Quellen der Menschheit

Taittirīya-Saṃhitā (Kṛṣṇa-Yajurveda) · Kāṇḍa 5

Prapāṭhaka 1

sāvitrāṇi juhoti prasūtyai caturgṛhītena juhoti catuṣpādaḥ paśavaḥ paśūnevāva ruṃdhe catasro diśo dikṣveva prati tiṣṭhati chandāṃsi devebhyo'pākrāmanna vo'bhāgāni havyaṃ vakṣyāma iti tebhya etaccaturgṛhītamadhārayan puro'nuvākyāyai yājyāyai devatāyai vaṣaṭkārāya yaccaturgṛhītaṃ juhoti chandāgsyeva tatprīṇāti tānyasya prītāni devebhyo havyaṃ vahanti yaṃ kāmayeta pāpīyānthsyādityekaikaṃ tasya juhuyādāhutībhirevainamapa gṛhṇāti pāpīyānbhavati yaṃ kāmayeta vasīyānthsyāditi sarvāṇi tasyānudrutya juhuyādāhutyaivainamabhi kramayati vasīyānbhavatyatho yajñasyaivaiṣābhikrāntireti vā eṣa yajñamukhādṛddhyā yo'gnerdevatāyā etyaṣṭāvetāni sāvitrāṇi bhavantyaṣṭākṣarā gāyatrī gāyatro'gnistenaiva yajñamukhādṛddhyā agnerdevatāyai naityaṣṭau sāvitrāṇi bhavantyāhutirnavamī trivṛtameva yajñamukhe vi yātayati yadi kāmayeta chandāṃsi yajñayaśasenārpayeyamityṛcamantamāṃ kuryācchandāgsyeva yajñayaśasenārpayati yadi kāmayeta yajamānaṃ yajñayaśasenārpayeyamiti yajurantamaṃ kuryādyajamānameva yajñayaśasenārpayatyṛcā stomaṃ samardhayetyāha samṛddhyai caturbhirabhrimā datte catvāri chandāṃsi chandobhireva devasya tvā savituḥ prasava ityāha prasūtyā agnirdevebhyo nilāyata sa veṇuṃ prāviśathsa etāmūtimanu samacaradyadveṇoḥ suṣiraṃ suṣirābhrirbhavati sayonitvāya sa yatrayatrāvasattatkṛṣṇamabhavatkalmāṣī bhavati rūpasamṛddhyā ubhayataḥ, kṣṇūrbhavatītaścāmutaścārkasyāvaruddhyai vyāmamātrī bhavatyetāvadvai puruṣe vīryaṃ vīryasaṃmitāparimitā bhavatyaparimitasyāvaruddhyai yo vanaspatīnāṃ phalagrahiḥ sa eṣāṃ vīryāvānphalagrahirveṇurvaiṇavī bhavati vīryasyāvaruddhyai kāmayeta gāyatrordhayeti ca saptaviṃśatiśca

Er opfert die Sāvitra-Sprüche zur Anregung. Mit vierfach Ergriffenem (Ghee, viermal aufgenommen) opfert er. Vierfüßig sind die Tiere - so gewinnt er sich eben das Vieh. Vier sind die Himmelsrichtungen - so findet er eben in den Himmelsrichtungen festen Halt. Die Versmaße wichen von den Göttern; 'wir werden euch, die ihr keinen Anteil habt, dennoch die Opfergabe darbringen', so sprachen die Götter; für sie hielten sie dieses Vierfach-Ergriffene bereit. Was er als Vierfach-Ergriffenes für die Puronuvākyā-Formel, für die Yājyā-Formel, für die Gottheit, für den Vaṣaṭ-Ruf opfert - damit erfreut er eben die Versmaße. Diese, ihm zufriedengestellt, tragen die Opfergabe zu den Göttern. Wen man sich wünschen möchte, dass er schlechter werde, für den soll man die Formeln einzeln nacheinander opfern; mit einzelnen Opfergüssen entzieht man ihm eben seinen Anteil; er wird schlechter. Wen man sich wünschen möchte, dass er besser werde, für den soll man alle Formeln rasch hintereinander opfern; mit einem einzigen Opferguss lässt man ihn eben fortschreiten; er wird besser. Und dies ist eben das Fortschreiten des Opfers; denn dieser Opferer gelangt vom Anfang des Opfers her zum Gedeihen, der zur Gottheit Agni im Opfer gelangt. Acht sind diese Sāvitra-Sprüche; achtsilbig ist die Gāyatrī, gāyatrisch im Versmaß ist Agni; damit eben gelangt er vom Anfang des Opfers her zum Gedeihen für die Gottheit Agni. So sind es acht Sāvitra-Sprüche; der neunte ist der Opferguss; eben das Dreifache setzt er so am Anfang des Opfers in Kraft. Wenn er wünschen sollte: 'Möge ich die Versmaße mit dem Opferruhm ausstatten', so soll er die Reihe mit einem Ṛc-Vers enden lassen; damit stattet er eben die Versmaße mit dem Opferruhm aus. Wenn er wünschen sollte: 'Möge ich den Opferherrn mit dem Opferruhm ausstatten', so soll er die Reihe mit einem Yajus-Spruch enden lassen; damit stattet er eben den Opferherrn mit dem Opferruhm aus. 'Mit dem Ṛc-Vers mögest du den Lobpreis zum Gedeihen bringen' - so spricht er; das dient dem Gedeihen. Mit vier Sprüchen nimmt er den Spaten (abhri) auf; das sind eben die vier Versmaße - mit den Versmaßen eben tut er es. 'Auf Antrieb des Gottes Savitṛ nehme ich dich' - so spricht er, zur Anregung. Agni verbarg sich vor den Göttern; er ging in das Schilfrohr ein; er richtete sich nach diesem Schutzmittel [?]. Dass das Schilfrohr hohl ist - deshalb wird der Spaten hohl, zur Gleichursprünglichkeit mit Agni. Wo immer er sich aufhielt, das wurde schwarz; deshalb wird das Rohr gescheckt, zur Vervollkommnung der Gestalt. Es wird an beiden Enden geschärft, von hier und von dort, zur Erlangung des Sonnenglanzes. Es hat die Länge einer Armspanne; so groß nämlich ist die Manneskraft im Menschen; so ist es an Manneskraft bemessen; dennoch wird es unermesslich, zur Erlangung des Unermesslichen. Was unter den Bäumen am besten Frucht hervorbringt, das ist unter ihnen das kraftvolle Fruchttragende; das Schilfrohr wird aus solchem Gewächs gemacht, zur Erlangung der Kraft. [Rezitations-Zählmarke: er möge wünschen, der Gāyatrī... - und siebenundzwanzig.]

Wort für Wort
sāvitrāṇi
die Sāvitra-Sprüche
juhoti
opfert er
prasūtyai
zur Anregung
caturgṛhītena
mit Vierfach-Ergriffenem
juhoti
opfert er
catuṣpādaḥ
vierfüßig
paśavaḥ
die Tiere
paśūnevāva
das Vieh eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
catasro
vier
diśo
die Himmelsrichtungen
dikṣveva
eben in den Himmelsrichtungen
prati
Halt
tiṣṭhati
findet er
chandāṃsi
die Versmaße
devebhyo'pākrāmanna
wichen von den Göttern; [sprachen:] 'wir
vo'bhāgāni
euch, die keinen Anteil habt
havyaṃ
die Opfergabe
vakṣyāma
werden darbringen
iti
so [sprachen sie]
tebhya
für sie
etaccaturgṛhītamadhārayan
dieses Vierfach-Ergriffene hielten sie bereit
puro'nuvākyāyai
für die Puronuvākyā-Formel
yājyāyai
für die Yājyā-Formel
devatāyai
für die Gottheit
vaṣaṭkārāya
für den Vaṣaṭ-Ruf
yaccaturgṛhītaṃ
was als Vierfach-Ergriffenes
juhoti
er opfert
chandāgsyeva
eben die Versmaße
tatprīṇāti
damit erfreut er
tānyasya
diese, ihm
prītāni
zufriedengestellt
devebhyo
zu den Göttern
havyaṃ
die Opfergabe
vahanti
tragen sie
yaṃ
wen
kāmayeta
man sich wünschen möchte
pāpīyānthsyādityekaikaṃ
dass er schlechter werde; einzeln
tasya
für den
juhuyādāhutībhirevainamapa
soll man opfern; mit Opfergüssen eben ihm
gṛhṇāti
entzieht man
pāpīyānbhavati
er wird schlechter
yaṃ
wen
kāmayeta
man sich wünschen möchte
vasīyānthsyāditi
dass er besser werde
sarvāṇi
alle Formeln
tasyānudrutya
für den rasch hintereinander
juhuyādāhutyaivainamabhi
soll man opfern; mit einem Opferguss eben ihn
kramayati
lässt man fortschreiten
vasīyānbhavatyatho
er wird besser; und
yajñasyaivaiṣābhikrāntireti
dies ist eben das Fortschreiten des Opfers
vā
wohl
eṣa
dieser Opferer
yajñamukhādṛddhyā
vom Anfang des Opfers zum Gedeihen
yo'gnerdevatāyā
der zur Gottheit Agni
etyaṣṭāvetāni
gelangt; acht sind diese
sāvitrāṇi
Sāvitra-Sprüche
bhavantyaṣṭākṣarā
sind; achtsilbig
gāyatrī
die Gāyatrī
gāyatro'gnistenaiva
gāyatrisch ist Agni; damit eben
yajñamukhādṛddhyā
vom Anfang des Opfers zum Gedeihen
agnerdevatāyai
für die Gottheit Agni
naityaṣṭau
so sind es acht
sāvitrāṇi
Sāvitra-Sprüche
bhavantyāhutirnavamī
sie sind; der Opferguss der neunte
trivṛtameva
eben das Dreifache
yajñamukhe
am Anfang des Opfers
vi
(verstärkend)
yātayati
setzt er in Kraft
yadi
wenn
kāmayeta
er wünschen sollte
chandāṃsi
die Versmaße
yajñayaśasenārpayeyamityṛcamantamāṃ
mit dem Opferruhm möge ich ausstatten; mit einem Ṛc-Vers am Ende
kuryācchandāgsyeva
er soll machen; eben die Versmaße
yajñayaśasenārpayati
stattet er mit dem Opferruhm aus
yadi
wenn
kāmayeta
er wünschen sollte
yajamānaṃ
den Opferherrn
yajñayaśasenārpayeyamiti
mit dem Opferruhm möge ich ausstatten
yajurantamaṃ
mit einem Yajus-Spruch am Ende
kuryādyajamānameva
er soll machen; eben den Opferherrn
yajñayaśasenārpayatyṛcā
stattet er mit dem Opferruhm aus; mit dem Ṛc-Vers
stomaṃ
den Lobpreis
samardhayetyāha
mögest du zum Gedeihen bringen [so spricht er] spricht er
samṛddhyai
das dient dem Gedeihen
caturbhirabhrimā
mit vier Sprüchen; den Spaten
datte
nimmt er auf
catvāri
vier
chandāṃsi
Versmaße
chandobhireva
eben mit den Versmaßen
devasya
des Gottes
tvā
dich
savituḥ
Savitṛ
prasava
auf Antrieb
ityāha
so spricht er
prasūtyā
zur Anregung
agnirdevebhyo
Agni; vor den Göttern
nilāyata
verbarg sich
sa
er
veṇuṃ
in das Schilfrohr
prāviśathsa
ging er ein; er
etāmūtimanu
richtete sich nach diesem Schutzmittel [?]
samacaradyadveṇoḥ
folgte; dass des Schilfrohrs
suṣiraṃ
hohl ist
suṣirābhrirbhavati
hohl wird der Spaten
sayonitvāya
zur Gleichursprünglichkeit
sa
er
yatrayatrāvasattatkṛṣṇamabhavatkalmāṣī
wo immer er sich aufhielt, das wurde schwarz; gescheckt
bhavati
wird das Rohr
rūpasamṛddhyā
zur Vervollkommnung der Gestalt
ubhayataḥ,
an beiden Enden
kṣṇūrbhavatītaścāmutaścārkasyāvaruddhyai
es wird geschärft; von hier und von dort; zur Erlangung des Glanzes
vyāmamātrī
von der Länge einer Armspanne
bhavatyetāvadvai
ist es; soviel nämlich
puruṣe
im Menschen
vīryaṃ
die Manneskraft
vīryasaṃmitāparimitā
an Manneskraft bemessen, unermesslich
bhavatyaparimitasyāvaruddhyai
wird es; zur Erlangung des Unermesslichen
yo
was
vanaspatīnāṃ
unter den Bäumen
phalagrahiḥ
am besten Frucht hervorbringt
sa
das
eṣāṃ
von diesen
vīryāvānphalagrahirveṇurvaiṇavī
das kraftvolle Fruchttragende; das Schilfrohr; daraus gemacht
bhavati
wird
vīryasyāvaruddhyai
zur Erlangung der Kraft
kāmayeta
[Zählmarke: er möge wünschen]
gāyatrordhayeti
[Zählmarke: der Gāyatrī...]
ca
und
saptaviṃśatiśca
siebenundzwanzig und

vyṛddhaṃ vā etadyajñasya yadayajuṣkeṇa kriyata imāmagṛbhṇan raśanāmṛtasyetyaśvābhi dhānīmā datte yajuṣkṛtyai yajñasya samṛddhyai pratūrtaṃ vājinnā dravetyaśvamabhi dadhāti rūpamevāsyaitanmahimānaṃ vyācaṣṭe yuñjāthāṃ rāsabhaṃ yuvamiti gardabhamasatyeva gardabhaṃ prati ṣṭhāpayati tasmādaśvādgardabho'sattaro yogeyoge tavastaramityāha yogeyoga evainaṃ yuṅkte vājevāje havāmaha ityāhānnaṃ vai vājo'nnamevāva ruṃdhe sakhāya indramūtaya ityāhendriyamevāva ruṃdhe'gnirdevebhyo nilāyata taṃ prajāpatiranvavindatprājāpatyo'śvo'śvena saṃbharatyanuvittyai pāpavasya saṃ vā etatkriyate yacchreyasā ca pāpīyasā ca samānaṃ karma kurvanti pāpīyān hyaśvādgardabho'śvaṃ pūrvaṃ nayanti pāpavasyasasya vyāvṛttyai tasmācchreyāṃsaṃ pāpīyānpaścādanveti bahurvai bhavato bhrātṛvyo bhavatīva khalu vā eṣa yo'gniṃ cinute vajryaśvaḥ pratūrvannehyavakrāmannaśastīrityāha vajreṇaiva pāpmānaṃ bhrātṛvyamava krāmati rudrasya gāṇapatyādityāha raudrā vai paśavo rudrādeva paśūnniryācyātmane karma kurute pūṣṇā sayujā sahetyāha pūṣā vā adhvanāṃ sannetā samaṣṭyai purīṣāyatano vā eṣa yadagniraṃgiraso vā etamagre devatānāṃ samabharanpṛthivyāḥ sadhasthādagniṃ purīṣyamaṅgirasvadacchehītyāha sāyatanamevainaṃ devatābhiḥ saṃbharatyagniṃ purīṣyamaṅgirasvadacchema ityāha yena saṅgacchate vājamevāsya vṛṅkte prajāpataye pratiprocyāgniḥ saṃbhṛtya ityāhuriyaṃ vai prajāpatistasyā etacchrotraṃ yadvalmīko'gniṃ purīṣyamaṅgirasvadbhariṣyāma iti valmīkavapāmupa tiṣṭhate sākṣādeva prajāpataye pratiprocyāgniṃ saṃ bharatyagniṃ purīṣyamaṅgirasvadbharāma ityāha yena saṅgacchate vājamevāsya vṛṅkte'nvagniruṣasāmagra makhyadityāhānukhyātyā āgatya vājyadhvana ākramya vājinpṛthivīmityāhecchatyevainaṃ pūrvayā vindatyuttarayā dvābhyāmā kramayati pratiṣṭhityā anurūpābhyāṃ tasmādanurūpāḥ paśavaḥ pra jāyante dyauste pṛṣṭhaṃ pṛthivī sadhasthamityāhaibhyo vā etaṃ lokebhyaḥ prajāpatiḥ samairayadrūpamevāsyaitanmahimānaṃ vyācaṣṭe vajrīvā eṣa yadaśvo dadbhiranyatodadbhyo bhūyā3ṃllomabhirubhayādadbhyo yaṃ dviṣyāttamadhaspadaṃ dhyāyedvajreṇaivainagg stṛṇute āha pāpīyānrudrādeva yenāgraṃ vajrī vai saptadaśa ca

