athāto bastisūtrīyāṃ siddhiṃ vyākhyāsyāmaḥ
Nun wollen wir das Kapitel über die Vervollkommnung der Basti-Regeln (bastisūtrīya) erklären.
Caraka-Saṃhitā · Siddhisthana
Das dritte Kapitel des Siddhisthāna, des abschließenden Buchs der Caraka Saṃhitā über die „Vollendung“ der Pañcakarma-Verfahren, legt die technischen Grundregeln der Basti-Therapie – des medizinischen Klistiers – dar und bildet damit das methodische Fundament für alle folgenden Kapitel zu diesem zentralen Ayurveda-Verfahren. Ausführlich beschrieben werden Material, Länge und Form der Basti-Röhre (netra) sowie des Klistiersacks, die richtige Lagerung des Patienten auf der linken Seite und die korrekte Einführtechnik; wird die Flüssigkeit zu schnell, zu heiß, zu kalt oder zu ölig verabreicht, drohen spezifische Fehlwirkungen bis zum Aufsteigen des Klistiers zum Hals. Auch das Mengenverhältnis von Absud und Öl wird je nach doṣa exakt bemessen. Botanisch treten unter anderem Balā, Guḍūcī, Triphalā und die Madana-Frucht als typische Rezepturbestandteile hervor. Der Titel bastisūtrīya – „die Basti-Leitsätze“ – verweist auf den knapp-regelhaften, sūtra-artigen Charakter dieses grundlegenden Textes.
| Bestandteil | Mögliche Materialien |
|---|---|
| Basti-Röhre (netra) | Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Bronze, Knochen, Metall, Holz, Bambusrohr, Elfenbein, Schilfrohr, Horn oder Edelsteine |
| Basti-Sack | Blase eines alten Rindes, Büffels, Hirsches, Schweins oder einer Ziege; ersatzweise Schwimmblase eines Wassertiers, Kehlblase oder ein dicht gewebtes, gesäumtes Tuch |
athāto bastisūtrīyāṃ siddhiṃ vyākhyāsyāmaḥ
Nun wollen wir das Kapitel über die Vervollkommnung der Basti-Regeln (bastisūtrīya) erklären.
iti ha smāha bhagavānātreyaḥ
So sprach der erhabene Ātreya.
kṛtakṣaṇaṃ śailavarasya ramye sthitaṃ dhaneśāyatanasya pārśve| maharṣisaṅghairvṛtamagniveśaḥ punarvasuṃ prāñjaliranvapṛcchat
Als Agniveśa einst, umgeben von einer Schar großer Weiser, an einem lieblichen, zur Muße geeigneten Ort am Fuße eines vortrefflichen Berges, nahe dem Heiligtum des Kubera (Dhaneśa), bei Punarvasu weilte, fragte er ihn mit gefalteten Händen:
bastirnarebhyaḥ kimapekṣya dattaḥ syāt siddhimān kimmayamasya netram| kīdṛkpramāṇākṛti kiṅguṇaṃ ca kebhyaśca kiṃyoniguṇaśca bastiḥ
Unter Berücksichtigung wovon soll der Basti (Klistier, Einlauf) den Menschen gegeben werden, damit er wirksam ist? Woraus soll sein netra (die Basti-Röhre) gefertigt sein? Welches Maß, welche Form und welche Eigenschaften soll es haben? Für welche Personen, aus welchem Material und mit welchen Eigenschaften soll der Basti-Sack bestehen?
nirūhakalpaḥ praṇidhānamātrā snehasya kā vā śayane vidhiḥ kaḥ| ke bastayaḥ keṣu hitā itīdaṃ śrutvottaraṃ prāha vaco maharṣiḥ
Wie wird der Nirūha (das wässrige Klistier) zubereitet, wie hoch ist die Dosis des Öl-Klistiers (sneha)? Welches ist die richtige Art, sich hinzulegen? Welche Bastis gibt es, und wem sind sie zuträglich? — Als der große Weise dies gehört hatte, sprach er folgende Worte zur Antwort:
samīkṣya doṣauṣadhadeśakālasātmyāgnisattvādivayobalāni| bastiḥ prayukto niyataṃ guṇāya syāt sarvakarmāṇi ca siddhimanti
Nachdem man doṣa (die Körperprinzipien vāta, pitta, kapha), Heilmittel, Ort, Jahreszeit, Gewöhnung, Verdauungsfeuer (agni), seelische Verfassung, Alter und Kraft geprüft hat, wird der angewandte Basti gewiss von Nutzen sein, und alle weiteren Maßnahmen werden gelingen.
suvarṇarūpyatraputāmrarītikāṃsyāsthiśastradrumaveṇudantaiḥ | nalairviṣāṇairmaṇibhiśca taistairnetrāṇi kāryāṇi su(tri)karṇikāni
Aus Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Bronze, Knochen, Metall, Holz, Bambusrohr, Elfenbein, Schilfrohr, Horn oder Edelsteinen — aus diesen Stoffen sollen die Basti-Röhren (netra) gefertigt werden, jeweils mit einem gut ausgebildeten, dreifachen Rand.
