īdhe atharvaṇaḥ | vṛtrahaṇaṃ puraṃdaram || ta mu tvā pāthyo vṛṣā samīdhe dasyuhantamam | dhanaṃjayaṃ raṇeraṇe || uta bruvantu jantava udagnirvṛtrahājani | dhanaṃjayo raṇeraṇe || ā yaṃ haste na khādinaṃ śiśuṃ jātaṃ na bibhrati | viśāmagni2ṃ svadhvaram || pra devaṃ devavītaye bharatā vasuvittamam | ā sve yonau niṣīdatu || ā jātaṃ jātavedasi priyaṃ śiśītātithim | syona ā gṛhapatim || agnināgniḥ samidhyate kavirgṛhapatiryuvā | havyavāḍjuhvāsyaḥ || tva2ṃ hyagne agninā vipro vipreṇa santhsatā | sakhā sakhyā samidhyase || taṃ marjayanta sukratuṃ puro yāvānamājiṣu | sveṣu kṣayeṣu vājinam voḍhave dūtastvaṃ tamusīdatvā yatra catvāri ca

Bringt dem göttlichen Jātavedas mit göttlicher Einsicht die Opfergabe dar; er möge unsere Opfergaben der Reihe nach fahren. Dieser, gottliebend, wird als Hotṛ zum Opfer jenes Opferherrn geführt; wie ein mit Schutz umhüllter Wagen zum Heil, glutumhüllt, erkennt er von selbst den rechten Weg. Dieser Agni befreit uns, gleichsam von der sterblichen Geburt zur Unsterblichkeit; der Gewaltigste an Kraft, der Gott, ist zum Leben gemacht. An der Stätte der Iḍā, am Nabel der Erde, setzen wir dich, o Jātavedas, o Agni, ein, um die Opfergabe zu fahren. O Agni, mit allen Göttern, du Schönantlitziger, setz dich als Erster auf den wollreichen Sitz, den nestartigen, ghee-reichen; für Savitṛ führe das Opfer gut zum Opferherrn. Setz dich, o Hotṛ, in deine eigene, wohlbekannte Welt; setze das Opfer im Mutterschoß des Rechtschaffenen fest; die Götter einladend, sollst du den Göttern mit der Opfergabe opfern, o Agni; verleih dem Opferherrn großen Lebensgenuss. Der Hotṛ hat sich, kundig, auf dem Hotṛ-Sitz niedergelassen, glühend, leuchtend, wohlgeschickt; von unfehlbarem Gebot, von bedächtigem Sinn, der beste, tausendfach Gaben bringend, mit reiner Zunge – Agni. Du bist der Bote, du unser jenseitiger Beschützer, du, o Bulle, der Führer zum Guten; o Agni, bei unserem Kind, unserer Nachkommenschaft, unaufhörlich leuchtend – wenn du erwachst, sei unser Hüter. Zu dir, o Gott Savitṛ, den Herrscher über die begehrenswerten Güter, immerhelfend, erbitten wir unseren Anteil. Der große Himmel und die Erde mögen dieses unser Opfer befeuchten; sie mögen uns mit ihren Gaben fördern. Dich, o Agni, hat Atharvan aus dem Lotus herausgerieben, aus dem Haupt des ganzen Priesters. Dich hat dann der Ṛṣi Dadhyañc entzündet, der Sohn des Atharvan, dich, den Vṛtratöter, den Burgenbrecher. Dich hat dann Pathya Vṛṣan entzündet, den besten Dasyu-Töter, den Beutegewinner in jedem Kampf. Und die Geschöpfe mögen sagen: Empor ist Agni geboren, der Vṛtratöter, der Beutegewinner in jedem Kampf. Den sie wie einen Ring in der Hand tragen, wie ein neugeborenes Kind – Agni, das Feuer der Stämme, den guten Opferer. Bringt den Gott zum Göttermahl dar, den besten Güterfinder; er möge sich auf seinem eigenen Sitz niederlassen. Den Geborenen, den lieben Gast, schärft im Jātavedas; setzt ihn behaglich als Hausherrn ein. Mit Agni wird Agni entzündet, der Seher, der jugendliche Hausherr, der Opferbringer, mit flammendem Mund. Denn du, o Agni, wirst mit Agni entzündet, als Weiser mit dem Weisen, als Seiender mit dem Seienden, als Freund mit dem Freund. Ihn schmückten sie, den Tatkräftigen, den in den Kämpfen Vorausziehenden, den Kampfgewinner in seinen eigenen Wohnstätten. [Schluss-Zählvermerk: zu fahren, du der Bote, dort möge er sich niedersetzen, wo – und vier.]

