Dich der Gewässer setze ich als Emanth [?] nieder; dich der Gewässer setze ich als Udmanth [?] nieder; dich der Gewässer setze ich als Asche nieder; dich der Gewässer setze ich im Licht nieder; dich der Gewässer setze ich im Zugang zur Flut nieder. Im Sitz der Wogenflut setz dich, im Sitz des Meeres setz dich, im Sitz der Flut setz dich; im Wohnsitz der Gewässer setz dich, an der gemeinsamen Stätte der Gewässer setz dich; dich der Gewässer setze ich im Sitz nieder; dich der Gewässer setze ich an der gemeinsamen Stätte nieder; dich der Gewässer setze ich im Purīṣa, dem Bodensatz, nieder; dich der Gewässer setze ich im Schoß nieder; dich der Gewässer setze ich im Pfad der Bewässerung nieder. Das Gāyatrī-Metrum, das Triṣṭubh-Metrum, das Jagatī-Metrum, das Anuṣṭubh-Metrum, das Paṅkti-Metrum – im Schoß – fünfzehn.
Wort für Wort
apāṃ
der Gewässer
tvemanthsādayāmyapāṃ
dich, als Emanth [?], setze ich nieder; der Gewässer
tvodmanthsādayāmyapāṃ
dich, als Udmanth [?], setze ich nieder; der Gewässer
Dieser hier steht für den Osten; sein Atem ist der Bhauvāyana; der Frühling ist der Atem-Bringende, der zur Gāyatrī gehörige Frühlingshafte. Der Gāyatrī gehört das Gāyatra-Sāman, dem Gāyatra der Upāṃśu-Trank, dem Upāṃśu das Trivṛt-Stoma, dem Trivṛt das Rathaṃtara-Sāman, dem Rathaṃtara Vasiṣṭha als Ṛṣi; mit dir, von Prajāpati ergriffen, ergreife ich den Atem für die Nachkommenschaft. Dieser hier steht für den Süden; seine Ehrengabe ist Viśvakarman, sein Gemüt das Vaiśvakarmaṇische; der Sommer ist der Geist-gehörige, das Triṣṭubh dem Sommer zugehörig. Dem Triṣṭubh gehört das Aiḍa-Sāman, dem Aiḍa der Antaryāma-Trank, dem Antaryāma das Fünfzehn-Stoma, dem Fünfzehn-Stoma das Bṛhat-Sāman, dem Bṛhat Bharadvāja als Ṛṣi; mit dir, von Prajāpati ergriffen, ergreife ich das Gemüt für die Nachkommenschaft. Dieser hier steht für den Westen; sein Wesen ist die Allausbreitung, sein Auge das Vaiśvavyacasa; die Regenzeit gehört den Augen zu, das Jagatī der Regenzeit zugehörig. Dem Jagatī gehört das Ṛkṣama-Sāman [?], dem Ṛkṣama der Śukra-Trank, dem Śukra das Siebzehn-Stoma, dem Siebzehn-Stoma das Vairūpa-Sāman, dem Vairūpa Viśvāmitra als Ṛṣi; mit dir, von Prajāpati ergriffen, ergreife ich das Auge für die Nachkommenschaft. Dieser hier steht für den Norden; sein Wesen ist gutes Sein, sein Gehör das Sauva; der Herbst gehört dem Gehör, das Anuṣṭubh dem Herbst zugehörig. Dem Anuṣṭubh gehört das Svāra-Sāman [?], dem Svāra der Manthin-Trank [?], dem Manthin das Einundzwanzig-Stoma, dem Einundzwanzig-Stoma das Vairāja-Sāman, dem Vairāja Jamadagni als Ṛṣi; mit dir, von Prajāpati ergriffen, ergreife ich das Gehör für die Nachkommenschaft. Dieser hier steht für den oberen Bereich; sein Wesen ist die Denkkraft, seine Rede die Hemantische; der Winter gehört der Rede zugehörig, das Paṅkti dem Winter zugehörig. Dem Paṅkti gehört das Nidhanavat-Sāman [?], dem Nidhanavat der Āgrayaṇa-Trank, dem Āgrayaṇa die beiden Stoma Triṇava und Trayastriṃśa, diesen beiden das Śākvara- und das Raivata-Sāman, diesen beiden Viśvakarman als Ṛṣi; mit dir, von Prajāpati ergriffen, ergreife ich die Rede für die Nachkommenschaft. Mit dir das Gemüt; Jamadagni ist der Ṛṣi, von Prajāpati ergriffen – dreißig.