ṣaḍdvādaśāṣṭāṅgulasammitāni ṣaḍviṃśatidvādaśavarṣajānām| syurmudgakarkandhusatīnavāhicchidrāṇi vartyā'pihitāni caiva
Sie sollen, je nach Alter der Person — etwa sechsundzwanzig oder zwölf Jahre —, sechs, zwölf oder acht aṅgula lang sein; ihre Öffnung soll dem Umfang einer Mūng-Bohne, einer Karkandhu-Frucht oder neun aneinandergereihten Sesamkörnern entsprechen, und sie sollen mit einem Wachsstäbchen (vartī) verschlossen sein.
yathāvayo'ṅguṣṭhakaniṣṭhikābhyāṃ mūlāgrayoḥ syuḥ pariṇāhavanti| ṛjūni gopucchasamākṛtīni ślakṣṇāni ca syurguḍikāmukhāni
Je nach Alter sollen sie an der Basis den Umfang des Daumens und an der Spitze den des kleinen Fingers haben; gerade, wie ein Kuhschwanz geformt, glatt, und an der Mündung wie eine kleine Kugel gestaltet.
syāt karṇikaikā'gracaturthabhāge mūlāśrite bastinibandhane dve jāradgavo māhiṣahāriṇau vā syācchaukaro bastirajasya vā'pi
Im vierten Teil von der Spitze her soll sich ein Rand befinden, an der Basis, wo der Basti-Sack befestigt wird, zwei. Der Sack selbst soll aus der Blase eines alten Rindes, eines Büffels, eines Hirsches, eines Schweins oder einer Ziege gefertigt sein.
dṛḍhastanurnaṣṭasiro vigandhaḥ kaṣāyaraktaḥ sumṛduḥ suśuddhaḥ | nṛṇāṃ vayo vīkṣya yathānurūpaṃ netreṣu yojyastu subaddhasūtraḥ
Er soll fest, dünnwandig, von Adern befreit, geruchlos, mit Gerbstoff rötlich gefärbt, sehr weich und gut gereinigt sein; passend zum Alter des Menschen ausgewählt, werde er mit fest gebundener Schnur an der Basti-Röhre befestigt.
basteralābhe plavajo galo vā syādaṅkapādaḥ sughanaḥ paṭo vā āsthāpanārhaṃ puruṣaṃ vidhijñaḥ samīkṣya puṇye'hani śuklapakṣe
Steht kein solcher Sack zur Verfügung, kann auch die Schwimmblase eines Wassertiers, eine Kehlblase oder ein dicht gewebtes, gesäumtes Tuch verwendet werden. Der im Verfahren Kundige wähle einen für die Āsthāpana-Behandlung geeigneten Mann sorgfältig aus, an einem günstigen Tag der hellen Monatshälfte,
praśastanakṣatramuhūrtayoge jīrṇānnamekāgramupakrameta balāṃ guḍūcīṃ triphalāṃ sarāsnāṃ dve pañcamūle ca palonmitāni
unter einer günstigen Konjunktion von Mondhaus und Tagesstunde; man beginne bei einem Patienten, dessen vorige Mahlzeit verdaut ist und der gesammelt ist. Man nehme Balā, Guḍūcī, Triphalā, Rāsnā sowie beide Pañcamūla-Gruppen, je zu einem pala,
aṣṭau phalānyardhatulāṃ ca māṃsācchāgāt pacedapsu caturthaśeṣam| pūtaṃ yavānīphalabilvakuṣṭhavacāśatāhvāghanapippalīnām
acht Madana-Früchte und ein halbes tulā Ziegenfleisch; man koche dies in Wasser ein, bis ein Viertel übrig bleibt, und seihe es. Dazu bereite man eine feine Paste aus Yavānī, Bilva-Frucht, Kuṣṭha, Vacā, Śatāhvā, Musta und Pippalī,
kalkairguḍakṣaudraghṛtaiḥ satailaistu picupramāṇaiḥ| guḍāt palaṃ dviprasṛtāṃ tu mātrāṃ snehasya yuktyā madhu saindhavaṃ ca
diese Pasten in der Größe eines Wattebauschs, dazu Guḍa (Rohrzucker) — ein pala —, Honig, Ghee und Öl (sneha) — zwei prasṛta als Ölmenge —, sowie nach Bedarf Honig und Saindhava-Salz.
