Quellen der Menschheit

Taittirīya-Saṃhitā (Kṛṣṇa-Yajurveda) · Kāṇḍa 7

Prapāṭhaka 2

sādhyā vai devāḥ suvargakāmā etaṃ ṣaḍrātramapaśyantamāharantenāyajanta tato vai te suvargaṃ lokamāyan ya evaṃ vidvāṃsaḥ ṣaḍrātramāsate suvargameva lokaṃ yanti devasattraṃ vai ṣaḍrātraḥ pratyakṣagg hyetāni pṛṣṭhāni ya evaṃ vidvāṃsaḥ ṣaḍrātramāsate sākṣādeva devatā abhyārohanti ṣaḍrātro bhavati ṣaḍvā ṛtavaḥ ṣaṭpṛṣṭhāni pṛṣṭhairevartūnanvārohantyṛtubhiḥ saṃvathsaraṃ te saṃvathsara eva prati tiṣṭhanti bṛhadrathaṃtarābhyāṃ yantīyaṃ vāva rathaṃtaramasau bṛhadābhyāmeva yantyatho anayoreva prati tiṣṭhantyetevai yajñasyāñjasāyanī srutī tābhyāmeva suvargaṃ lokaṃ yanti trivṛdagniṣṭomo bhavati teja evāva ruṃdhate pañcadaśo bhavatīndriyamevāva ruṃdhate saptadaśo bhavatyannādyasyāvaruddhyā atho praiva tena jāyanta ekaviṃśo bhavati pratiṣṭhityā atho rucamevātmandadhate triṇavo bhavati vijityai trayastriṃśo bhavati pratiṣṭhityai sadohavirdhānina etena ṣaḍrātreṇa yajerannāśvatthī havirdhānaṃ cāgnīdhraṃ ca bhavatastaddhi suvargyaṃ cakrīvatī bhavataḥ suvargasya lokasya samaṣṭyā ulūkhalabudhno yūpo bhavati pratiṣṭhityai prāñco yānti prāṅiva hi suvargo lokaḥ sarasvatyā yāntyeṣa vai devayānaḥ panthāstamevānvārohantyākrośanto yāntyavartimevānyasminpratiṣajya pratiṣṭhāṃ gacchanti yadā daśa śataṃ kurvantyathaikamutthānaṃ śatāyuḥ puruṣaḥ śatendriya āyuṣyevendriye prati tiṣṭhanti yadā śataṃ sahasraṃ kurvantyathaikamutthānaṃ sahasrasaṃmito vā asau loko'mumeva lokamabhi jayanti yadaiṣāṃ pramīyeta yadā vā jīyerannathaikamutthānaṃ taddhi tīrtham pṛṣṭhāni saptadaśaḥ suvargo jayanti yadaikādaśa ca

Die Sādhya-Götter, die sich die Himmelswelt wünschten, erschauten dieses Sechs-Nacht-Opfer (ṣaḍrātra), holten es herbei und opferten damit; daraufhin gelangten sie zur Himmelswelt. Wer so wissend das Sechs-Nacht-Opfer vollzieht, gelangt ebenso zur Himmelswelt. Ein Götter-Sattra ist ja das Sechs-Nacht-Opfer, denn diese Pṛṣṭha-Sāmans sind unmittelbar wahrnehmbar; wer so wissend das Sechs-Nacht-Opfer vollzieht, besteigt geradewegs die Gottheiten selbst. Es ist ein Sechs-Nacht-Opfer: sechs sind ja die Jahreszeiten, sechs die Pṛṣṭha-Sāmans; eben durch die Pṛṣṭhas besteigen sie die Jahreszeiten, durch die Jahreszeiten das Jahr; sie gründen sich eben im Jahr. Sie gehen mit Bṛhat und Rathaṃtara; diese Erde ist ja das Rathaṃtara, jene Sonne das Bṛhat; mit diesen beiden gehen sie und gründen sich eben in ihnen. Diese beiden sind nämlich die geraden Wege des Opfers; eben mit ihnen gehen sie zur Himmelswelt. Der Trivṛt-Agniṣṭoma findet statt – eben den Glanz erlangen sie damit; der Pañcadaśa findet statt – eben die sinnliche Kraft erlangen sie damit; der Saptadaśa findet statt – zur Erlangung des Speisegenusses; auch werden sie eben dadurch fortgezeugt. Der Ekaviṃśa findet statt – zur Standfestigkeit; auch verleihen sie sich dadurch Glanz. Der Triṇava findet statt – zum Sieg. Der Trayastriṃśa findet statt – zur Standfestigkeit. Mit Sadas und Havirdhāna versehen sollen sie mit diesem Sechs-Nacht-Opfer opfern. Aus Aśvattha-Holz sind Havirdhāna und Agnīdhra gemacht – das ist nämlich himmelsträchtig, denn beide sind radgleich [?] – zur Erfassung der Himmelswelt. Der Opferpfahl hat einen mörserförmigen Grund – zur Standfestigkeit. Sie ziehen nach Osten, denn die Himmelswelt liegt gleichsam im Osten. Sie ziehen entlang der Sarasvatī – das ist nämlich der Götterpfad –, eben diesem folgen sie hinauf; sie ziehen dabei rufend, und indem sie den Umweg auf den anderen Weg übertragen [?], gelangen sie zur Standfestigkeit. Wenn sie zehn zu hundert machen, dann ist das eine Steigerung; hundertjährig ist der Mensch, hundertfach seine sinnliche Kraft; eben in Lebensspanne und sinnlicher Kraft gründen sie sich. Wenn sie hundert zu tausend machen, dann ist das eine Steigerung; dem Tausend entsprechend ist jene Welt; sie gewinnen eben jene Welt. Stürbe jemand von ihnen, oder würden sie besiegt, dann gäbe es eine weitere Steigerung, denn das ist die Furt. Die Pṛṣṭhas, der Saptadaśa – sie gewinnen die Himmelswelt. Wenn – und elf [Schluss verkürzt/formelhaft; ?].

Wort für Wort
sādhyā
die Sādhya-
vai
fürwahr
devāḥ
Götter
suvargakāmā
die sich die Himmelswelt wünschten
etaṃ
dieses
ṣaḍrātramapaśyantamāharantenāyajanta
Sechs-Nacht-Opfer erschauten sie; holten es herbei; opferten damit
tato
daraufhin
vai
fürwahr
te
sie
suvargaṃ
zur Himmelswelt
lokamāyan
gelangten
ya
wer
evaṃ
so
vidvāṃsaḥ
wissend
ṣaḍrātramāsate
das Sechs-Nacht-Opfer vollzieht
suvargameva
eben zur Himmelswelt
lokaṃ
Welt
yanti
gelangt
devasattraṃ
ein Götter-Sattra
vai
fürwahr
ṣaḍrātraḥ
ist das Sechs-Nacht-Opfer
pratyakṣagg
unmittelbar wahrnehmbar
hyetāni
denn diese
pṛṣṭhāni
Pṛṣṭha-Sāmans
ya
wer
evaṃ
so
vidvāṃsaḥ
wissend
ṣaḍrātramāsate
das Sechs-Nacht-Opfer vollzieht
sākṣādeva
geradewegs eben
devatā
die Gottheiten
abhyārohanti
besteigt
ṣaḍrātro
ein Sechs-Nacht-Opfer
bhavati
ist es
ṣaḍvā
sechs fürwahr
ṛtavaḥ
sind die Jahreszeiten
ṣaṭpṛṣṭhāni
sechs die Pṛṣṭha-Sāmans
pṛṣṭhairevartūnanvārohantyṛtubhiḥ
durch die Pṛṣṭhas eben besteigen sie die Jahreszeiten; durch die Jahreszeiten
saṃvathsaraṃ
das Jahr
te
sie
saṃvathsara
im Jahr
eva
eben
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sich
bṛhadrathaṃtarābhyāṃ
mit Bṛhat und Rathaṃtara
yantīyaṃ
gehen sie; diese (Erde)
vāva
nämlich
rathaṃtaramasau
ist das Rathaṃtara; jene (Sonne)
bṛhadābhyāmeva
das Bṛhat; mit diesen beiden eben
yantyatho
gehen sie; auch
anayoreva
in diesen beiden eben
prati
-
tiṣṭhantyetevai
gründen sie sich; diese fürwahr
yajñasyāñjasāyanī
des Opfers geraden Wege
srutī
die Wege
tābhyāmeva
eben mit diesen beiden
suvargaṃ
zur Himmelswelt
lokaṃ
Welt
yanti
gehen sie
trivṛdagniṣṭomo
der Trivṛt-Agniṣṭoma
bhavati
findet statt
teja
den Glanz
evāva
eben
ruṃdhate
erlangen sie
pañcadaśo
der Pañcadaśa
bhavatīndriyamevāva
findet statt; die sinnliche Kraft eben
ruṃdhate
erlangen sie
saptadaśo
der Saptadaśa
bhavatyannādyasyāvaruddhyā
findet statt; zur Erlangung des Speisegenusses
atho
auch
praiva
eben fort-
tena
dadurch
jāyanta
werden sie gezeugt
ekaviṃśo
der Ekaviṃśa
bhavati
findet statt
pratiṣṭhityā
zur Standfestigkeit
atho
auch
rucamevātmandadhate
verleihen sie sich eben Glanz
triṇavo
der Triṇava
bhavati
findet statt
vijityai
zum Sieg
trayastriṃśo
der Trayastriṃśa
bhavati
findet statt
pratiṣṭhityai
zur Standfestigkeit
sadohavirdhānina
mit Sadas und Havirdhāna versehen
etena
mit diesem
ṣaḍrātreṇa
Sechs-Nacht-Opfer
yajerannāśvatthī
sollen sie opfern; aus Aśvattha-Holz
havirdhānaṃ
das Havirdhāna
cāgnīdhraṃ
und der Agnīdhra
ca
und
bhavatastaddhi
sind gemacht; das ist nämlich
suvargyaṃ
himmelsträchtig
cakrīvatī
radgleich [?]
bhavataḥ
sind sie beide
suvargasya
der Himmelswelt
lokasya
Welt
samaṣṭyā
zur Erfassung
ulūkhalabudhno
einen mörserförmigen Grund
yūpo
der Opferpfahl (hat)
bhavati
hat
pratiṣṭhityai
zur Standfestigkeit
prāñco
nach Osten
yānti
ziehen sie
prāṅiva
denn gleichsam im Osten
hi
denn
suvargo
die Himmelswelt
lokaḥ
Welt (liegt)
sarasvatyā
entlang der Sarasvatī
yāntyeṣa
ziehen sie; das ist
vai
fürwahr
devayānaḥ
der Götterpfad
panthāstamevānvārohantyākrośanto
der Weg; eben diesem folgen sie hinauf, rufend
yāntyavartimevānyasminpratiṣajya
ziehen sie; den Umweg eben auf den anderen übertragend [?]
pratiṣṭhāṃ
zur Standfestigkeit
gacchanti
gelangen sie
yadā
wenn
daśa
zehn
śataṃ
zu hundert
kurvantyathaikamutthānaṃ
machen sie, dann ist das eine Steigerung
śatāyuḥ
hundertjährig
puruṣaḥ
der Mensch
śatendriya
hundertfach seine sinnliche Kraft
āyuṣyevendriye
in Lebensspanne und sinnlicher Kraft eben
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sie sich
yadā
wenn
śataṃ
hundert
sahasraṃ
zu tausend
kurvantyathaikamutthānaṃ
machen sie, dann ist das eine Steigerung
sahasrasaṃmito
dem Tausend entsprechend
vā
fürwahr
asau
jene
loko'mumeva
Welt; eben jene
lokamabhi
Welt
jayanti
gewinnen sie
yadaiṣāṃ
wenn von ihnen
pramīyeta
jemand stürbe
yadā
wenn
vā
oder
jīyerannathaikamutthānaṃ
sie besiegt würden, dann eine Steigerung
taddhi
denn das ist
tīrtham
die Furt
pṛṣṭhāni
die Pṛṣṭhas
saptadaśaḥ
der Saptadaśa
suvargo
die Himmelswelt
jayanti
gewinnen sie
yadaikādaśa
wenn – elf
ca
und

kusurubinda auddālakirakāmayata paśumānthsyāmiti sa etaṃ saptarātramāharattenāyajata tena vai sa yāvanto grāmyāḥ paśavastānavāruṃdha ya evaṃ vidvānthsaptarātreṇa yajate yāvanta eva grāmyāḥ paśavastānevāva ruṃdhe saptarātro bhavati sapta grāmyāḥ paśavaḥ saptāraṇyāḥ sapta chandāgsyubhayasyāvaruddhyai trivṛdagniṣṭomo bhavati teja evāva ruṃdhe pañcadaśo bhavatīndriyamevāva ruṃdhe saptadaśo bhavatyannādyasyāvaruddhyā atho praiva tena jāyata ekaviṃśo bhavati pratiṣṭhityā atho rucamevātmandhatte triṇavo bhavati vijityai pañcaviṃśo'gniṣṭomo bhavati prajāpaterāptyai mahāvratavānannādyasyāvaruddhyai viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro bhavati sarvasyābhijityai yatpratyakṣaṃ pūrveṣvahassu pṛṣṭhānyupeyuḥ pratyakṣaṃ viśvajiti yathā dugdhāmupasīdatyevamuttamamahaḥ syānnaikarātraścana syādbṛhadrathantare pūrveṣvahassūpa yantīyaṃ vāva rathaṃtaramasau bṛhadābhyāmeva na yantyatho anayoreva prati tiṣṭhanti yatpratyakṣaṃ viśvajiti pṛṣṭhānyupayanti yathā prattāṃ duhe tādṛgeva tat teja upeyuḥ pratyakṣaṃ dvicatvāriṃśacca

Kusurubinda Auddālaki wünschte: „Möge ich viehreich sein!“ Er holte dieses Sieben-Nacht-Opfer (saptarātra) herbei und opferte damit; damit erlangte er so viele Dorftiere, wie es gibt. Wer so wissend mit dem Sieben-Nacht-Opfer opfert, erlangt ebenso so viele Haustiere, wie es gibt. Es ist ein Sieben-Nacht-Opfer: sieben sind die Haustiere, sieben die Wildtiere, sieben die Versmaße – zur Erlangung von beidem. Der Trivṛt-Agniṣṭoma findet statt – eben den Glanz erlangt man damit; der Pañcadaśa findet statt – eben die sinnliche Kraft erlangt man damit; der Saptadaśa findet statt – zur Erlangung des Speisegenusses; auch wird man eben dadurch fortgezeugt. Der Ekaviṃśa findet statt – zur Standfestigkeit; auch verleiht man sich dadurch Glanz. Der Triṇava findet statt – zum Sieg. Der Pañcaviṃśa-Agniṣṭoma findet statt – zur Erlangung Prajāpatis, mit dem Mahāvrata versehen, zur Erlangung des Speisegenusses. Der Viśvajit, der mit allen Pṛṣṭha-Sāmans versehene Atirātra, findet statt – zur Erlangung von allem. Dass man an den vorherigen Tagen unmittelbar die Pṛṣṭhas benutzte und unmittelbar beim Viśvajit ebenso – das ist so, wie man sich einer bereits gemolkenen Kuh nähert [?]; so sollte der letzte Tag sein, er sollte auf keinen Fall nur ein Einzelnacht-Opfer sein. Mit Bṛhat und Rathaṃtara geht man an den vorherigen Tagen; diese Erde ist ja das Rathaṃtara, jene Sonne das Bṛhat; nicht anders als mit diesen beiden geht man, sondern gründet sich vielmehr eben in ihnen. Dass man unmittelbar beim Viśvajit die Pṛṣṭhas benutzt, ist so, wie man eine bereits übergebene Kuh melkt [?] – ebenso gelangte man unmittelbar zu jenem Glanz. Und zweiundvierzig.