Wort für Wort
ayaṃ
dieser
puro
hier
bhuvastasya
der Osten; sein
prāṇo
Atem
bhauvāyano
der Bhauvāyana
vasantaḥ
der Frühling
prāṇāyano
der Atem-Bringende
gāyatrī
der Gāyatrī
vāsantī
die Frühlingshafte
gāyatriyai
der Gāyatrī
gāyatraṃ
gehört das Gāyatra-Sāman
gāyatrā
dem Gāyatra
dupāṃśurupāṃśostrivṛt
der Upāṃśu-Trank; dem Upāṃśu das Trivṛt-Stoma
trivṛto
dem Trivṛt
rathaṃtaraṃ
das Rathaṃtara-Sāman
rathaṃtarādvasiṣṭha
dem Rathaṃtara Vasiṣṭha
ṛṣiḥ
als Ṛṣi
prajāpatigṛhītayā
von Prajāpati ergriffen
tvayā
mit dir
prāṇaṃ
den Atem
gṛhṇāmi
ergreife ich
prajābhyo'yaṃ
für die Nachkommenschaft; dieser
dakṣiṇā
hier ist der Süden
viśvakarmā
seine Ehrengabe ist Viśvakarman
tasya
sein
mano
Gemüt
vaiśvakarmaṇaṃ
ist das Vaiśvakarmaṇische
grīṣmo
der Sommer
mānasastriṣṭuggraiṣmī
ist der Geist-gehörige; das Triṣṭubh, sommerhaft
triṣṭubha
dem Triṣṭubh
aiḍamaiḍādantaryāmo'ntaryāmātpañcadaśaḥ
das Aiḍa-Sāman; dem Aiḍa das Antaryāma; dem Antaryāma das Fünfzehn-Stoma
pañcadaśādbṛhadbṛhato
dem Fünfzehn-Stoma das Bṛhat-Sāman; dem Bṛhat
bharadvāja
Bharadvāja
ṛṣiḥ
als Ṛṣi
prajāpatigṛhītayā
von Prajāpati ergriffen
tvayā
mit dir
mano
das Gemüt
gṛhṇāmi
ergreife ich
prajābhyoyaṃ
für die Nachkommenschaft; dieser
paścādviśvavyacāstasya
hier ist der Westen; die Allausbreitung; sein
cakṣurvaiśvavyacasaṃ
Auge ist das Vaiśvavyacasa
varṣāṇi
die Regenzeit
cākṣuṣāṇi
gehört den Augen
jagatī
das Jagatī
vārṣī
regenzeitlich
jagatyā
dem Jagatī
ṛkṣamamṛkṣamācchukraḥ
das Ṛkṣama-Sāman [?]; vom Ṛkṣama das Śukra
śukrāthsaptadaśaḥ
vom Śukra das Siebzehn-Stoma
saptadaśādvairūpaṃ
vom Siebzehn-Stoma das Vairūpa-Sāman
vairūpādviśvāmitra
vom Vairūpa Viśvāmitra
ṛṣiḥ
als Ṛṣi
prajāpatigṛhītayā
von Prajāpati ergriffen
tvayā
mit dir
cakṣurgṛhṇāmi
das Auge ergreife ich
prajābhya
für die Nachkommenschaft
idamuttarāthsuvastasya
dieser hier ist der Norden; sein gutes Sein
śrotraṃ
sein Gehör
sauvaṃ
ist das Sauva
śaracchrautryanuṣṭupchāradyanuṣṭubhaḥ
der Herbst gehört dem Gehör; das Anuṣṭubh, herbstlich, dem Anuṣṭubh
svāra2ṃ
das Svāra-Sāman [?]
svārānmanthī
vom Svāra das Manthin [?]