prakṣipya bastau mathitaṃ khajena subaddhamucchvāsya ca nirvalīkam| aṅguṣṭhamadhyena mukhaṃ pidhāya netrāgrasaṃsthāmapanīya vartim
Man gebe alles in den Basti-Sack, verrühre es gut mit einem Rührstab, binde ihn fest zu und blase ihn faltenfrei auf; man verschließe die Öffnung mit dem Daumenballen und entferne dann das Wachsstäbchen, das die Spitze der Basti-Röhre verschlossen hielt.
tailāktagātraṃ kṛtamūtraviṭkaṃ nātikṣudhārtaṃ śayane manuṣyam| same'thaveṣannataśīrṣake vā nātyucchrite svāstaraṇopapanne
Man lege den Menschen — dessen Körper mit Öl eingerieben ist, der Urin und Stuhl bereits entleert hat und nicht allzu sehr von Hunger geplagt ist — auf ein Lager, das eben oder mit leicht erhöhtem Kopfteil, nicht zu hoch und gut mit Decken versehen ist.
savyena pārśvena sukhaṃ śayānaṃ kṛtvarjudehaṃ svabhujopadhānam| saṅkocya savyetaradasya sakthi vāmaṃ prasārya praṇayettatastam
Man lasse ihn bequem auf der linken Seite liegen, mit geradem Körper und dem eigenen Arm als Kopfkissen; das rechte Bein sei angewinkelt, das linke gestreckt — dann führe man die Röhre ein.
snigdhe gude netracaturthabhāgaṃ snigdhaṃ śanairṛjvana pṛṣṭhavaṃśam| akampanāvepanalāghavādīn pāṇyorguṇāṃścāpi vidarśayaṃstam
In den geölten After führe man den geölten, ein Viertel seiner Länge betragenden Teil der Basti-Röhre langsam, gerade, entlang der Wirbelsäule ein, wobei man dem Lernenden mit den Händen Ruhe, Festigkeit, Leichtigkeit und die übrigen erforderlichen Vorzüge vor Augen führt.
prapīḍya caikagrahaṇena dattaṃ netraṃ śanaireva tato'pakarṣet tiryak praṇīte tu na yāti dhārā gude vraṇaḥ syāccalite tu netre
Nachdem man den Sack mit festem Griff zusammengedrückt und die Flüssigkeit eingeführt hat, ziehe man die Röhre danach langsam wieder heraus. Wird sie schräg eingeführt, fließt die Flüssigkeit nicht ordentlich; wird die Röhre während der Anwendung bewegt, entsteht eine Wunde am After.
dattaḥ śanairnāśayameti bastiḥ kaṇṭhaṃ pradhāvatyatipīḍitaśca| śītastvatistambhakaro vidāhaṃ mūrcchāṃ ca kuryādatimātramuṣṇaḥ
Wird der Basti zu langsam gegeben, verfehlt er seine Wirkung; wird er zu stark gedrückt, steigt er bis zum Hals hinauf. Ein zu kalter Basti verursacht übermäßige Steifheit, ein allzu heißer Brennen und Bewusstlosigkeit.
snigdho'tijāḍyaṃ pavanaṃ tu rūkṣastanvalpamātrālavaṇastvayogam| karoti mātrābhyadhiko'tiyogaṃ kṣāmaṃ tu sāndraḥ sucireṇa caiti
Ein zu öliger verursacht übermäßige Trägheit, ein zu trockener reizt den vāta; ein zu dünnflüssiger, in zu geringer Menge oder zu salziger Basti bewirkt Unterwirkung; ein in zu großer Menge gegebener bewirkt Überwirkung; ein zu dickflüssiger kommt bei einem abgemagerten Patienten nur langsam wieder heraus.
dāhātisārau lavaṇo'ti kuryāttasmāt suyuktaṃ samameva dadyāt pūrvaṃ hi dadyānmadhu saindhavaṃ tu snehaṃ vinirmathyaṃ tato'nu kalkam
Ein allzu salziger verursacht Brennen und Durchfall; deshalb gebe man ihn wohlausgewogen und im rechten Maß. Zuerst nämlich gebe man Honig und Saindhava-Salz hinein, dann verrühre man gründlich das Öl, danach die Kräuterpaste.
vimathya saṃyojya punardravaistaṃ bastau nidadhyānmathitaṃ khajena vāmāśraye hi grahaṇīguda ca tat pārśvasaṃsthasya sukhopalabdhiḥ
Nachdem man dies verrührt und wieder mit den Flüssigkeiten vermengt hat, fülle man es, mit dem Rührstab gerührt, in den Basti-Sack. Denn Grahaṇī (der Sitz der Verdauung) und der After neigen sich zur linken Seite, weshalb die Aufnahme für den auf der linken Seite Liegenden bequem ist.
līyanta evaṃ valayaśca tasmāt savyaṃ śayāno'rhati bastidānam viḍvātavego yadi cārdhadatte niṣkṛṣya mukte praṇayedaśeṣam
Ebenso legen sich die Darmwindungen so zusammen; deshalb ist es angemessen, den Basti bei einem auf der linken Seite Liegenden zu verabreichen. Verspürt der Patient bei nur halb gegebenem Basti Stuhldrang oder Blähungsdrang, so ziehe man die Röhre heraus, und nach seiner Entleerung führe man den Rest vollständig ein.