Wort für Wort
kusurubinda
Kusurubinda
auddālakirakāmayata
Auddālaki wünschte
paśumānthsyāmiti
„möge ich viehreich sein“, so
sa
er
etaṃ
dieses
saptarātramāharattenāyajata
Sieben-Nacht-Opfer holte er herbei; opferte damit
tena
damit
vai
fürwahr
sa
er
yāvanto
so viele
grāmyāḥ
Dorf-(Haus-)
paśavastānavāruṃdha
Tiere, wie es gibt, erlangte er
ya
wer
evaṃ
so
vidvānthsaptarātreṇa
wissend, mit dem Sieben-Nacht-Opfer
yajate
opfert
yāvanta
so viele
eva
eben
grāmyāḥ
Haustiere
paśavastānevāva
wie es gibt, eben diese
ruṃdhe
erlangt er
saptarātro
ein Sieben-Nacht-Opfer
bhavati
ist es
sapta
sieben
grāmyāḥ
sind die Haustiere
paśavaḥ
Tiere
saptāraṇyāḥ
sieben die Wildtiere
sapta
sieben
chandāgsyubhayasyāvaruddhyai
die Versmaße; zur Erlangung von beidem
trivṛdagniṣṭomo
der Trivṛt-Agniṣṭoma
bhavati
findet statt
teja
den Glanz
evāva
eben
ruṃdhe
erlangt er
pañcadaśo
der Pañcadaśa
bhavatīndriyamevāva
findet statt; die sinnliche Kraft eben
ruṃdhe
erlangt er
saptadaśo
der Saptadaśa
bhavatyannādyasyāvaruddhyā
findet statt; zur Erlangung des Speisegenusses
atho
auch
praiva
eben fort-
tena
dadurch
jāyata
wird er gezeugt
ekaviṃśo
der Ekaviṃśa
bhavati
findet statt
pratiṣṭhityā
zur Standfestigkeit
atho
auch
rucamevātmandhatte
verleiht er sich eben Glanz
triṇavo
der Triṇava
bhavati
findet statt
vijityai
zum Sieg
pañcaviṃśo'gniṣṭomo
der Pañcaviṃśa-Agniṣṭoma
bhavati
findet statt
prajāpaterāptyai
zur Erlangung Prajāpatis
mahāvratavānannādyasyāvaruddhyai
mit dem Mahāvrata versehen, zur Erlangung des Speisegenusses
viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro
der Viśvajit, mit allen Pṛṣṭhas versehene Atirātra
bhavati
findet statt
sarvasyābhijityai
zur Erlangung von allem
yatpratyakṣaṃ
dass unmittelbar
pūrveṣvahassu
an den vorherigen Tagen
pṛṣṭhānyupeyuḥ
die Pṛṣṭhas sie benutzten
pratyakṣaṃ
unmittelbar
viśvajiti
beim Viśvajit
yathā
wie
dugdhāmupasīdatyevamuttamamahaḥ
man sich einer gemolkenen (Kuh) nähert [?]; so sollte der letzte Tag
syānnaikarātraścana
sein; auf keinen Fall nur ein Einzelnacht-Opfer
syādbṛhadrathantare
sollte es sein; mit Bṛhat und Rathaṃtara
pūrveṣvahassūpa
an den vorherigen Tagen
yantīyaṃ
gehen sie; diese (Erde)
vāva
nämlich
rathaṃtaramasau
ist das Rathaṃtara; jene (Sonne)
bṛhadābhyāmeva
das Bṛhat; mit diesen beiden eben
na
nicht anders
yantyatho
gehen sie; auch
anayoreva
in diesen beiden eben
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sie sich
yatpratyakṣaṃ
dass unmittelbar
viśvajiti
beim Viśvajit
pṛṣṭhānyupayanti
die Pṛṣṭhas sie benutzen
yathā
wie
prattāṃ
eine übergebene (Kuh)
duhe
man melkt
tādṛgeva
ebenso
tat
das
teja
zu jenem Glanz
upeyuḥ
gelangten sie
pratyakṣaṃ
unmittelbar
dvicatvāriṃśacca
und zweiundvierzig

bṛhaspatirakāmayata brahmavarcasī syāmiti sa etamaṣṭarātramapaśyat tamāharat tenāyajata tato vai sa brahmavarcasyabhavadya evaṃ vidvānaṣṭarātreṇa yajate brahmavarcasyeva bhavatyaṣṭarātro bhavatyaṣṭākṣarā gāyatrī gāyatrī brahmavarcasaṃ gāyatriyaiva brahmavarcasamava ruṃdhe'ṣṭarātro bhavati catasro vai diśaścatasro'vāntaradiśā digbhya eva brahmavarcasamava ruṃdhe trivṛdagniṣṭomo bhavati teja evāva ruṃdhe pañcadaśo bhavatīndriyamevāva ruṃdhe saptadaśo bhavatyannādyasyāvaruddhyā atho praiva tena jāyata ekaviṃśo bhavati pratiṣṭhityā atho rucamevātmandhatte triṇavo bhavati vijityai trayastriṃśo bhavati pratiṣṭhityai pañcaviṃśo'gniṣṭomo bhavati prajāpaterāptyai mahāvratavānannādyasyāvaruddhyai viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro bhavati sarvasyābhijityai digbhya eva brahmavarcasamava rundhe'bhijityai

Bṛhaspati wünschte: „Möge ich Brahmanenglanz besitzen!“ Er erschaute dieses Acht-Nacht-Opfer (aṣṭarātra), holte es herbei und opferte damit; daraufhin wurde er brahmanenglanzbesitzend. Wer so wissend mit dem Acht-Nacht-Opfer opfert, wird ebenso brahmanenglanzbesitzend. Es ist ein Acht-Nacht-Opfer: achtsilbig ist die Gāyatrī, die Gāyatrī ist der Brahmanenglanz; eben durch die Gāyatrī erlangt man den Brahmanenglanz. Es ist ein Acht-Nacht-Opfer: vier sind die Himmelsrichtungen, vier die Zwischenrichtungen; eben durch die Richtungen erlangt man den Brahmanenglanz. Der Trivṛt-Agniṣṭoma findet statt – eben den Glanz erlangt man damit; der Pañcadaśa findet statt – eben die sinnliche Kraft erlangt man damit; der Saptadaśa findet statt – zur Erlangung des Speisegenusses; auch wird man eben dadurch fortgezeugt. Der Ekaviṃśa findet statt – zur Standfestigkeit; auch verleiht man sich dadurch Glanz. Der Triṇava findet statt – zum Sieg. Der Trayastriṃśa findet statt – zur Standfestigkeit. Der Pañcaviṃśa-Agniṣṭoma findet statt – zur Erlangung Prajāpatis, mit dem Mahāvrata versehen, zur Erlangung des Speisegenusses. Der Viśvajit, der mit allen Pṛṣṭha-Sāmans versehene Atirātra, findet statt – zur Erlangung von allem. Eben durch die Richtungen erlangt man den Brahmanenglanz – zur Erlangung von allem.

Wort für Wort
bṛhaspatirakāmayata
Bṛhaspati wünschte
brahmavarcasī
Brahmanenglanz besitzend
syāmiti
möge ich sein, so
sa
er
etamaṣṭarātramapaśyat
dieses Acht-Nacht-Opfer erschaute er
tamāharat
er holte es herbei
tenāyajata
mit ihm opferte er
tato
daraufhin
vai
fürwahr
sa
er
brahmavarcasyabhavadya
wurde brahmanenglanzbesitzend; wer
evaṃ
so
vidvānaṣṭarātreṇa
wissend, mit dem Acht-Nacht-Opfer
yajate
opfert
brahmavarcasyeva
eben brahmanenglanzbesitzend
bhavatyaṣṭarātro
wird er; ein Acht-Nacht-Opfer
bhavatyaṣṭākṣarā
ist es; achtsilbig
gāyatrī
ist die Gāyatrī
gāyatrī
die Gāyatrī
brahmavarcasaṃ
ist der Brahmanenglanz
gāyatriyaiva
eben durch die Gāyatrī
brahmavarcasamava
den Brahmanenglanz
ruṃdhe'ṣṭarātro
erlangt er; ein Acht-Nacht-Opfer
bhavati
ist es
catasro
vier
vai
fürwahr
diśaścatasro'vāntaradiśā
sind die Himmelsrichtungen, vier die Zwischenrichtungen
digbhya
durch die Richtungen
eva
eben
brahmavarcasamava
den Brahmanenglanz
ruṃdhe
erlangt er
trivṛdagniṣṭomo
der Trivṛt-Agniṣṭoma
bhavati
findet statt
teja
den Glanz
evāva
eben
ruṃdhe
erlangt er
pañcadaśo
der Pañcadaśa
bhavatīndriyamevāva
findet statt; die sinnliche Kraft eben
ruṃdhe
erlangt er
saptadaśo
der Saptadaśa
bhavatyannādyasyāvaruddhyā
findet statt; zur Erlangung des Speisegenusses
atho
auch
praiva
eben fort-
tena
dadurch
jāyata
wird er gezeugt
ekaviṃśo
der Ekaviṃśa
bhavati
findet statt
pratiṣṭhityā
zur Standfestigkeit
atho
auch
rucamevātmandhatte
verleiht er sich eben Glanz
triṇavo
der Triṇava
bhavati
findet statt
vijityai
zum Sieg
trayastriṃśo
der Trayastriṃśa
bhavati
findet statt
pratiṣṭhityai
zur Standfestigkeit
pañcaviṃśo'gniṣṭomo
der Pañcaviṃśa-Agniṣṭoma
bhavati
findet statt
prajāpaterāptyai
zur Erlangung Prajāpatis
mahāvratavānannādyasyāvaruddhyai
mit dem Mahāvrata versehen, zur Erlangung des Speisegenusses
viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro
der Viśvajit, mit allen Pṛṣṭhas versehene Atirātra
bhavati
findet statt
sarvasyābhijityai
zur Erlangung von allem
digbhya
durch die Richtungen
eva
eben
brahmavarcasamava
den Brahmanenglanz
rundhe'bhijityai
erlangt er – zur Erlangung von allem

prajāpatiḥ prajā asṛjata tāḥ sṛṣṭāḥ, kṣudhaṃ nyāyanthsa etaṃ navarātramapaśyat tamāharat tenāyajata tato vai prajābhyo'kalpata yarhi prajāḥ, kṣudhaṃ nigaccheyustarhi navarātreṇa yajeteme hi vā etāsāṃ lokā aklṛptā athaitāḥ, kṣudhaṃ ni gacchantīmānevābhyo lokānkalpayati tānkalpamānānprajābhyo'nu kalpate kalpante'smā ime lokā ūrjaṃ prajāsu dadhāti trirātreṇaivemaṃ lokaṃ kalpayati trirāttreṇāntarikṣaṃ trirātreṇāmuṃ lokaṃ yathā guṇe guṇamanvasyatyevameva talloke lokamanvasyati dhṛtyā aśithilaṃ bhāvāya jyotirgaurāyuriti jñātā stomā bhavantīyaṃ vāva jyotirantarikṣaṃ gaurasāvāyureṣveva lokeṣu prati tiṣṭhanti jñātraṃ prajānāṃ gacchati navarātro bhavatyabhipūrvamevāsmintejo dadhāti yo jyogāmayāvī syāthsa navarātreṇa yajeta prāṇā hi vā etasyādhṛtā athaitasya jyogāmayati prāṇānevāsmindādhārota yadītāsurbhavati jīvatyeva kalpante prajānāntrayastriṃśacca

Prajāpati erschuf die Geschöpfe; diese, einmal erschaffen, gerieten in Hunger. Er erschaute dieses Neun-Nacht-Opfer (navarātra), holte es herbei und opferte damit; daraufhin richtete er sich für die Geschöpfe ein. Wenn die Geschöpfe in Hunger geraten, dann soll man mit dem Neun-Nacht-Opfer opfern, denn dann sind ihre Welten ungeordnet, und deshalb geraten sie in Hunger. Eben diesen Welten richtet er das Opfer ein; während diese sich einrichten, richtet er sich auch für die Geschöpfe ein – ihm richten sich diese Welten ein; er legt Nahrungskraft in die Geschöpfe. Eben mit je drei Nächten richtet er diese irdische Welt ein, mit drei Nächten die Mittelluft, mit drei Nächten jene Welt; so wie man Strang an Strang anfügt, ebenso fügt er Welt an Welt – zur Festigkeit, damit es nicht schwach werde. „Licht, Kuh, Lebenszeit“ – so werden die jeweiligen Stomas erkannt bzw. benannt [?]; diese Erde ist ja das „Licht“, die Mittelluft die „Kuh“, jene Welt die „Lebenszeit“; eben in diesen Welten gründen sie sich; es gelangt zum Erkennen der Geschöpfe [?]. Es ist ein Neun-Nacht-Opfer – Stufe um Stufe legt er in dieses Opfer Glanz. Wer lange krank ist, der soll mit dem Neun-Nacht-Opfer opfern, denn dessen Atemzüge sind dann ungestützt, deshalb ist er lange krank; das Opfer hat eben die Atemzüge in ihm gestützt [?]. Auch wenn er schon dem Tode nahe ist, bleibt er am Leben. Sie richten sich dann ein für die Geschöpfe – und dreiunddreißig.