manthina
vom Manthin
ekaviṃśa
das Einundzwanzig-Stoma
ekaviṃśādvairājaṃ
vom Einundzwanzig-Stoma das Vairāja-Sāman
vairājājjamadagnirṛṣiḥ
vom Vairāja Jamadagni als Ṛṣi
prajāpatigṛhītayā
von Prajāpati ergriffen
tvayā
mit dir
śrotraṃ
das Gehör
gṛhṇāmi
ergreife ich
prajābhya
für die Nachkommenschaft
iyamupari
dieser; oben
matistasyai
ist die Denkkraft; ihre
vāṅmātī
Rede ist die Hemantische
hemanto
der Winter
vācyāyanaḥ
gehört der Rede zugehörig
paṅktirhaimantī
das Paṅkti, winterlich
paṅktyai
dem Paṅkti
nidhanavannidhanavata
das Nidhanavat-Sāman [?]; vom Nidhanavat
āgrayaṇa
das Āgrayaṇa
āgrayaṇāttriṇavatrayastriṃśau
vom Āgrayaṇa die beiden Stoma Triṇava und Trayastriṃśa
prācī diśāṃ vasanta ṛtūnāmagnirdevatā brahma draviṇaṃ trivṛthstomaḥ sa u pañcadaśavartanistryavirvayaḥ kṛtamayānāṃ purovāto vātaḥ sānaga ṛṣirdakṣiṇā diśāṃ grīṣma ṛtūnāmindro devatā kṣatraṃ draviṇaṃ pañcadaśaḥ stomaḥ sa u saptadaśavartanirdityavāḍvayastretāyānāṃ dakṣiṇādvāto vātaḥ sanātana ṛṣiḥ pratīcī diśāṃ varṣā ṛtūnāṃ viśve devā devatā viḍ draviṇaṃ saptadaśaḥ stomaḥ sa u ekaviṃśavartanistrivathso vayo dvāparo'yānāṃ paścādvāto vāto'habhūna ṛṣirudīcī diśāṃ śaradṛtūnāṃ mitrāvaruṇau devatā puṣṭaṃ draviṇamekaviṃśaḥ stomaḥ sa u triṇavavartanisturyavāḍvaya āskando'yānāmuttarādvāto vātaḥ pratna ṛṣirūrdhvā diśāṃ hemantaśiśirāvṛtūnāṃ bṛhaspatirdevatā varco draviṇaṃ triṇavaḥ stomaḥ sa u trayastriṃśavartaniḥ paṣṭhavādvayo'bhibhūrayānāṃ viṣvagvāto vātaḥ suparṇa ṛṣiḥ pitaraḥ pitāmahāḥ pare'vare te naḥ pāntu te no'vantvasmin brahmannasmin kṣatre'syāmāśiṣyasyāṃ purodhāyāmasminkarmannasyāṃ devahūtyām viṭpaṣṭhavādvayo'ṣṭā viṃśatiśca
Der östlichen Himmelsrichtung gehört der Frühling unter den Jahreszeiten, Agni ist die Gottheit, das heilige Wort der Besitz, der Trivṛt der Preisgesang, der der fünfzehnfachen Bahn folgt; die dreijährige Lebenszeit gehört zu den einjährigen Tieren [?]; der von vorn kommende Wind ist der Wind, Sānaga der Ṛṣi. Der südlichen Himmelsrichtung gehört der Sommer unter den Jahreszeiten, Indra ist die Gottheit, die Herrschermacht der Besitz, der Fünfzehner der Preisgesang, der der siebzehnfachen Bahn folgt; bei den dreijährigen Tieren ist es die geteilte [?] Lebenszeit; der von Süden kommende Wind ist der Wind, Sanātana der Ṛṣi. Der westlichen Himmelsrichtung gehört die Regenzeit unter den Jahreszeiten, alle Götter sind die Gottheit, das Volk der Besitz, der Siebzehner der Preisgesang, der der einundzwanzigfachen Bahn folgt; bei den zweijährigen Tieren ist es die dreifache Lebenszeit [?]; der von hinten kommende Wind ist der Wind, Ahabhūna der Ṛṣi. Der nördlichen Himmelsrichtung gehören Herbst unter den Jahreszeiten, Mitra und Varuṇa die Gottheit, das Gedeihen der Besitz, der Einundzwanziger der Preisgesang, der der neunundzwanzigfachen Bahn folgt; bei den vierjährigen Tieren ist es die anstrebende [?] Lebenszeit; der von Norden kommende Wind ist der Wind, Pratna der Ṛṣi. Der oberen Himmelsrichtung gehören Winter und Kühlzeit unter den Jahreszeiten, Bṛhaspati die Gottheit, der Glanz der Besitz, der Neunundzwanziger der Preisgesang, der der dreiunddreißigfachen Bahn folgt; bei den überjährigen Tieren [?] ist es die überwältigende Lebenszeit; der ringsumher wehende Wind ist der Wind, Suparṇa der Ṛṣi. Die Väter und die Großväter, die fernen und die näheren – sie sollen uns beschützen, sie mögen uns beistehen: in diesem heiligen Wort, in dieser Herrschermacht, in diesem Segenswunsch, in diesem Vorsitz, in diesem Werk, in dieser Götteranrufung – das Volk unter den vierjährigen Tieren, die überwältigende Lebenszeit – achtundzwanzig.