uttānadehaśca kṛtopadhānaḥ syādvīryamāpnoti tathā'sya deham eko'pakarṣatyanilaṃ svamārgāt pittaṃ dvitīyastu kaphaṃ tṛtīyaḥ
Danach liege er auf dem Rücken, mit einem Kissen unter dem Kopf; so gewinnt sein Körper die volle Wirkkraft. Der erste Stuhlgang zieht vāta aus seiner Bahn heraus, der zweite pitta, der dritte kapha.
pratyāgate koṣṇajalāvasiktaḥ śālyannamadyāttanunā rasena| jīrṇe tu sāyaṃ laghu cālpamātraṃ bhukto'nuvāsyaḥ paribṛṃhaṇārtham
Ist der Basti wieder herausgekommen, wasche man den Patienten mit lauwarmem Wasser ab, und er esse Śāli-Reis mit dünner Fleischbrühe. Ist dies verdaut, so esse er abends eine leichte, kleine Mahlzeit; danach erhalte er, um den Körper zu kräftigen, einen Anuvāsana-Basti (nachwirkendes Öl-Klistier).
nirūhapādāṃśasamena tailenāmlānilaghnauṣadhasādhitena| dattvā sphicau pāṇitalena hanyāt snehasya śīghrāgamarakṣaṇārtham
Mit einem Öl, dessen Menge ein Viertel der Nirūha-Menge beträgt und das mit sauren, vāta-lindernden Heilkräutern zubereitet ist, gebe man den Anuvāsana; danach schlage man mit der flachen Hand auf die Gesäßbacken, damit das Öl nicht zu rasch wieder austritt.
īṣacca pādāṅguliyugmamāñcheduttānadehasya talau pramṛjyāt| snehena pārṣṇyaṅgulipiṇḍikāśca ye cāsya gātrāvayavā rugārtāḥ
Bei dem auf dem Rücken Liegenden drücke man leicht die beiden großen Zehen zusammen und reibe die Fußsohlen; ebenso reibe man mit Öl Ferse, Zehen und Wadenmuskeln sowie alle jene Körperteile, die von Schmerz geplagt sind.
tāṃścāvamadgīta sukhaṃ tataśca nidrāmupāsīta kṛtopadhānaḥ bhāgāḥ kaṣāyasya tu pañca, pitte snehasya ṣaṣṭhaḥ prakṛtau sthite ca
Man massiere diese sanft, und danach möge der Patient, mit einem Kissen versehen, bequem dem Schlaf nachgehen. — Fünf Teile Sud (kaṣāya) und ein sechster Teil Öl gelten, wenn pitta in normalem Zustand ist.
vāte vivṛddhe tu caturthabhāgo, mātrā nirūheṣu kaphe'ṣṭabhāgaḥ nirūhamātrā prasṛtārdhamādye varṣe tato'rdhaprasṛtābhivṛddhiḥ
Bei vermehrtem vāta hingegen ein Viertel Öl; bei kapha beträgt das Maß im Nirūha ein Achtel. Die Nirūha-Dosis beträgt im ersten Lebensjahr ein halbes prasṛta, danach steigt sie um je ein halbes prasṛta.
ādvādaśāt syāt prasṛtābhivṛddhiraṣṭādaśād dvādaśataḥ paraṃ syuḥ| āsaptatestadvihitaṃ pramāṇamataḥ paraṃ ṣoḍaśavadvidheyam
Bis zum zwölften Jahr steigt sie um je ein prasṛta; nach dem zwölften bis zum achtzehnten stärker; bis zum siebzigsten Lebensjahr gilt das volle festgesetzte Maß, danach ist wieder wie bei einem Sechzehnjährigen zu verfahren.
nirūhamātrā prasṛtapramāṇā bāle ca vṛddhe ca mṛdurviśeṣaḥ nātyucchritaṃ nāpyatinīcapādaṃ sapādapīṭhaṃ śayanaṃ praśastam
Die Nirūha-Dosis wird nach prasṛta bemessen; bei Kindern und Greisen gilt eine mildere Sonderregelung. Ein Lager, das weder zu hoch noch mit zu niedrigen Füßen versehen, sondern auf einem passenden Gestell errichtet ist, wird empfohlen.
pradhānamṛdvāstaraṇopapannaṃ prākśīrṣakaṃ śuklapaṭottarīyam bhojyaṃ punarvyādhimavekṣya tadvat prakalpayedyūṣapayorasādyaiḥ
Es sei vor allem mit weichen Decken ausgestattet, mit dem Kopfende nach Osten und mit weißem Tuch überzogen. Die Kost wiederum bereite man je nach Krankheit entsprechend zu, mit Gemüsebrühe, Milch, Fleischbrühe und dergleichen.