Wort für Wort
prajāpatiḥ
Prajāpati
prajā
die Geschöpfe
asṛjata
erschuf
tāḥ
diese
sṛṣṭāḥ,
erschaffen
kṣudhaṃ
in Hunger
nyāyanthsa
gerieten sie; er
etaṃ
dieses
navarātramapaśyat
Neun-Nacht-Opfer erschaute
tamāharat
er holte es herbei
tenāyajata
mit ihm opferte er
tato
daraufhin
vai
fürwahr
prajābhyo'kalpata
richtete er sich für die Geschöpfe ein
yarhi
wenn
prajāḥ,
die Geschöpfe
kṣudhaṃ
in Hunger
nigaccheyustarhi
geraten, dann
navarātreṇa
mit dem Neun-Nacht-Opfer
yajeteme
soll man opfern; diese
hi
denn
vā
fürwahr
etāsāṃ
deren
lokā
Welten
aklṛptā
sind ungeordnet
athaitāḥ,
und dann diese
kṣudhaṃ
in Hunger
ni
-
gacchantīmānevābhyo
geraten sie; eben diesen
lokānkalpayati
Welten richtet er ein
tānkalpamānānprajābhyo'nu
während diese sich einrichten, für die Geschöpfe
kalpate
richtet er sich ein
kalpante'smā
richten sich ein ihm
ime
diese
lokā
Welten
ūrjaṃ
Nahrungskraft
prajāsu
in die Geschöpfe
dadhāti
legt er
trirātreṇaivemaṃ
eben mit drei Nächten diese
lokaṃ
Welt
kalpayati
richtet er ein
trirāttreṇāntarikṣaṃ
mit drei Nächten die Mittelluft
trirātreṇāmuṃ
mit drei Nächten jene
lokaṃ
Welt
yathā
so wie
guṇe
an Strang
guṇamanvasyatyevameva
Strang man anfügt, ebenso
talloke
jene Welt an
lokamanvasyati
Welt fügt er an
dhṛtyā
zur Festigkeit
aśithilaṃ
damit nicht schwach
bhāvāya
werde
jyotirgaurāyuriti
„Licht, Kuh, Lebenszeit“, so
jñātā
erkannt/benannt [?]
stomā
die Stomas
bhavantīyaṃ
werden; diese (Erde)
vāva
nämlich
jyotirantarikṣaṃ
ist das „Licht“; die Mittelluft
gaurasāvāyureṣveva
die „Kuh“; jene Welt die „Lebenszeit“; eben in diesen
lokeṣu
Welten
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sie sich
jñātraṃ
zum Erkennen [?]
prajānāṃ
der Geschöpfe
gacchati
gelangt es
navarātro
ein Neun-Nacht-Opfer
bhavatyabhipūrvamevāsmintejo
ist es; Stufe um Stufe eben in dieses; Glanz
dadhāti
legt er
yo
wer
jyogāmayāvī
lange krank
syāthsa
ist, der; er
navarātreṇa
mit dem Neun-Nacht-Opfer
yajeta
soll opfern
prāṇā
die Atemzüge
hi
denn
vā
fürwahr
etasyādhṛtā
dessen sind ungestützt
athaitasya
deshalb ist er
jyogāmayati
lange krank
prāṇānevāsmindādhārota
die Atemzüge eben hat es in ihm gestützt [?]; auch
yadītāsurbhavati
wenn er schon dem Tode nahe ist
jīvatyeva
bleibt er eben am Leben
kalpante
richten sich ein
prajānāntrayastriṃśacca
für die Geschöpfe – und dreiunddreißig

prajāpatirakāmayata pra jāyeyeti sa etaṃ daśahotāramapaśyattamajuhottena daśarātramasṛjata tena daśarātreṇa prājāyata daśarātrāya dīkṣiṣyamāṇo daśahotāraṃ juhuyāddaśahotraiva daśarātraṃ sṛjate tena daśarātreṇa pra jāyate vairājo vā eṣa yajño yaddaśarātro ya evaṃ vidvāndaśarātreṇa yajate virājameva gacchati prājāpatyo vā eṣa yajño yaddaśarātro ya evaṃ vidvāndaśarātreṇa yajate praiva jāyata indro vai sadṛṅgevatābhirāsīthsa na vyāvṛtamagacchathsa prajāpatimupādhāvattasmā etaṃ daśarātraṃ prāyacchattamāharattenāyajata tato vai so'nyābhirdevatābhirvyāvṛtamagacchadya evaṃ vidvāndaśarātreṇa yajate vyāvṛtameva pāpmanā bhrātṛvyeṇa gacchati trikakudvā eṣa yajño yaddaśarātraḥ kakutpañcadaśaḥ kakudekaviṃśaḥ kakuttrayastriṃśo ya evaṃ vidvāndaśarātreṇa yajate trikakudeva samānānāṃ bhavati yajamānaḥ pañcadaśo yajamāna ekaviṃśo yajamānastrayastriṃśaḥ pura itarā abhicaryamāṇo daśarātreṇa yajeta devapurā eva paryūhate tasya na kutaścanopāvyādho bhavati nainamabhicaranthstṛṇute devāsurāḥ saṃyattā āsante devā etā devapurā apaśyan, yaddaśarātrastāḥ paryauhanta teṣāṃ na kutaścanopāvyādho'bhavattato devā abhavanparāsurā yo bhrātṛvyavānthsyāthsa daśarātreṇa yajeta devapurā eva paryūhate tasya na kutaścanopāvyādho bhavati bhavatyātmanā parāsya bhrātṛvyo bhavati stoma stomasyopastirbhavati bhrātṛvyamevopastiṃ kurute jāmi vā etatkurvanti yajjyāyāṃ sagg stomamupetya kanīyāṃsamupayanti yadagniṣṭomasāmānyavastācca parastācca bhavantyajāmitvāya trivṛdagniṣṭomo'gniṣṭudāgneyīṣu bhavati teja evāva ruṃdhe pañcadaśa ukthya aindrīṣvindriyamevāva ruṃdhe trivṛdagniṣṭomo vaiśvadevīṣu puṣṭimevāva ruṃdhe saptadaśo'gniṣṭomaḥ prājāpatyāsu tīvrasomo'nnādyasyāvaruddhyā atho praiva tena jāyata ekaviṃśa ukthyaḥ saurīṣu pratiṣṭhityā atho rucamevātmandhatte saptadaśo'gniṣṭomaḥ prājāpatyāsūpahavya upahavameva gacchati triṇavāvagniṣṭomāvabhita aindrīṣu vijityai trayastriṃśa ukthyo vaiśvadevīṣu pratiṣṭhityai viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro bhavati sarvasyābhijityai virājameva gacchati prājāpatyo vā eṣa yajño yaddaśarātrastrikakudvā etā vai jāyata ekatriṃśacca

Prajāpati wünschte: „Möge ich mich fortpflanzen!“ Er erschaute diesen Daśahotṛ-Spruch, opferte ihn und erschuf damit das Zehn-Nacht-Opfer (daśarātra); mit diesem Zehn-Nacht-Opfer pflanzte er sich fort. Wer sich zum Zehn-Nacht-Opfer weihen will, soll den Daśahotṛ opfern; eben mit dem Daśahotṛ erschafft man das Zehn-Nacht-Opfer und pflanzt sich mit diesem fort. Ein virāj-haftes Opfer ist ja dieses Zehn-Nacht-Opfer; wer so wissend mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfert, gelangt eben zur Virāj. Ein prajāpatisches Opfer ist ja dieses Zehn-Nacht-Opfer; wer so wissend mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfert, pflanzt sich eben fort. Indra war mit gleichrangigen Gottheiten zusammen und gelangte nicht zum Herausragen. Er lief zu Prajāpati; dieser gab ihm dieses Zehn-Nacht-Opfer; er holte es herbei und opferte damit; daraufhin gelangte er, im Unterschied zu den anderen Gottheiten, zum Herausragen. Wer so wissend mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfert, gelangt ebenso zum Herausragen, weg von Übel und vom Rivalen. Ein dreigipfliges Opfer ist ja dieses Zehn-Nacht-Opfer: ein Gipfel ist der Pañcadaśa, ein Gipfel der Ekaviṃśa, ein Gipfel der Trayastriṃśa. Wer so wissend mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfert, wird ebenso dreigipflig unter seinesgleichen – Opferherr dank des Pañcadaśa, Opferherr dank des Ekaviṃśa, Opferherr dank des Trayastriṃśa. Wenn man von anderen behext wird, soll man mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfern; man umgibt sich damit mit Götterburgen, und einem widerfährt von nirgendher ein Anschlag – die Behexenden schneiden einen nicht [?]. Die Götter und Asuras standen einst im Kampf gegeneinander; die Götter erschauten diese Götterburgen, nämlich das Zehn-Nacht-Opfer, und umgaben sich damit; ihnen widerfuhr von nirgendher ein Anschlag, und daraufhin siegten die Götter, während die Asuras unterlagen. Wer einen Rivalen hat, soll mit dem Zehn-Nacht-Opfer opfern; er umgibt sich damit mit Götterburgen, und ihm widerfährt von nirgendher ein Anschlag. Er selbst besteht [?], sein Rivale unterliegt. Ein Stoma wird zur Stütze des nächsten Stoma; eben den Rivalen macht man so zur Stütze. Ein Gleichartiges tun sie, indem sie, vom größeren Stoma ausgehend, zu einem kleineren übergehen. Dass die Agniṣṭoma-Sāmans dabei sowohl vorher als auch nachher stehen, dient der Nicht-Gleichartigkeit. Der Trivṛt-Agniṣṭoma, der Feueranfeuernde, findet bei den Agni-Versen statt – eben den Glanz erlangt man damit; der Pañcadaśa-Ukthya bei den Indra-Versen – eben die sinnliche Kraft erlangt man damit; der Trivṛt-Agniṣṭoma bei den Viśvedevas-Versen – eben das Gedeihen erlangt man damit; der Saptadaśa-Agniṣṭoma, der starken Soma habende, bei den Prajāpati-Versen – zur Erlangung des Speisegenusses; auch wird man eben dadurch fortgezeugt. Der Ekaviṃśa-Ukthya bei den Sonnen-Versen – zur Standfestigkeit; auch verleiht man sich dadurch Glanz. Der Saptadaśa-Agniṣṭoma bei den Prajāpati-Versen, der zum Anruf gehörige – man gelangt damit eben zum Anruf. Die beiden Triṇava-Agniṣṭomas beiderseits bei den Indra-Versen – zum Sieg. Der Trayastriṃśa-Ukthya bei den Viśvedevas-Versen – zur Standfestigkeit. Der Viśvajit, der mit allen Pṛṣṭha-Sāmans versehene Atirātra, findet statt – zur Erlangung von allem; man gelangt damit eben zur Virāj. Ein prajāpatisches Opfer ist ja dieses Zehn-Nacht-Opfer, ein dreigipfliges; eben diese Gipfel werden geboren – und einunddreißig.

Wort für Wort
prajāpatirakāmayata
Prajāpati wünschte
pra
fort-
jāyeyeti
möge ich mich fortpflanzen“, so
sa
er
etaṃ
dieses
daśahotāramapaśyattamajuhottena
Daśahotṛ-(Spruch) erschaute er; den opferte er; damit
daśarātramasṛjata
das Zehn-Nacht-Opfer erschuf er
tena
mit diesem
daśarātreṇa
Zehn-Nacht-Opfer
prājāyata
pflanzte er sich fort
daśarātrāya
zum Zehn-Nacht-Opfer
dīkṣiṣyamāṇo
wer sich weihen will
daśahotāraṃ
den Daśahotṛ
juhuyāddaśahotraiva
soll opfern; eben mit dem Daśahotṛ
daśarātraṃ
das Zehn-Nacht-Opfer
sṛjate
erschafft er
tena
mit diesem
daśarātreṇa
Zehn-Nacht-Opfer
pra
fort-
jāyate
pflanzt er sich
vairājo
virāj-haft
vā
fürwahr
eṣa
dieses
yajño
Opfer
yaddaśarātro
das Zehn-Nacht-Opfer ist
ya
wer
evaṃ
so
vidvāndaśarātreṇa
wissend, mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajate
opfert
virājameva
eben zur Virāj
gacchati
gelangt
prājāpatyo
prajāpatisch
vā
fürwahr
eṣa
dieses
yajño
Opfer
yaddaśarātro
das Zehn-Nacht-Opfer ist
ya
wer
evaṃ
so
vidvāndaśarātreṇa
wissend, mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajate
opfert
praiva
eben fort-
jāyata
pflanzt sich
indro
Indra
vai
fürwahr
sadṛṅgevatābhirāsīthsa
war mit gleichrangigen Gottheiten zusammen; er
na
nicht
vyāvṛtamagacchathsa
gelangte zum Herausragen; er
prajāpatimupādhāvattasmā
lief zu Prajāpati; diesem
etaṃ
dieses
daśarātraṃ
Zehn-Nacht-Opfer
prāyacchattamāharattenāyajata
gab er; er holte es herbei; opferte damit
tato
daraufhin
vai
fürwahr
so'nyābhirdevatābhirvyāvṛtamagacchadya
er, im Unterschied zu den anderen Gottheiten, gelangte zum Herausragen; wer
evaṃ
so
vidvāndaśarātreṇa
wissend, mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajate
opfert
vyāvṛtameva
eben zum Herausragen
pāpmanā
von Übel
bhrātṛvyeṇa
und vom Rivalen
gacchati
gelangt weg
trikakudvā
dreigipflig fürwahr
eṣa
dieses
yajño
Opfer
yaddaśarātraḥ
das Zehn-Nacht-Opfer ist
kakutpañcadaśaḥ
ein Gipfel ist der Pañcadaśa
kakudekaviṃśaḥ
ein Gipfel der Ekaviṃśa
kakuttrayastriṃśo
ein Gipfel der Trayastriṃśa
ya
wer
evaṃ
so
vidvāndaśarātreṇa
wissend, mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajate
opfert
trikakudeva
eben dreigipflig
samānānāṃ
unter seinesgleichen
bhavati
wird
yajamānaḥ
Opferherr
pañcadaśo
dank des Pañcadaśa
yajamāna
Opferherr
ekaviṃśo
dank des Ekaviṃśa
yajamānastrayastriṃśaḥ
Opferherr dank des Trayastriṃśa
pura
-
itarā
von den anderen
abhicaryamāṇo
wenn er behext wird
daśarātreṇa
mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajeta
soll er opfern
devapurā
mit Götterburgen
eva
eben
paryūhate
umgibt er sich
tasya
ihm
na
nicht
kutaścanopāvyādho
widerfährt von nirgendher ein Anschlag
bhavati
-
nainamabhicaranthstṛṇute
die ihn Behexenden schneiden ihn nicht [?]
devāsurāḥ
die Götter und Asuras
saṃyattā
im Kampf
āsante
standen gegeneinander
devā
die Götter
etā
diese
devapurā
Götterburgen
apaśyan,
erschauten
yaddaśarātrastāḥ
das Zehn-Nacht-Opfer; damit
paryauhanta
umgaben sie sich
teṣāṃ
ihnen
na
nicht
kutaścanopāvyādho'bhavattato
widerfuhr von nirgendher ein Anschlag; daraufhin
devā
die Götter
abhavanparāsurā
wurden siegreich; die Asuras
yo
wer
bhrātṛvyavānthsyāthsa
einen Rivalen hat, sei; er
daśarātreṇa
mit dem Zehn-Nacht-Opfer
yajeta
soll opfern
devapurā
mit Götterburgen
eva
eben
paryūhate
umgibt er sich
tasya
ihm
na
nicht
kutaścanopāvyādho
widerfährt von nirgendher ein Anschlag
bhavati
-
bhavatyātmanā
er selbst besteht [?]
parāsya
unterliegt sein
bhrātṛvyo
Rivale
bhavati
-
stoma
ein Stoma
stomasyopastirbhavati
wird zur Stütze des nächsten Stoma
bhrātṛvyamevopastiṃ
eben den Rivalen zur Stütze
kurute
macht er
jāmi
ein Gleichartiges
vā
fürwahr
etatkurvanti
tun sie dies
yajjyāyāṃ
dass vom größeren
sagg
-
stomamupetya
Stoma ausgehend
kanīyāṃsamupayanti
zu einem kleineren übergehen sie
yadagniṣṭomasāmānyavastācca
dass die Agniṣṭoma-Sāmans vorher, und
parastācca
auch nachher
bhavantyajāmitvāya
stehen; zur Nicht-Gleichartigkeit
trivṛdagniṣṭomo'gniṣṭudāgneyīṣu
der Trivṛt-Agniṣṭoma, der Feueranfeuernde, bei den Agni-Versen
bhavati
findet statt
teja
den Glanz
evāva
eben
ruṃdhe
erlangt er
pañcadaśa
der Pañcadaśa-
ukthya
Ukthya
aindrīṣvindriyamevāva
bei den Indra-Versen; die sinnliche Kraft eben
ruṃdhe
erlangt er
trivṛdagniṣṭomo
der Trivṛt-Agniṣṭoma
vaiśvadevīṣu
bei den Viśvedevas-Versen
puṣṭimevāva
eben das Gedeihen
ruṃdhe
erlangt er
saptadaśo'gniṣṭomaḥ
der Saptadaśa-Agniṣṭoma
prājāpatyāsu
bei den Prajāpati-Versen
tīvrasomo'nnādyasyāvaruddhyā
der starken Soma habende; zur Erlangung des Speisegenusses
atho
auch
praiva
eben fort-
tena
dadurch
jāyata
wird er gezeugt
ekaviṃśa
der Ekaviṃśa-
ukthyaḥ
Ukthya
saurīṣu
bei den Sonnen-Versen
pratiṣṭhityā
zur Standfestigkeit
atho
auch
rucamevātmandhatte
verleiht er sich eben Glanz
saptadaśo'gniṣṭomaḥ
der Saptadaśa-Agniṣṭoma
prājāpatyāsūpahavya
bei den Prajāpati-Versen, der zum Anruf gehörige
upahavameva
eben zum Anruf
gacchati
gelangt er
triṇavāvagniṣṭomāvabhita
die beiden Triṇava-Agniṣṭomas beiderseits
aindrīṣu
bei den Indra-Versen
vijityai
zum Sieg
trayastriṃśa
der Trayastriṃśa-
ukthyo
Ukthya
vaiśvadevīṣu
bei den Viśvedevas-Versen
pratiṣṭhityai
zur Standfestigkeit
viśvajithsarvapṛṣṭho'tirātro
der Viśvajit, mit allen Pṛṣṭhas versehene Atirātra
bhavati
findet statt
sarvasyābhijityai
zur Erlangung von allem
virājameva
eben zur Virāj
gacchati
gelangt er
prājāpatyo
prajāpatisch
vā
fürwahr
eṣa
dieses
yajño
Opfer
yaddaśarātrastrikakudvā
das Zehn-Nacht-Opfer ist, dreigipflig fürwahr
etā
diese
vai
fürwahr
jāyata
werden geboren
ekatriṃśacca
und einunddreißig