Fest ist die Wohnstatt, fest der Schoß, fest bist du; setz dich in den fest gegründeten, wohlbereiteten Schoß. Das Kennzeichen der Feuerpfanne (Ukhā), im Osten zuerst – die beiden Aśvin-Adhvaryu-Priester mögen dich hier ansetzen lassen. In deiner eigenen Geschicklichkeit, o du Geschicklichkeits-Väterliche, setz dich hier nieder, unter den Göttern, von der Erde her, der hohen, gnädigen; mit gutem Sitz kleide dich mit deinem Körper zusammen; sei wie ein Vater, voll gutem Wohlwollen für den Sohn; die beiden Aśvin-Adhvaryu mögen dich hier ansetzen lassen. Die Nesterbauende, Güterreiche, Lebenskraft-Verleihende – lass unseren Reichtum wachsen, den reichlichen, heldenreichen; der Gewässer Mangel und schlechte Gesinnung abwehrend, dem Opferherrn am Reichtumszuwachs Anteil gebend – komm her zur Sonnenwelt, dem Opferherrn das Gedeihen gewährend; die beiden Aśvin-Adhvaryu mögen dich hier ansetzen lassen. Das Purīṣa (der Bodensatz) des Agni bist du, die Götterfahrt-Kundige; dich sollen alle Götter ringsum preisen; die Stoma-tragende, mit Schmelzbutter versehene, setz dich hier nieder, nachkommenreich für uns, mit Besitz uns dienend; die beiden Aśvin-Adhvaryu mögen dich hier ansetzen lassen. Das Haupt des Himmels bist du, der Nabel der Erde, die Stütze der Himmelsrichtungen, die Herrin der Welten. Die Woge, der Tropfen der Gewässer bist du, der Allwirker; dein Ṛṣi ist genannt; die beiden Aśvin-Adhvaryu mögen dich hier ansetzen lassen. Gemeinsam mit den Jahreszeiten, gemeinsam mit den Zuteilungen, gemeinsam mit den Vasus, gemeinsam mit den Rudras, gemeinsam mit den Ādityas, gemeinsam mit allen Göttern, gemeinsam mit den Göttern, gemeinsam mit den Göttern, den Reichtumverleihenden – dir, dem Agni Vaiśvānara, weihe ich dich; die beiden Aśvin-Adhvaryu mögen dich hier ansetzen lassen – die gute Heldenschar, die weite Welt – siebzehn.
Der Dreijährige ist die Lebenszeit, das Triṣṭubh das Metrum; der Zweijährige die Lebenszeit, das Virāj das Metrum; der Fünfjährige [?] die Lebenszeit, das Gāyatrī das Metrum; der Vierjährige [?] die Lebenszeit, das Uṣṇih das Metrum; der Überjährige [?] die Lebenszeit, das Anuṣṭubh das Metrum; der Achtjährige [?] die Lebenszeit, das Bṛhatī das Metrum; der Stier die Lebenszeit, das Bṛhatī das Metrum; der Stierkalb [?] die Lebenszeit, das Kakubh das Metrum; die milchgebende Kuh die Lebenszeit, das Jagatī das Metrum; der Zugochse die Lebenszeit, das Paṅkti das Metrum; der Ziegenbock die Lebenszeit, das Vivala [?] das Metrum; der Widder die Lebenszeit, das Viśāla [?] das Metrum; der Mensch die Lebenszeit, das Tandra [?] das Metrum; der Tiger die Lebenszeit, das Anādhṛṣṭa das Metrum; der Löwe die Lebenszeit, das Chadis [?] das Metrum; der Stützpfeiler [?] die Lebenszeit, das Adhipati das Metrum; die Herrschermacht die Lebenszeit, das Mayanda [?] das Metrum; der Allwirker die Lebenszeit, das Parameṣṭhin das Metrum; das Haupt die Lebenszeit, das Prajāpati das Metrum; der Mensch die Lebenszeit – sechsundzwanzig.
indrāgnī avyathamānāmiṣṭakāṃ dṛṃhataṃ yuvam | pṛṣṭhena dyāvāpṛthivī antarikṣaṃ ca vi bādhatām chardiṣā pinva ṣaṭca
Indra und Agni, ihr beide festigt den unwankenden Ziegel; mit dem Rücken sollen Himmel und Erde und der Luftraum die Feinde von uns fernhalten – mit dem Schutzdach schwelle an – sechs.
Ma ist das Metrum, Pramā das Metrum [?], Pratimā das Metrum [?], Asrī [?] das Metrum, Paṅkti das Metrum, Uṣṇih das Metrum, Bṛhatī das Metrum, Anuṣṭubh das Metrum, Virāj das Metrum, Gāyatrī das Metrum, Triṣṭubh das Metrum, Jagatī das Metrum; die Erde das Metrum, der Luftraum das Metrum, der Himmel das Metrum, die Jahre das Metrum, die Sternbilder das Metrum, der Geist das Metrum, das Wort das Metrum, der Ackerbau das Metrum, das Gold das Metrum, die Kuh das Metrum, die Ziege das Metrum, das Pferd das Metrum – für die Gottheit, für dein Leben weihe ich dich – sechs.