sarveṣu vidyādvidhimetamādyaṃ vakṣyāmi bastīnata uttarīyān dvipañcamūlasya raso'mlayuktaḥ sacchāgamāṃsasya sapūrvapeṣyaḥ
Man wisse, dass dieses grundlegende Verfahren für alle Bastis gilt. Nun will ich die weiteren, besonderen Bastis darlegen. — Man nehme einen sauer gewürzten Sud der beiden Pañcamūla-Gruppen, zusammen mit Ziegenfleischbrühe und den zuvor genannten Pasten,
trisnehayuktaḥ pravaro nirūhaḥ sarvānilavyādhiharaḥ pradiṣṭaḥ| sthirādivargasya balāpaṭolatrāyantikairaṇḍayavairyutasya
versehen mit den drei Ölarten (trisneha) — dies ist der vorzügliche Nirūha, der als Heilmittel gegen alle vāta-Krankheiten gilt. — Ein weiterer: mit der Sthirā-Gruppe, Balā, Paṭola, Trāyantī, Eraṇḍa und Gerste,
prastho rasācchāgarasārdhayuktaḥ sādhyaḥ punaḥ prasthasamastu yāvat| priyaṅgukṛṣṇāghanakalkayuktaḥ satailasarpirmadhusaindhavaśca
ein prastha davon zusammen mit einem halben prastha Ziegenfleischbrühe werde eingekocht, bis wieder ein prastha übrig ist; versetzt mit einer Paste aus Priyaṅgu, Pippalī und Musta sowie mit Öl, Ghee, Honig und Saindhava-Salz —
syāddīpano māṃsabalapradaśca cakṣurbalaṃ cāpi dadāti bastiḥ | eraṇḍamūlaṃ tripalaṃ palāśā hrasvāni mūlāni ca yāni pañca
— dieser Basti regt das Verdauungsfeuer an, mehrt Fleisch und Kraft und stärkt zudem die Sehkraft. — Ein weiterer: drei pala Eraṇḍa-Wurzel, Palāśa und die fünf 'kleinen' Wurzeln (Kṣudra-Pañcamūla),
rāsnāśvagandhātibalāguḍūcī punarnavāragvadhadevadāru| bhāgāḥ palāṃśā madanāṣṭayuktā jaladvikaṃse kvathite'ṣṭaśeṣe
Rāsnā, Aśvagandhā, Atibalā, Guḍūcī, Punarnavā, Āragvadha und Devadāru, je zu einem pala, dazu acht Madana-Früchte — dies in zwei kaṃsa Wasser eingekocht, bis ein Achtel übrig bleibt,
peṣyāḥ śatāhvā hapuṣā priyaṅguḥ sapippalīkaṃ madhukaṃ balā ca| rasāñjanaṃ vatsakabījamustaṃ bhāgākṣamātraṃ lavaṇāṃśayuktam
versetzt mit einer Paste aus Śatāhvā, Hapuṣā, Priyaṅgu, Pippalī, Süßholz und Balā sowie Rasāñjana, Vatsaka-Samen und Musta, je zu einem akṣa-Maß, dazu ein Anteil Salz,
samākṣikastailayutaḥ samūtro bastirnṛṇāṃ dīpanalekhanīyaḥ| jaṅghorupādatrikapṛṣṭhaśūlaṃ kaphāvṛtiṃ mārutanigrahaṃ ca
mit Honig, Öl und Urin versetzt — dieser Basti regt bei den Menschen das Verdauungsfeuer an und wirkt abmagernd (lekhanīya); er heilt Schmerzen in Wade, Oberschenkel, Fuß, Kreuzbein und Rücken, die Umhüllung des vāta durch kapha,
viṇmūtravātagrahaṇaṃ saśūlamādhmānatāmaśmariśarkare ca| ānāhamarśograhaṇīpradoṣāneraṇḍabastiḥ śamayet prayuktaḥ
sowie das Zurückhalten von Stuhl, Harn und Wind mitsamt Schmerz und Blähung, ferner Blasensteine und Grieß. Dieser Eraṇḍa-Basti beruhigt, angewandt, Ānāha (Darmverschluss), Hämorrhoiden und Störungen der Grahaṇī.
catuṣpale tailaghṛtasya bhṛṣṭācchāgācchatārdho dadhidāḍimāmlaḥ| rasaḥ sapeṣyo balamāṃsavarṇaretognidaścāndhyaśirortiśastaḥ
Mit vier pala Öl und Ghee geröstetes Fleisch, fünfzig pala Ziegenfleischbrühe, gesäuert mit Joghurt und Granatapfel, versetzt mit Kräuterpaste — dies wird empfohlen, um Kraft, Fleisch, Hautfarbe, Samen und Verdauungsfeuer zu mehren sowie bei Blindheit und Kopfschmerz.