ṛtavo vai prajākāmāḥ prajāṃ nāvindanta te'kāmayanta prajāṃ sṛjemahi prajāmava ruṃdhīmahi prajāṃ vindemahi prajāvantaḥ syāmeti ta etamekādaśarātramapaśyantamāharantenāyajanta tato vai te prajāmasṛjanta prajāmavāruṃdhata prajāmavindanta prajāvanto'bhavanta ṛtavo'bhavantadārtavānāmārtavatvamṛtūnāṃ vā ete putrāstasmā dārtavā ucyante ya evaṃ vidvāṃsa ekādaśarātramāsate prajāmeva sṛjante prajāmava ruṃdhate prajāṃ vindante prajāvanto bhavanti jyotiratirātro bhavati jyotireva purastāddadhate suvargasya lokasyānukhyātyai pṛṣṭhyaḥ ṣaḍaho bhavati ṣaḍvā ṛtavaḥ ṣaṭpṛṣṭhāni pṛṣṭhairevartūnanvārohantyṛtubhiḥ saṃvathsaraṃ te saṃvathsara eva prati tiṣṭhanti caturviṃśo bhavati caturviṃśatyakṣarā gāyatrī gāyatraṃ brahmavarcasaṃ gāyatriyāmeva brahmavarcase prati tiṣṭhanti catuścatvāriṃśo bhavati catuścatvāriṃśadakṣarā triṣṭugiṃdriyaṃ triṣṭuptriṣṭubhyevendriye prati tiṣṭhantyaṣṭācatvāriṃśo bhavatyaṣṭācatvāriṃśadakṣarā jagatī jāgatāḥ paśavo jagatyāmeva paśuṣu prati tiṣṭhantyekādaśarātro bhavati pañca vā ṛtava ārtavāḥ pañcartuṣvevārtaveṣu saṃvathsare pratiṣṭhāya prajāmava ruṃdhate'tirātrāvabhito bhavataḥ prajāyai parigṛhītyai tasmādgāyatryekānna pañcāśacca

Die Jahreszeiten wünschten sich Nachkommenschaft, fanden aber keine. Sie wünschten: „Mögen wir Nachkommenschaft erschaffen, Nachkommenschaft erlangen, Nachkommenschaft finden, nachkommenreich sein!“ Sie erschauten dieses Elf-Nacht-Opfer (ekādaśarātra), holten es herbei und opferten damit; daraufhin erschufen sie Nachkommenschaft, erlangten Nachkommenschaft, fanden Nachkommenschaft und wurden nachkommenreich; sie wurden damit erst wirklich Jahreszeiten. Das Jahreszeitlich-Sein der „Jahreszeitenkinder“: diese sind ja die Söhne der Jahreszeiten, deshalb heißen sie „Dārtava“. Wer so wissend das Elf-Nacht-Opfer vollzieht, erschafft ebenso Nachkommenschaft, erlangt sie, findet sie und wird nachkommenreich. Ein Licht-Atirātra findet zu Anfang statt – eben das Licht setzt man voran, zur Erschauung der Himmelswelt. Ein sechstägiges Opfer mit Pṛṣṭhas findet statt: sechs sind ja die Jahreszeiten, sechs die Pṛṣṭhas; eben durch die Pṛṣṭhas besteigt man die Jahreszeiten, durch die Jahreszeiten das Jahr; man gründet sich eben im Jahr. Der Caturviṃśa-Stoma findet statt: vierundzwanzigsilbig ist die Gāyatrī, die Gāyatrī ist der Brahmanenglanz; eben in der Gāyatrī, im Brahmanenglanz gründet man sich. Der Catuścatvāriṃśa findet statt: vierundvierzigsilbig ist die Triṣṭubh, die Triṣṭubh ist die sinnliche Kraft; eben in der Triṣṭubh, in der sinnlichen Kraft gründet man sich. Der Aṣṭācatvāriṃśa findet statt: achtundvierzigsilbig ist die Jagatī, jagatī-artig sind die Tiere; eben in der Jagatī, in den Tieren gründet man sich. Es ist ein Elf-Nacht-Opfer: fünf sind ja die eigentlichen Jahreszeiten; eben in den fünf Jahreszeiten, im Jahr sich gründend, erlangt man Nachkommenschaft. Zu beiden Seiten stehen Atirātras – zur vollständigen Erfassung der Nachkommenschaft. Deshalb ist es die Gāyatrī – neunundvierzig.

Wort für Wort
ṛtavo
die Jahreszeiten
vai
fürwahr
prajākāmāḥ
wünschten sich Nachkommenschaft
prajāṃ
Nachkommenschaft
nāvindanta
fanden nicht
te'kāmayanta
sie wünschten
prajāṃ
Nachkommenschaft
sṛjemahi
mögen wir erschaffen
prajāmava
Nachkommenschaft
ruṃdhīmahi
mögen wir erlangen
prajāṃ
Nachkommenschaft
vindemahi
mögen wir finden
prajāvantaḥ
nachkommenreich
syāmeti
mögen wir sein, so
ta
sie
etamekādaśarātramapaśyantamāharantenāyajanta
dieses Elf-Nacht-Opfer erschauten sie; holten es herbei; opferten damit
tato
daraufhin
vai
fürwahr
te
sie
prajāmasṛjanta
Nachkommenschaft erschufen sie
prajāmavāruṃdhata
Nachkommenschaft erlangten sie
prajāmavindanta
Nachkommenschaft fanden sie
prajāvanto'bhavanta
nachkommenreich wurden sie
ṛtavo'bhavantadārtavānāmārtavatvamṛtūnāṃ
Jahreszeiten wurden sie; das Jahreszeitlich-Sein der Dārtavas; der Jahreszeiten
vā
fürwahr
ete
diese
putrāstasmā
sind die Söhne; deshalb
dārtavā
„Dārtava“
ucyante
heißen sie
ya
wer
evaṃ
so
vidvāṃsa
wissend
ekādaśarātramāsate
das Elf-Nacht-Opfer vollzieht
prajāmeva
eben Nachkommenschaft
sṛjante
erschafft er
prajāmava
Nachkommenschaft
ruṃdhate
erlangt er
prajāṃ
Nachkommenschaft
vindante
findet er
prajāvanto
nachkommenreich
bhavanti
wird er
jyotiratirātro
ein Licht-Atirātra
bhavati
findet statt
jyotireva
eben das Licht
purastāddadhate
setzen sie voran
suvargasya
der Himmelswelt
lokasyānukhyātyai
Welt; zur Erschauung
pṛṣṭhyaḥ
mit Pṛṣṭhas versehenes
ṣaḍaho
sechstägiges Opfer
bhavati
findet statt
ṣaḍvā
sechs fürwahr
ṛtavaḥ
sind die Jahreszeiten
ṣaṭpṛṣṭhāni
sechs die Pṛṣṭhas
pṛṣṭhairevartūnanvārohantyṛtubhiḥ
durch die Pṛṣṭhas eben besteigen sie die Jahreszeiten; durch die Jahreszeiten
saṃvathsaraṃ
das Jahr
te
sie
saṃvathsara
im Jahr
eva
eben
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sich
caturviṃśo
der Caturviṃśa-Stoma
bhavati
findet statt
caturviṃśatyakṣarā
vierundzwanzigsilbig
gāyatrī
ist die Gāyatrī
gāyatraṃ
die Gāyatrī(-artige)
brahmavarcasaṃ
ist der Brahmanenglanz
gāyatriyāmeva
eben in der Gāyatrī
brahmavarcase
im Brahmanenglanz
prati
-
tiṣṭhanti
gründen sie sich
catuścatvāriṃśo
der Catuścatvāriṃśa
bhavati
findet statt
catuścatvāriṃśadakṣarā
vierundvierzigsilbig
triṣṭugiṃdriyaṃ
ist die Triṣṭubh; sinnliche Kraft
triṣṭuptriṣṭubhyevendriye
die Triṣṭubh ist; eben in der Triṣṭubh, in der sinnlichen Kraft
prati
-
tiṣṭhantyaṣṭācatvāriṃśo
gründen sie sich; der Aṣṭācatvāriṃśa
bhavatyaṣṭācatvāriṃśadakṣarā
findet statt; achtundvierzigsilbig
jagatī
ist die Jagatī
jāgatāḥ
jagatī-artig
paśavo
sind die Tiere
jagatyāmeva
eben in der Jagatī
paśuṣu
in den Tieren
prati
-
tiṣṭhantyekādaśarātro
gründen sie sich; ein Elf-Nacht-Opfer
bhavati
ist es
pañca
fünf
vā
fürwahr
ṛtava
sind die Jahreszeiten
ārtavāḥ
die eigentlichen
pañcartuṣvevārtaveṣu
in den fünf eigentlichen Jahreszeiten eben
saṃvathsare
im Jahr
pratiṣṭhāya
sich gründend
prajāmava
Nachkommenschaft
ruṃdhate'tirātrāvabhito
erlangen sie; Atirātras zu beiden Seiten
bhavataḥ
stehen
prajāyai
der Nachkommenschaft
parigṛhītyai
zur vollständigen Erfassung
tasmādgāyatryekānna
deshalb die Gāyatrī; ein-nicht (=neun-)
pañcāśacca
und -vierzig (49)

aindravāyavāgrāngṛhṇīyādyaḥ kāmayeta yathāpūrvaṃ prajāḥ kalperanniti yajñasya vai klṛptimanu prajāḥ kalpante yajñasyāklṛptimanu na kalpante yathāpūrvameva prajāḥ kalpayati na jyāyāṃ saṃ kanīyānati krāmatyaindravāyavāgrāngṛhṇīyādāmayāvinaḥ prāṇena vā eṣa vyṛdhyate yasyāmayati prāṇa aindravāyavaḥ prāṇenaivainaṃ samardhayati maitrāvaruṇāgrāngṛhṇīran yeṣāṃ dīkṣitānāṃ pramīyeta prāṇāpānābhyāṃ vā ete vyṛdhyante yeṣāṃ dīkṣitānāṃ pramīyate prāṇāpānau mitrāvaruṇau prāṇāpānāveva mukhataḥ pari haranta āśvināgrāngṛhṇītānujāvarośvinau vai devānāmānujāvarau paścevāgraṃ paryaitāmaśvināvetasya devatā ya ānujāvarastāvevainamagraṃ pari ṇayataḥ śukrāgrāngṛhṇīta gataśrīḥ pratiṣṭhākāmo'sau vā ādityaḥ śukra eṣo'nto'ntaṃ manuṣyaḥ śriyai gattvā ni vartate'ntādevāntamā rabhate na tataḥ pāpīyānbhavati manthyagrāngṛhṇītābhicarannārtapātraṃ vā etadyanmanthipātraṃ mṛtyunaivainaṃ grāhayati tājagārtimārcchatyāgrayaṇāgrāngṛhṇīta yasya pitā pitāmahaḥ puṇyaḥ syādatha tanna prāpnuyādvācā vā eṣa indriyeṇa vyṛdhyate yasya pitā pitāmahaḥ puṇyo bhavatyatha tanna prāpnotyura ivaitadyajñasya vāgiva yadāgrayaṇo vācaivainamindriyeṇa samardhayati na tataḥ pāpīyānbhavatyu'kthyāgrāngṛhṇītābhicaryamāṇaḥ sarveṣāṃ vā etatpātrāṇāmiṃdriyaṃ yadukthyapātraṃ sarveṇaivainamindriyeṇāti pra yuṅkte sarasvatyabhi noneṣi vasya iti purorucaṃ kuryādvāgvai sarasvatī vācaivainamati pra yuṅkte mā tvatkṣetrāṇyaraṇāni ganmetyāha mṛtyorvai kṣetrāṇyaraṇāni tenaiva mṛtyoḥ, kṣetrāṇi na gacchati pūrṇāngrahāngṛhṇīyādāmayāvinaḥ prāṇān, vā etasya śugṛcchati yasyāmayati prāṇā grahāḥ prāṇānevāsya śuco muñcatyuta yadītāsurbhavati jīvatyeva pūrṇāngrahāngṛhṇīyādyarhi parjanyo na varṣetprāṇān, vā etarhi prajānāṃ śugṛcchati yarhi parjanyo na varṣati prāṇā grahāḥ prāṇāneva prajānāṃ śuco muñcati tājakpra varṣati pramīyeta manuṣya ṛdhyate yasya pitā pitāmahaḥ puṇyo vāgvā eva pūrṇāngrahānpañcaviṃśatiśca