Der Rasche, der Dreifache; der Erscheinende der fünfzehnte; der Weltraum der siebzehnte; der Voraneilende der achtzehnte; die Glut der neunzehnte; der Überwältiger der zwanzigste; die Stütze der einundzwanzigste; der Glanz der zweiundzwanzigste; der Zusammenträger der dreiundzwanzigste; der Schoß der vierundzwanzigste; die Keime der fünfundzwanzigste; die Kraft der neunundzwanzigste; die Willenskraft der einunddreißigste; der feste Stand der dreiunddreißigste; des Bradhna Gipfelbereich der vierunddreißigste; das Firmament der sechsunddreißigste; die Wendung der achtundvierzigste; die Träger – der Vierfache Preisgesang; der Rasche – siebenunddreißig.
Des Agni Anteil bist du, für die Weihe; die Oberherrschaft ist das heilige Wort, damit verbunden; der Trivṛt der Preisgesang. Des Indra Anteil bist du, dem Viṣṇu die Oberherrschaft; die Herrschermacht, damit verbunden; der Fünfzehner der Preisgesang. Der Männer-schauenden [Priester] Anteil bist du, dem Dhātṛ die Oberherrschaft; die Erzeugung, damit verbunden; der Siebzehner der Preisgesang. Des Mitra Anteil bist du, dem Varuṇa die Oberherrschaft; des Himmels Regen, die Winde, damit verbunden; der Einundzwanziger der Preisgesang. Der Aditi Anteil bist du, dem Pūṣan die Oberherrschaft; die Kraft, damit verbunden; der Neunundzwanziger der Preisgesang. Der Vasus Anteil bist du, den Rudras die Oberherrschaft; der vierfache Pfad [?], damit verbunden; der Vierundzwanziger der Preisgesang. Der Ādityas Anteil bist du, den Maruts die Oberherrschaft; die Keime, damit verbunden; der Fünfundzwanziger der Preisgesang. Des Gottes Savitṛ Anteil bist du, dem Bṛhaspati die Oberherrschaft; die zusammengehörigen Himmelsrichtungen, damit verbunden; der Vierfache Preisgesang. Der Yāvas [?] Anteil bist du, den Ayāvas [?] die Oberherrschaft; die Nachkommenschaft, damit verbunden; der Vierundvierziger der Preisgesang. Der Ṛbhus Anteil bist du, allen Göttern die Oberherrschaft; das Wesen und das Innewohnen, damit verbunden; der Dreiunddreißiger der Preisgesang. Der Vasus Anteil bist du – sechsundvierzig.
Mit dem Einer-Stoma priesen sie; die Geschöpfe entstanden [wurden unterwiesen, ?]; Prajāpati war ihr Oberherr. Mit dem Dreier-Stoma priesen sie; das heilige Wort (Brahman) wurde erschaffen; Brahmaṇaspati war der Oberherr. Mit dem Fünfer-Stoma priesen sie; die Wesen wurden erschaffen; der Herr der Wesen war der Oberherr. Mit dem Siebener-Stoma priesen sie; die sieben Ṛṣis wurden erschaffen; Dhātṛ war der Oberherr. Mit dem Neuner-Stoma priesen sie; die Väter wurden erschaffen; Aditi war die Herrin. Mit dem Elfer-Stoma priesen sie; die Jahreszeiten wurden erschaffen; die Jahreszeiten waren der Oberherr. Mit dem Dreizehner-Stoma priesen sie; die Monate wurden erschaffen; das Jahr war der Oberherr. Mit dem Fünfzehner-Stoma priesen sie; die Herrschermacht wurde erschaffen; Indra war der Oberherr. Mit dem Siebzehner-Stoma priesen sie; die Herdentiere wurden erschaffen; Bṛhaspati war der Oberherr. Mit dem Neunzehner-Stoma priesen sie; Śūdra und Ārya wurden beide erschaffen; Tag und Nacht waren die beiden Herrinnen. Mit dem Einundzwanziger-Stoma priesen sie; die einhufigen Tiere wurden erschaffen; Varuṇa war der Oberherr. Mit dem Dreiundzwanziger-Stoma priesen sie; die kleinen Tiere wurden erschaffen; Pūṣan war der Oberherr. Mit dem Fünfundzwanziger-Stoma priesen sie; die wilden Tiere wurden erschaffen; Vāyu war der Oberherr. Mit dem Siebenundzwanziger-Stoma priesen sie; Himmel und Erde teilten sich; die Vasus, Rudras und Ādityas folgten der Teilung; ihre Oberherrschaft war dabei. Mit dem Neunundzwanziger-Stoma priesen sie; die Waldbäume wurden erschaffen; Soma war der Oberherr. Mit dem Einunddreißiger-Stoma priesen sie; die Geschöpfe wurden erschaffen; des Yāvas und des Ayāvas [?] Oberherrschaft war dabei. Mit dem Dreiunddreißiger-Stoma priesen sie; die Wesen kamen zur Ruhe; Prajāpati Parameṣṭhin war der Oberherr; das Jahr war der Oberherr – und fünfunddreißig.