jaladvikaṃse'ṣṭapalaṃ palāśāt paktvā raso'rdhāḍhakamātraśeṣaḥ| kalkairvacāmāgadhikāpalābhyāṃ yuktaḥ śatāhvādvipalena cāpi
Acht pala Palāśa, in zwei kaṃsa Wasser gekocht, bis ein halbes āḍhaka übrig bleibt; versetzt mit einer Paste aus je einem pala Vacā und Pippalī sowie zwei pala Śatāhvā,
sasaindhavaḥ kṣaudrayutaḥ satailo deyo nirūho balavarṇakārī| ānāhapārśvāmayayonidoṣān gulmānudāvartarujaṃ ca hanyāt
mit Saindhava-Salz, Honig und Öl versehen — dieser zu gebende Nirūha verleiht Kraft und Hautfarbe; er beseitigt Ānāha, Erkrankungen der Seite, Störungen der Yoni, Gulma sowie Schmerz durch Udāvarta.
yaṣṭyāhvayasyāṣṭapalena siddhaṃ payaḥ śatāhvāphalapippalībhiḥ| yuktaṃ sasarpirmadhu vātaraktavaisvaryavīsarpahito nirūhaḥ
Milch, mit acht pala Süßholz gekocht, versetzt mit Śatāhvā, Madana-Frucht und Pippalī, dazu Ghee und Honig — dieser Nirūha hilft bei Vātarakta, Heiserkeit und Vīsarpa (Erysipel).
yaṣṭyāhvalodhrābhayacandanaiśca śṛtaṃ payo'gryaṃ kamalotpalaiśca| saśarkaraṃ kṣaudrayutaṃ suśītaṃ pittāmayān hanti sajīvanīyam
Vorzügliche Milch, gekocht mit Süßholz, Lodhra, Harītakī und Candana sowie Lotos- und Seerosenblüten, versetzt mit Zucker und Honig, gut gekühlt und mit den Jīvanīya-Kräutern versehen — dies beseitigt pitta-bedingte Krankheiten.
dvikārṣikāścandanapadmakardhiyaṣṭyāhvarāsnāvṛṣasārivāśca| salodhramañjiṣṭhamathāpyanantābalāsthirāditṛṇapañcamūlam
Je zwei karṣa Candana, Padmaka, Ṛddhi, Süßholz, Rāsnā, Vāsā und Sārivā, dazu Lodhra, Mañjiṣṭhā, ferner Anantā, Balā sowie das Sthira- und das Gras-Pañcamūla (tṛṇapañcamūla),
toye samutkvāthya rasena tena śṛtaṃ payo'rdhāḍhakamambuhīnam| jīvantimedardhiśatāvarībhirvīrādvikākolikaśerukābhiḥ
dies in Wasser eingekocht; mit dem Sud werde Milch gekocht, bis ohne überschüssiges Wasser ein halbes āḍhaka übrig bleibt, versetzt mit Jīvantī, Medā, Ṛddhi, Śatāvarī, Vīrā, Kākolī und Kṣīrakākolī,
sitopalājīvakapadmareṇu prapauṇḍarīkaiḥ kamalotpalaiśca| lodhrātmaguptāmadhukairvidārīmuñjātakaiḥ keśaracandanaiśca
Zucker, Jīvaka, Lotus-Staubgefäße, Puṇḍarīka, Lotos- und Seerosenblüten, Lodhra, Ātmaguptā, Süßholz, Vidārī, Muñjātaka, Keśara und Candana,
piṣṭairghṛtakṣaudrayutairnirūhaṃ sasaindhavaṃ śītalameva dadyāt| pratyāgate dhanvarasena śālīn kṣīreṇa vā'dyāt pariṣiktagātraḥ
all dies fein zerrieben und mit Ghee und Honig versetzt — man gebe diesen Nirūha, mit Saindhava-Salz versehen, gekühlt. Ist er wieder herausgekommen, esse der Patient, nach Abwaschen des Körpers, Śāli-Reis mit Wildfleischbrühe oder Milch.
dāhātisārapradarāsrapittahṛtpāṇḍurogān viṣamajvaraṃ ca| sagulmamūtragrahakāmalādīn sarvāmayān pittakṛtānnihanti
Dieser Basti beseitigt Brennen, Durchfall, abnormen Blutfluss, Rakta-pitta-Blutungen, Herzbeschwerden, Blutarmut (pāṇḍu), unregelmäßiges Fieber sowie Gulma, Harnverhalt und Gelbsucht — kurz alle durch pitta verursachten Krankheiten.