Der Aindravāyava-Becher soll zuerst genommen werden von dem, der wünscht: „Mögen die Geschöpfe wie früher, in rechter Ordnung, geordnet sein!“ Denn nach der Ordnung des Opfers ordnen sich die Geschöpfe, nach der Unordnung des Opfers ordnen sie sich nicht; so ordnet man die Geschöpfe ebenso wie früher, und der Geringere überholt nicht den Größeren. Der Aindravāyava-Becher soll zuerst genommen werden für einen Kranken: durch den Atem gerät der ins Hintertreffen, dessen Atem krank ist; der Aindravāyava ist der Atem – eben durch den Atem lässt man ihn gedeihen. Der Maitrāvaruṇa-Becher soll zuerst genommen werden für die, unter deren Geweihten jemand sterben würde: durch Ein- und Ausatem geraten diese ins Hintertreffen, unter deren Geweihten jemand stirbt; Ein- und Ausatem sind Mitra und Varuṇa – eben Ein- und Ausatem tragen sie dann vom Munde weg herum [?]. Der Āśvina-Becher soll zuerst genommen werden für den zuletzt Geborenen: die Aśvins sind ja unter den Göttern die zuletzt Geborenen und gelangten gleichsam von hinten zur Vorderstellung [?]; die Aśvins sind die Gottheit dessen, der zuletzt geboren ist – sie führen ihn eben zur Vorderstellung. Der Śukra-Becher soll zuerst genommen werden für den, dessen Glanz geschwunden ist und der sich Standfestigkeit wünscht: jene Sonne ist ja der Śukra, sie ist das Ende; zum Ende gelangend kehrt der Mensch zur Wohlfahrt zurück und ergreift von einem Ende das nächste Ende – von da an wird er nicht schlechter dran. Der Manthin-Becher soll zuerst genommen werden von dem, der behext: ein Notgefäß [?] ist ja dieses Manthi-Gefäß; eben mit dem Tod lässt man den Feind es ergreifen, und damit gerät jener in Verderben. Der Āgrayaṇa-Becher soll zuerst genommen werden für den, dessen Vater und Großvater verdienstvoll waren, er selbst dies aber nicht erreicht hätte: durch die Rede, durch die sinnliche Kraft gerät der ins Hintertreffen, dessen Vater und Großvater verdienstvoll sind, er selbst dies aber nicht erreicht. Wie die Brust des Opfers, wie dessen Rede ist der Āgrayaṇa; eben durch die Rede, durch die sinnliche Kraft lässt man ihn gedeihen – von da an wird er nicht schlechter dran. Der Ukthya-Becher soll zuerst genommen werden von dem, der behext wird: die sinnliche Kraft aller dieser Becher ist ja dieser Ukthya-Becher; mit aller dieser sinnlichen Kraft stattet man ihn dann über die anderen hinaus aus. „Sarasvatī, führe uns zum Besseren hin“ – so soll man den Vorspruch machen; Rede ist ja Sarasvatī – eben durch die Rede stattet man ihn über die anderen aus. „Möge ich nicht von dir zu fremden Feldern gehen“, so spricht er; die Felder des Todes sind ja die fremden Felder – eben dadurch geht er nicht zu den Feldern des Todes. Volle Becher soll man für einen Kranken nehmen: den Atemzügen dessen, der krank ist, widerfährt ja Leiden; die Becher sind die Atemzüge – eben von den Atemzügen dieses Kranken löst man den Kummer; auch wenn er schon dem Tode nahe ist, bleibt er dann doch am Leben. Volle Becher soll man auch nehmen, wenn Parjanya nicht regnet: den Atemzügen der Geschöpfe widerfährt ja dann Kummer, wenn Parjanya nicht regnet; die Becher sind die Atemzüge – eben von den Atemzügen der Geschöpfe löst man dann den Kummer, und danach regnet es [?]. Sollte ein Mensch sterben – der Mensch gedeiht, dessen Vater und Großvater verdienstvoll waren; Rede eben sind die vollen Becher – und fünfundzwanzig.

Wort für Wort
aindravāyavāgrāngṛhṇīyādyaḥ
der Aindravāyava-Becher zuerst soll nehmen, wer
kāmayeta
wünscht
yathāpūrvaṃ
wie früher
prajāḥ
die Geschöpfe
kalperanniti
geordnet seien, so
yajñasya
des Opfers
vai
fürwahr
klṛptimanu
der Ordnung entsprechend
prajāḥ
die Geschöpfe
kalpante
ordnen sich
yajñasyāklṛptimanu
der Unordnung des Opfers entsprechend
na
nicht
kalpante
ordnen sie sich
yathāpūrvameva
eben wie früher
prajāḥ
die Geschöpfe
kalpayati
ordnet er
na
nicht
jyāyāṃ
den Größeren
saṃ
-
kanīyānati
der Geringere
krāmatyaindravāyavāgrāngṛhṇīyādāmayāvinaḥ
überholt; der Aindravāyava-Becher zuerst soll genommen werden für einen Kranken
prāṇena
durch den Atem
vā
fürwahr
eṣa
dieser
vyṛdhyate
gerät ins Hintertreffen
yasyāmayati
dessen krank ist
prāṇa
der Atem
aindravāyavaḥ
der Aindravāyava ist der Atem
prāṇenaivainaṃ
eben durch den Atem ihn
samardhayati
lässt gedeihen
maitrāvaruṇāgrāngṛhṇīran
der Maitrāvaruṇa-Becher soll zuerst genommen werden
yeṣāṃ
für die, unter deren
dīkṣitānāṃ
Geweihten
pramīyeta
jemand sterben würde
prāṇāpānābhyāṃ
durch Ein- und Ausatem
vā
fürwahr
ete
diese
vyṛdhyante
geraten ins Hintertreffen
yeṣāṃ
unter deren
dīkṣitānāṃ
Geweihten
pramīyate
stirbt jemand
prāṇāpānau
Ein- und Ausatem
mitrāvaruṇau
sind Mitra und Varuṇa
prāṇāpānāveva
eben Ein- und Ausatem
mukhataḥ
vom Munde weg
pari
herum
haranta
tragen sie
āśvināgrāngṛhṇītānujāvarośvinau
der Āśvina-Becher soll zuerst genommen werden für den zuletzt Geborenen; die Aśvins
vai
fürwahr
devānāmānujāvarau
unter den Göttern sind die zuletzt Geborenen
paścevāgraṃ
gleichsam von hinten zur Vorderstellung
paryaitāmaśvināvetasya
gelangten sie [?]; die Aśvins sind dessen
devatā
Gottheit
ya
der
ānujāvarastāvevainamagraṃ
der zuletzt Geborene ist; die beiden eben ihn zur Vorderstellung
pari
-
ṇayataḥ
führen
śukrāgrāngṛhṇīta
der Śukra-Becher soll zuerst genommen werden
gataśrīḥ
für den, dessen Glanz geschwunden ist
pratiṣṭhākāmo'sau
der sich Standfestigkeit wünscht; jene
vā
fürwahr
ādityaḥ
Sonne
śukra
ist der Śukra
eṣo'nto'ntaṃ
dies ist das Ende; zum Ende
manuṣyaḥ
der Mensch
śriyai
zur Wohlfahrt
gattvā
gelangend
ni
-
vartate'ntādevāntamā
kehrt zurück; von einem Ende das nächste Ende
rabhate
ergreift er
na
nicht
tataḥ
von da an
pāpīyānbhavati
wird er schlechter dran
manthyagrāngṛhṇītābhicarannārtapātraṃ
der Manthin-Becher soll zuerst genommen werden von dem, der behext; ein Notgefäß [?]
vā
fürwahr
etadyanmanthipātraṃ
ist dieses Manthi-Gefäß
mṛtyunaivainaṃ
eben mit dem Tod ihn
grāhayati
lässt er ergreifen
tājagārtimārcchatyāgrayaṇāgrāngṛhṇīta
damit gerät jener in Verderben; der Āgrayaṇa-Becher soll zuerst genommen werden
yasya
für den, dessen
pitā
Vater
pitāmahaḥ
und Großvater
puṇyaḥ
verdienstvoll
syādatha
waren; er selbst aber
tanna
dies nicht
prāpnuyādvācā
erreicht hätte; durch die Rede
vā
fürwahr
eṣa
dieser
indriyeṇa
durch die sinnliche Kraft
vyṛdhyate
gerät ins Hintertreffen
yasya
dessen
pitā
Vater
pitāmahaḥ
und Großvater
puṇyo
verdienstvoll
bhavatyatha
sind; er selbst
tanna
dies nicht
prāpnotyura
erreicht; wie die Brust
ivaitadyajñasya
ist dieses; des Opfers
vāgiva
wie die Rede
yadāgrayaṇo
ist der Āgrayaṇa
vācaivainamindriyeṇa
eben durch die Rede, durch die sinnliche Kraft ihn
samardhayati
lässt gedeihen
na
nicht
tataḥ
von da an
pāpīyānbhavatyu'kthyāgrāngṛhṇītābhicaryamāṇaḥ
wird er schlechter dran; der Ukthya-Becher soll zuerst genommen werden von dem, der behext wird
sarveṣāṃ
aller
vā
fürwahr
etatpātrāṇāmiṃdriyaṃ
dieser Becher sinnliche Kraft
yadukthyapātraṃ
ist der Ukthya-Becher
sarveṇaivainamindriyeṇāti
mit aller dieser sinnlichen Kraft ihn über
pra
-
yuṅkte
stattet er aus
sarasvatyabhi
„Sarasvatī, hin
noneṣi
führe uns
vasya
zum Besseren“
iti
so
purorucaṃ
den Vorspruch
kuryādvāgvai
soll er machen; Rede fürwahr
sarasvatī
ist Sarasvatī
vācaivainamati
eben durch die Rede ihn über
pra
-
yuṅkte
stattet er aus
mā
nicht
tvatkṣetrāṇyaraṇāni
von dir zu fremden Feldern
ganmetyāha
möge ich gehen“, so spricht er
mṛtyorvai
des Todes fürwahr
kṣetrāṇyaraṇāni
sind die fremden Felder
tenaiva
eben dadurch
mṛtyoḥ,
des Todes
kṣetrāṇi
zu den Feldern
na
nicht
gacchati
geht er
pūrṇāngrahāngṛhṇīyādāmayāvinaḥ
volle Becher soll man nehmen für einen Kranken
prāṇān,
den Atemzügen
vā
fürwahr
etasya
dessen
śugṛcchati
widerfährt Leiden
yasyāmayati
der krank ist
prāṇā
die Atemzüge
grahāḥ
sind die Becher
prāṇānevāsya
eben von den Atemzügen dieses
śuco
den Kummer
muñcatyuta
löst er; auch
yadītāsurbhavati
wenn er schon dem Tode nahe ist
jīvatyeva
bleibt er eben am Leben
pūrṇāngrahāngṛhṇīyādyarhi
volle Becher soll man nehmen, wenn
parjanyo
Parjanya
na
nicht
varṣetprāṇān,
regnet; den Atemzügen
vā
fürwahr
etarhi
dann
prajānāṃ
der Geschöpfe
śugṛcchati
widerfährt Kummer
yarhi
wenn
parjanyo
Parjanya
na
nicht
varṣati
regnet
prāṇā
die Atemzüge
grahāḥ
sind die Becher
prāṇāneva
eben von den Atemzügen
prajānāṃ
der Geschöpfe
śuco
den Kummer
muñcati
löst er
tājakpra
danach regnet es [?]
varṣati
-
pramīyeta
sollte sterben
manuṣya
der Mensch
ṛdhyate
gedeiht
yasya
dessen
pitā
Vater
pitāmahaḥ
und Großvater
puṇyo
verdienstvoll waren
vāgvā
Rede eben
eva
-
pūrṇāngrahānpañcaviṃśatiśca
sind die vollen Becher – und fünfundzwanzig

gāyatro vā aindravāyavo gāyatraṃ prāyaṇīyamahastasmātprāyaṇīye'hannaindravāyavo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇāti traiṣṭubho vai śukrastraiṣṭubhaṃ dvitīyamahastasmāddvitīye'hañchukro gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇāti jāgato vā āgrayaṇo jāgataṃ tṛtīyamahastasmāttṛtīye'hannāgrayaṇo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇātyetadvai yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti yadāgrayaṇaḥ śvo gṛhyate yatraiva yajñamadṛśantata evainaṃ punaḥ pra yuṅkte jaganmukho vai dvitīyastrirātro jāgata āgrayaṇo yaccaturthe'hannāgrayaṇo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇātyatho svameva chando'nu paryāvartante rāthaṃtaro vā aindravāyavo rāthaṃtaraṃ pañcamamahastasmāt pañcame'ha nnaindravāyavo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇāti bārhato vai śukro bārhataṃ ṣaṣṭhamahastasmātṣaṣṭhe'hañchukro gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇātyetadvai dvitīyaṃ yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti yacchukraḥ śvo gṛhyate yatraiva yajñamadṛśantata evainaṃ punaḥ pra yuṅkte triṣṭuṅmukho vai tṛtīyastrirātrastraiṣṭubhaḥ śukro yathsaptame'hañchukro gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇātyatho svameva chando'nu paryāvartante vāgvā āgrayaṇo vāgaṣṭamamahastasmādaṣṭame'hannāgrayaṇo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇāti prāṇo vā aindravāyavaḥ prāṇo navamamahastasmānnavame'hannaindravāyavo gṛhyate sva evainamāyatane gṛhṇātyetad vai tṛtīyaṃ yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti yadaindravāyavaḥ śvo gṛhyate yatraiva yajñamadṛśantata evainaṃ punaḥ pra yuṅkte'tho svameva chando'nu paryāvartante patho vā ete'dhyapathena yanti ye'nyenaindravāyavātpratipadyante'ntaḥ khalu vā eṣa yajñasya yaddaśamamahardaśame'hannaindravāyavo gṛhyate yajñasyai vāntaṃ gatvāpathātpanthāmapi yantyatho yathā vahīyasā pratisāraṃ vahanti tādṛgeva tacchandāgsyanyo'nyasya lokamabhyadhyāyantānyetenaiva devā vyavāhayannaindravāyavasya vā etadāyatanaṃ yaccaturthamahastasminnāgrayaṇo gṛhyate tasmādāgrayaṇasyāyatane navame'hannaindravāyavo gṛhyate śukrasya vā etadāyatanaṃ yatpañcama mahastasminnaindravāyavo gṛhyate tasmādaindravāyavasyāyatane saptame'hañchukro gṛhyata āgrayaṇasya vā etadāyatanaṃ yatṣaṣṭhamahastasmiñchukro gṛhyate tasmācchukrasyāyatane'ṣṭame'hannāgrayaṇo gṛhyate chandāgsyeva tadvi vāhayati pra vasyaso vivāhamāpnoti ya evaṃ vedātho devatābhya eva yajñe saṃvidaṃ dadhāti tasmādidamanyo'nyasmai dadāti etadvai pañcame'hantraiṣṭubha etadgṛhyate yajñasya pañcamamanyasmā ekañca