Eben diese ist es, die als Erste aufleuchtete, die drinnen wandelt, eingedrungen; die Braut hat den Neugeborenen [neunfach Erneuerten, ?] geboren, die Erzeugerin; drei Größen begleiten sie. Metrenreich, mit den Morgenröten geschmückt, denselben Schoß entlang wandelnd, die Gattin der Sonne, hindurchwandelnd, kundig, das Zeichen setzend, unalternd, mit reichlichem Samen. Dem Pfad der Opferordnung folgten drei nach, drei glühende Sonnen folgten dem Licht nach; die eine bewacht die Nachkommenschaft, die eine die Erquickung, die eine bewacht das Gelübde der Gottliebenden. Zum Vierfachen Preisgesang wurde die vierte, die beiden Flügel des Opfers, die stierhaften; Gāyatrī, Triṣṭubh, Jagatī, Anuṣṭubh und den hohen Arka anschirrend, brachten sie dieses zur Sonnenwelt hin. Mit fünf hat Dhātṛ dieses verteilt, das er erzeugte, die eigenen Schwestern, je fünf und fünf; von diesen gehen fünf, in raschem Lauf, verschiedene Gestalten annehmend, die Ordnungswerke bekleidend. Zu dreißig kommen die Schwestern zum Wiedertreffpunkt, dasselbe Zeichen sich anlegend; die Jahreszeiten formen die Seher, kundig, in der Mitte des Metrums, leuchtend, umherwandelnd. Mit Licht versehen legt sich das Wolkendunkel an, die göttliche Nacht, die Gebote der Sonne; verschiedengestaltig sehen die Tiere, geboren werdend, im Schoß dieser Mutter. Ekāṣṭakā, durch Askese sich erhitzend, gebar den Keim, den Großen, Indra; durch ihn überwältigten die Götter die Dasyus; er wurde der Töter der Asuras durch seine Kräfte. Nicht-Schwester hast du mich zu einer Schwester gemacht; wahrhaftig, ihr sprecht das aus, das suche ich; möchte ich in seiner Gunst sein; so möget ihr nicht die eine von euch der anderen vorziehen. Ich bin geworden in seiner Gunst, dem Allwissenden; ich habe festen Boden erlangt, einen Ansatzpunkt gefunden; möchte ich in seiner Gunst sein; so möget ihr nicht die eine von euch der anderen vorziehen. Fünf Aufleuchtungen, entsprechend fünf Melkungen; die Kuh mit fünf Namen, entsprechend fünf Jahreszeiten; fünf Himmelsrichtungen, mit dem Fünfzehner geordnet, alle mit demselben Haupt, hin zu einer Welt. Der Keim der Opferordnung ist die zuerst Aufleuchtende; der Gewässer eine trägt die Größe; der Sonne eine wandelt an den Wiedertreffpunkten; der Glut eine, Savitṛ hält die eine zurück. Die als Erste aufleuchtete, sie wurde die Kuh bei Yama; sie, die Milchreiche, möge uns Jahr für Jahr weiter melken. Mit hellem Stier [?], mit Wolkendunkel, mit Licht kam sie an, allgestaltig, bunt, das Feuerzeichen tragend; dasselbe Werk gut wirkend, das Alter tragend, unalternd, kam die Morgenröte – die Erquickung eine an sich nehmend, ich möchte die eine, die Gattin, sein – neunzehn.
O Agni, stoße die geborenen Nebenbuhler von uns fort, die noch nicht geborenen stoße zurück, o Jātavedas; leuchte uns zu, wohlgesinnt, ohne Zorn; ich möchte in deinem Schutz sein, dreifach schützend, licht-öffnend. Mit Gewalt stoße die geborenen Nebenbuhler von uns fort, die noch nicht geborenen stoße zurück, o Jātavedas; sprich zu uns, wohlgesinnt; wir möchten bestehen; stoße unsere Nebenbuhler fort – Askupa das Metrum – dreiunddreißig.