Fehlerhaft wird das Opfer, wenn es ohne begleitenden Yajus-Spruch vollzogen wird. 'Diesen Zügel der Opferwahrheit habe ich ergriffen' - so spricht er und nimmt den Halfter des Rosses auf, zur Erfüllung des Yajus-Spruchs, zum Gedeihen des Opfers. 'Renne eilends, du Kampfrenner' - so spricht er und legt die Hand auf das Ross; damit beschreibt er eben dessen Gestalt und Größe. 'Spannt ihr beide den Esel an' - so spricht er und stellt, obwohl gar kein Esel da ist, gleichwohl einen Esel hin. Deshalb ist der Esel minderwertiger als das Ross. 'Bei jedem Anspannen sei du der Stärkere' - so spricht er; bei jedem Anspannen eben spannt man ihn damit an. 'Bei jedem Kampf rufen wir dich' - so spricht er; Speise nämlich ist der Kampfpreis; so gewinnt er sich eben Speise. 'Ihr Freunde, ruft Indra zum Beistand' - so spricht er; damit gewinnt er sich eben die indrische Kraft. Agni verbarg sich vor den Göttern; ihn fand Prajāpati wieder; von Prajāpati stammt das Ross; mit dem Ross sammelt er das Feuer wieder ein, zum Wiederfinden, zur Reinigung vom Schlechten. Denn dies geschieht: dass sie mit dem Besseren und dem Schlechteren dieselbe Handlung vollziehen; denn schlechter als das Ross ist der Esel; sie führen den Esel vor dem Ross her, zur Abwendung des Schlechten. Deshalb folgt der Schlechtere dem Besseren nach hinten. Zahlreich nämlich wird sein Rivale; gleichsam bedrängt wird ja der, der das Feuer schichtet. 'Als Vajraträger, als Ross, siegreich vordringend, herabschreitend, verzehrend' - so spricht er; mit dem Vajra eben schreitet er über das Übel, den Rivalen, hinweg. 'Von Rudras Scharherrschaft' - so spricht er; denn Rudra gehören die Tiere; von Rudra eben erbittet er die Tiere und vollzieht für sich das Werk. 'Mit Pūṣan als Gefährten, zusammen' - so spricht er; denn Pūṣan ist der Führer der Wege, zur Zusammenfassung aller Wege. Denn dieser Feueraltar hat als Standort das Purīṣa, die Erdschicht; das ist Agni; die Aṅgiras haben ihn zuerst unter den Göttern zusammengetragen. 'Vom Sitz der Erde her, das im Purīṣa wohnende Feuer, wie einst die Aṅgiras, komm her!' - so spricht er; damit sammelt er ihn eben, mitsamt seinem Standort, mit den Gottheiten. 'Möchten wir das im Purīṣa wohnende Feuer, wie die Aṅgiras, herbeikommen' - so spricht er; womit er zusammenkommt, davon nimmt er dem Rivalen eben die Kampfkraft. 'Dem Prajāpati sei es angesagt: das Feuer ist zusammengetragen' - so sagen sie; denn diese Erde ist Prajāpati; dies ist ihr Ohr, nämlich der Ameisenhügel. 'Wir werden das im Purīṣa wohnende Feuer, wie die Aṅgiras, tragen' - so sprechend tritt er zu der Erdscholle vom Ameisenhügel hinzu; damit trägt er, unmittelbar dem Prajāpati angesagt, das Feuer zusammen. 'Lasst uns das im Purīṣa wohnende Feuer, wie die Aṅgiras, tragen' - so spricht er; womit er zusammenkommt, davon nimmt er ihm eben die Kampfkraft. 'Dem Agni folgend, an der Spitze der Morgenröten, erschien er kämpfend' - so spricht er, nach dem Erblicken herbeigekommen; 'als Kampfrenner, auf dem Weg herangeschritten, o Kampfrenner, betritt die Erde' - so spricht er; damit erlangt er ihn eben. Mit dem ersten Spruch findet er ihn, mit dem zweiten lässt er ihn herantreten - mit beiden zur Festigung, den entsprechenden Sprüchen; deshalb werden die Tiere ihm entsprechend geboren. 'Der Himmel ist dein Rücken, die Erde deine Wohnstatt' - so spricht er; denn aus diesen Welten hat Prajāpati ihn hervorgebracht; damit beschreibt er eben dessen Gestalt und Größe. Denn das Ross ist der Vajra-Träger: mit den Zähnen tritt es gegen die Zahnlosen, mit den Haaren gegen beide noch mehr entgegen; wen man hassen sollte, den denke man sich unter seinen Fuß gelegt; mit dem Vajra eben streckt man ihn nieder. [Rezitations-Zählmarke: er spricht, schlechter als Rudra, wodurch das Erste, Vajraträger - und siebzehn.]

Wort für Wort
vyṛddhaṃ
fehlerhaft
vā
wird
etadyajñasya
dieses; des Opfers
yadayajuṣkeṇa
wenn ohne begleitenden Yajus-Spruch
kriyata
es vollzogen wird
imāmagṛbhṇan
diesen habe ich ergriffen
raśanāmṛtasyetyaśvābhi
den Zügel der Opferwahrheit [so spricht er]; auf das Ross
dhānīmā
den Halfter
datte
nimmt er auf
yajuṣkṛtyai
zur Erfüllung des Yajus-Spruchs
yajñasya
des Opfers
samṛddhyai
zum Gedeihen
pratūrtaṃ
eilends
vājinnā
du Kampfrenner
dravetyaśvamabhi
renne [so spricht er]; auf das Ross
dadhāti
legt er die Hand
rūpamevāsyaitanmahimānaṃ
dessen Gestalt eben; und diese Größe
vyācaṣṭe
beschreibt er
yuñjāthāṃ
spannt ihr beide an
rāsabhaṃ
den Esel
yuvamiti
ihr beide [so spricht er]
gardabhamasatyeva
den Esel, obwohl gar nicht da
gardabhaṃ
einen Esel
prati
hin
ṣṭhāpayati
stellt er
tasmādaśvādgardabho'sattaro
deshalb ist der Esel minderwertiger als das Ross
yogeyoge
bei jedem Anspannen
tavastaramityāha
sei du der Stärkere [so spricht er]
yogeyoga
bei jedem Anspannen
evainaṃ
eben ihn
yuṅkte
spannt man an
vājevāje
bei jedem Kampf
havāmaha
rufen wir dich
ityāhānnaṃ
so spricht er; Speise
vai
nämlich
vājo'nnamevāva
der Kampfpreis; Speise eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
sakhāya
ihr Freunde
indramūtaya
Indra zum Beistand
ityāhendriyamevāva
so spricht er; die indrische Kraft eben; sich
ruṃdhe'gnirdevebhyo
gewinnt er; Agni; vor den Göttern
nilāyata
verbarg sich
taṃ
ihn
prajāpatiranvavindatprājāpatyo'śvo'śvena
Prajāpati fand wieder; von Prajāpati stammt das Ross; mit dem Ross
saṃbharatyanuvittyai
sammelt er wieder ein, zum Wiederfinden
pāpavasya
vom Schlechten
saṃ
(verstärkend)
vā
denn
etatkriyate
dies geschieht
yacchreyasā
dass mit dem Besseren
ca
und
pāpīyasā
mit dem Schlechteren
ca
und
samānaṃ
dieselbe
karma
Handlung
kurvanti
sie vollziehen
pāpīyān
schlechter
hyaśvādgardabho'śvaṃ
denn als das Ross ist der Esel; das Ross
pūrvaṃ
vor
nayanti
sie führen
pāpavasyasasya
des Schlechten
vyāvṛttyai
zur Abwendung
tasmācchreyāṃsaṃ
deshalb dem Besseren
pāpīyānpaścādanveti
der Schlechtere folgt nach hinten
bahurvai
zahlreich nämlich
bhavato
wird
bhrātṛvyo
der Rivale
bhavatīva
wird gleichsam
khalu
ja
vā
wohl
eṣa
der
yo'gniṃ
der das Feuer
cinute
schichtet
vajryaśvaḥ
als Vajraträger, als Ross
pratūrvannehyavakrāmannaśastīrityāha
siegreich vordringend, herabschreitend, verzehrend [so spricht er]
vajreṇaiva
mit dem Vajra eben
pāpmānaṃ
über das Übel
bhrātṛvyamava
den Rivalen hinweg
krāmati
schreitet er
rudrasya
Rudras
gāṇapatyādityāha
von der Scharherrschaft [so spricht er]
raudrā
Rudra gehörig
vai
nämlich
paśavo
die Tiere
rudrādeva
von Rudra eben
paśūnniryācyātmane
erbittet er die Tiere; für sich
karma
das Werk
kurute
vollzieht er
pūṣṇā
mit Pūṣan
sayujā
als Gefährten
sahetyāha
zusammen [so spricht er]
pūṣā
Pūṣan
vā
denn
adhvanāṃ
der Wege
sannetā
ist der Führer
samaṣṭyai
zur Zusammenfassung
purīṣāyatano
hat als Standort das Purīṣa
vā
denn
eṣa
dieser Feueraltar
yadagniraṃgiraso
das ist Agni; die Aṅgiras
vā
wohl
etamagre
ihn zuerst
devatānāṃ
unter den Göttern
samabharanpṛthivyāḥ
haben zusammengetragen; der Erde
sadhasthādagniṃ
vom Sitz her; das Feuer
purīṣyamaṅgirasvadacchehītyāha
das im Purīṣa wohnende, wie die Aṅgiras, komm her [so spricht er]
sāyatanamevainaṃ
mitsamt seinem Standort eben ihn
devatābhiḥ
mit den Gottheiten
saṃbharatyagniṃ
sammelt er; das Feuer
purīṣyamaṅgirasvadacchema
das im Purīṣa wohnende, wie die Aṅgiras, möchten wir herbeikommen
ityāha
so spricht er
yena
womit
saṅgacchate
er zusammenkommt
vājamevāsya
die Kampfkraft eben ihm
vṛṅkte
nimmt er
prajāpataye
dem Prajāpati
pratiprocyāgniḥ
sei angesagt; das Feuer
saṃbhṛtya
ist zusammengetragen
ityāhuriyaṃ
so sagen sie; diese
vai
nämlich
prajāpatistasyā
ist Prajāpati; dies ihr
etacchrotraṃ
dies ist ihr Ohr
yadvalmīko'gniṃ
der Ameisenhügel; das Feuer
purīṣyamaṅgirasvadbhariṣyāma
das im Purīṣa wohnende, wie die Aṅgiras, werden wir tragen
iti
so sprechend
valmīkavapāmupa
zur Erdscholle vom Ameisenhügel hin
tiṣṭhate
tritt er hinzu
sākṣādeva
unmittelbar eben
prajāpataye
dem Prajāpati
pratiprocyāgniṃ
angesagt; das Feuer
saṃ
zusammen
bharatyagniṃ
trägt er; das Feuer
purīṣyamaṅgirasvadbharāma
das im Purīṣa wohnende, wie die Aṅgiras, lasst uns tragen
ityāha
so spricht er
yena
womit
saṅgacchate
er zusammenkommt
vājamevāsya
die Kampfkraft eben ihm
vṛṅkte'nvagniruṣasāmagra
nimmt er; dem Agni folgend; an der Spitze der Morgenröten
makhyadityāhānukhyātyā
erschien er kämpfend [so spricht er]; nach dem Erblicken
āgatya
herbeigekommen
vājyadhvana
als Kampfrenner, auf dem Weg
ākramya
herangeschritten
vājinpṛthivīmityāhecchatyevainaṃ
o Kampfrenner, die Erde [so spricht er]; wünscht er ihn eben
pūrvayā
mit dem ersten Spruch
vindatyuttarayā
findet er; mit dem zweiten
dvābhyāmā
mit beiden hin
kramayati
lässt er herantreten
pratiṣṭhityā
zur Festigung
anurūpābhyāṃ
mit den entsprechenden Sprüchen
tasmādanurūpāḥ
deshalb entsprechend
paśavaḥ
die Tiere
pra
ihm
jāyante
werden geboren
dyauste
der Himmel; dein
pṛṣṭhaṃ
Rücken
pṛthivī
die Erde
sadhasthamityāhaibhyo
Wohnstatt [so spricht er]; von diesen
vā
denn
etaṃ
ihn
lokebhyaḥ
aus diesen Welten
prajāpatiḥ
Prajāpati
samairayadrūpamevāsyaitanmahimānaṃ
hat hervorgebracht; die Gestalt eben; und diese Größe
vyācaṣṭe
beschreibt er
vajrīvā
der Vajra-Träger; denn
eṣa
dieses Ross
yadaśvo
das Ross
dadbhiranyatodadbhyo
mit den Zähnen; gegen die Zahnlosen
bhūyā3ṃllomabhirubhayādadbhyo
mehr; mit den Haaren; gegen beide noch
yaṃ
wen
dviṣyāttamadhaspadaṃ
man hassen sollte, den unter den Fuß
dhyāyedvajreṇaivainagg
denke man; mit dem Vajra eben ihn
stṛṇute
streckt man nieder
āha
er spricht
pāpīyānrudrādeva
[Zählmarke: schlechter als Rudra eben]
yenāgraṃ
[Zählmarke: wodurch das Erste]
vajrī
[Zählmarke: Vajraträger]
vai
nämlich
saptadaśa
siebzehn
ca
und

utkrāmodakramīditi dvābhyāmutkramayati pratiṣṭhityā anurūpābhyāṃ tasmādanurūpāḥ paśavaḥ pra jāyante'pa upa sṛjati yatra vā āpa upa gacchanti tadoṣadhayaḥ prati tiṣṭhantyoṣadhīḥ prati tiṣṭhantīḥ paśavo'nu prati tiṣṭhanti paśūn, yajño yajñaṃ yajamāno yajamānaṃ prajāstasmādapa upa sṛjati pratiṣṭhityai yadadhvaryuranagnāvāhutiṃ juhuyādandho'dhvaryuḥ syādrakṣāṃsi yajñaṃ hanyurhiraṇyamupāsya juhotyagnivatyeva juhoti nāndho'dhvaryurbhavati na yajñaṃ rakṣāṃsi ghnanti jigharmyagniṃ manasā ghṛtenetyāha manasā hi puruṣo yajñamabhi gacchati pratikṣyantaṃ bhuvanāni viśvetyāha sarvagg hyeṣa pratyaṅkṣeti pṛthuṃ tiraścā vayasā bṛhantamityāhālpo hyeṣa jāto mahān bhavati vyaciṣṭhamannaṃ rabhasaṃ vidānamityāhānnamevāsmai svadayati sarvamasmai svadate ya evaṃ vedātvā jigharmi vacasā ghṛtenetyāha tasmādyatpuruṣo manasābhi gacchati tadvācā vadatyarakṣasetyāha rakṣasāmapahatyai maryaśrīḥ spṛhayadvarṇo agnirityāhāpa citimevāsmin dadhātyapa citimānbhavati ya evaṃ veda manasā tvai tāmāptumarhati yāmadhvaryuranagnā vāhutiṃ juhoti manasvatībhyāṃ juhotyāhutyorāptyai dvābhyāṃ pratiṣṭhityai yajñamukhe yajñamukhe vai kriyamāṇe yajñaṃ rakṣāṃsi jighāṃsantyetarhi khalu vā etadyajñamukhaṃ yarhyenadāhutiraśnute pari likhati rakṣasāmapahatyai tisṛbhiḥ pari likhati trivṛdvā agniryāvānevāgnistasmādrakṣāgsyapa hanti gāyatriyā pari likhati tejo vai gāyatrī tejasaivainaṃ pari gṛhṇāti triṣṭubhā pari likhatīṃdriyaṃ vai triṣṭugindriyeṇaivainaṃ pari gṛhṇātyanuṣṭubhā pari likhatyanuṣṭupsarvāṇi chandāṃsi paribhūḥ paryāptyai madhyato'nuṣṭubhā vāgvā anuṣṭuptasmānmadhyato vācā vadāmo gāyatriyā prathamayā pari likhatyathānuṣṭubhātha triṣṭubhā tejo vai gāyatrī yajño'nuṣṭugiṃdriyaṃ triṣṭuptejasā caivendriyeṇa cobhayato yajñaṃ pari gṛhṇāti andho'dhvaryurmahānbhavati ya evaṃ hanti triṣṭubhā tejo vai gāyatrī trayodaśa ca