drākṣādikāśmaryamadhūkasevyaiḥ sasārivācandanaśītapākyaiḥ| payaḥ śṛtaṃ śrāvaṇimudgaparṇītugātmaguptāmadhuyaṣṭikalkaiḥ
Milch, gekocht mit Drākṣā, Kāśmarya, Madhūka und Sevya, dazu Sārivā, Candana und Śītapākī, versetzt mit einer Paste aus Śrāvaṇī, Mudgaparṇī, Ātmaguptā und Süßholz,
godhūmacūrṇaiśca tathā'kṣamātraiḥ sakṣaudrasarpirmadhuyaṣṭitailaiḥ| pathyāvidārīkṣurasairguḍena bastiṃ yutaṃ pittaharaṃ vidadhyāt
sowie Weizenmehl, je zu einem akṣa-Maß, mit Honig, Ghee, Süßholzöl, ferner mit Harītakī, Vidārī, Zuckerrohrsaft und Rohrzucker versehen — man bereite so einen pitta-beseitigenden Basti.
hṛnnābhipārśvottamadehadāhe dāhe'ntarasthe ca sakṛcchramūtre| kṣīṇe kṣate retasi cāpi naṣṭe paitte'tisāre ca nṛṇāṃ praśastaḥ
Dieser wird bei den Menschen empfohlen bei Brennen in Herzgegend, Nabel, Seite und Oberkörper, bei innerem Brennen mit schmerzhaftem Harnlassen, bei geschwundenem, geschädigtem oder verlorenem Samen sowie bei pitta-bedingtem Durchfall.
koṣātakāragvadhadevadāruśārṅgeṣṭamūrvākuṭajārkapāṭhāḥ | paktvā kulatthān bṛhatīṃ ca toye rasasya tasya prasṛtā daśa syuḥ
Koṣātakī, Āragvadha, Devadāru, Śārṅgeṣṭā, Mūrvā, Kuṭaja, Arka und Pāṭhā, dazu Kulattha und Bṛhatī, in Wasser gekocht, bis vom Sud zehn prasṛta übrig bleiben,
tān sarṣapailāmadanaiḥ sakuṣṭhairakṣapramāṇaiḥ prasṛtaiśca yuktān| phalāhvatailasya samākṣikasya kṣārasya tailasya ca sārṣapasya
versetzt mit Senf, Elā, Madana-Früchten und Kuṣṭha, je zu einem akṣa-Maß, sowie mit einem prasṛta Eraṇḍa-Öl, Honig, Kṣāra (Alkalilauge) und Senföl —
dadyānnirūhaṃ kapharogiṇe jño mandāgnaye cāpyaśanadviṣe ca| paṭolapathyāmaradārubhirvā sapippalīkaiḥ kvathitairjale'gnau
diesen Nirūha gebe der Kundige einem an kapha Erkrankten mit schwachem Verdauungsfeuer und Appetitlosigkeit. — Oder man bereite ihn mit Paṭola, Harītakī und Devadāru samt Pippalī, in Wasser über dem Feuer gekocht,
dvipañcamūle triphalāṃ sabilvāṃ phalāni gomūtrayutaḥ kaṣāyaḥ| kaliṅgapāṭhāphalamustakalkaḥ sasaindhavaḥ kṣārayutaḥ satailaḥ
oder mit den beiden Pañcamūla-Gruppen, Triphalā samt Bilva-Frucht und den Madana-Früchten, versetzt mit Kuhurin — dieser Sud, mit einer Paste aus Kaliṅga, Pāṭhā, Madana-Frucht und Musta sowie mit Saindhava-Salz, Kṣāra und Öl versehen,
nirūhamukhyaḥ kaphajān vikārān sapāṇḍurogālasakāmadoṣān| hanyāttathā mārutamūtrasaṅgaṃ bastestathā''ṭopamathāpi ghoram
dieser vorzügliche Nirūha beseitigt die kapha-bedingten Störungen sowie Pāṇḍu, Trägheit und sexuelle Funktionsstörungen; ebenso beseitigt er Verhalt von vāta und Harn sowie das furchtbare Grollen im Unterleib.