Gāyatra-artig ist ja der Aindravāyava-Becher, gāyatra-artig ist der Eröffnungstag; deshalb wird am Eröffnungstag der Aindravāyava genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Triṣṭubh-artig ist ja der Śukra-Becher, triṣṭubh-artig ist der zweite Tag; deshalb wird am zweiten Tag der Śukra genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Jagatī-artig ist ja der Āgrayaṇa-Becher, jagatī-artig ist der dritte Tag; deshalb wird am dritten Tag der Āgrayaṇa genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Damit gelangt man zum Opfer und erlangt die Versmaße, wenn der Āgrayaṇa am folgenden Tag wieder genommen wird; eben dort, wo man das Opfer erblickt hatte, setzt man es eben wieder in Gang [?]. Mit der Jagatī als Anfang beginnt ja der zweite Drei-Nacht-Abschnitt; jagatī-artig ist der Āgrayaṇa – dass am vierten Tag der Āgrayaṇa genommen wird, heißt: man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte; auch kehrt man eben zu seinem eigenen Versmaß zurück. Rathaṃtara-artig ist ja der Aindravāyava, rathaṃtara-artig ist der fünfte Tag; deshalb wird am fünften Tag der Aindravāyava genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Bṛhat-artig ist ja der Śukra, bṛhat-artig ist der sechste Tag; deshalb wird am sechsten Tag der Śukra genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Damit gelangt man zum zweiten Mal zum Opfer und erlangt die Versmaße, wenn der Śukra am folgenden Tag wieder genommen wird; eben dort, wo man das Opfer erblickt hatte, setzt man es wieder in Gang. Mit der Triṣṭubh als Anfang beginnt ja der dritte Drei-Nacht-Abschnitt; triṣṭubh-artig ist der Śukra – dass am siebten Tag der Śukra genommen wird, heißt: man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte; auch kehrt man eben zu seinem eigenen Versmaß zurück. Rede-artig ist ja der Āgrayaṇa, rede-artig ist der achte Tag; deshalb wird am achten Tag der Āgrayaṇa genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Atem-artig ist ja der Aindravāyava, atem-artig ist der neunte Tag; deshalb wird am neunten Tag der Aindravāyava genommen – man nimmt ihn eben an seiner eigenen Stätte. Damit gelangt man zum dritten Mal zum Opfer und erlangt die Versmaße, wenn der Aindravāyava am folgenden Tag wieder genommen wird; eben dort, wo man das Opfer erblickt hatte, setzt man es wieder in Gang; auch kehrt man eben zu seinem eigenen Versmaß zurück. Diese Priester gehen Wege entlang eines Weges [?], jene, die mit einem anderen Becher als dem Aindravāyava beginnen; ans Ende des Opfers gelangt man ja, wenn am zehnten, dem letzten Tag der Aindravāyava genommen wird; nachdem man eben ans Ende des Opfers gelangt ist, geht man vom Abweg wieder auf den rechten Weg über. Und so wie man mit einem stärkeren Zugtier den Gegenzug zieht [?], so verhält es sich mit diesen Versmaßen, indem sie einander gegenseitig die jeweils andere Welt anstreben [?]; eben damit ließen die Götter den Ablauf voranschreiten. Das ist ja die Stätte des Aindravāyava, dass am vierten Tag der Āgrayaṇa genommen wird – deshalb wird an der Stätte des Āgrayaṇa, am neunten Tag, der Aindravāyava genommen. Das ist ja die Stätte des Śukra, dass am fünften Tag der Aindravāyava genommen wird – deshalb wird an der Stätte des Aindravāyava, am siebten Tag, der Śukra genommen. Das ist ja die Stätte des Āgrayaṇa, dass am sechsten Tag der Śukra genommen wird – deshalb wird an der Stätte des Śukra, am achten Tag, der Āgrayaṇa genommen. Eben damit lässt man die Versmaße wechselseitig die Stätten durchlaufen; man erlangt so den Vorrang des Besseren [?], wer so weiß. Auch stiftet man eben dadurch bei den Gottheiten im Opfer ein Einvernehmen; deshalb gibt hier einer dem anderen. Dies ist eben es, was am fünften Tag genommen wird, das Triṣṭubh-artige, das fünfte Fünftel des Opfers – für einen anderen: und eins.

Wort für Wort
gāyatro
gāyatra-artig
vā
fürwahr
aindravāyavo
ist der Aindravāyava-Becher
gāyatraṃ
gāyatra-artig
prāyaṇīyamahastasmātprāyaṇīye'hannaindravāyavo
ist der Eröffnungstag; deshalb wird am Eröffnungstag der Aindravāyava
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇāti
nimmt man
traiṣṭubho
triṣṭubh-artig
vai
fürwahr
śukrastraiṣṭubhaṃ
ist der Śukra-Becher; triṣṭubh-artig
dvitīyamahastasmāddvitīye'hañchukro
ist der zweite Tag; deshalb wird am zweiten Tag der Śukra
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇāti
nimmt man
jāgato
jagatī-artig
vā
fürwahr
āgrayaṇo
ist der Āgrayaṇa-Becher
jāgataṃ
jagatī-artig
tṛtīyamahastasmāttṛtīye'hannāgrayaṇo
ist der dritte Tag; deshalb wird am dritten Tag der Āgrayaṇa
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇātyetadvai
nimmt man; damit fürwahr
yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti
gelangt er zum Opfer und erlangt die Versmaße
yadāgrayaṇaḥ
wenn der Āgrayaṇa
śvo
am folgenden Tag
gṛhyate
genommen wird
yatraiva
eben dort, wo
yajñamadṛśantata
sie das Opfer erblickt hatten; da
evainaṃ
eben es
punaḥ
wieder
pra
-
yuṅkte
setzen sie in Gang
jaganmukho
mit der Jagatī als Anfang
vai
fürwahr
dvitīyastrirātro
ist der zweite Drei-Nacht-Abschnitt
jāgata
jagatī-artig
āgrayaṇo
ist der Āgrayaṇa
yaccaturthe'hannāgrayaṇo
dass am vierten Tag der Āgrayaṇa
gṛhyate
genommen wird
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇātyatho
nimmt man; auch
svameva
zu ihrem eigenen
chando'nu
Versmaß
paryāvartante
kehren sie zurück
rāthaṃtaro
rathaṃtara-artig
vā
fürwahr
aindravāyavo
ist der Aindravāyava
rāthaṃtaraṃ
rathaṃtara-artig
pañcamamahastasmāt
ist der fünfte Tag; deshalb
pañcame'ha
am fünften Tag
nnaindravāyavo
wird der Aindravāyava
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇāti
nimmt man
bārhato
bṛhat-artig
vai
fürwahr
śukro
ist der Śukra
bārhataṃ
bṛhat-artig
ṣaṣṭhamahastasmātṣaṣṭhe'hañchukro
ist der sechste Tag; deshalb wird am sechsten Tag der Śukra
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇātyetadvai
nimmt man; damit fürwahr
dvitīyaṃ
zum zweiten Mal
yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti
gelangt er zum Opfer und erlangt die Versmaße
yacchukraḥ
wenn der Śukra
śvo
am folgenden Tag
gṛhyate
genommen wird
yatraiva
eben dort, wo
yajñamadṛśantata
sie das Opfer erblickt hatten; da
evainaṃ
eben es
punaḥ
wieder
pra
-
yuṅkte
setzen sie in Gang
triṣṭuṅmukho
mit der Triṣṭubh als Anfang
vai
fürwahr
tṛtīyastrirātrastraiṣṭubhaḥ
ist der dritte Drei-Nacht-Abschnitt; triṣṭubh-artig
śukro
ist der Śukra
yathsaptame'hañchukro
dass am siebten Tag der Śukra
gṛhyate
genommen wird
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇātyatho
nimmt man; auch
svameva
zu ihrem eigenen
chando'nu
Versmaß
paryāvartante
kehren sie zurück
vāgvā
rede-artig fürwahr
āgrayaṇo
ist der Āgrayaṇa
vāgaṣṭamamahastasmādaṣṭame'hannāgrayaṇo
rede-artig ist der achte Tag; deshalb wird am achten Tag der Āgrayaṇa
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇāti
nimmt man
prāṇo
atem-artig
vā
fürwahr
aindravāyavaḥ
ist der Aindravāyava
prāṇo
atem-artig
navamamahastasmānnavame'hannaindravāyavo
ist der neunte Tag; deshalb wird am neunten Tag der Aindravāyava
gṛhyate
genommen
sva
an seiner eigenen
evainamāyatane
Stätte eben ihn
gṛhṇātyetad
nimmt man; damit
vai
fürwahr
tṛtīyaṃ
zum dritten Mal
yajñamāpadyacchandāgsyāpnoti
gelangt er zum Opfer und erlangt die Versmaße
yadaindravāyavaḥ
wenn der Aindravāyava
śvo
am folgenden Tag
gṛhyate
genommen wird
yatraiva
eben dort, wo
yajñamadṛśantata
sie das Opfer erblickt hatten; da
evainaṃ
eben es
punaḥ
wieder
pra
-
yuṅkte'tho
setzen sie in Gang; auch
svameva
zu ihrem eigenen
chando'nu
Versmaß
paryāvartante
kehren sie zurück
patho
Wege
vā
fürwahr
ete'dhyapathena
diese entlang eines Weges [?]
yanti
gehen
ye'nyenaindravāyavātpratipadyante'ntaḥ
die mit einem anderen als dem Aindravāyava beginnen; ans Ende
khalu
fürwahr
vā
fürwahr
eṣa
des
yajñasya
Opfers
yaddaśamamahardaśame'hannaindravāyavo
gelangt man, wenn am zehnten, dem letzten Tag der Aindravāyava
gṛhyate
genommen wird
yajñasyai
des Opfers
vāntaṃ
fürwahr ans Ende
gatvāpathātpanthāmapi
gelangt, gehen sie vom Abweg auf den (rechten) Weg
yantyatho
über; auch
yathā
so wie
vahīyasā
mit einem stärkeren Zugtier
pratisāraṃ
den Gegenzug
vahanti
zieht man
tādṛgeva
ebenso
tacchandāgsyanyo'nyasya
verhält es sich mit diesen Versmaßen; einander gegenseitig
lokamabhyadhyāyantānyetenaiva
die (jeweils andere) Welt anstrebend [?]; eben damit
devā
ließen die Götter
vyavāhayannaindravāyavasya
voranschreiten; des Aindravāyava
vā
fürwahr
etadāyatanaṃ
das ist die Stätte
yaccaturthamahastasminnāgrayaṇo
dass am vierten Tag der Āgrayaṇa
gṛhyate
genommen wird
tasmādāgrayaṇasyāyatane
deshalb an der Stätte des Āgrayaṇa
navame'hannaindravāyavo
am neunten Tag der Aindravāyava
gṛhyate
genommen wird
śukrasya
des Śukra
vā
fürwahr
etadāyatanaṃ
das ist die Stätte
yatpañcama
dass am fünften
mahastasminnaindravāyavo
Tag der Aindravāyava
gṛhyate
genommen wird
tasmādaindravāyavasyāyatane
deshalb an der Stätte des Aindravāyava
saptame'hañchukro
am siebten Tag der Śukra
gṛhyata
genommen wird
āgrayaṇasya
des Āgrayaṇa
vā
fürwahr
etadāyatanaṃ
das ist die Stätte
yatṣaṣṭhamahastasmiñchukro
dass am sechsten Tag der Śukra
gṛhyate
genommen wird
tasmācchukrasyāyatane'ṣṭame'hannāgrayaṇo
deshalb an der Stätte des Śukra, am achten Tag, der Āgrayaṇa
gṛhyate
genommen wird
chandāgsyeva
die Versmaße eben
tadvi
damit wechselseitig
vāhayati
lässt er durchlaufen
pra
-
vasyaso
den Vorrang des Besseren [?]
vivāhamāpnoti
erlangt er
ya
wer
evaṃ
so
vedātho
weiß; auch
devatābhya
bei den Gottheiten
eva
eben
yajñe
im Opfer
saṃvidaṃ
ein Einvernehmen
dadhāti
stiftet er
tasmādidamanyo'nyasmai
deshalb gibt hier einer dem anderen
dadāti
gibt
etadvai
dies ist eben
pañcame'hantraiṣṭubha
was am fünften Tag genommen wird; das Triṣṭubh-artige
etadgṛhyate
dies wird genommen
yajñasya
des Opfers
pañcamamanyasmā
das fünfte, für einen anderen
ekañca
und eins

gāyatrastraiṣṭubho jāgato jaganmukho'tho svaṃ rāthantaro bārhata etadvai dvitīyaṃ śukrastriṣṭuṅgukho'tho vākprāṇa etadatho pathaścaturthaṃ navame paṃcamaṃ saptame yathṣaṣṭhamaṣṭame'hañchaṃdāṃsi agniṣṭomau yathsuvarga3ṃllokaṃ priyaḥ prajānāṃ pañca ca

(Mnemonischer Stichwort-Vers zum Vorigen:) Gāyatra, Triṣṭubh-artig, Jagatī-artig, mit der Jagatī als Anfang – dann das Eigene, Rathaṃtara, Bṛhat: das ist das zweite; Śukra, mit der Triṣṭubh als Anfang, dann Rede und Atem: das ist dann; der Wege – das vierte; am neunten das fünfte, am siebten wie am sechsten, am achten Tag – die Versmaße; die beiden Agniṣṭomas, wie zur Himmelswelt gehend, lieb den Geschöpfen – und fünf. [Der Vers ist stark verkürzt/mnemonisch und im Original kaum in geschlossene Sätze auflösbar; ?]