'Tritt auf, tritt herab' - mit diesen beiden Sprüchen lässt er das Ross auftreten, zur Festigung, mit den ihm entsprechenden Sprüchen; deshalb werden die Tiere ihm entsprechend geboren. Er lässt Wasser hinabgleiten. Denn wo das Wasser hingeht, dort finden die Kräuter Halt; den Kräutern, die so Halt finden, folgen die Tiere im Halt-Finden nach; dem Opfer folgt das Opfer, dem Opferherrn der Opferherr, den Nachkommen die Nachkommenschaft; deshalb lässt er Wasser hinabgleiten, zur Festigung. Wenn der Adhvaryu eine Opfergabe nicht ins Feuer opfern würde, wäre der Adhvaryu blind; die bösen Geister würden das Opfer schädigen. Er setzt sich zum Gold und opfert; damit opfert er eben wie ins Feuer; der Adhvaryu wird nicht blind, die bösen Geister schädigen das Opfer nicht. 'Ich entzünde das Feuer mit dem Geist, mit Ghee' - so spricht er; denn mit dem Geist geht der Mensch zum Opfer hin. 'Den, dem entgegen alle Wesen blicken' - so spricht er; denn dieser ist allem zugewandt. 'Den Weiten, quer wachsenden, an Lebenskraft Großen' - so spricht er; denn dieser ist klein geboren und wird groß. 'Den weitreichendsten, ungestüm Speise Findenden' - so spricht er; damit macht er ihm die Speise schmackhaft; alles wird ihm schmackhaft, der dies so weiß. 'Ich entzünde dich mit Rede, mit Ghee' - so spricht er; denn was der Mensch mit dem Geist erreicht, das spricht er mit der Rede aus. 'Ohne böse Geister' - so spricht er, zur Vertreibung der bösen Geister. 'Mit Männerglanz, begehrenswerter Farbe ist Agni' - so spricht er; damit legt er eben Ansehen in ihn; ansehensreich wird, wer dies so weiß. Mit dem Geist eben verdient er es, jene Opfergabe zu erlangen, die der Adhvaryu ohne Feuer opfert; mit den beiden 'geistvollen' Sprüchen opfert er, zur Erlangung der beiden Opfergüsse, mit diesen beiden, zur Festigung. Am Anfang des Opfers - denn wenn der Opferanfang vollzogen wird, trachten die bösen Geister danach, das Opfer zu töten; genau dann nämlich ist dieser Opferanfang, wenn die Opfergabe ihn erreicht. Er zieht eine Linie ringsherum, zur Vertreibung der bösen Geister. Mit drei Sprüchen zieht er die Linie ringsherum; denn dreifach ist Agni, ganz soviel wie Agni ist; deshalb schlägt er die bösen Geister zurück. Mit der Gāyatrī zieht er die Linie ringsherum; denn Glanz ist die Gāyatrī; mit Glanz eben umfasst er ihn ringsum. Mit der Triṣṭubh zieht er die Linie ringsherum; denn die indrische Kraft ist die Triṣṭubh; mit der indrischen Kraft eben umfasst er ihn ringsum. Mit der Anuṣṭubh zieht er die Linie ringsherum; denn die Anuṣṭubh umfasst alle Versmaße; zur vollständigen Erlangung. In der Mitte mit der Anuṣṭubh; denn Rede ist die Anuṣṭubh; deshalb sprechen wir aus der Mitte mit der Rede. Mit der Gāyatrī als erster zieht er die Linie ringsherum, dann mit der Anuṣṭubh, dann mit der Triṣṭubh; denn Glanz ist die Gāyatrī, das Opfer die Anuṣṭubh, die indrische Kraft die Triṣṭubh; mit Glanz und mit der indrischen Kraft umfasst er so von beiden Seiten das Opfer ringsum. Blind wird der Adhvaryu, und schlimm wird es, wer die Reihenfolge so falsch mit der Triṣṭubh vollzieht. [Rezitations-Zählmarke: Glanz ist die Gāyatrī - und dreizehn.]

Wort für Wort
utkrāmodakramīditi
tritt auf, tritt herab [so spricht er]
dvābhyāmutkramayati
mit diesen beiden lässt er auftreten
pratiṣṭhityā
zur Festigung
anurūpābhyāṃ
mit den entsprechenden Sprüchen
tasmādanurūpāḥ
deshalb entsprechend
paśavaḥ
die Tiere
pra
ihm
jāyante'pa
werden geboren; er lässt Wasser
upa
hinab
sṛjati
gleiten
yatra
wo
vā
denn
āpa
das Wasser
upa
hin
gacchanti
geht
tadoṣadhayaḥ
dort die Kräuter
prati
Halt
tiṣṭhantyoṣadhīḥ
finden; den Kräutern
prati
im Halt-Finden
tiṣṭhantīḥ
die Halt finden
paśavo'nu
die Tiere folgen
prati
Halt
tiṣṭhanti
finden
paśūn,
den Tieren
yajño
das Opfer
yajñaṃ
dem Opfer
yajamāno
der Opferherr
yajamānaṃ
dem Opferherrn
prajāstasmādapa
die Nachkommenschaft; deshalb Wasser
upa
hinab
sṛjati
lässt er gleiten
pratiṣṭhityai
zur Festigung
yadadhvaryuranagnāvāhutiṃ
wenn der Adhvaryu ohne Feuer eine Opfergabe
juhuyādandho'dhvaryuḥ
opfern würde, blind der Adhvaryu
syādrakṣāṃsi
wäre; die bösen Geister
yajñaṃ
das Opfer
hanyurhiraṇyamupāsya
würden schädigen; zum Gold sich setzend
juhotyagnivatyeva
opfert er; wie ins Feuer eben
juhoti
opfert er
nāndho'dhvaryurbhavati
nicht wird der Adhvaryu blind
na
nicht
yajñaṃ
das Opfer
rakṣāṃsi
die bösen Geister
ghnanti
schädigen
jigharmyagniṃ
ich entzünde das Feuer
manasā
mit dem Geist
ghṛtenetyāha
mit Ghee [so spricht er]
manasā
mit dem Geist
hi
denn
puruṣo
der Mensch
yajñamabhi
zum Opfer hin
gacchati
geht
pratikṣyantaṃ
dem entgegen blicken
bhuvanāni
alle Wesen
viśvetyāha
alle [so spricht er]
sarvagg
allem
hyeṣa
denn dieser
pratyaṅkṣeti
ist zugewandt [so spricht er]
pṛthuṃ
den Weiten
tiraścā
quer wachsenden
vayasā
an Lebenskraft
bṛhantamityāhālpo
großen [so spricht er]; klein
hyeṣa
denn dieser
jāto
geboren
mahān
groß
bhavati
wird
vyaciṣṭhamannaṃ
den weitreichendsten; Speise
rabhasaṃ
ungestüm
vidānamityāhānnamevāsmai
findend [so spricht er]; die Speise eben ihm
svadayati
macht er schmackhaft
sarvamasmai
alles ihm
svadate
wird schmackhaft
ya
der
evaṃ
so
vedātvā
weiß; dich
jigharmi
entzünde ich
vacasā
mit der Rede
ghṛtenetyāha
mit Ghee [so spricht er]
tasmādyatpuruṣo
deshalb, was der Mensch
manasābhi
mit dem Geist erreicht
gacchati
erreicht
tadvācā
das mit der Rede
vadatyarakṣasetyāha
spricht er aus; ohne böse Geister [so spricht er]
rakṣasāmapahatyai
zur Vertreibung der bösen Geister
maryaśrīḥ
Männerglanz
spṛhayadvarṇo
begehrenswerte Farbe
agnirityāhāpa
ist Agni [so spricht er]; Ansehen
citimevāsmin
legt er eben in ihn
dadhātyapa
legt er hinein; Ansehen
citimānbhavati
ansehensreich wird
ya
wer
evaṃ
so
veda
weiß
manasā
mit dem Geist
tvai
eben
tāmāptumarhati
jene zu erlangen verdient er
yāmadhvaryuranagnā
die der Adhvaryu ohne Feuer
vāhutiṃ
Opfergabe
juhoti
opfert
manasvatībhyāṃ
mit den beiden geistvollen Sprüchen
juhotyāhutyorāptyai
opfert er; zur Erlangung der beiden Opfergüsse
dvābhyāṃ
mit diesen beiden
pratiṣṭhityai
zur Festigung
yajñamukhe
am Anfang des Opfers
yajñamukhe
wenn der Opferanfang
vai
nämlich
kriyamāṇe
vollzogen wird
yajñaṃ
das Opfer
rakṣāṃsi
die bösen Geister
jighāṃsantyetarhi
trachten zu töten; genau dann
khalu
nämlich
vā
wohl
etadyajñamukhaṃ
dieser Opferanfang
yarhyenadāhutiraśnute
wenn die Opfergabe ihn erreicht
pari
ringsherum
likhati
zieht er eine Linie
rakṣasāmapahatyai
zur Vertreibung der bösen Geister
tisṛbhiḥ
mit drei Sprüchen
pari
ringsherum
likhati
zieht er die Linie
trivṛdvā
denn dreifach ist
agniryāvānevāgnistasmādrakṣāgsyapa
Agni; soviel wie Agni ist; deshalb die bösen Geister zurück
hanti
schlägt er
gāyatriyā
mit der Gāyatrī
pari
ringsherum
likhati
zieht er die Linie
tejo
Glanz
vai
nämlich
gāyatrī
ist die Gāyatrī
tejasaivainaṃ
mit Glanz eben ihn
pari
ringsum
gṛhṇāti
umfasst er
triṣṭubhā
mit der Triṣṭubh
pari
ringsherum
likhatīṃdriyaṃ
zieht er die Linie; die indrische Kraft
vai
nämlich
triṣṭugindriyeṇaivainaṃ
ist die Triṣṭubh; mit der indrischen Kraft eben ihn
pari
ringsum
gṛhṇātyanuṣṭubhā
umfasst er; mit der Anuṣṭubh
pari
ringsherum
likhatyanuṣṭupsarvāṇi
zieht er die Linie; die Anuṣṭubh umfasst alle
chandāṃsi
Versmaße
paribhūḥ
umfasst
paryāptyai
zur vollständigen Erlangung
madhyato'nuṣṭubhā
in der Mitte mit der Anuṣṭubh
vāgvā
denn Rede
anuṣṭuptasmānmadhyato
ist die Anuṣṭubh; deshalb aus der Mitte
vācā
mit der Rede
vadāmo
sprechen wir
gāyatriyā
mit der Gāyatrī
prathamayā
als erster
pari
ringsherum
likhatyathānuṣṭubhātha
zieht er die Linie, dann mit der Anuṣṭubh, dann
triṣṭubhā
mit der Triṣṭubh
tejo
Glanz
vai
nämlich
gāyatrī
ist die Gāyatrī
yajño'nuṣṭugiṃdriyaṃ
das Opfer die Anuṣṭubh; die indrische Kraft
triṣṭuptejasā
die Triṣṭubh; mit Glanz
caivendriyeṇa
und eben mit der indrischen Kraft
cobhayato
und von beiden Seiten
yajñaṃ
das Opfer
pari
ringsum
gṛhṇāti
umfasst er
andho'dhvaryurmahānbhavati
blind wird der Adhvaryu, und schlimm wird es
ya
wer
evaṃ
so
hanti
vollzieht
triṣṭubhā
mit der Triṣṭubh
tejo
[Zählmarke: Glanz]
vai
[Zählmarke: nämlich]
gāyatrī
[Zählmarke: ist die Gāyatrī]
trayodaśa
dreizehn
ca
und

devasya tvā savituḥ prasava iti khanati prasūtyā atho dhūmamevaitena janayati jyotiṣmantaṃ tvāgne supratīkamityāha jyotirevaitena janayati so'gnirjātaḥ prajāḥ śucārpayattaṃ devā ardharcenāśamayañchivaṃ prajābhyo'hiṃsantamityāha prajābhya evainaṃ śamayati dvābhyāṃ khanati pratiṣṭhityā apāṃ pṛṣṭhamasīti puṣkaraparṇamā haratyapāṃ vā etatpṛṣṭhaṃ yatpuṣkaraparṇaṃ rūpeṇaivainadā harati puṣkaraparṇena saṃbharati yonirvā agneḥ puṣkaraparṇaṃ sayonimevāgniṃ saṃbharati kṛṣṇājinena saṃbharati yajño vai kṛṣṇājinaṃ yajñenaiva yajñaṃ saṃbharati yadgrāmyāṇāṃ paśūnāṃ carmaṇā saṃbhared grāmyān paśūñchucārpayetkṛṣṇājinena saṃbharatyāraṇyāneva paśūn chucārpayati tasmāthsamāvatpaśūnāṃ prajāyamānānāmāraṇyāḥ paśavaḥ kanīyāṃsaḥ śucā hyṛtā lomataḥ saṃbharatyato hyasya medhyaṃ kṛṣṇājinaṃ ca puṣkaraparṇaṃ ca sa2ṃ stṛṇātīyaṃ vai kṛṣṇājinamasau puṣkaraparṇamābhyāmevainamubhayataḥ pari gṛhṇātyagnirdevebhyo nilāyata tamatharvānvapaśyadatharvā tvā prathamo niramanthadagna ityāha ya evainamanvapaśyattenaivainaṃ saṃbharati tvāmagne puṣkarādadhītyāha puṣkaraparṇe hyenamupaśritamavindattamu tvā dadhyaṅṅṛṣirityāha dadhyaṅ vā ātharvaṇastejasvyāsīt teja evāsmindadhāti tamu tvā pāthyo vṛṣetyāha pūrvamevoditamuttareṇābhi gṛṇāti catasṛbhiḥ saṃbharati catvāri chandāṃsi chandobhireva gāyatrībhirbrāhmaṇasya gāyatro hi brāhmaṇastriṣṭugbhī rājanyasya traiṣṭubho hi rājanyo yaṃ kāmayeta vasīyānthsyādityubhayībhistasya saṃbharettejaścaivāsmā iṃdriyaṃ ca samīcī dadhātyaṣṭābhiḥ saṃbharatyaṣṭākṣarā gāyatrī gāyatro'gniryāvānevāgnistaṃ saṃbharati sīda hotarityāha devatā evāsmai saṃ sādayati ni hoteti manuṣyānthsaṃ sīdasveti vayāṃsi janiṣvā hi jenyo agre ahnāmityāha devamanuṣyānevāsmai saṃ sannān pra janayati aiva paśūniti gṛṇāti hotariti saptaviṃśatiśca

'Auf Antrieb des Gottes Savitṛ gräbst du dich' - so gräbt er, zur Anregung. Und damit erzeugt er eben Rauch. 'Dich, Agni, den Lichtreichen, mit schönem Anblick' - so spricht er; damit erzeugt er eben Licht. Dieser Agni, geboren, hat die Geschöpfe mit seiner Glut versehrt; ihn besänftigten die Götter mit einem Halbvers: 'den Geschöpfen gütig, nicht schädigend' - so spricht er; damit besänftigt er ihn eben für die Geschöpfe. Mit zwei Sprüchen gräbt er, zur Festigung. 'Du bist der Rücken der Wasser' - so sprechend bringt er das Lotusblatt herbei. Denn dies, das Lotusblatt, ist der Rücken der Wasser; der äußeren Erscheinung nach eben bringt er es herbei. Mit dem Lotusblatt sammelt er das Feuer; denn das Lotusblatt ist der Schoß des Agni; so sammelt er Agni eben mitsamt seinem Ursprungsschoß. Mit dem schwarzen Antilopenfell sammelt er; denn das schwarze Fell ist das Opfer; mit dem Opfer eben sammelt er das Opfer. Wenn er mit der Haut eines dörflichen Haustieres sammeln würde, würde er die dörflichen Tiere der Glut aussetzen. Mit dem schwarzen Fell sammelt er; so setzt er eben nur die wilden Tiere der Glut aus. Deshalb sind, wenn Haustiere geboren werden, die wilden Tiere weniger zahlreich. Denn mit dem, was durch die Glut geordnet ist, sammelt er nach dem Haar; deshalb breitet er dessen Opferwürdiges, das schwarze Fell und das Lotusblatt, zusammen aus. Diese Erde nämlich ist das schwarze Fell, jener Himmel das Lotusblatt; mit diesen beiden eben umfasst er ihn von beiden Seiten ringsum. Agni verbarg sich vor den Göttern; ihn erblickte Atharvan. 'Atharvan hat dich zuerst herausgerieben, Agni' - so spricht er; mit demselben, der ihn erblickte, sammelt er ihn eben. 'Dich, Agni, holte man aus dem Lotus' - so spricht er; denn im Lotusblatt fand man ihn, dorthin geflüchtet. 'Dich wiederum fand der Ṛṣi Dadhyañc' - so spricht er; denn Dadhyañc, der Sohn des Atharvan, war glanzvoll; damit legt er eben Glanz in ihn. 'Dich, o Stier, fand wiederum Pāthya' - so spricht er; das zuvor Gesagte bekräftigt er mit dem Folgenden. Mit vier Sprüchen sammelt er; vier sind die Versmaße; mit den Versmaßen eben tut er es. Mit Gāyatrī-Versen sammelt er das Feuer des Priesters; denn gāyatrisch ist der Priester; mit Triṣṭubh-Versen das Feuer des Adligen; denn triṣṭubhisch ist der Adlige. Für wen man wünschen sollte, dass er wohlhabender werde, für dessen Feuer soll man mit beiden Versmaßarten zugleich sammeln; damit legt er ihm sowohl Glanz als auch indrische Kraft vereint hinein. Mit acht Sprüchen sammelt er; achtsilbig ist die Gāyatrī, gāyatrisch ist Agni; soviel wie Agni ist, das sammelt er. 'Setz dich, Hotṛ' - so spricht er; damit lässt er ihm eben die Gottheit sich niedersetzen. 'Setz dich nieder, Hotṛ, unter die Menschen; setz dich, o Lebenskraft; erzeuge dich, denn du bist der Edle an der Spitze der Tage' - so spricht er; damit erzeugt er ihm eben die zusammen sich Niedersetzenden, Götter und Menschen. Ebenso bekräftigt er es auch für die Tiere, indem er 'Hotṛ' sagt. [Rezitations-Zählmarke - und siebenundzwanzig.]