agnirvṛtrāṇi jaṅghanaddraviṇasyurvipanyayā | samiddhaḥ śukra āhutaḥ || tvaṃ somāsi satpatistvaṃ rājota vṛtrahā | tvaṃ bhadro asi kratuḥ || bhadrā te agne svanīka saṃdṛgghorasya sato viṣuṇasya cāruḥ | na yatte śocistamasā varanta na dhvasmānastanu vi repa ādhuḥ || bhadraṃ te agne sahasinnanīkamupāka ā rocate sūryasya | ruśaddṛśe dadṛśe naktayā cidarūkṣitaṃ dṛśa ā rūpe annam || sainānīkena suvidatro asme yaṣṭā devāṃ āyajiṣṭhaḥ svasti | adabdho gopā uta naḥ paraspā agne dyumaduta revaddidīhi || svasti no divo agne pṛthivyā viśvāyurdhehi yajathāya deva | yathsīmahi divijāta praśastaṃ tadasmāsu draviṇaṃ dhehi citram || yathā hotarmanuṣo devatā tā yajñebhiḥ sūno sahaso yajāsi | evā no adya samanā samānānuśannagna uśato yakṣi devān || agnimīḍe purohitaṃ yajñasya devamṛtvijam | hotāraṃ ratnadhātamam || vṛṣā soma dyumāṃ asi vṛṣā deva vṛṣavrataḥ | vṛṣā dharmāṇi dadhiṣe || sāṃtapanā idaṃ havirmarutastajjujuṣṭana | yuṣmākotī riśādasaḥ || yo no marto vasavo durhṛṇāyustiraḥ satyāni maruto jighāṃsāt | druhaḥ pāśaṃ prati sa mucīṣṭa tapiṣṭhena tapasā hantanā tam || saṃvathsarīṇā marutaḥ svarkā urukṣayāḥ sagaṇā mānuṣeṣu | te'smatpāśān pra muñcantvaṃhasaḥ sāṃtapanā madirā mādayiṣṇavaḥ || piprīhi devāṃ uśato yaviṣṭha vidvāṃ ṛtūṃ rṛtupate yajeha | ye daivyā ṛtvijastebhiragne tvaṃ hotṝṇāmasyāyajiṣṭhaḥ || agne yadadya viśo adhvarasya hotaḥ pāvaka śoce veṣṭvaṃ hi yajvā | ṛtā yajāsi mahinā vi yadbhūrhavyā vaha yaviṣṭha yā te adya || agninā rayimaśnavatpoṣameva divedive | yaśasaṃ vīravattamam || gayasphāno amīvahā vasuvitpuṣṭivardhanaḥ | sumitraḥ soma no bhava || gṛhamedhāsa ā gata maruto mā pa bhūtana | pramuñcanto no aṃhasaḥ || pūrvībhirhi dadāśima śaradbhirmaruto vayam | mahobhi ścacarṣaṇīnām || pra budhniyā īrate vo mahāṃsi praṇāmāni prayajyavastiradhvam | sahasriyaṃ damyaṃ bhāgametaṃ gṛhamedhīyaṃ maruto juṣadhvam || upa yameti yuvatiḥ sudakṣaṃ doṣā vastor haviṣmatī ghṛtācī | upa svainamaramatirvasūyuḥ || imo agne vītatamāni havyājasro vakṣi devatātimaccha | prati na īṃ surabhīṇi viyantu | krīḍaṃ vaḥ śardho mārutamanarvāṇaṃ ratheśubham | kaṇvā abhi pra gāyata || atyāso na ye marutaḥ svañco yakṣadṛśo na śubhayanta maryāḥ | te harmyeṣṭhāḥ śiśavo na śubhrā vathsāso na prakrīḍinaḥ payodhāḥ || praiṣāmajmeṣu vithureva rejate bhūmiryāmeṣu yaddha yuñjate śubhe | te krīḍayo dhunayo bhrājadṛṣṭayaḥ svayaṃ mahitvaṃ panayanta dhūtayaḥ || upahvareṣu yadacidhvaṃ yayiṃ vaya iva marutaḥ kena citpathā | ścotanti kośā upa vo ratheṣvā ghṛtamukṣatā madhuvarṇamarcate || agnimagniṃ havīmabhiḥ sadā havanta viśpatim | havyavāhaṃ purupriyam || taṃ hi śaśvanta īḍate srucā devaṃ ghṛtaścutā | agniṃ havyāya voḍhave sūryasya manuṣo marutaḥ pāvaka mahobhī rathe śubhaṃ kena ṣaṭcatvāriṃśacca
Agni hat die Vṛtras zerschlagen, nach Reichtum begierig, mit lautem Ruhm; entzündet, lauter, mit Opfergabe versehen. Du bist wahrlich der Herr der Wesen, o Soma, du der König, und der Vṛtra-Töter; du bist der gute Wille, die Weisheit. Heilvoll ist dein, o Agni, gutgestaltiger Anblick, des furchtbaren, ungleichmäßigen Wesens, und lieblich; nicht umhüllt Finsternis dein Licht, und nicht Trübsal oder Makel legen sich um deinen Leib. Heilvoll ist deine, o kraftvoller Agni, Erscheinung; nahe erglänzt sie der Sonne gleich; hell zu sehen ist sie, wird gesehen auch in der Nacht; unversehrt ist das Aussehen zu schauen, das Sinnbild der Speise. Mit dieser deiner Erscheinung, gut findend für uns, als bester Opferer, indem du die Götter zum Opfer geladen hast, zum Heil – unbetrügbar, ein Hirte und uns beschützend von