Wort für Wort
gāyatrastraiṣṭubho
Gāyatra, Triṣṭubh-artig
jāgato
Jagatī-artig
jaganmukho'tho
mit der Jagatī als Anfang; dann
svaṃ
das Eigene
rāthantaro
Rathaṃtara
bārhata
Bṛhat
etadvai
das ist fürwahr
dvitīyaṃ
das zweite
śukrastriṣṭuṅgukho'tho
Śukra, mit der Triṣṭubh als Anfang; dann
vākprāṇa
Rede und Atem
etadatho
das (ist) dann; auch
pathaścaturthaṃ
der Wege – das vierte
navame
am neunten
paṃcamaṃ
das fünfte
saptame
am siebten
yathṣaṣṭhamaṣṭame'hañchaṃdāṃsi
wie am sechsten, am achten Tag – die Versmaße
agniṣṭomau
die beiden Agniṣṭomas
yathsuvarga3ṃllokaṃ
wie zur Himmelswelt (gehend)
priyaḥ
lieb
prajānāṃ
den Geschöpfen
pañca
fünf
ca
und

na vā eṣo'nyato vaiśvānaraḥ suvargāya lokāya prābhavadūrdhvo ha vā eṣa ātata āsītte devā etaṃ vaiśvānaraṃ paryauhanthsuvargasya lokasya pra bhūtyā ṛtavo vā etena prajāpatimayājayanteṣvārdhnodadhi tadṛdhnoti ha vā ṛtvikṣu ya evaṃ vidvāndvādaśāhena yajate te'sminnaicchanta sa rasamaha vasantāya prāyacchad yavaṃ grīṣmāyauṣadhīrvarṣābhyo vrīhīñcharade māṣatilau hemantaśiśirābhyāṃ tenendraṃ prajāpatirayājayattato vā indra indro'bhavattasmādāhurānujāvarasya yajña iti sa hyetenāgre'yajataiṣa ha vai kuṇapamatti yaḥ sattre pratigṛhṇāti puruṣakuṇapamaśvakuṇapaṃ gaurvā annaṃ yena pātreṇānnaṃ bibhrati yattanna nirṇenijati tato'dhi malaṃ jāyata eka eva yajetaiko hi prajāpatirārdhnoddvādaśa rātrīrdīkṣitaḥ syāddvādaśa māsāḥ saṃvathsaraḥ saṃvathsaraḥ prajāpatiḥ prajāpatirvāvaiṣa eṣa ha tvai jāyate yastapaso'dhi jāyate caturdhā vā etāstisrastisro rātrayo yaddvādaśo'pasado yāḥ prathamā yajñaṃ tābhiḥ saṃbharati yā dvitīyā yajñaṃ tābhirā rabhate yāstṛtīyāḥ pātrāṇi tābhirnirṇenikte yāścaturthīrapi tābhirātmānamantarataḥ śundhate yo vā asya paśumatti māṃsaṃ so'tti yaḥ puroḍāśaṃ mastiṣkaṃ sa yaḥ parivāpaṃ purīṣaṃ sa ya ājyaṃ majjānaṃ sa yassomagg svedaṃ so'pi ha vā asya śīrṣaṇyā niṣpadaḥ prati gṛhṇāti yo dvādaśāhe pratigṛhṇāti tasmāddvādaśāhena na yājyaṃ pāpmano vyāvṛttyai ayacchadadhi rabhate dvādaśāhena catvāri ca

Nicht von anderswoher vermochte dieser Vaiśvānara zur Himmelswelt zu gelangen; aufwärts gerichtet und ausgedehnt war er. Diese Götter umgaben diesen Vaiśvānara – zur Erlangung der Himmelswelt. Die Jahreszeiten ließen mit diesem Vaiśvānara Prajāpati opfern; in ihnen gedieh er; und darüber hinaus gedeiht unter den Priestern, wer so wissend mit dem Zwölf-Tage-Opfer (dvādaśāha) opfert. Sie begehrten einen Anteil in ihm; er gab dem Frühling den Saft, dem Sommer die Gerste, den Regenmonaten die Heilpflanzen, dem Herbst den Reis, Winter und Kühlzeit Bohnen und Sesam. Damit ließ Prajāpati Indra opfern; daraufhin wurde Indra erst wirklich Indra. Deshalb sagt man: „Es ist das Opfer dessen, der zuletzt geboren ist“ – denn er opferte damit zuerst. Wer in einem Sattra ein Geschenk annimmt, isst eine Leiche – eine Menschenleiche, eine Pferdeleiche; eine Kuh ist nämlich Speise: dass man das Gefäß, mit dem man die Speise trägt, nicht jeweils erst reinwäscht, daraus entsteht Schmutz. Man sollte allein opfern, denn Prajāpati gedieh allein; zwölf Nächte sollte man geweiht sein: zwölf Monate sind das Jahr, das Jahr ist Prajāpati; Prajāpati ist eben dieser Opferer selbst; und wer aus der Askese geboren wird, der wird wahrhaft geboren. Vierfach sind diese je drei Nächte, aus denen die zwölf Voropferungstage bestehen: mit den ersten drei Nächten bereitet man das Opfer vor, mit den zweiten beginnt man das Opfer, mit den dritten wäscht man die Gefäße rein, mit den vierten reinigt man sich selbst innerlich. Wer von dessen Opfertier isst, isst das Fleisch selbst; wer den Reiskuchen isst, isst das Gehirn; wer die Streu-Abfälle isst, isst den Kot; wer das Ghee isst, isst das Knochenmark; wer den Soma trinkt, trinkt den Schweiß. Auch nimmt man dessen Kopf-Abfälle [?] an, wer im Zwölf-Tage-Opfer ein Geschenk annimmt. Deshalb soll mit dem Zwölf-Tage-Opfer nicht für einen Lohn geopfert werden – zur Abwendung vom Übel. Er hält zurück, und ergreift es doch [Schlussformel unsicher; ?]. Mit dem Zwölf-Tage-Opfer – und vier.

Wort für Wort
na
nicht
vā
fürwahr
eṣo'nyato
dieser von anderswoher
vaiśvānaraḥ
Vaiśvānara
suvargāya
zur Himmelswelt
lokāya
Welt
prābhavadūrdhvo
vermochte zu gelangen; aufwärts gerichtet
ha
fürwahr
vā
fürwahr
eṣa
dieser
ātata
ausgedehnt
āsītte
war; diese
devā
Götter
etaṃ
diesen
vaiśvānaraṃ
Vaiśvānara
paryauhanthsuvargasya
umgaben; der Himmelswelt
lokasya
Welt
pra
zur
bhūtyā
Erlangung
ṛtavo
die Jahreszeiten
vā
fürwahr
etena
mit diesem
prajāpatimayājayanteṣvārdhnodadhi
ließen Prajāpati opfern; in ihnen gedieh er
tadṛdhnoti
dies gedeiht
ha
fürwahr
vā
fürwahr
ṛtvikṣu
unter den Priestern
ya
wer
evaṃ
so
vidvāndvādaśāhena
wissend, mit dem Zwölf-Tage-Opfer
yajate
opfert
te'sminnaicchanta
sie begehrten in ihm
sa
er
rasamaha
den Saft
vasantāya
dem Frühling
prāyacchad
gab er
yavaṃ
die Gerste
grīṣmāyauṣadhīrvarṣābhyo
dem Sommer; die Heilpflanzen den Regenmonaten
vrīhīñcharade
den Reis dem Herbst
māṣatilau
Bohnen und Sesam
hemantaśiśirābhyāṃ
Winter und Kühlzeit
tenendraṃ
damit Indra
prajāpatirayājayattato
ließ Prajāpati opfern; daraufhin
vā
fürwahr
indra
Indra
indro'bhavattasmādāhurānujāvarasya
wurde Indra; deshalb sagt man: des zuletzt Geborenen
yajña
ist das Opfer
iti
so
sa
er
hyetenāgre'yajataiṣa
denn er opferte damit zuerst; dieser
ha
fürwahr
vai
fürwahr
kuṇapamatti
isst eine Leiche
yaḥ
wer
sattre
in einem Sattra
pratigṛhṇāti
annimmt
puruṣakuṇapamaśvakuṇapaṃ
eine Menschenleiche, eine Pferdeleiche
gaurvā
eine Kuh fürwahr
annaṃ
ist Speise
yena
mit dem
pātreṇānnaṃ
Gefäß die Speise
bibhrati
man trägt
yattanna
dass man dieses nicht
nirṇenijati
reinwäscht
tato'dhi
daraus
malaṃ
Schmutz
jāyata
entsteht
eka
allein
eva
-
yajetaiko
soll man opfern; denn allein
hi
-
prajāpatirārdhnoddvādaśa
Prajāpati gedieh; zwölf
rātrīrdīkṣitaḥ
Nächte geweiht
syāddvādaśa
soll man sein; zwölf
māsāḥ
Monate
saṃvathsaraḥ
sind das Jahr
saṃvathsaraḥ
das Jahr
prajāpatiḥ
ist Prajāpati
prajāpatirvāvaiṣa
Prajāpati fürwahr ist eben dieser
eṣa
dieser
ha
fürwahr
tvai
fürwahr
jāyate
wird geboren
yastapaso'dhi
wer aus der Askese
jāyate
geboren wird
caturdhā
vierfach
vā
fürwahr
etāstisrastisro
sind diese je drei
rātrayo
Nächte
yaddvādaśo'pasado
die zwölf Voropferungstage ausmachen
yāḥ
die
prathamā
ersten
yajñaṃ
das Opfer
tābhiḥ
mit diesen
saṃbharati
bereitet man vor
yā
die
dvitīyā
zweiten
yajñaṃ
das Opfer
tābhirā
mit diesen
rabhate
beginnt man
yāstṛtīyāḥ
die dritten
pātrāṇi
die Gefäße
tābhirnirṇenikte
mit diesen wäscht man rein
yāścaturthīrapi
die vierten auch
tābhirātmānamantarataḥ
mit diesen sich selbst innerlich
śundhate
reinigt man
yo
wer
vā
fürwahr
asya
von dessen
paśumatti
Opfertier-Fleisch isst
māṃsaṃ
das Fleisch
so'tti
isst er
yaḥ
wer
puroḍāśaṃ
den Reiskuchen (isst)
mastiṣkaṃ
das Gehirn
sa
er (isst)
yaḥ
wer
parivāpaṃ
die Streu-Abfälle (isst)
purīṣaṃ
den Kot
sa
er (isst)
ya
wer
ājyaṃ
das Ghee (isst)
majjānaṃ
das Knochenmark
sa
er (isst)
yassomagg
wer den Soma (trinkt)
svedaṃ
den Schweiß
so'pi
er auch
ha
fürwahr
vā
fürwahr
asya
dessen
śīrṣaṇyā
Kopf-Abfälle [?]
niṣpadaḥ
-
prati
-
gṛhṇāti
nimmt an
yo
wer
dvādaśāhe
im Zwölf-Tage-Opfer
pratigṛhṇāti
annimmt
tasmāddvādaśāhena
deshalb soll mit dem Zwölf-Tage-Opfer
na
nicht
yājyaṃ
geopfert werden
pāpmano
vom Übel
vyāvṛttyai
zur Abwendung
ayacchadadhi
er hält zurück
rabhate
er ergreift
dvādaśāhena
mit dem Zwölf-Tage-Opfer
catvāri
vier
ca
und

ekasmai svāhā dvābhyāg svāhā tribhyaḥ svāhā caturbhyaḥ svāhā pañcabhyaḥ svāhā ṣaḍbhyaḥ svāhā saptabhyaḥ svāhāṣṭābhyaḥ svāhā navabhyaḥ svāhā daśabhyaḥ svāhaikādaśabhyaḥ svāhā dvādaśabhyaḥ svāhā trayodaśabhyaḥ svāhā caturdaśabhyaḥ svāhā pañcadaśabhyaḥ svāhā ṣoḍaśabhyaḥ svāhā saptadaśabhyaḥ svāhāṣṭādaśabhyaḥ svāhaikānna viṃśatyai svāhā navaviṃśatyai svāhaikānna catvāriṃśate svāhā navacatvāriṃśate svāhaikānna ṣaṣṭyai svāhā navaṣaṣṭyai svāhaikānnāśītyai svāhā navāśītyai svāhaikānna śatāya svāhā śatāya svāhā dvābhyāṃ śatābhyāg svāhā sarvasmai svāhā navacatvāriṃśate svāhaikānnaikaviṃśatiśca

Für eins Svāhā! Für zwei Svāhā! Für drei Svāhā! Für vier Svāhā! Für fünf Svāhā! Für sechs Svāhā! Für sieben Svāhā! Für acht Svāhā! Für neun Svāhā! Für zehn Svāhā! Für elf Svāhā! Für zwölf Svāhā! Für dreizehn Svāhā! Für vierzehn Svāhā! Für fünfzehn Svāhā! Für sechzehn Svāhā! Für siebzehn Svāhā! Für achtzehn Svāhā! Für neunzehn Svāhā! Für neunundzwanzig Svāhā! Für neununddreißig Svāhā! Für neunundvierzig Svāhā! Für neunundfünfzig Svāhā! Für neunundsechzig Svāhā! Für neunundsiebzig Svāhā! Für neunundachtzig Svāhā! Für neunundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für zweihundert Svāhā! Für alles Svāhā! Neunundvierzig - und zwanzig.

Wort für Wort
ekasmai
für eins
svāhā
Svāhā!
dvābhyāg
für zwei
svāhā
Svāhā!
tribhyaḥ
für drei
svāhā
Svāhā!
caturbhyaḥ
für vier
svāhā
Svāhā!
pañcabhyaḥ
für fünf
svāhā
Svāhā!
ṣaḍbhyaḥ
für sechs
svāhā
Svāhā!
saptabhyaḥ
für sieben
svāhāṣṭābhyaḥ
Svāhā! - für acht
svāhā
Svāhā!
navabhyaḥ
für neun
svāhā
Svāhā!
daśabhyaḥ
für zehn
svāhaikādaśabhyaḥ
Svāhā! - für elf
svāhā
Svāhā!
dvādaśabhyaḥ
für zwölf
svāhā
Svāhā!
trayodaśabhyaḥ
für dreizehn
svāhā
Svāhā!
caturdaśabhyaḥ
für vierzehn
svāhā
Svāhā!
pañcadaśabhyaḥ
für fünfzehn
svāhā
Svāhā!
ṣoḍaśabhyaḥ
für sechzehn
svāhā
Svāhā!
saptadaśabhyaḥ
für siebzehn
svāhāṣṭādaśabhyaḥ
Svāhā! - für achtzehn
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
navaviṃśatyai
für neunundzwanzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
catvāriṃśate
für vierzig
svāhā
Svāhā!
navacatvāriṃśate
für neunundvierzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
ṣaṣṭyai
für sechzig
svāhā
Svāhā!
navaṣaṣṭyai
für neunundsechzig
svāhaikānnāśītyai
Svāhā! - um eins weniger als achtzig
svāhā
Svāhā!
navāśītyai
für neunundachtzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
dvābhyāṃ
für zwei
śatābhyāg
Hunderte (= zweihundert)
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
navacatvāriṃśate
für neunundvierzig
svāhaikānnaikaviṃśatiśca
Svāhā! - und zwanzig (Zählung)

ekasmai svāhā tribhyaḥ svāhā pañcabhyaḥ svāhā saptabhyaḥ svāhā navabhyaḥ svāhaikādaśabhyaḥ svāhā trayodaśabhyaḥ svāhā pañcadaśabhyaḥ svāhā saptadaśabhyaḥ svāhaikānna viṃśatyai svāhā navaviṃśatyai svāhaikānna catvāriṃśate svāhā navacatvāriṃśate svāhaikānna ṣaṣṭyai svāhā navaṣaṣṭyai svāhaikānnāśītyai svāhā navāśītyai svāhaikānna śatāya svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā ekasmai tribhyaḥ pañcāśat

Für eins Svāhā! Für drei Svāhā! Für fünf Svāhā! Für sieben Svāhā! Für neun Svāhā! Für elf Svāhā! Für dreizehn Svāhā! Für fünfzehn Svāhā! Für siebzehn Svāhā! Für neunzehn Svāhā! Für neunundzwanzig Svāhā! Für neununddreißig Svāhā! Für neunundvierzig Svāhā! Für neunundfünfzig Svāhā! Für neunundsechzig Svāhā! Für neunundsiebzig Svāhā! Für neunundachtzig Svāhā! Für neunundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Eins, drei - fünfzig.