Wort für Wort
devasya
des Gottes
tvā
dich
savituḥ
Savitṛ
prasava
auf Antrieb
iti
so [spricht er]
khanati
gräbt er
prasūtyā
zur Anregung
atho
und
dhūmamevaitena
Rauch eben damit
janayati
erzeugt er
jyotiṣmantaṃ
den Lichtreichen
tvāgne
dich, Agni
supratīkamityāha
mit schönem Anblick [so spricht er]
jyotirevaitena
Licht eben damit
janayati
erzeugt er
so'gnirjātaḥ
dieser Agni, geboren
prajāḥ
die Geschöpfe
śucārpayattaṃ
hat mit seiner Glut versehrt; ihn
devā
die Götter
ardharcenāśamayañchivaṃ
besänftigten mit einem Halbvers; gütig
prajābhyo'hiṃsantamityāha
den Geschöpfen, nicht schädigend [so spricht er]
prajābhya
für die Geschöpfe
evainaṃ
eben ihn
śamayati
besänftigt er
dvābhyāṃ
mit zwei Sprüchen
khanati
gräbt er
pratiṣṭhityā
zur Festigung
apāṃ
der Wasser
pṛṣṭhamasīti
der Rücken bist du [so spricht er]
puṣkaraparṇamā
das Lotusblatt
haratyapāṃ
bringt er herbei; der Wasser
vā
denn
etatpṛṣṭhaṃ
dies der Rücken
yatpuṣkaraparṇaṃ
das Lotusblatt
rūpeṇaivainadā
der äußeren Erscheinung nach eben es
harati
bringt er herbei
puṣkaraparṇena
mit dem Lotusblatt
saṃbharati
sammelt er
yonirvā
denn der Schoß
agneḥ
des Agni
puṣkaraparṇaṃ
das Lotusblatt
sayonimevāgniṃ
mitsamt seinem Ursprungsschoß eben Agni
saṃbharati
sammelt er
kṛṣṇājinena
mit dem schwarzen Antilopenfell
saṃbharati
sammelt er
yajño
das Opfer
vai
nämlich
kṛṣṇājinaṃ
ist das schwarze Fell
yajñenaiva
mit dem Opfer eben
yajñaṃ
das Opfer
saṃbharati
sammelt er
yadgrāmyāṇāṃ
wenn mit der Haut dörflicher
paśūnāṃ
Haustiere
carmaṇā
mit der Haut
saṃbhared
sammeln würde
grāmyān
die dörflichen
paśūñchucārpayetkṛṣṇājinena
Tiere würde er der Glut aussetzen; mit dem schwarzen Fell
saṃbharatyāraṇyāneva
sammelt er; nur die wilden Tiere
paśūn
Tiere
chucārpayati
setzt er der Glut aus
tasmāthsamāvatpaśūnāṃ
deshalb, wenn gleichmäßig der Tiere
prajāyamānānāmāraṇyāḥ
der geborenen, sind die wilden
paśavaḥ
Tiere
kanīyāṃsaḥ
weniger zahlreich
śucā
mit der Glut
hyṛtā
denn geordnet
lomataḥ
nach dem Haar
saṃbharatyato
sammelt er; deshalb
hyasya
denn dessen
medhyaṃ
Opferwürdiges
kṛṣṇājinaṃ
das schwarze Fell
ca
und
puṣkaraparṇaṃ
das Lotusblatt
ca
und
sa2ṃ
zusammen
stṛṇātīyaṃ
breitet er aus; diese
vai
nämlich
kṛṣṇājinamasau
ist das schwarze Fell; jener
puṣkaraparṇamābhyāmevainamubhayataḥ
das Lotusblatt; mit diesen beiden eben ihn von beiden Seiten
pari
ringsum
gṛhṇātyagnirdevebhyo
umfasst er; Agni; vor den Göttern
nilāyata
verbarg sich
tamatharvānvapaśyadatharvā
ihn erblickte Atharvan; Atharvan
tvā
dich
prathamo
zuerst
niramanthadagna
herausgerieben, Agni
ityāha
so [spricht er] er
ya
der
evainamanvapaśyattenaivainaṃ
eben ihn erblickte; mit demselben eben ihn
saṃbharati
sammelt er
tvāmagne
dich, Agni
puṣkarādadhītyāha
aus dem Lotus [so spricht er]
puṣkaraparṇe
im Lotusblatt
hyenamupaśritamavindattamu
denn ihn geflüchtet fand man; ihn wiederum
tvā
dich
dadhyaṅṅṛṣirityāha
der Ṛṣi Dadhyañc [so spricht er]
dadhyaṅ
Dadhyañc
vā
denn
ātharvaṇastejasvyāsīt
der Sohn des Atharvan war glanzvoll
teja
Glanz
evāsmindadhāti
eben legt er in ihn
tamu
ihn wiederum
tvā
dich
pāthyo
Pāthya
vṛṣetyāha
o Stier [so spricht er]
pūrvamevoditamuttareṇābhi
das zuvor Gesagte eben mit dem Folgenden
gṛṇāti
bekräftigt er
catasṛbhiḥ
mit vier Sprüchen
saṃbharati
sammelt er
catvāri
vier
chandāṃsi
sind die Versmaße
chandobhireva
mit den Versmaßen eben
gāyatrībhirbrāhmaṇasya
mit Gāyatrī-Versen das Feuer des Priesters
gāyatro
gāyatrisch
hi
denn
brāhmaṇastriṣṭugbhī
ist der Priester; mit Triṣṭubh-Versen
rājanyasya
des Adligen
traiṣṭubho
triṣṭubhisch
hi
denn
rājanyo
ist der Adlige
yaṃ
für wen
kāmayeta
man wünschen sollte
vasīyānthsyādityubhayībhistasya
dass er wohlhabender werde; mit beiden für dessen Feuer
saṃbharettejaścaivāsmā
soll man sammeln; Glanz eben ihm
iṃdriyaṃ
die indrische Kraft
ca
und
samīcī
vereint
dadhātyaṣṭābhiḥ
legt er hinein; mit acht Sprüchen
saṃbharatyaṣṭākṣarā
sammelt er; achtsilbig
gāyatrī
die Gāyatrī
gāyatro'gniryāvānevāgnistaṃ
gāyatrisch ist Agni; soviel wie Agni ist, das
saṃbharati
sammelt er
sīda
setz dich
hotarityāha
Hotṛ [so spricht er]
devatā
die Gottheit
evāsmai
eben ihm
saṃ
hin
sādayati
lässt er sich niedersetzen
ni
nieder
hoteti
Hotṛ [so spricht er]
manuṣyānthsaṃ
unter die Menschen; setz dich
sīdasveti
setz dich [so spricht er]
vayāṃsi
o Lebenskraft
janiṣvā
erzeuge dich
hi
denn
jenyo
der Edle
agre
an der Spitze
ahnāmityāha
der Tage [so spricht er]
devamanuṣyānevāsmai
Götter und Menschen eben ihm
saṃ
zusammen
sannān
sich Niedersetzende
pra
hervor
janayati
erzeugt er
aiva
ebenso
paśūniti
für die Tiere [so]
gṛṇāti
bekräftigt er
hotariti
indem er 'Hotṛ' sagt
saptaviṃśatiśca
siebenundzwanzig und

krūramiva vā asyā etatkaroti yatkhanatyapa upa sṛjatyāpo vai śāntāḥ śāntābhirevāsyai śucaṃ śamayati saṃ te vāyurmātariśvā dadhātvityāha prāṇo vai vāyuḥ prāṇenaivāsyai prāṇaṃ saṃ dadhāti saṃ te vāyurityāha tasmādvāyupracyutā divo vṛṣṭirīrte tasmai ca devi vaṣaḍastu tubhyamityāha ṣaḍvā ṛtava ṛtuṣveva vṛṣṭiṃ dadhāti tasmāthsarvānṛtūn, varṣati yadvaṣaṭ kuryādyātayāmāsya vaṣaṭkāraḥ syādyanna vaṣaṭ kuryādrakṣāṃsi yajñaṃ hanyurvaḍityāha paro'kṣameva vaṣaṭkaroti nāsya yātayāmā vaṣaṭkāro bhavati na yajñaṃ rakṣāṃsi ghnanti sujāto jyotiṣā sahetyanuṣṭubhopa nahyatyanuṣṭup sarvāṇi chandāṃsi chandāṃsi khalu vā agneḥ priyā tanūḥ priyayaivainaṃ tanuvā pari dadhāti veduko vāso bhavati ya evaṃ veda vāruṇo vā agnirupanaddha udu tiṣṭha svadhvarordhva ūṣuṇa ūtaya iti sāvitrībhyāmuttiṣṭhati savitṛprasūta evāsyordhvāṃ varuṇamenimuthsṛjati dvābhyāṃ pratiṣṭhityai sa jāto garbho asi rodasyorityāheme vai rodasī tayoreṣa garbho yadagnistasmādevamāhāgne cārurvibhṛta oṣadhīṣvityāha yadā hyetaṃ vibharantyatha cārutaro bhavati pra mātṛbhyo adhi kanikradadgā ityāhauṣadhayo vā asya mātarastābhya evainaṃ pra cyāvayati sthiro bhava vīḍvaṅga iti gardabha ā sādayati saṃ nahyatyevainametayā sthemne gardabhena saṃ bharati tasmādgardabhaḥ paśūnāṃ bhārabhāritamo gardabhena saṃ bharati tasmādgardabho'pyanāleśe'tyanyānpaśūnmedyatyannagg hyenenārkaṃ saṃ bharanti gardabhena saṃ bharati tasmādgardabho dviretāḥ sankaniṣṭhaṃ paśūnāṃ pra jāyate'gnirhyasya yoniṃ nirdahati prajāsu vā eṣa etarhyārūḍhaḥ sa īśvaraḥ prajāḥ śucā pradahaḥ śivo bhava prajābhya ityāha prajābhya evainaṃ śamayati mānuṣībhyastvamaṅgira ityāha mānavyo hi prajā mā dyāvāpṛthivī abhi śūśuco māntarikṣaṃ mā vanaspatīnityāhaibhya evainaṃ lokebhyaḥ śamayati praitu vājī kanikradadityāha vājī hyeṣa nānadadrāsabhaḥ patvetyāha rāsabha iti hyetamṛṣayo'vadan bharannagniṃ purīṣyamityāhāgni2ṃ hyeṣa bharati mā pādyāyuṣaḥ puretyāhāyurevāsmindadhāti tasmādgardabhaḥ sarvamāyureti tasmādgardabhe purāyuṣaḥ pramīte bibhyati vṛṣāgniṃ vṛṣaṇaṃ bharannityāha vṛṣā hyeṣa vṛṣāgnirapāṃ garbhaṃ samudriyamityāhāpāg hyeṣa garbho yadagniragna ā yāhi vītaya iti vā imau lokau vyaitāmagna ā yāhi vītaya iti yadāhānayorlokayorvītyai pracyuto vā eṣa āyatanādagataḥ pratiṣṭhāṃ sa etarhyadhvaryuṃ ca yajamānaṃ ca dhyāyatyṛtaṃ satyamityāheyaṃ vā ṛtamasau satyamanayorevainaṃ prati ṣṭhāpayati nārtimārcchatyadhvaryurna yajamāno varuṇo vā eṣa yajamānamabhyaiti yadagnirupanaddha oṣadhayaḥ prati gṛhṇītāgnimetamityāha śāntyai vyasyanviśvā amatīrarātīrityāha rakṣasāmapa hatyai niṣīdanno apa durmatiṃ hanadityāha pratiṣṭhityā oṣadhayaḥ prati modadhva menamityāhauṣadhayo vā agnerbhāgadheyaṃ tābhirevainaṃ samardhayati puṣpāvatīḥ supippalā ityāha tasmādoṣadhayaḥ phalaṃ gṛhṇantyayaṃ vo garbha ṛtviyaḥ pratnaṃ sadhasthamāsadadityāha yābhya evainaṃ pracyāvayati tāsvevainaṃ prati ṣṭhāpayati dvābhyāmupāva harati pratiṣṭhityai astvanuṣṭubasi sādayatyārūḍhaḥ patveti garbhamasau modadhvaṃ dvicatvāriṃśacca