Wort für Wort
pra
[Verbalpräfix]
devaṃ
den göttlichen
devyā
mit göttlicher
dhiyā
Einsicht
bharatā
bringt dar
jātavedasam
Jātavedas
|
(Versmarke)
havyā
die Opfergaben
no
unsere
vakṣadānuṣak
möge er fahren, der Reihe nach
||
(Versende)
ayamuṣya
dieser, jenes Opferherrn
pra
[Verbalpräfix]
devayurhotā
gottliebend, als Hotṛ
yajñāya
zum Opfer
nīyate
wird geführt
|
(Versmarke)
ratho
ein Wagen
na
wie
yorabhīvṛto
mit Schutz umhüllter, zum Heil
ghṛṇīvāñcetati
glutumhüllt erkennt er
tmanā
von selbst
||
(Versende)
ayamagniruruṣyatyamṛtādiva
dieser Agni befreit, gleichsam zur Unsterblichkeit
janmanaḥ
von der Geburt
|
(Versmarke)
sahasaścithsahīyāndevo
der Gewaltigste an Kraft, der Gott
jīvātave
zum Leben
kṛtaḥ
ist gemacht
||
(Versende)
iḍāyāstvā
der Iḍā dich
pade
an der Stätte
vayaṃ
wir
nābhā
am Nabel
pṛthivyā
der Erde
adhi
[Verbalpräfix]
|
(Versmarke)
jātavedo
o Jātavedas
ni
[Verbalpräfix]
dhīmahyagne
setzen wir ein, o Agni
havyāya
zur Opfergabe
voḍhave
um zu fahren
||
(Versende)
agne
o Agni
viśvebhiḥ
mit allen
svanīka
du Schönantlitziger
devairūrṇāvantaṃ
Göttern, auf den wollreichen Sitz
prathamaḥ
als Erster
sīda
setz dich
yonim
auf den Sitz
|
(Versmarke)
kulāyinaṃ
den nestartigen
ghṛtavantaṃ
ghee-reichen
savitre
für Savitṛ
yajñaṃ
das Opfer
naya
führe
yajamānāya
zum Opferherrn
sādhu
gut
||
(Versende)
sīda
setz dich
hotaḥ
o Hotṛ
sva
in deine eigene
u
[Verstärkung]
loke
Welt
cikitvānthsādayā
wohlbekannte; setze fest
yajñaṃ
das Opfer
sukṛtasya
des Rechtschaffenen
yonau
im Mutterschoß
|
(Versmarke)
devāvīrdevān
die Götter einladend, den Göttern
haviṣā
mit der Opfergabe
yajāsyagne
sollst du opfern, o Agni
bṛhadyajamāne
großen dem Opferherrn
vayo
Lebensgenuss
dhāḥ
verleih
||
(Versende)
ni
[Verbalpräfix]
hotā
der Hotṛ
hotṛṣadane
auf dem Hotṛ-Sitz
vidānastveṣo
kundig, glühend
dīdivāṃ
leuchtend
asadathsudakṣaḥ
hat sich niedergelassen; wohlgeschickt
|
(Versmarke)
adabdhavratapramatirvasiṣṭhaḥ
von unfehlbarem Gebot, von bedächtigem Sinn, der beste
sahasraṃ
tausendfach
bharaḥ
bringend
śucijihvo
mit reiner Zunge
agniḥ
Agni
||
(Versende)
tvaṃ
du
dūtastva
bist der Bote, du
mu
[Partikel]
naḥ
unser
paraspāstvaṃ
jenseitiger Beschützer, du
vasya
zum Guten
ā
[Verbalpräfix]
vṛṣabha
o Bulle
praṇetā
der Führer
|
(Versmarke)
agne
o Agni
tokasya
bei unserem Kind
nastane
unserer Nachkommenschaft
tanūnāmaprayucchandīdyadbodhi
unaufhörlich leuchtend, wenn du erwachst
gopāḥ
sei unser Hüter
||
(Versende)
abhi
[Verbalpräfix]
tvā
dich
deva
o Gott
savitarīśānaṃ
Savitṛ, den Herrscher
vāryāṇām