rāsnāmṛtairaṇḍaviḍaṅgadārvīsaptacchadośīrasurāhvanimbaiḥ| śampākabhūnimbapaṭolapāṭhātiktākhuparṇīdaśamūlamustaiḥ
Rāsnā, Guḍūcī, Eraṇḍa, Viḍaṅga, Dārvī, Saptacchada, Uśīra, Devadāru, Nimba, Śampāka, Bhūnimba, Paṭola, Pāṭhā, Tiktā, Ākhuparṇī, Daśamūla und Musta,
trāyantikāśigruphalatrikaiśca kvāthaḥ sapiṇḍītakatoyamūtraḥ| yaṣṭyāhvakṛṣṇāphalinīśatāhvārasāñjanaśvetavacāviḍaṅgaiḥ
Trāyantī, Śigru und die drei Madana-Früchte (phalatrika) — hieraus ein Sud, versetzt mit Piṇḍītaka-Wasser und Urin; dazu eine Paste aus Süßholz, Pippalī, Phalinī, Śatāhvā, Rasāñjana, weißer Vacā und Viḍaṅga,
kaliṅgapāṭhāmbudasaindhavaiśca kalkaiḥ sasarpirmadhutailamiśraḥ| ayaṃ nirūhaḥ krimikuṣṭhamehabradhnodarājīrṇakaphāturebhyaḥ
Kaliṅga, Pāṭhā, Musta und Saindhava-Salz, gemischt mit Ghee, Honig und Öl — dieser Nirūha hilft den an Krimi (Parasiten), Kuṣṭha, Prameha, Bradhna (Hodenschwellung), Udara (Bauchwassersucht), Verdauungsschwäche und kapha-Störungen Leidenden,
rūkṣauṣadhairapyapatarpitebhya eteṣu rogeṣvapi satsu dattaḥ| nihatya vātaṃ jvalanaṃ pradīpya vijitya rogāṃśca balaṃ karoti
sowie jenen, die durch trockene Heilmittel bereits ausgezehrt sind. Wird er trotz Vorliegens dieser Krankheiten gegeben, unterdrückt er den vāta, entfacht das Verdauungsfeuer, überwindet die Krankheiten und verleiht Kraft.
punarnavairaṇḍavṛṣāśmabhedavṛścīrabhūtīkabalāpalāśāḥ | dvipañcamūlaṃ ca palāṃśikāni kṣuṇṇāni dhautāni phalāni cāṣṭau
Punarnavā, Eraṇḍa, Vāsā, Aśmabheda, Vṛścīra, Bhūtīka, Balā und Palāśa sowie beide Pañcamūla-Gruppen, je zu einem pala, zerstoßen und gewaschen, dazu acht Madana-Früchte,
bilvaṃ yavān kolakulatthadhānyaphalāni caiva prasṛtonmitāni| payojaladvyāḍhakavacchṛtaṃ tat kṣīrāvaśeṣaṃ sitavastrapūtam
Bilva, Gerste, Kola, Kulattha, Koriander und Madana-Früchte, je zu einem prasṛta bemessen — dies werde mit zwei āḍhaka Wasser und Milch gekocht, bis nur die Milch übrig bleibt, und durch weißes Tuch geseiht,
vacāśatāhvāmaradārukuṣṭhayaṣṭyāhvasiddhārthakapippalīnām | kalkairyavānyā madanaiśca yuktaṃ nātyuṣṇaśītaṃ guḍasaindhavāktam
versetzt mit einer Paste aus Vacā, Śatāhvā, Devadāru, Kuṣṭha, Süßholz, weißem Senf und Pippalī sowie mit Yavānī und Madana-Früchten, weder zu heiß noch zu kalt, mit Rohrzucker und Saindhava-Salz versehen,
kṣaudrasya tailasya ca sarpiṣaśca tathaiva yuktaṃ prasṛtaistribhiśca | dadyānnirūhaṃ vidhinā vivijñaḥ sa sarvasaṃsargakṛtāmayaghnaḥ
ebenso mit je drei prasṛta Honig, Öl und Ghee versetzt — diesen Nirūha gebe der wohl Kundige nach der rechten Methode; er beseitigt die durch das Zusammenwirken aller drei doṣas verursachten Krankheiten.
snigdhoṣṇa ekaḥ pavane samāṃso dvau svāduśītau payasā ca pitte| trayaḥ samūtrāḥ kaṭukoṣṇatīkṣṇāḥ kaphe nirūhā na paraṃ vidheyāḥ
Bei vāta gebe man einen einzigen Nirūha, ölig, warm und mit Fleischbrühe; bei pitta zwei, süß, kühl und mit Milch; bei kapha drei, scharf, heiß, durchdringend und mit Urin versetzt — mehr als diese Anzahl sollen nicht verordnet werden.
rasena vāte pratibhojanaṃ syāt kṣīreṇa pitte tu kaphe ca yūṣaiḥ| tathā'nuvāsyeṣu ca bilvatailaṃ syājjīvanīyaṃ phalasādhitaṃ ca
Nach jeder Gabe bestehe die Nahrung bei vāta aus Fleischbrühe, bei pitta aus Milch und bei kapha aus Gemüsesuppe. Ebenso soll bei den Anuvāsana-Bastis Bilva-Öl verwendet werden, zubereitet mit den Jīvanīya-Kräutern und Madana-Früchten.
itīdamuktaṃ nikhilaṃ yathāvadbastipradānasya vidhānamagryam| yo'dhītya vidvāniha bastikarma karoti loke labhate sa siddhim
So wurde hier das gesamte, vorzügliche Verfahren der Basti-Verabreichung ordnungsgemäß dargelegt. Wer dies studiert hat und als Kundiger die Basti-Anwendung ausübt, der erlangt in der Welt Erfolg (siddhi).