Etwas wie Grausames tut er ihr, der Erde, gewissermaßen an, wenn er gräbt. Er lässt Wasser hinabgleiten; denn die Wasser sind beruhigend; mit den beruhigenden Wassern eben besänftigt er ihr die Glut. 'Vāyu, der Mātariśvan, verbinde dir Atem' - so spricht er; denn Vāyu ist der Atem; mit dem Atem eben verbindet er ihr den Atem. 'Vāyu, verbinde dir' - so spricht er; deshalb kommt, von Vāyu bewegt, der Regen vom Himmel. 'Und für ihn, o Göttin, sei Vaṣaṭ; dir gilt es' - so spricht er; denn sechs sind die Jahreszeiten; auf die Jahreszeiten eben legt er den Regen; deshalb regnet es zu allen Jahreszeiten. Würde er zur Unzeit Vaṣaṭ rufen, wäre sein Vaṣaṭ-Ruf kraftlos; würde er gar kein Vaṣaṭ rufen, würden die bösen Geister das Opfer schädigen. 'Vaṭ' spricht er; damit ruft er das Vaṣaṭ gleichsam verhüllt; sein Vaṣaṭ-Ruf wird nicht kraftlos, die bösen Geister schädigen das Opfer nicht. 'Wohlgeboren, mit Licht zusammen' - mit der Anuṣṭubh bindet er zusammen; denn die Anuṣṭubh umfasst alle Versmaße. Die Versmaße nämlich sind Agnis lieber Körper; mit seinem lieben Körper eben umhüllt er ihn ringsum. Ein rechtes Gewand des Wissens erlangt, wer dies so weiß. Varuṇisch gebunden ist Agni, eingehüllt; 'Steh auf, du Wohlopfernder, aufrecht, für den Beistand eilend, zum Beistand' - so steht er auf mit den beiden Sāvitrī-Sprüchen. Auf Antrieb Savitṛs eben löst er dessen aufrechte Varuṇa-Fessel; mit den beiden Sprüchen, zur Festigung. 'Du bist, geboren, der Keim der beiden Welthälften' - so spricht er; denn diese beiden sind die Welthälften; dieser Agni ist ihr Keim; deshalb spricht er so. 'Agni, du Schöner, unter den Kräutern verteilt' - so spricht er; denn wenn man ihn so verbreitet trägt, wird er schöner. 'Von den Müttern her, laut brüllend, zu den Kühen hervorkommend' - so spricht er; denn die Kräuter sind seine Mütter; von diesen eben lässt er ihn hervortreten. 'Sei fest, du Starkgliedriger' - so sprechend setzt er ihn auf den Esel; er bindet ihn damit fest zusammen; zur Festigkeit sammelt er ihn eben mit dem Esel. Deshalb ist der Esel unter den Tieren der lastfähigste Träger. Mit dem Esel sammelt er; deshalb wird der Esel, selbst bei kargem Futter, dennoch fetter als die anderen Tiere; denn mit ihm sammelt man die Sonnenglut. Mit dem Esel sammelt er; deshalb ist der Esel doppelt zeugungskräftig; aber als das jüngste unter den Tieren wird seine Nachkommenschaft geboren, denn Agni verbrennt seinen Schoß. Denn dieser Agni ist jetzt unter die Geschöpfe gestiegen; er ist Herr; 'verbrenne nicht die Geschöpfe mit deiner Glut, sei den Geschöpfen gütig' - so spricht er; damit besänftigt er ihn eben für die Geschöpfe. 'Für die menschlichen Geschöpfe, du Aṅgiras' - so spricht er; denn menschlich sind die Geschöpfe. 'Verbrenne nicht Himmel und Erde, nicht den Luftraum, nicht die Bäume' - so spricht er; damit besänftigt er ihn eben für diese Welten. 'Der Kampfrenner möge vorangehen, laut wiehernd' - so spricht er; denn dieser Agni ist der laut wiehernde Kampfrenner. 'Der Esel möge fliegen' - so spricht er; denn 'Rāsabha', Esel, nannten ihn die Ṛṣis. 'Das im Purīṣa wohnende Feuer tragend' - so spricht er; denn dieser Esel trägt eben Agni. 'Verkürze nicht das Maß seiner Lebenszeit' - so spricht er; damit legt er eben Lebenskraft in ihn; deshalb erreicht der Esel seine ganze Lebenszeit. Deshalb fürchtet man sich, wenn ein Esel vor Ablauf seiner Lebenszeit stirbt. 'Den Stierhaften, Agni, den Bullen tragend' - so spricht er; denn dieser ist ein Stier. 'Der stierhafte Agni, der Keim der Wasser, der ozeanische' - so spricht er; denn dieser Agni ist der Keim der Wasser. 'Agni, komm her, zum Genuss' - denn diese beiden Welten hatten sich getrennt; 'Agni, komm her, zum Genuss' - wenn er das spricht, dient es der Vereinigung dieser beiden Welten. Denn dieser Agni ist aus seinem Standort vertrieben, ohne festen Halt gelangt; er denkt jetzt an den Adhvaryu und den Opferherrn. 'Wahrheitsordnung, Wahrheit' - so spricht er; denn diese Erde ist die Wahrheitsordnung, jener Himmel die Wahrheit; auf diesen beiden eben lässt er ihn festen Halt finden. Nicht gerät der Adhvaryu ins Unheil, nicht der Opferherr; denn dieser ist Varuṇa, und er nähert sich dem Opferherrn. 'Die Kräuter mögen diesen Agni, der eingehüllt war, empfangen' - so spricht er, zur Besänftigung. 'Zerstreuend alle Übellaunigkeiten, Missgunst' - so spricht er, zur Vertreibung der bösen Geister. 'Sich niedersetzend, möge er den üblen Sinn wegschlagen' - so spricht er, zur Festigung. 'Ihr Kräuter, freut euch an diesem Agni' - so spricht er; denn die Kräuter sind Agnis Anteil; mit ihnen eben bringt er ihn zum Gedeihen. 'Blütenreich, mit guten Früchten' - so spricht er; deshalb tragen die Kräuter Frucht. 'Dieser euer zeitgerechter Keim hat sich an der alten Wohnstatt niedergelassen' - so spricht er; in denselben Kräutern, aus denen er ihn hervorgehen lässt, in denselben lässt er ihn eben festen Halt finden. Mit zwei Sprüchen bringt er ihn herab, zur Festigung. 'Es sei Anuṣṭubh' - so sprechend setzt er ihn nieder; 'Bestiegen möge er fliegen' - so spricht er; 'freut euch, ihr Kräuter, an diesem Keim'. [Rezitations-Zählmarke - und zweiundvierzig.]

Wort für Wort
krūramiva
etwas wie Grausames
vā
gewissermaßen
asyā
ihr, der Erde
etatkaroti
tut er dies an
yatkhanatyapa
wenn er gräbt; Wasser
upa
hinab
sṛjatyāpo
lässt er gleiten; Wasser
vai
nämlich
śāntāḥ
sind beruhigend
śāntābhirevāsyai
mit den beruhigenden eben ihr
śucaṃ
die Glut
śamayati
besänftigt er
saṃ
ver-
te
dir
vāyurmātariśvā
Vāyu, der Mātariśvan
dadhātvityāha
möge verbinden [so spricht er]
prāṇo
der Atem
vai
nämlich
vāyuḥ
ist Vāyu
prāṇenaivāsyai
mit dem Atem eben ihr
prāṇaṃ
den Atem
saṃ
ver-
dadhāti
bindet er
saṃ
ver-
te
dir
vāyurityāha
Vāyu [so spricht er]
tasmādvāyupracyutā
deshalb, von Vāyu bewegt
divo
vom Himmel
vṛṣṭirīrte
kommt der Regen
tasmai
für ihn
ca
und
devi
o Göttin
vaṣaḍastu
Vaṣaṭ sei
tubhyamityāha
dir gilt es [so spricht er]
ṣaḍvā
sechs nämlich
ṛtava
sind die Jahreszeiten
ṛtuṣveva
eben auf die Jahreszeiten
vṛṣṭiṃ
den Regen
dadhāti
legt er
tasmāthsarvānṛtūn,
deshalb zu allen Jahreszeiten
varṣati
regnet es
yadvaṣaṭ
würde er Vaṣaṭ
kuryādyātayāmāsya
rufen, wäre sein kraftlos
vaṣaṭkāraḥ
der Vaṣaṭ-Ruf
syādyanna
wäre; würde er nicht
vaṣaṭ
Vaṣaṭ
kuryādrakṣāṃsi
rufen, die bösen Geister
yajñaṃ
das Opfer
hanyurvaḍityāha
würden schädigen; 'Vaṭ' [so spricht er]
paro'kṣameva
verhüllt eben
vaṣaṭkaroti
ruft er das Vaṣaṭ
nāsya
nicht sein
yātayāmā
kraftlos
vaṣaṭkāro
der Vaṣaṭ-Ruf
bhavati
wird
na
nicht
yajñaṃ
das Opfer
rakṣāṃsi
die bösen Geister
ghnanti
schädigen
sujāto
wohlgeboren
jyotiṣā
mit Licht
sahetyanuṣṭubhopa
zusammen [so spricht er]; mit der Anuṣṭubh
nahyatyanuṣṭup
bindet er zusammen; die Anuṣṭubh
sarvāṇi
alle
chandāṃsi
Versmaße
chandāṃsi
die Versmaße
khalu
ja
vā
nämlich
agneḥ
Agnis
priyā
lieber
tanūḥ
Körper
priyayaivainaṃ
mit seinem lieben eben ihn
tanuvā
Körper
pari
ringsum
dadhāti
umhüllt er
veduko
ein Gewand des Wissens
vāso
ein Gewand
bhavati
erlangt er
ya
wer
evaṃ
so
veda
weiß
vāruṇo
varuṇisch gebunden
vā
ist
agnirupanaddha
Agni, eingehüllt
udu
auf
tiṣṭha
steh
svadhvarordhva
du Wohlopfernder, aufrecht
ūṣuṇa
für den Beistand eilend
ūtaya
zum Beistand
iti
so [spricht er]
sāvitrībhyāmuttiṣṭhati
mit den beiden Sāvitrī-Sprüchen steht er auf
savitṛprasūta
auf Antrieb Savitṛs
evāsyordhvāṃ
eben dessen aufrechte
varuṇamenimuthsṛjati
löst er die Varuṇa-Fessel
dvābhyāṃ
mit den beiden Sprüchen
pratiṣṭhityai
zur Festigung
sa
du
jāto
geboren
garbho
der Keim
asi
bist
rodasyorityāheme
der beiden Welthälften [so spricht er]; diese
vai
nämlich
rodasī
sind die Welthälften
tayoreṣa
deren dieser Agni
garbho
Keim
yadagnistasmādevamāhāgne
deshalb ist Agni; deshalb spricht er so; Agni
cārurvibhṛta
du Schöner, verteilt
oṣadhīṣvityāha
unter den Kräutern [so spricht er]
yadā
wenn
hyetaṃ
denn ihn
vibharantyatha
man verbreitet trägt, dann
cārutaro
schöner
bhavati
wird er
pra
hervor
mātṛbhyo
von den Müttern her
adhi
herzu
kanikradadgā
laut brüllend, zu den Kühen
ityāhauṣadhayo
so spricht er; die Kräuter
vā
denn
asya
seine
mātarastābhya
Mütter; von diesen
evainaṃ
eben ihn
pra
hervor
cyāvayati
lässt er treten
sthiro
fest
bhava
sei
vīḍvaṅga
du Starkgliedriger
iti
so [spricht er]
gardabha
auf den Esel
ā
hin
sādayati
setzt er ihn
saṃ
zusammen
nahyatyevainametayā
bindet er eben ihn damit
sthemne
zur Festigkeit
gardabhena
mit dem Esel
saṃ
zusammen
bharati
sammelt er
tasmādgardabhaḥ
deshalb ist der Esel
paśūnāṃ
unter den Tieren
bhārabhāritamo
der lastfähigste Träger
gardabhena
mit dem Esel
saṃ
zusammen
bharati
sammelt er
tasmādgardabho'pyanāleśe'tyanyānpaśūnmedyatyannagg
deshalb wird der Esel, selbst bei kargem Futter, fetter als die anderen Tiere; die Speise
hyenenārkaṃ
denn mit ihm die Sonnenglut
saṃ
zusammen
bharanti
sammelt man
gardabhena
mit dem Esel
saṃ
zusammen
bharati
sammelt er
tasmādgardabho
deshalb ist der Esel
dviretāḥ
doppelt zeugungskräftig
sankaniṣṭhaṃ
als das jüngste
paśūnāṃ
unter den Tieren
pra
hervor
jāyate'gnirhyasya
wird geboren; denn Agni sein
yoniṃ
den Schoß
nirdahati
verbrennt
prajāsu
unter die Geschöpfe
vā
nun
eṣa
dieser Agni
etarhyārūḍhaḥ
ist jetzt gestiegen
sa
er
īśvaraḥ
ist Herr
prajāḥ
die Geschöpfe
śucā
mit deiner Glut
pradahaḥ
verbrenne nicht
śivo
gütig
bhava
sei
prajābhya
den Geschöpfen
ityāha
so spricht er
prajābhya
für die Geschöpfe
evainaṃ
eben ihn
śamayati
besänftigt er
mānuṣībhyastvamaṅgira
für die menschlichen, du Aṅgiras
ityāha
so spricht er
mānavyo
menschlich
hi
denn
prajā
sind die Geschöpfe
mā
nicht
dyāvāpṛthivī
Himmel und Erde
abhi
(verstärkend)
śūśuco
verbrenne
māntarikṣaṃ
nicht den Luftraum
mā
nicht
vanaspatīnityāhaibhya
die Bäume [so spricht er]; für diese
evainaṃ
eben ihn
lokebhyaḥ
für diese Welten
śamayati
besänftigt er
praitu
möge vorangehen
vājī
der Kampfrenner
kanikradadityāha
laut wiehernd [so spricht er]
vājī
Kampfrenner
hyeṣa
denn dieser
nānadadrāsabhaḥ
ist der laut wiehernde; der Esel
patvetyāha
möge er fliegen [so spricht er] er [spricht]
rāsabha
'Rāsabha' [Esel]
iti
so
hyetamṛṣayo'vadan
denn ihn nannten die Ṛṣis
bharannagniṃ
tragend; Agni
purīṣyamityāhāgni2ṃ
das im Purīṣa wohnende [so spricht er]; Agni
hyeṣa
denn dieser Esel
bharati
trägt
mā
nicht
pādyāyuṣaḥ
verkürze das Maß der Lebenszeit
puretyāhāyurevāsmindadhāti
[so spricht er]; Lebenskraft eben legt er in ihn
tasmādgardabhaḥ
deshalb der Esel
sarvamāyureti
erreicht seine ganze Lebenszeit
tasmādgardabhe
deshalb, wenn ein Esel
purāyuṣaḥ
vor Ablauf seiner Lebenszeit
pramīte
stirbt
bibhyati
fürchtet man sich
vṛṣāgniṃ
den Stierhaften, Agni
vṛṣaṇaṃ
den Bullen
bharannityāha
tragend [so spricht er]
vṛṣā
ein Stier
hyeṣa
denn dieser
vṛṣāgnirapāṃ
der stierhafte Agni; der Wasser
garbhaṃ
der Keim
samudriyamityāhāpāg
der ozeanische [so spricht er]; der Wasser
hyeṣa
denn dieser
garbho
ist der Keim
yadagniragna
deshalb Agni; Agni
ā
her
yāhi
komm
vītaya
zum Genuss
iti
so [spricht er]
vā
denn
imau
diese beiden
lokau
Welten
vyaitāmagna
hatten sich getrennt; Agni
ā
her
yāhi
komm
vītaya
zum Genuss
iti
so
yadāhānayorlokayorvītyai
wenn er das spricht; dieser beiden Welten zur Vereinigung
pracyuto
vertrieben
vā
denn
eṣa
dieser
āyatanādagataḥ
aus seinem Standort; ohne festen Halt
pratiṣṭhāṃ
festen Halt
sa
er
etarhyadhvaryuṃ
denkt jetzt an den Adhvaryu
ca
und
yajamānaṃ
den Opferherrn
ca
und
dhyāyatyṛtaṃ
denkt; Wahrheitsordnung
satyamityāheyaṃ
Wahrheit [so spricht er]; diese
vā
denn
ṛtamasau
ist die Wahrheitsordnung; jener
satyamanayorevainaṃ
ist die Wahrheit; auf diesen beiden eben ihn
prati
Halt
ṣṭhāpayati
lässt er finden
nārtimārcchatyadhvaryurna
nicht gerät ins Unheil der Adhvaryu, nicht
yajamāno
der Opferherr
varuṇo
Varuṇa
vā
denn
eṣa
dieser
yajamānamabhyaiti
nähert sich dem Opferherrn
yadagnirupanaddha
der Agni, eingehüllt war
oṣadhayaḥ
die Kräuter
prati
mögen empfangen
gṛhṇītāgnimetamityāha
so spricht er; diesen Agni
śāntyai
zur Besänftigung
vyasyanviśvā
zerstreuend alle
amatīrarātīrityāha
Übellaunigkeiten, Missgunst [so spricht er]
rakṣasāmapa
der bösen Geister; hinweg
hatyai
zur Vertreibung
niṣīdanno
sich niedersetzend, möge er
apa
weg
durmatiṃ
den üblen Sinn
hanadityāha
schlagen [so spricht er]
pratiṣṭhityā
zur Festigung
oṣadhayaḥ
ihr Kräuter
prati
(verstärkend)
modadhva
freut euch
menamityāhauṣadhayo
an diesem [so spricht er]; die Kräuter
vā
denn
agnerbhāgadheyaṃ
sind Agnis Anteil
tābhirevainaṃ
mit ihnen eben ihn
samardhayati
bringt er zum Gedeihen
puṣpāvatīḥ
blütenreich
supippalā
mit guten Früchten
ityāha
so spricht er
tasmādoṣadhayaḥ
deshalb tragen die Kräuter
phalaṃ
Frucht
gṛhṇantyayaṃ
[so tun sie]; dieser
vo
euer
garbha
Keim
ṛtviyaḥ
zeitgerechter
pratnaṃ
an der alten
sadhasthamāsadadityāha
Wohnstatt hat sich niedergelassen [so spricht er]
yābhya
aus denen
evainaṃ
eben ihn
pracyāvayati
hervorgehen lässt
tāsvevainaṃ
in denselben eben ihn
prati
Halt
ṣṭhāpayati
lässt er finden
dvābhyāmupāva
mit zwei Sprüchen herab
harati
bringt er
pratiṣṭhityai
zur Festigung
astvanuṣṭubasi
es sei Anuṣṭubh [so spricht er]; du bist
sādayatyārūḍhaḥ
setzt er nieder; bestiegen
patveti
möge er fliegen [so spricht er]
garbhamasau
an diesem Keim; jener
modadhvaṃ
freut euch
dvicatvāriṃśacca
zweiundvierzig und

vāruṇo vā agnirupanaddho vi pājaseti vi sraṃsayati savitṛprasūta evāsya viṣūcīṃ varuṇameniṃ vi sṛjatyapa upa sṛjatyāpo vai śāntāḥ śāntābhirevāsya śucaṃ śamayati tisṛbhirupa sṛjati trivṛdvā agniryāvānevāgnistasya śucaṃ śamayati mitraḥ saṃsṛjya pṛthivīmityāha mitro vai śivo devānāṃ tenaivai naṃ saṃ sṛjati śāntyai yadgrāmyāṇāṃ pātrāṇāṃ kapālaiḥ saṃsṛjedgrāmyāṇi pātrāṇi śucārpayedarmakapālaiḥ saṃ sṛjatyetāni vā anupajīvanīyāni tānyeva śucārpayati śarkarābhiḥ saṃ sṛjati dhṛtyā atho śantvāyājalomaiḥ saṃ sṛjatyeṣā vā agneḥ priyā tanūryadajā priyayaivainaṃ tanuvā saṃ sṛjatyatho tejasā kṛṣṇājinasya lomabhiḥ saṃ sṛjati yajño vai kṛṣṇājinaṃ yajñenaiva yajñaṃ saṃ sṛjati rudrāḥ saṃbhṛtya pṛthivīmityāhaitā vā etaṃ devatā agre samabharantābhirevainaṃ saṃ bharati makhasya śiro'sītyāha yajño vai makhastasyaitacchiro yadukhā tasmādevamāha yajñasya pade stha ityāha yajñasya hyete pade atho pratiṣṭhityai prānyābhiryacchatyanvanyairmantrayate mithunatvāya tryuddhiṃ karoti traya ime lokā eṣāṃ lokānāmāptyai chandobhiḥ karoti vīryaṃ vai chandāṃsi vīryeṇaivaināṃ karoti yajuṣā bilaṃ karoti vyāvṛttyā iyatīṃ karoti prajāpatinā yajñamukhena saṃmitāṃ dvistanāṃ karoti dyāvāpṛthivyordohāya catuḥstanāṃ karoti paśūnāṃ dohāyāṣṭāstanāṃ karoti chaṃdasāṃ dohāya navāśrimabhi carataḥ kuryāttrivṛtameva vajraṃ saṃbhṛtya bhrātṛvyāya pra harati stṛtyai kṛtvāya sā mahīmukhāmiti ni dadhāti devatāsvevaināṃ prati ṣṭhāpayati tenaiva lomabhissamete abhicarata ekaviṃśatiśca