Wort für Wort
ekasmai
für eins
svāhā
Svāhā!
tribhyaḥ
für drei
svāhā
Svāhā!
pañcabhyaḥ
für fünf
svāhā
Svāhā!
saptabhyaḥ
für sieben
svāhā
Svāhā!
navabhyaḥ
für neun
svāhaikādaśabhyaḥ
Svāhā! - für elf
svāhā
Svāhā!
trayodaśabhyaḥ
für dreizehn
svāhā
Svāhā!
pañcadaśabhyaḥ
für fünfzehn
svāhā
Svāhā!
saptadaśabhyaḥ
für siebzehn
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
navaviṃśatyai
für neunundzwanzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
catvāriṃśate
für vierzig
svāhā
Svāhā!
navacatvāriṃśate
für neunundvierzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
ṣaṣṭyai
für sechzig
svāhā
Svāhā!
navaṣaṣṭyai
für neunundsechzig
svāhaikānnāśītyai
Svāhā! - um eins weniger als achtzig
svāhā
Svāhā!
navāśītyai
für neunundachtzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
ekasmai
eins
tribhyaḥ
drei
pañcāśat
fünfzig (Zählung)

dvābhyāg svāhā caturbhyaḥ svāhā ṣaḍbhyaḥ svāhāṣṭābhyaḥ svāhā daśabhyaḥ svāhā dvādaśabhyaḥ svāhā caturdaśabhyaḥ svāhā ṣoḍaśabhyaḥ svāhāṣṭādaśabhyaḥ svāhā viṃśatyai svāhāṣṭānavatyai svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā dvābhyāmaṣṭānavatyai ṣaḍviṃśatiḥ

Für zwei Svāhā! Für vier Svāhā! Für sechs Svāhā! Für acht Svāhā! Für zehn Svāhā! Für zwölf Svāhā! Für vierzehn Svāhā! Für sechzehn Svāhā! Für achtzehn Svāhā! Für zwanzig Svāhā! Für achtundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Zwei, achtundneunzig - sechsundzwanzig.

Wort für Wort
dvābhyāg
für zwei
svāhā
Svāhā!
caturbhyaḥ
für vier
svāhā
Svāhā!
ṣaḍbhyaḥ
für sechs
svāhāṣṭābhyaḥ
Svāhā! - für acht
svāhā
Svāhā!
daśabhyaḥ
für zehn
svāhā
Svāhā!
dvādaśabhyaḥ
für zwölf
svāhā
Svāhā!
caturdaśabhyaḥ
für vierzehn
svāhā
Svāhā!
ṣoḍaśabhyaḥ
für sechzehn
svāhāṣṭādaśabhyaḥ
Svāhā! - für achtzehn
svāhā
Svāhā!
viṃśatyai
für zwanzig
svāhāṣṭānavatyai
Svāhā! - für achtundneunzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
dvābhyāmaṣṭānavatyai
zwei, achtundneunzig
ṣaḍviṃśatiḥ
sechsundzwanzig (Zählung)

tribhyaḥ svāhā pañcabhyaḥ svāhā saptabhyaḥ svāhā navabhyaḥ svāhaikādaśabhyaḥ svāhā trayodaśabhyaḥ svāhā pañcadaśabhyaḥ svāhā saptadaśabhyaḥ svāhaikānna viṃśatyai svāhā navaviṃśatyai svāhaikānna catvāriṃśate svāhā navacatvāriṃśate svāhaikānna ṣaṣṭyai svāhā navaṣaṣṭyai svāhaikānnāśītyai svāhā navāśītyai svāhaikānna śatāya svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā tribhyo'ṣṭā catvāriṃśat

Für drei Svāhā! Für fünf Svāhā! Für sieben Svāhā! Für neun Svāhā! Für elf Svāhā! Für dreizehn Svāhā! Für fünfzehn Svāhā! Für siebzehn Svāhā! Für neunzehn Svāhā! Für neunundzwanzig Svāhā! Für neununddreißig Svāhā! Für neunundvierzig Svāhā! Für neunundfünfzig Svāhā! Für neunundsechzig Svāhā! Für neunundsiebzig Svāhā! Für neunundachtzig Svāhā! Für neunundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Drei - achtundvierzig.

Wort für Wort
tribhyaḥ
für drei
svāhā
Svāhā!
pañcabhyaḥ
für fünf
svāhā
Svāhā!
saptabhyaḥ
für sieben
svāhā
Svāhā!
navabhyaḥ
für neun
svāhaikādaśabhyaḥ
Svāhā! - für elf
svāhā
Svāhā!
trayodaśabhyaḥ
für dreizehn
svāhā
Svāhā!
pañcadaśabhyaḥ
für fünfzehn
svāhā
Svāhā!
saptadaśabhyaḥ
für siebzehn
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
navaviṃśatyai
für neunundzwanzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
catvāriṃśate
für vierzig
svāhā
Svāhā!
navacatvāriṃśate
für neunundvierzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
ṣaṣṭyai
für sechzig
svāhā
Svāhā!
navaṣaṣṭyai
für neunundsechzig
svāhaikānnāśītyai
Svāhā! - um eins weniger als achtzig
svāhā
Svāhā!
navāśītyai
für neunundachtzig
svāhaikānna
Svāhā! - um eins weniger
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
tribhyo'ṣṭā
drei; acht-
catvāriṃśat
-vierzig (= 48, Zählung)

caturbhyaḥ svāhāṣṭābhyaḥ svāhā dvādaśabhyaḥ svāhā ṣoḍaśabhyaḥ svāhā viṃśatyai svāhā ṣaṇṇavatyai svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā caturbhyaḥ ṣaṇṇavatyai ṣoḍaśa

Für vier Svāhā! Für acht Svāhā! Für zwölf Svāhā! Für sechzehn Svāhā! Für zwanzig Svāhā! Für sechsundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Vier, sechsundneunzig - sechzehn.

Wort für Wort
caturbhyaḥ
für vier
svāhāṣṭābhyaḥ
Svāhā! - für acht
svāhā
Svāhā!
dvādaśabhyaḥ
für zwölf
svāhā
Svāhā!
ṣoḍaśabhyaḥ
für sechzehn
svāhā
Svāhā!
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
ṣaṇṇavatyai
für sechsundneunzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
caturbhyaḥ
vier
ṣaṇṇavatyai
sechsundneunzig
ṣoḍaśa
sechzehn (Zählung)

pañcabhyaḥ svāhā daśabhyaḥ svāhā pañcadaśabhyaḥ svāhā viṃśatyai svāhā pañcanavatyai svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā pañcabhyaḥ pañcanavatyai caturdaśa

Für fünf Svāhā! Für zehn Svāhā! Für fünfzehn Svāhā! Für zwanzig Svāhā! Für fünfundneunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Fünf, fünfundneunzig - vierzehn.

Wort für Wort
pañcabhyaḥ
für fünf
svāhā
Svāhā!
daśabhyaḥ
für zehn
svāhā
Svāhā!
pañcadaśabhyaḥ
für fünfzehn
svāhā
Svāhā!
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
pañcanavatyai
für fünfundneunzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
pañcabhyaḥ
fünf
pañcanavatyai
fünfundneunzig
caturdaśa
vierzehn (Zählung)

daśabhyaḥ svāhā viṃśatyai svāhā triṃśate svāhā catvāriṃśate svāhā pañcāśate svāhā ṣaṣṭyai svāhā saptatyai svāhāśītyai svāhā navatyai svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā daśabhyo dvāviṃśatiḥ

Für zehn Svāhā! Für zwanzig Svāhā! Für dreißig Svāhā! Für vierzig Svāhā! Für fünfzig Svāhā! Für sechzig Svāhā! Für siebzig Svāhā! Für achtzig Svāhā! Für neunzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Zehn - zweiundzwanzig.

Wort für Wort
daśabhyaḥ
für zehn
svāhā
Svāhā!
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
triṃśate
für dreißig
svāhā
Svāhā!
catvāriṃśate
für vierzig
svāhā
Svāhā!
pañcāśate
für fünfzig
svāhā
Svāhā!
ṣaṣṭyai
für sechzig
svāhā
Svāhā!
saptatyai
für siebzig
svāhāśītyai
Svāhā! - für achtzig
svāhā
Svāhā!
navatyai
für neunzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
daśabhyo
zehn
dvāviṃśatiḥ
zweiundzwanzig (Zählung)

viṃśatyai svāhā catvāriṃśate svāhā ṣaṣṭyai svāhāśītyai svāhā śatāya svāhā sarvasmai svāhā viṃśatyai dvādaśa

Für zwanzig Svāhā! Für vierzig Svāhā! Für sechzig Svāhā! Für achtzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für alles Svāhā! Zwanzig - zwölf.

Wort für Wort
viṃśatyai
für zwanzig
svāhā
Svāhā!
catvāriṃśate
für vierzig
svāhā
Svāhā!
ṣaṣṭyai
für sechzig
svāhāśītyai
Svāhā! - für achtzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
viṃśatyai
zwanzig
dvādaśa
zwölf (Zählung)

pañcāśate svāhā śatāya svāhā dvābhyāṃ śatābhyāg svāhā tribhyaḥ śatebhyaḥ svāhā caturbhyaḥ śatebhyaḥ svāhā pañcabhyaḥ śatebhyaḥ svāhā ṣaḍbhyaḥ śatebhyaḥ svāhā saptabhyaḥ śatebhyaḥ svāhāṣṭābhyaḥ śatebhyaḥ svāhā navabhyaḥ śatebhyaḥ svāhā sahasrāya svāhā sarvasmai svāhā paṃcāśate dvātriṃśat

Für fünfzig Svāhā! Für hundert Svāhā! Für zweihundert Svāhā! Für dreihundert Svāhā! Für vierhundert Svāhā! Für fünfhundert Svāhā! Für sechshundert Svāhā! Für siebenhundert Svāhā! Für achthundert Svāhā! Für neunhundert Svāhā! Für tausend Svāhā! Für alles Svāhā! Fünfzig - zweiunddreißig.

Wort für Wort
pañcāśate
für fünfzig
svāhā
Svāhā!
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
dvābhyāṃ
für zwei
śatābhyāg
Hunderte (= zweihundert)
svāhā
Svāhā!
tribhyaḥ
für drei
śatebhyaḥ
Hunderte (= dreihundert)
svāhā
Svāhā!
caturbhyaḥ
für vier
śatebhyaḥ
Hunderte (= vierhundert)
svāhā
Svāhā!
pañcabhyaḥ
für fünf
śatebhyaḥ
Hunderte (= fünfhundert)
svāhā
Svāhā!
ṣaḍbhyaḥ
für sechs
śatebhyaḥ
Hunderte (= sechshundert)
svāhā
Svāhā!
saptabhyaḥ
für sieben
śatebhyaḥ
Hunderte (= siebenhundert)
svāhāṣṭābhyaḥ
Svāhā! - für acht
śatebhyaḥ
Hunderte (= achthundert)
svāhā
Svāhā!
navabhyaḥ
für neun
śatebhyaḥ
Hunderte (= neunhundert)
svāhā
Svāhā!
sahasrāya
für tausend
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
paṃcāśate
fünfzig
dvātriṃśat
zweiunddreißig (Zählung)

śatāya svāhā sahasrāya svāhāyutāya svāhā niyutāya svāhā prayutāya svāhārbudāya svāhā nyarbudāya svāhā samudrāya svāhā madhyāya svāhāntāya svāhā parārdhāya svāhoṣase svāhā vyuṣṭyai svāhodeṣyate svāhodyate svāhoditāya svāhā suvargāya svāhā lokāya svāhā sarvasmai svāhā śatāyāṣṭātriṃśat

Für hundert Svāhā! Für tausend Svāhā! Für Ayuta (Zehntausend) Svāhā! Für Niyuta Svāhā! Für Prayuta Svāhā! Für Arbuda Svāhā! Für Nyarbuda Svāhā! Für Samudra Svāhā! Für die Mitte Svāhā! Für das Ende Svāhā! Für Parārdha (die höchste Hälfte) Svāhā! Für die Morgenröte Svāhā! Für das Aufleuchten Svāhā! Für das, was aufgehen wird, Svāhā! Für das Aufgehende Svāhā! Für das Aufgegangene Svāhā! Für die Himmelswelt Svāhā! Für die Welt Svāhā! Für alles Svāhā! Hundert - und achtunddreißig. [Die genauen Zahlenwerte von Ayuta, Niyuta, Prayuta, Arbuda, Nyarbuda, Samudra, Madhya, Anta, Parārdha schwanken zwischen den vedischen Zählungstraditionen; ?]

Wort für Wort
śatāya
für hundert
svāhā
Svāhā!
sahasrāya
für tausend
svāhāyutāya
Svāhā! - für Ayuta
svāhā
Svāhā!
niyutāya
für Niyuta
svāhā
Svāhā!
prayutāya
für Prayuta
svāhārbudāya
Svāhā! - für Arbuda
svāhā
Svāhā!
nyarbudāya
für Nyarbuda
svāhā
Svāhā!
samudrāya
für Samudra
svāhā
Svāhā!
madhyāya
für die Mitte
svāhāntāya
Svāhā! - für das Ende
svāhā
Svāhā!
parārdhāya
für Parārdha
svāhoṣase
Svāhā! - für die Morgenröte
svāhā
Svāhā!
vyuṣṭyai
für das Aufleuchten
svāhodeṣyate
Svāhā! - für das Kommende (was aufgehen wird)
svāhodyate
Svāhā! - für das Aufgehende
svāhoditāya
Svāhā! - für das Aufgegangene
svāhā
Svāhā!
suvargāya
für die Himmelswelt
svāhā
Svāhā!
lokāya
für die Welt
svāhā
Svāhā!
sarvasmai
für alles
svāhā
Svāhā!
śatāyāṣṭātriṃśat
hundert - und achtunddreißig (Zählung)

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