fern, o Agni, glanzvoll und reichlich, leuchte. Heil sei uns von Himmel, o Agni, von der Erde; gewähre ganzes Leben zum Opfern, o Gott; wo immer wir, im Himmel geboren, gepriesenen Reichtum erlangen, diesen wunderbaren Reichtum verleih uns. Wie du, o Hotṛ, die von Menschen verehrte Gottheit bist, sie mit Opfern verehrst, o Sohn der Kraft, so verehre auch heute uns gemeinsam Gleichgesinnte; den Begehrenden opfere, o Agni, den begehrten Göttern. Ich preise Agni, den Hauspriester des Opfers, den göttlichen Ritualpriester, den Hotṛ, den größten Kleinodspender. Stierkräftig, o Soma, bist du glanzreich, stierkräftig, o Gott, mit stierhaftem Gelübde; stierhafte Ordnungen hast du inne. Dieses ist die Opfergabe für die Erhitzung [Sāṃtapana], o Marut; freut euch daran; euer Beistand sei uns, ihr Freigebigen. Welcher Sterbliche uns, ihr Guten, böswillig, entgegen den Wahrheiten, o Marut, uns zu töten sucht – der soll sich in der Schlinge des Truges selbst fangen; mit glühendster Glut verbrennt ihn. Die jahrlangen Marut, gutgesungen, weitwohnend, mit ihrer Schar unter den Menschen – sie mögen unsere Schlingen der Bedrängnis lösen, die Erhitzenden, Berauschenden, Erfreuenden. Erfreue die begehrenden Götter, du Jüngster; kundig der Jahreszeiten, o Herr der Jahreszeit, opfere hier; welche göttlichen Opferpriester es gibt, mit diesen bist du, o Agni, der beste Opferer der Hotṛ-Priester. O Agni, wenn heute, du Reiniger, der Hotṛ des Rituals der Stämme, entzündet werden willst, denn du bist der Opferer – opfere mit Wahrheit, mit Größe, wenn du dich erhebst; bring die Opfergaben her, du Jüngster, die dir heute gebühren. Durch Agni erlangt man Reichtum und Gedeihen Tag für Tag, ruhmvoll, reich an Helden. Der Haus-Gedeihen-Verleiher, der Krankheits-Vertreiber, der Güter-Finder, der Gedeihens-Mehrer, gutbefreundet, o Soma, sei uns. Ihr Hausopferer, kommt her, ihr Marut; werdet uns nicht abwendig, unsere Bedrängnisse lösend. Mit vielen Herbsten haben wir geopfert, o Marut, wir, mit den großen Kräften der Opfervölker. Es regen sich vom Grunde her eure Größen, Verneigungen, ihr Opferwürdigen; verbergt uns nicht; diesen tausendfachen, häuslichen Anteil, dieses Hausopfer, ihr Marut, genießt. Zu ihm geht die Jungfrau, dem Geschickten, abends und morgens, mit der Opfergabe versehen, mit Schmelzbutter; zu ihm kommt, nach Gütern begehrend, seine eigene Freundlichkeit [?]. Diese, o Agni, höchst willkommenen Opfergaben bring unermüdlich zu den Göttern; uns sollen sie duftend entgegenkommen. Euer Spiel, die Marut-Schar, den unbezwingbaren, am Wagen prächtigen – ihr Kaṇvas, besingt ihn. Wie Rennpferde, die Marut, gutdahineilend, wie geschmückte Jünglinge sich zeigend – sie, an Häusern stehend, wie glänzende Knaben, wie spielende Kälber, milchspendend. Bei ihren Fahrten bebt, wie zitternd, die Erde, bei ihren Zügen, wenn sie sich zum Schmuck anschirren; sie, die Spielenden, Tosenden, mit blitzenden Speeren, sich selbst durch ihre Größe rühmend, tosend. In den Schluchten, als ihr euch verborgen habt, den Zug, wie Vögel, ihr Marut, auf welchem Weg auch immer – die Kübel triefen zu euren Wagen; sie besprengen mit honigfarbener Schmelzbutter den Sänger. Agni, Agni rufen sie stets mit Anrufungen, den Herrn der Stämme, den Opferträger, den vielgeliebten. Ihn verehren die Menschen allzeit mit dem Opferlöffel, den Gott, der von Schmelzbutter trieft; Agni zum Opfertragen, der Sonne, des Menschen, ihr Marut, o Reiniger, mit euren Größen, am Wagen zum Schmuck, mit welchem – sechsundvierzig.