Varuṇisch gebunden ist Agni. 'Entfalte dich in deiner Macht' - so sprechend löst er ihn. Auf Antrieb Savitṛs eben löst er dessen nach beiden Seiten gehende Varuṇa-Fessel. Er lässt Wasser hinabgleiten; denn die Wasser sind beruhigend; mit den beruhigenden Wassern eben besänftigt er dessen Glut. Mit drei Sprüchen lässt er Wasser hinabgleiten; denn dreifach ist Agni, ganz soviel wie Agni ist; damit besänftigt er dessen Glut. 'Mitra, die Erde vereinigend' - so spricht er; denn Mitra ist der Götter Gütiger; mit eben diesem vereinigt er ihn, zur Besänftigung. Würde er mit Scherben dörflicher Gefäße vereinigen, würde er die dörflichen Gefäße der Glut aussetzen; er vereinigt mit Scherben verlassener (zerbrochener) Gefäße [?]; denn diese sind nicht mehr zum Gebrauch geeignet; nur diese setzt er der Glut aus. Mit Kies [?] vereinigt er, zur Festigkeit. Und zum Wohlergehen vereinigt er mit Ziegenhaaren; denn dies, die Ziege, ist Agnis lieber Körper; mit seinem lieben Körper eben vereinigt er ihn. Und zum Glanz vereinigt er mit den Haaren des schwarzen Antilopenfells; denn das Opfer ist das schwarze Fell; mit dem Opfer eben vereinigt er das Opfer. 'Die Rudras, die Erde zusammentragend' - so spricht er; denn diese Gottheiten haben ihn zuerst zusammengetragen; mit eben diesen sammelt er ihn. 'Du bist das Haupt des Makha, des Kampf-Opfers' - so spricht er; denn das Opfer ist Makha; dies, die Ukhā, der Feuertopf, ist dessen Haupt; deshalb spricht er so. 'Ihr seid die Füße des Opfers' - so spricht er; denn diese sind die Füße des Opfers; und zur Festigung. Mit den einen Formeln reicht er vorwärts, mit den anderen spricht er die Formel dazu - zur Paarung [?]. Er macht eine dreifache Erhöhung am Topfrand; drei sind diese Welten; zur Erlangung dieser Welten. Mit den Versmaßen macht er es; denn die Versmaße sind Manneskraft; mit Manneskraft eben macht er sie. Mit dem Yajus-Spruch macht er die Öffnung, zur Trennung vom Bösen. So groß macht er sie, mit Prajāpati, mit dem Anfang des Opfers gleichgemessen. Zweizitzig macht er sie, zum Melken von Himmel und Erde. Vierzitzig macht er sie, zum Melken der Tiere. Achtzitzig macht er sie, zum Melken der Versmaße. Neunkantig soll er sie machen, gegen den, der Zauberei gegen ihn übt; nachdem er den dreifachen Vajra zusammengetragen hat, schleudert er ihn gegen den Rivalen, zum Niederstrecken, nachdem er ihn dazu gemacht hat. 'Sie ist die große Mündung' - so sprechend legt er den Topf nieder; damit lässt er ihn eben in den Gottheiten festen Halt finden. Eben damit, mit den Haaren vereint, wehrt er den ab, der Zauberei gegen ihn übt. [Rezitations-Zählmarke - und einundzwanzig.]

Wort für Wort
vāruṇo
varuṇisch gebunden
vā
ist
agnirupanaddho
Agni, eingehüllt
vi
entfalte
pājaseti
in deiner Macht [so spricht er]
vi
löst
sraṃsayati
er ihn
savitṛprasūta
auf Antrieb Savitṛs
evāsya
eben dessen
viṣūcīṃ
nach beiden Seiten gehende
varuṇameniṃ
Varuṇa-Fessel
vi
löst
sṛjatyapa
er; Wasser
upa
hinab
sṛjatyāpo
lässt er gleiten; Wasser
vai
nämlich
śāntāḥ
sind beruhigend
śāntābhirevāsya
mit den beruhigenden eben dessen
śucaṃ
Glut
śamayati
besänftigt er
tisṛbhirupa
mit drei Sprüchen
sṛjati
lässt er gleiten
trivṛdvā
denn dreifach ist
agniryāvānevāgnistasya
Agni; soviel wie Agni ist; dessen
śucaṃ
Glut
śamayati
besänftigt er
mitraḥ
Mitra
saṃsṛjya
vereinigend
pṛthivīmityāha
die Erde [so spricht er]
mitro
Mitra
vai
nämlich
śivo
der Gütige
devānāṃ
der Götter
tenaivai
mit eben diesem
naṃ
ihn
saṃ
ver-
sṛjati
vereinigt er
śāntyai
zur Besänftigung
yadgrāmyāṇāṃ
wenn dörflicher
pātrāṇāṃ
Gefäße
kapālaiḥ
mit Scherben
saṃsṛjedgrāmyāṇi
er vereinigen würde; die dörflichen
pātrāṇi
Gefäße
śucārpayedarmakapālaiḥ
würde er der Glut aussetzen; mit Scherben verlassener (zerbrochener) Gefäße [?]
saṃ
ver-
sṛjatyetāni
vereinigt er; diese
vā
denn
anupajīvanīyāni
nicht mehr zum Gebrauch geeignet
tānyeva
nur diese
śucārpayati
setzt er der Glut aus
śarkarābhiḥ
mit Kies [?]
saṃ
ver-
sṛjati
vereinigt er
dhṛtyā
zur Festigkeit
atho
und
śantvāyājalomaiḥ
zum Wohlergehen; mit Ziegenhaaren
saṃ
ver-
sṛjatyeṣā
vereinigt er; dies
vā
denn
agneḥ
Agnis
priyā
lieber
tanūryadajā
Körper; das ist die Ziege
priyayaivainaṃ
mit dem lieben eben ihn
tanuvā
Körper
saṃ
ver-
sṛjatyatho
vereinigt er; und
tejasā
zum Glanz
kṛṣṇājinasya
des schwarzen Antilopenfells
lomabhiḥ
mit den Haaren
saṃ
ver-
sṛjati
vereinigt er
yajño
das Opfer
vai
nämlich
kṛṣṇājinaṃ
ist das schwarze Fell
yajñenaiva
mit dem Opfer eben
yajñaṃ
das Opfer
saṃ
ver-
sṛjati
vereinigt er
rudrāḥ
die Rudras
saṃbhṛtya
zusammentragend
pṛthivīmityāhaitā
die Erde [so spricht er]; diese
vā
denn
etaṃ
ihn
devatā
Gottheiten
agre
zuerst
samabharantābhirevainaṃ
haben zusammengetragen; mit eben diesen ihn
saṃ
zusammen
bharati
sammelt er
makhasya
des Makha
śiro'sītyāha
das Haupt bist du [so spricht er]
yajño
das Opfer
vai
nämlich
makhastasyaitacchiro
ist Makha; dessen dies das Haupt
yadukhā
das ist die Ukhā
tasmādevamāha
deshalb spricht er so
yajñasya
des Opfers
pade
die Füße
stha
seid ihr
ityāha
so spricht er
yajñasya
des Opfers
hyete
denn diese
pade
Füße
atho
und
pratiṣṭhityai
zur Festigung
prānyābhiryacchatyanvanyairmantrayate
mit den einen reicht er vorwärts, mit den anderen spricht er die Formel dazu
mithunatvāya
zur Paarung [?]
tryuddhiṃ
eine dreifache Erhöhung
karoti
macht er
traya
drei
ime
diese
lokā
Welten
eṣāṃ
dieser
lokānāmāptyai
der Welten zur Erlangung
chandobhiḥ
mit den Versmaßen
karoti
macht er es
vīryaṃ
Manneskraft
vai
nämlich
chandāṃsi
sind die Versmaße
vīryeṇaivaināṃ
mit Manneskraft eben sie
karoti
macht er
yajuṣā
mit dem Yajus-Spruch
bilaṃ
die Öffnung
karoti
macht er
vyāvṛttyā
zur Trennung
iyatīṃ
so groß
karoti
macht er sie
prajāpatinā
mit Prajāpati
yajñamukhena
mit dem Anfang des Opfers
saṃmitāṃ
gleichgemessen
dvistanāṃ
zweizitzig
karoti
macht er sie
dyāvāpṛthivyordohāya
zum Melken von Himmel und Erde
catuḥstanāṃ
vierzitzig
karoti
macht er sie
paśūnāṃ
der Tiere
dohāyāṣṭāstanāṃ
zum Melken; achtzitzig
karoti
macht er sie
chaṃdasāṃ
der Versmaße
dohāya
zum Melken
navāśrimabhi
neunkantig hin
carataḥ
der Zauberei übt
kuryāttrivṛtameva
soll er sie machen; das dreifache eben
vajraṃ
den Vajra
saṃbhṛtya
zusammengetragen
bhrātṛvyāya
gegen den Rivalen
pra
hin
harati
schleudert er
stṛtyai
zum Niederstrecken
kṛtvāya
nachdem er ihn gemacht hat
sā
sie
mahīmukhāmiti
die große Mündung [so spricht er]
ni
nieder
dadhāti
legt er
devatāsvevaināṃ
in den Gottheiten eben sie
prati
Halt
ṣṭhāpayati
lässt er finden
tenaiva
eben damit
lomabhissamete
mit den Haaren vereint
abhicarata
der Zauberei übt, wehrt er ab
ekaviṃśatiśca
einundzwanzig und

saptabhirdhūpayati sapta vai śīrṣaṇyāḥ prāṇāḥ śira etadyajñasya yadukhā śīrṣanneva yajñasya prāṇāndadhāti tasmāthsapta śīrṣanprāṇā aśva śakena dhūpayati prājāpatyo vā aśvaḥ sayonitvāyāditistvetyāheyaṃ vā aditiradityaivādityāṃ khanatyasyā akrūraṅkārāya na hi svaḥ svaṃ hinasti devānāṃ tvā patnīrityāha devānāṃ vā etāṃ patnayo'gre'kurvantābhirevaināṃ dadhāti dhiṣaṇāstvetyāha vidyā vai dhiṣaṇā vidyābhirevaināmabhīnddhe gnāstvetyāha chandāṃsi vai gnāśchandobhirevaināg śrapayati varūtrayastvetyāha hotrā vai varūtrayo hotrābhirevaināṃ pacati janayastvetyāha devānāṃ vai patnī rjanayastābhirevaināṃ pacati ṣaḍbhiḥ pacati ṣaḍvā ṛtava ṛtubhirevaināṃ pacati dviḥ pacantvityāha tasmāddviḥ saṃvathsarasya sasyaṃ pacyate vāruṇyukhābhīddhā maitriyopaiti śāntyai devastvā savitodvapatvityāha savitṛprasūta evaināṃ brahmaṇā devatābhirudvapatyapadyamānā pṛthivyāśā diśa ā pṛṇe tyāha tasmādagniḥ sarvā diśo'nu vi bhātyuttiṣṭha bṛhatī bhavordhvā tiṣṭha dhruvā tvamityāha pratiṣṭhityā asuryaṃ pātramanācchṛṇṇamā cchṛṇatti devatrākaraja kṣīreṇā cchṛṇatti paramaṃ vā etatpayo yadajakṣīraṃ parameṇaivaināṃ payasācchṛṇatti yajuṣā vyāvṛttyai chandobhirā cchṛṇatti chandobhirvā eṣā kriyate chandobhireva chandāgsyā cchṛṇatti āha devānāṃ vai patnīḥ pṛṇaiṣā ṣaṭca

Mit sieben Sprüchen beräuchert er die Ukhā; denn sieben sind die im Kopf befindlichen Lebensatem-Kräfte; dieses, die Ukhā, ist das Haupt des Opfers; im Haupt eben legt er die Lebensatem-Kräfte des Opfers hinein; deshalb sind es sieben im Kopf befindliche Lebensatem-Kräfte. Er beräuchert das Ross mit Mist [?]; denn das Ross gehört Prajāpati, zur Gleichursprünglichkeit. 'Du bist Aditi' - so spricht er; denn diese Erde ist Aditi; eben in der Aditi gräbt er die Grube; zur Nichtverletzung dieser Erde, denn das Eigene verletzt nicht das Eigene. 'Der Götter Gattinnen bist du' - so spricht er; denn diese haben zuerst der Götter Gattinnen bereitet; mit eben diesen legt er sie zusammen. 'Die Dhiṣaṇās bist du' - so spricht er; denn Wissen ist Dhiṣaṇā; mit Wissen eben entzündet er sie. 'Die Gnās bist du' - so spricht er; denn die Versmaße sind Gnās; mit den Versmaßen eben lässt er sie im Feuer härten. 'Die Varūtrīs, die Beschützerinnen, bist du' - so spricht er; denn die Hotṛ-Priesterschaften sind Varūtrīs; mit den Hotṛ-Priesterschaften eben brennt er sie. 'Die Janayās bist du' - so spricht er; denn die Janayās sind der Götter Gattinnen; mit eben diesen brennt er sie. Mit sechs Sprüchen brennt er sie; denn sechs sind die Jahreszeiten; mit den Jahreszeiten eben brennt er sie. 'Zweimal sollen sie brennen' - so spricht er; deshalb reift die Feldfrucht des Jahres zweimal. Vom Vāruṇa-Topf entzündet, geht er zum Maitra-Topf über, zur Besänftigung. 'Der Gott Savitṛ möge dich ausstreuen' - so spricht er; auf Antrieb Savitṛs eben schüttet er sie mit der heiligen Kraft und den Gottheiten aus. 'Herabfallend fülle ich der Erde Himmelsrichtungen, die Richtungen' - so spricht er; deshalb leuchtet Agni allen Himmelsrichtungen entlang hervor. 'Steh auf, sei hoch, steh aufrecht, sei fest, du' - so spricht er, zur Festigung. Das asurische, ungebrannte Gefäß macht er brüchig [?]; mit Ziegenmilch macht er es brüchig, zur Verortung bei den Göttern; denn dies, die Ziegenmilch, ist die höchste Milch; mit der höchsten Milch eben macht er es brüchig. Mit dem Yajus-Spruch macht er es brüchig, zur Trennung vom Bösen; mit den Versmaßen macht er es brüchig; denn diese Ukhā wird eben mit den Versmaßen zusammen gemacht; mit den Versmaßen eben macht er sie mit den Versmaßen brüchig. Er spricht: 'der Götter Gattinnen seid ihr, füllt sie'. [Rezitations-Zählmarke - und sechs.]