über die begehrenswerten Güter
|
(Versmarke)
sadāvanbhāgamīma
immerhelfend, erbitten wir den Anteil
he
[Anrede]
||
(Versende)
mahī
der große
dyauḥ
Himmel
pṛthivī
und die Erde
ca
und
na
unser
imaṃ
dieses
yajñaṃ
Opfer
mimikṣatām
mögen befeuchten
|
(Versmarke)
pipṛtāṃ
sie mögen fördern
no
uns
bharīmabhiḥ
mit Gaben
||
(Versende)
tvāmagne
dich, o Agni,
puṣkarādadhyatharvā
hat aus dem Lotus Atharvan
niramanthata
herausgerieben
|
(Versmarke)
mūrdhno
aus dem Haupt
viśvasya
des ganzen
vāghataḥ
Priesters
||
(Versende)
ta
dich
mu
[Partikel]
tvā
dich
dadhyaṅṅṛṣiḥ
hat der Ṛṣi Dadhyañc
putra
der Sohn
īdhe
entzündet
atharvaṇaḥ
des Atharvan
|
(Versmarke)
vṛtrahaṇaṃ
den Vṛtratöter
puraṃdaram
den Burgenbrecher
||
(Versende)
ta
dich
mu
[Partikel]
tvā
dich
pāthyo
Pathya
vṛṣā
Vṛṣan
samīdhe
hat entzündet
dasyuhantamam
den besten Dasyu-Töter
|
(Versmarke)
dhanaṃjayaṃ
den Beutegewinner
raṇeraṇe
in jedem Kampf
||
(Versende)
uta
und
bruvantu
mögen sagen
jantava
die Geschöpfe
udagnirvṛtrahājani
empor ist Agni geboren, der Vṛtratöter
|
(Versmarke)
dhanaṃjayo
der Beutegewinner
raṇeraṇe
in jedem Kampf
||
(Versende)
ā
[Verbalpräfix]
yaṃ
den
haste
in der Hand
na
wie
khādinaṃ
einen Ring
śiśuṃ
Kind
jātaṃ
geborenes
na
wie
bibhrati
sie tragen
|
(Versmarke)
viśāmagni2ṃ
Agni der Stämme
svadhvaram
den guten Opferer
||
(Versende)
pra
[Verbalpräfix]
devaṃ
den Gott
devavītaye
zum Göttermahl
bharatā
bringt dar
vasuvittamam
den besten Güterfinder
|
(Versmarke)
ā
[Verbalpräfix]
sve
auf seinem eigenen
yonau
Sitz
niṣīdatu
möge er sich niederlassen
||
(Versende)
ā
[Verbalpräfix]
jātaṃ
den Geborenen
jātavedasi
im Jātavedas
priyaṃ
den lieben
śiśītātithim
schärft, den Gast
|
(Versmarke)
syona
behaglich
ā
[Verbalpräfix]
gṛhapatim
setzt ihn als Hausherrn ein
||
(Versende)
agnināgniḥ
mit Agni Agni
samidhyate
wird entzündet
kavirgṛhapatiryuvā
der Seher, der jugendliche Hausherr
|
(Versmarke)
havyavāḍjuhvāsyaḥ
der Opferbringer, mit flammendem Mund
||
(Versende)
tva2ṃ
denn du
hyagne
o Agni
agninā
mit Agni
vipro
als Weiser
vipreṇa
mit dem Weisen
santhsatā
als Seiender, mit dem Seienden
|
(Versmarke)
sakhā
als Freund
sakhyā
mit dem Freund
samidhyase
wirst du entzündet
||
(Versende)
taṃ
ihn
marjayanta
schmückten sie
sukratuṃ
den Tatkräftigen
puro
vorausziehend
yāvānamājiṣu
in den Kämpfen
|
(Versmarke)
sveṣu
in seinen eigenen
kṣayeṣu
Wohnstätten
vājinam
den Kampfgewinner
voḍhave
[zu fahren]
dūtastvaṃ
du der Bote
tamusīdatvā
dort möge er sich niedersetzen
yatra
wo
catvāri
[vier]
ca
und

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