Wort für Wort
saptabhirdhūpayati
mit sieben Sprüchen beräuchert er
sapta
sieben
vai
nämlich
śīrṣaṇyāḥ
im Kopf befindliche
prāṇāḥ
Lebensatem-Kräfte
śira
das Haupt
etadyajñasya
dieses; des Opfers
yadukhā
das ist die Ukhā
śīrṣanneva
im Haupt eben
yajñasya
des Opfers
prāṇāndadhāti
die Lebensatem-Kräfte legt er hinein
tasmāthsapta
deshalb sind es sieben
śīrṣanprāṇā
im Kopf befindliche Lebensatem-Kräfte
aśva
das Ross
śakena
mit Mist [?]
dhūpayati
beräuchert er
prājāpatyo
gehört Prajāpati
vā
denn
aśvaḥ
das Ross
sayonitvāyāditistvetyāheyaṃ
zur Gleichursprünglichkeit; du bist Aditi [so spricht er]; diese
vā
denn
aditiradityaivādityāṃ
ist Aditi; eben in der Aditi
khanatyasyā
gräbt er; dieser
akrūraṅkārāya
zur Nichtverletzung
na
nicht
hi
denn
svaḥ
das Eigene
svaṃ
das Eigene
hinasti
verletzt
devānāṃ
der Götter
tvā
du bist
patnīrityāha
Gattinnen [so spricht er]
devānāṃ
der Götter
vā
denn
etāṃ
diese
patnayo'gre'kurvantābhirevaināṃ
Gattinnen haben zuerst bereitet; mit eben diesen sie
dadhāti
legt er zusammen
dhiṣaṇāstvetyāha
die Dhiṣaṇās bist du [so spricht er]
vidyā
Wissen
vai
nämlich
dhiṣaṇā
ist Dhiṣaṇā
vidyābhirevaināmabhīnddhe
mit Wissen eben sie entzündet er
gnāstvetyāha
die Gnās bist du [so spricht er]
chandāṃsi
die Versmaße
vai
nämlich
gnāśchandobhirevaināg
sind Gnās; mit den Versmaßen eben sie
śrapayati
lässt er härten
varūtrayastvetyāha
die Varūtrīs bist du [so spricht er]
hotrā
die Hotṛ-Priesterschaften
vai
nämlich
varūtrayo
sind Varūtrīs
hotrābhirevaināṃ
mit den Hotṛ-Priesterschaften eben sie
pacati
brennt er
janayastvetyāha
die Janayās bist du [so spricht er]
devānāṃ
der Götter
vai
nämlich
patnī
sind Gattinnen
rjanayastābhirevaināṃ
die Janayās; mit eben diesen sie
pacati
brennt er
ṣaḍbhiḥ
mit sechs Sprüchen
pacati
brennt er
ṣaḍvā
sechs nämlich
ṛtava
sind die Jahreszeiten
ṛtubhirevaināṃ
mit den Jahreszeiten eben sie
pacati
brennt er
dviḥ
zweimal
pacantvityāha
sollen sie brennen [so spricht er]
tasmāddviḥ
deshalb zweimal
saṃvathsarasya
des Jahres
sasyaṃ
die Feldfrucht
pacyate
reift
vāruṇyukhābhīddhā
vom Vāruṇa-Topf entzündet
maitriyopaiti
geht er zum Maitra-Topf über
śāntyai
zur Besänftigung
devastvā
der Gott dich
savitodvapatvityāha
Savitṛ möge ausstreuen [so spricht er]
savitṛprasūta
auf Antrieb Savitṛs
evaināṃ
eben sie
brahmaṇā
mit der heiligen Kraft
devatābhirudvapatyapadyamānā
und den Gottheiten schüttet er aus; herabfallend
pṛthivyāśā
der Erde Himmelsrichtungen
diśa
die Richtungen
ā
hin
pṛṇe
fülle ich
tyāha
[so spricht er]
tasmādagniḥ
deshalb Agni
sarvā
allen
diśo'nu
Himmelsrichtungen entlang
vi
hervor
bhātyuttiṣṭha
leuchtet er; steh auf
bṛhatī
sei hoch
bhavordhvā
werde; aufrecht
tiṣṭha
steh
dhruvā
sei fest
tvamityāha
du [so spricht er]
pratiṣṭhityā
zur Festigung
asuryaṃ
das asurische
pātramanācchṛṇṇamā
Gefäß, ungebrannt
cchṛṇatti
macht er brüchig
devatrākaraja
zur Verortung bei den Göttern [?]
kṣīreṇā
mit Milch
cchṛṇatti
macht er brüchig
paramaṃ
höchste
vā
denn
etatpayo
dies die Milch
yadajakṣīraṃ
das ist Ziegenmilch
parameṇaivaināṃ
mit der höchsten eben sie
payasācchṛṇatti
mit der Milch macht er brüchig
yajuṣā
mit dem Yajus-Spruch
vyāvṛttyai
zur Trennung
chandobhirā
mit den Versmaßen
cchṛṇatti
macht er brüchig
chandobhirvā
mit den Versmaßen nämlich
eṣā
diese Ukhā
kriyate
wird gemacht
chandobhireva
mit den Versmaßen eben
chandāgsyā
die Versmaße
cchṛṇatti
macht er brüchig
āha
er spricht
devānāṃ
der Götter
vai
nämlich
patnīḥ
Gattinnen seid ihr
pṛṇaiṣā
füllt; diese
ṣaṭca
sechs und

ekaviṃśatyā māṣaiḥ puruṣaśīrṣamacchaityamedhyā vai māṣā amedhyaṃ puruṣaśīrṣamamedhyairevāsyāmedhyaṃ niravadāya medhyaṃ kṛtvāharatyekaviṃśatirbhavantyekaviṃśo vai puruṣaḥ puruṣasyāptyai vyṛddhaṃ vā etatprāṇairamedhyaṃ yatpuruṣaśīrṣaṃ saptadhā vitṛṇṇāṃ valmīkavapāṃ prati ni dadhāti sapta vai śīrṣaṇyāḥ prāṇāḥ prāṇairevainathsamardhayati medhyatvāya yāvanto vai mṛtyubandhavasteṣāṃ yama ādhipatyaṃ parīyāya yamagāthābhiḥ pari gāyati yamādevainadvṛṅkte tisṛbhiḥ pari gāyati traya ime lokā ebhya evainallokebhyo vṛṅkte tasmādgāyate na deyaṃ gāthā hi tadvṛṅkte'gnibhyaḥ paśūnā labhate kāmā vā agnayaḥ kāmānevāva ruṃdhe yat paśūnnālabhetānavaruddhā asya paśavaḥ syuryat paryagnikṛtānuthsṛjedyajñaveśasaṃ kuryādyathsagg sthāpayedyātayāmāni śīrṣāṇi syuryatpaśūnālabhate tenaiva paśūnava ruṃdhe yatparyagnikṛtānuthsṛjati śīrṣṇāmayātayāmatvāya prājāpatyena sa2ṃ sthāpayati yajño vai prajāpatiryajña eva yajñaṃ prati ṣṭhāpayati prajāpatiḥ prajā asṛjata sa riricāno'manyata sa etā āprīrapaśyattābhirvai sa mukhata ātmānamāprīṇīta yadetā āpriyo bhavanti yajño vai prajāpatiryajñamevaitābhirmukhata ā prīṇātyaparimitachaṃdaso bhavantyaparimitaḥ prajāpatiḥ prajāpaterāptyā ūnātiriktā mithunāḥ prajātyai lomaśaṃ vai nāmaitacchaṃdaḥ prajāpateḥ paśavo lomaśāḥ paśūnevāva ruṃdhe sarvāṇi vā etā rūpāṇi sarvāṇi rūpāṇyagnau citye kriyante tasmādetā agneścityasya bhavantyekaviṃśatiṃ sāmidhenīranvāha rugvā ekaviṃśo rucameva gacchatyatho pratiṣṭhāmeva pratiṣṭhā hyekaviṃśaścaturviṃśatimanvāha caturviṃśatirardhamāsāḥ saṃvathsaraḥ saṃvathsaro'gnirvaiśvānaraḥ sākṣādeva vaiśvānaramava ruṃdhe parācīranvāha parāṅiva hi suvargo lokaḥ samāstvāgna ṛtavo vardhayantvityāha samābhirevāgniṃ vardhaya tyṛtubhiḥ saṃvathsaraṃ viśvā ā bhāhi pradiśaḥ pṛthivyā ityāha tasmādagniḥ sarvā diśo'nu vi bhāti pratyauhatāmaśvinā mṛtyumasmādityāha mṛtyumevāsmāda panudatyudvayaṃ tamasasparītyāha pāpmā vai tamaḥ pāpmānamevāsmādapa hantyaganma jyotiruttamamityāhāsau vā ādityo jyotiruttamamādityasyaiva sāyujyaṃ gacchati na saṃvathsarastiṣṭhati nāsya śrīstiṣṭhati yasyaitāḥ kriyante jyotiṣmatīmuttamāmanvāha jyotirevāsmā upariṣṭāddadhāti suvargasya lokasyānukhyātyai yāvantosya mukhataścityasya vardhayatyādityoṣṭāviṃśatiśca

Mit einundzwanzig Bohnen reibt er das tönerne Menschenhaupt ab; rein sind die Bohnen, unrein das Menschenhaupt; mit den reinen Bohnen eben nimmt er ihm das Unreine weg; nachdem er es rein gemacht hat, trägt er es herbei. Es werden einundzwanzig Bohnen; denn einundzwanzigfach ist der Mensch; zur Erlangung des Menschen. Fehlerhaft nämlich, den Lebensatem-Kräften nach, ist dieses unreine Menschenhaupt; siebenfach zerteilt legt er es dem Erdklumpen des Ameisenhügels entsprechend nieder; denn sieben sind die im Kopf befindlichen Lebensatem-Kräfte; mit den Lebensatem-Kräften eben lässt er es gedeihen, zur Reinheit. Soviele Todverwandte es gibt, über die hat Yama Herrschaft erlangt; mit den Yama-Liedern singt er ringsherum; von Yama eben löst er es damit ab. Mit drei Liedern singt er ringsherum; drei sind diese Welten; von diesen Welten eben löst er es. Deshalb wird gesungen - ein solches Lied soll man nicht einfach weggeben; denn ein Lied löst das ab. Von den Feuern erhält er die Opfertiere; denn die Feuer sind Wunsch; den Wunsch eben gewinnt er sich damit. Würde er keine Tiere darbringen, wären seine Tiere nicht gewonnen. Wenn er die um das Feuer geführten Tiere freilässt, dann tut er es; wenn er sie zur Opferung aufstellte, wären die Häupter der Opfertiere unbekömmlich [?]; wenn er Tiere darbringt, gewinnt er sich eben damit die Tiere; wenn er die um das Feuer geführten Tiere freilässt, geschieht dies zur Unverdorbenheit der Häupter; mit dem Prajāpati-Spruch setzt er sie fest. Das Opfer ist Prajāpati; das Opfer eben lässt das Opfer festen Halt finden. Prajāpati schuf die Geschöpfe; er, dabei übrig bleibend, dachte nach; er sah diese Āprī-Verse; mit ihnen befriedigte er sich selbst von Angesicht her; dass diese 'Āprīs' heißen, kommt daher. Das Opfer ist Prajāpati; das Opfer eben befriedigt er mit diesen von Angesicht her. Unbegrenzt an Versmaß sind sie; unbegrenzt ist Prajāpati; zur Erlangung Prajāpatis. Sie sind an Silben zu wenig oder zu viel, gepaart, zur Fortpflanzung. 'Lomaśa', haarig, heißt ja dieses Versmaß; Prajāpatis Tiere sind haarig; die Tiere eben gewinnt er sich damit. Alle diese Gestalten nämlich - alle Gestalten werden bei der Errichtung des Feueraltars vollzogen; deshalb gehören diese Āprī-Verse zur Errichtung des Feueraltars. Er spricht einundzwanzig Anfeuerungsverse; Glanz ist die Einundzwanzig; zum Glanz eben gelangt er, und auch zur Festigung, denn die Einundzwanzig ist Festigung. Er spricht vierundzwanzig; vierundzwanzig sind die Halbmonate; das Jahr ist es; das Jahr ist Agni Vaiśvānara; unmittelbar eben gewinnt er sich Vaiśvānara. Er spricht die 'abgewandten' Verse; denn abgewandt gleichsam ist die himmlische Welt. 'Die Jahreszeiten mögen dich, Agni, gleichmäßig stärken' - so spricht er; mit den gleichmäßigen Jahreszeiten eben stärkt er Agni, das Jahr hindurch. 'Leuchte allen Himmelsrichtungen der Erde entlang hervor' - so spricht er; deshalb leuchtet Agni allen Himmelsrichtungen entlang hervor. 'Die Aśvins mögen den Tod von uns forttreiben' - so spricht er; damit vertreibt er eben den Tod von ihm. 'Wir sind aus der Finsternis herausgekommen' - so spricht er; denn Übel ist die Finsternis; das Übel eben schlägt er damit von ihm fort. 'Wir sind zum höchsten Licht gelangt' - so spricht er; denn jener, die Sonne, ist das höchste Licht; er gelangt eben zur Vereinigung mit der Sonne. Nicht bleibt das Jahr stehen, nicht bleibt dessen Glanz stehen bei dem, für den dies vollzogen wird [?]. Er spricht den Vers von der Lichtreichen, der Höchsten; damit legt er ihm eben von oben her Licht hinein, zum Erblicken der himmlischen Welt. Soviel wie ihm von Angesicht des Feueraltars her zukommt, das lässt er wachsen, durch die Sonne. [Rezitations-Zählmarke - und achtundzwanzig.]

Wort für Wort
ekaviṃśatyā
mit einundzwanzig
māṣaiḥ
Bohnen
puruṣaśīrṣamacchaityamedhyā
reibt er das Menschenhaupt ab; rein
vai
nämlich
māṣā
sind die Bohnen
amedhyaṃ
unrein
puruṣaśīrṣamamedhyairevāsyāmedhyaṃ
das Menschenhaupt; mit den reinen eben ihm das Unreine
niravadāya
nachdem er weggenommen hat
medhyaṃ
rein
kṛtvāharatyekaviṃśatirbhavantyekaviṃśo
gemacht, trägt er es herbei; es werden einundzwanzig; einundzwanzigfach
vai
nämlich
puruṣaḥ
ist der Mensch
puruṣasyāptyai
zur Erlangung des Menschen
vyṛddhaṃ
fehlerhaft
vā
nämlich
etatprāṇairamedhyaṃ
dieses, den Lebensatem-Kräften nach, unreine
yatpuruṣaśīrṣaṃ
das Menschenhaupt
saptadhā
siebenfach
vitṛṇṇāṃ
zerteilt
valmīkavapāṃ
dem Erdklumpen des Ameisenhügels
prati
entsprechend
ni
nieder
dadhāti
legt er es
sapta
sieben
vai
nämlich
śīrṣaṇyāḥ
im Kopf befindliche
prāṇāḥ
Lebensatem-Kräfte
prāṇairevainathsamardhayati
mit den Lebensatem-Kräften eben lässt er es gedeihen
medhyatvāya
zur Reinheit
yāvanto
soviele
vai
nämlich
mṛtyubandhavasteṣāṃ
Todverwandte es gibt; über die
yama
Yama
ādhipatyaṃ
Herrschaft
parīyāya
hat erlangt
yamagāthābhiḥ
mit den Yama-Liedern
pari
ringsherum
gāyati
singt er
yamādevainadvṛṅkte
von Yama eben löst er es ab
tisṛbhiḥ
mit drei Liedern
pari
ringsherum
gāyati
singt er
traya
drei
ime
diese
lokā
Welten
ebhya
von diesen
evainallokebhyo
eben Welten
vṛṅkte
löst er es
tasmādgāyate
deshalb wird gesungen
na
nicht
deyaṃ
soll man weggeben
gāthā
ein Lied
hi
denn
tadvṛṅkte'gnibhyaḥ
löst das ab; von den Feuern
paśūnā
die Opfertiere
labhate
erhält er
kāmā
Wunsch
vā
denn
agnayaḥ
sind die Feuer
kāmānevāva
den Wunsch eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
yat
würde
paśūnnālabhetānavaruddhā
keine Tiere darbringen; nicht gewonnen
asya
seine
paśavaḥ
Tiere
syuryat
wären; wenn
paryagnikṛtānuthsṛjedyajñaveśasaṃ
die um das Feuer geführten er freilässt; das Opfergewand [?]
kuryādyathsagg
er machte; wenn so
sthāpayedyātayāmāni
aufstellte; unbekömmlich wären
śīrṣāṇi
die Häupter
syuryatpaśūnālabhate
wären; wenn er Tiere darbringt
tenaiva
damit eben
paśūnava
die Tiere; sich
ruṃdhe
gewinnt er
yatparyagnikṛtānuthsṛjati
wenn er die um das Feuer geführten freilässt
śīrṣṇāmayātayāmatvāya
zur Unverdorbenheit der Häupter
prājāpatyena
mit dem Prajāpati-Spruch
sa2ṃ
fest
sthāpayati
setzt er sie
yajño
das Opfer
vai
nämlich
prajāpatiryajña
ist Prajāpati; das Opfer
eva
eben
yajñaṃ
das Opfer
prati
Halt
ṣṭhāpayati
lässt finden
prajāpatiḥ
Prajāpati
prajā
die Geschöpfe
asṛjata
schuf
sa
er
riricāno'manyata
übrig bleibend dachte nach
sa
er
etā
diese
āprīrapaśyattābhirvai
Āprī-Verse sah er; mit ihnen nämlich
sa
er
mukhata
von Angesicht her
ātmānamāprīṇīta
befriedigte er sich selbst
yadetā
dass diese
āpriyo
'Āprīs'
bhavanti
heißen
yajño
das Opfer
vai
nämlich
prajāpatiryajñamevaitābhirmukhata
ist Prajāpati; das Opfer eben mit diesen von Angesicht her
ā
hin
prīṇātyaparimitachaṃdaso
befriedigt er; unbegrenzt an Versmaß
bhavantyaparimitaḥ
sind sie; unbegrenzt ist
prajāpatiḥ
Prajāpati
prajāpaterāptyā
zur Erlangung Prajāpatis
ūnātiriktā
zu wenig oder zu viel
mithunāḥ
gepaart
prajātyai
zur Fortpflanzung
lomaśaṃ
'Lomaśa' [haarig]
vai
ja
nāmaitacchaṃdaḥ
heißt dieses Versmaß
prajāpateḥ
Prajāpatis
paśavo
Tiere
lomaśāḥ
sind haarig
paśūnevāva
die Tiere eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
sarvāṇi
alle
vā
nämlich
etā
diese
rūpāṇi
Gestalten
sarvāṇi
alle
rūpāṇyagnau
Gestalten; beim Feueraltar
citye
bei der Errichtung
kriyante
werden vollzogen
tasmādetā
deshalb gehören diese
agneścityasya
zur Errichtung des Feueraltars
bhavantyekaviṃśatiṃ
[dazu]; einundzwanzig
sāmidhenīranvāha
Anfeuerungsverse spricht er
rugvā
Glanz nämlich
ekaviṃśo
ist die Einundzwanzig
rucameva
zum Glanz eben
gacchatyatho
gelangt er; und auch
pratiṣṭhāmeva
zur Festigung eben
pratiṣṭhā
Festigung
hyekaviṃśaścaturviṃśatimanvāha
denn die Einundzwanzig; vierundzwanzig spricht er
caturviṃśatirardhamāsāḥ
vierundzwanzig sind die Halbmonate
saṃvathsaraḥ
das Jahr
saṃvathsaro'gnirvaiśvānaraḥ
das Jahr ist Agni Vaiśvānara
sākṣādeva
unmittelbar eben
vaiśvānaramava
Vaiśvānara; sich
ruṃdhe
gewinnt er
parācīranvāha
die 'abgewandten' Verse spricht er
parāṅiva
abgewandt gleichsam
hi
denn
suvargo
die himmlische
lokaḥ
Welt ist
samāstvāgna
die Jahreszeiten dich, Agni
ṛtavo
die Jahreszeiten
vardhayantvityāha
mögen stärken [so spricht er]
samābhirevāgniṃ
mit den gleichmäßigen eben Agni
vardhaya
stärkt er
tyṛtubhiḥ
mit den Jahreszeiten
saṃvathsaraṃ
das Jahr hindurch
viśvā
allen
ā
hin
bhāhi
leuchte hervor
pradiśaḥ
den Himmelsrichtungen
pṛthivyā
der Erde
ityāha
so spricht er
tasmādagniḥ
deshalb Agni
sarvā
allen
diśo'nu
Himmelsrichtungen entlang
vi
hervor
bhāti
leuchtet
pratyauhatāmaśvinā
mögen forttreiben; die Aśvin
mṛtyumasmādityāha
den Tod von uns [so spricht er]
mṛtyumevāsmāda
den Tod eben von ihm
panudatyudvayaṃ
vertreibt er; wir sind heraus
tamasasparītyāha
aus der Finsternis [so spricht er]
pāpmā
Übel
vai
nämlich
tamaḥ
ist die Finsternis
pāpmānamevāsmādapa
das Übel eben von ihm hinweg
hantyaganma
schlägt er; wir sind gelangt
jyotiruttamamityāhāsau
zum höchsten Licht [so spricht er]; jener
vā
denn
ādityo
die Sonne
jyotiruttamamādityasyaiva
ist das höchste Licht; eben mit der Sonne
sāyujyaṃ
zur Vereinigung
gacchati
gelangt er
na
nicht
saṃvathsarastiṣṭhati
bleibt das Jahr stehen
nāsya
nicht dessen
śrīstiṣṭhati
Glanz bleibt stehen
yasyaitāḥ
bei dem dies
kriyante
vollzogen wird
jyotiṣmatīmuttamāmanvāha
von der Lichtreichen, der Höchsten spricht er
jyotirevāsmā
Licht eben ihm
upariṣṭāddadhāti
von oben her legt er hinein
suvargasya
der himmlischen
lokasyānukhyātyai
Welt zum Erblicken
yāvantosya
soviel wie ihm
mukhataścityasya
von Angesicht des Feueraltars her
vardhayatyādityoṣṭāviṃśatiśca
lässt er wachsen; durch die Sonne; achtundzwanzig und

ṣaḍbhirdīkṣayati ṣaḍvā ṛtava ṛtubhirevainaṃ dīkṣayati saptabhirdīkṣayati sapta chandāṃsi chandobhirevainaṃ dīkṣayati viśve devasya neturityanuṣṭubhottamayā juhoti vāgvā anuṣṭuptasmātprāṇānāṃ vāguttamaikasmādakṣarādanāptaṃ prathamaṃ padaṃ tasmādyadvāco'nāptaṃ tanmanuṣyā upa jīvanti pūrṇayā juhoti pūrṇa iva hi prajāpatiḥ prajāpaterāptyai nyūnayā juhoti nyūnāddhi prajāpatiḥ prajā asṛjata prajānāṃ sṛṣṭyai yadarciṣi pravṛñjyādbhūtamava ruṃdhīta yadaṅgāreṣu bhaviṣyadaṅgāreṣu pra vṛṇakti bhaviṣyadevāva ruṃdhe bhaviṣyaddhi bhūyo bhūtāddvābhyāṃ pra vṛṇakti dvipādyajamānaḥ pratiṣṭhityai brahmaṇā vā eṣā yajuṣā saṃbhṛtā yadukhā sā yadbhidyetārtimārcche dyajamāno hanyetāsya yajño mitraitāmukhāṃ tapetyāha brahma vai mitro brahmannevaināṃ pratiṣṭhāpayati nārtimārcchati yajamāno nāsya yajño hanyate yadi bhidyeta taireva kapālaiḥ saṃsṛjethsaiva tataḥ prāyaścittiRyo gataśrīḥ syānmathitvā tasyāva dadhyādbhūto vā eṣa sa svāṃ devatāmupaiti yo bhūtikāmaḥ syādya ukhāyai saṃbhavethsa eva tasya syādato hyeṣa saṃbhavatyeṣa vai svayaṃbhūrnāma bhavatyeva yaṃ kāmayeta bhrātṛvyamasmai janayeyamityanyatastasyāhṛtyāva dadhyāthsākṣādevāsmai bhrātṛvyaṃ janayatyaṃbarīṣādannakāmasyāva dadhyādaṃbarīṣe vā annaṃ bhriyate sayonyevānna mava ruṃdhe muñjānava dadhātyūrgrvai muñjā ūrjamevāsmā api dadhātyagnirdevebhyo nilāyata sa krumukaṃ prāviśatkrumukamava dadhāti yadevāsya tatra nyaktaṃ tadevāva ruṃdha ājyena saṃ yautyetadvā agneḥ priyaṃ dhāma yadājyaṃ priyeṇaivainaṃ dhāmnā samardhayatyatho tejasā vaikaṅkatīmā dadhāti bhā evāva ruṃdhe śamīmayīmā dadhāti śāntyai sīda tvaṃ māturasyā upastha iti tisṛbhirjātamupa tiṣṭhate traya ime lokā eṣveva lokeṣvāvidaṃ gacchatyatho prāṇānevātmandhatte prajāpatir ṛcchethsvāmevānnaṃ tejasā catustriṃśacca

Mit sechs Sprüchen weiht er die Ukhā; denn sechs sind die Jahreszeiten; mit den Jahreszeiten eben weiht er sie. Mit sieben Sprüchen weiht er sie; sieben sind die Versmaße; mit den Versmaßen eben weiht er sie. 'Alle Wesen des Gottes Lenkers' - mit der 'höchsten' Anuṣṭubh opfert er; denn Rede ist die Anuṣṭubh; deshalb ist von den Lebensatem-Kräften die Rede die höchste. Aus einer einzigen Silbe besteht das erste, unerlangte Wort; deshalb, was an der Rede unerlangt bleibt, davon leben die Menschen. Mit dem 'vollen' Spruch opfert er; denn voll gleichsam ist Prajāpati; zur Erlangung Prajāpatis. Mit dem 'unvollständigen' Spruch opfert er; denn aus dem Unvollständigen hat Prajāpati die Geschöpfe geschaffen; zur Erschaffung der Geschöpfe. Würde er den Spruch bei der Flamme abtrennen, gewönne er sich nur das Vergangene; würde er ihn bei der Glut abtrennen, trennt er beim Künftigen ab; das Künftige eben gewinnt er sich, denn das Künftige ist mehr als das Vergangene. Mit zwei Sprüchen trennt er ab; zweifüßig ist der Opferherr; zur Festigung. Denn diese, die Ukhā, ist mit heiliger Kraft, mit dem Yajus-Spruch zusammengetragen; würde sie zerbrechen, geriete der Adhvaryu ins Unheil, oder der Opferherr würde geschädigt, oder dessen Opfer vernichtet. 'Mitra, verbrenne diesen Topf' - so spricht er; denn heilige Kraft ist Mitra; mit der heiligen Kraft eben lässt er ihn festen Halt finden; so gerät der Adhvaryu nicht ins Unheil, der Opferherr wird nicht geschädigt, sein Opfer nicht vernichtet. Sollte sie zerbrechen, soll man sie mit eben diesen Scherben wieder zusammenfügen; dies eben ist dann die Sühnehandlung dafür. Wer an Glück eingebüßt hätte, dem soll man den Topf, zerrieben, wieder auflegen; denn dieser zerbrochene, zum Erdklumpen gewordene Topf geht in seine eigene Gottheit ein. Wer nach Gedeihen verlangen sollte, für den soll man erneuern, was zur Ukhā gehört; ihm eben würde das gehören; deshalb entsteht dies eben; dies heißt eben 'der Selbstentstandene'. Wen man sich als Rivalen für diesen Opferherrn wünschen sollte, dass er ihm geboren werde, für den soll man Erde von anderswoher herbeigebracht auf den Topf auflegen; damit erzeugt man ihm unmittelbar einen Rivalen. Wer nach Speise verlangen sollte, für den soll man Material vom Ambarīṣa-Kochtopf auflegen; denn im Ambarīṣa wird Speise verwahrt; mit gleichem Ursprung eben gewinnt er sich die Speise. Er legt Schilfrohrfasern auf; Kraft ist ja das Schilfrohr; Kraft eben legt er ihm damit hinein. Agni verbarg sich vor den Göttern; er ging in den Krumuka-Baum [?] ein; er legt Krumuka-Holz auf; eben das, was von ihm dort verborgen war, das gewinnt er sich eben damit. Er verbindet den Topf mit Ghee; denn dies, das Ghee, ist Agnis liebe Wohnstätte; mit der lieben Wohnstätte eben lässt er ihn gedeihen. Und zum Glanz legt er Vaikaṅkata-Holz auf; Glanz eben gewinnt er sich damit. Er legt Śamī-Holz auf, zur Besänftigung. 'Setz dich, du, in den Schoß dieser deiner Mutter' - mit drei Sprüchen tritt er zum Geborenen hin; drei sind diese Welten; eben in diesen Welten gelangt er zu diesem Feuer; und er legt sich damit eben die Lebensatem-Kräfte in sich selbst. Prajāpati möge zu seinem Eigenen gelangen, nämlich zu seiner eigenen Speise, durch den Glanz. [Rezitations-Zählmarke - und vierunddreißig.]

Wort für Wort
ṣaḍbhirdīkṣayati
mit sechs Sprüchen weiht er
ṣaḍvā
sechs nämlich
ṛtava
sind die Jahreszeiten
ṛtubhirevainaṃ
mit den Jahreszeiten eben sie
dīkṣayati
weiht er
saptabhirdīkṣayati
mit sieben Sprüchen weiht er
sapta
sieben
chandāṃsi
sind die Versmaße
chandobhirevainaṃ
mit den Versmaßen eben sie
dīkṣayati
weiht er
viśve
alle Wesen
devasya
des Gottes
neturityanuṣṭubhottamayā
Lenkers [so]; mit der höchsten Anuṣṭubh
juhoti
opfert er
vāgvā
Rede nämlich
anuṣṭuptasmātprāṇānāṃ
ist die Anuṣṭubh; deshalb von den Lebensatem-Kräften
vāguttamaikasmādakṣarādanāptaṃ
die Rede die höchste; aus einer einzigen Silbe unerlangte
prathamaṃ
das erste
padaṃ
Wort
tasmādyadvāco'nāptaṃ
deshalb, was an der Rede unerlangt
tanmanuṣyā
das die Menschen
upa
davon
jīvanti
leben
pūrṇayā
mit dem vollen Spruch
juhoti
opfert er
pūrṇa
voll
iva
gleichsam
hi
denn
prajāpatiḥ
ist Prajāpati
prajāpaterāptyai
zur Erlangung Prajāpatis
nyūnayā
mit dem unvollständigen Spruch
juhoti
opfert er
nyūnāddhi
aus dem Unvollständigen denn
prajāpatiḥ
Prajāpati
prajā
die Geschöpfe
asṛjata
hat geschaffen
prajānāṃ
der Geschöpfe
sṛṣṭyai
zur Erschaffung
yadarciṣi
würde er bei der Flamme
pravṛñjyādbhūtamava
abtrennen, das Vergangene sich
ruṃdhīta
gewönne er
yadaṅgāreṣu
würde er bei der Glut
bhaviṣyadaṅgāreṣu
beim Künftigen; bei der Glut
pra
ab
vṛṇakti
trennt er
bhaviṣyadevāva
das Künftige eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
bhaviṣyaddhi
denn das Künftige
bhūyo
mehr
bhūtāddvābhyāṃ
als das Vergangene; mit zwei Sprüchen
pra
ab
vṛṇakti
trennt er
dvipādyajamānaḥ
zweifüßig ist der Opferherr
pratiṣṭhityai
zur Festigung
brahmaṇā
mit heiliger Kraft
vā
denn
eṣā
diese Ukhā
yajuṣā
mit dem Yajus-Spruch
saṃbhṛtā
zusammengetragen
yadukhā
das ist die Ukhā
sā
sie
yadbhidyetārtimārcche
würde sie zerbrechen, geriete ins Unheil
dyajamāno
oder der Opferherr
hanyetāsya
würde geschädigt; dessen
yajño
Opfer
mitraitāmukhāṃ
Mitra, diesen Topf
tapetyāha
verbrenne [so spricht er]
brahma
heilige Kraft
vai
nämlich
mitro
ist Mitra
brahmannevaināṃ
mit der heiligen Kraft eben ihn
pratiṣṭhāpayati
lässt er festen Halt finden
nārtimārcchati
nicht gerät ins Unheil
yajamāno
der Opferherr
nāsya
nicht dessen
yajño
Opfer
hanyate
wird geschädigt
yadi
wenn
bhidyeta
sie zerbrechen sollte
taireva
mit eben diesen
kapālaiḥ
Scherben
saṃsṛjethsaiva
soll man zusammenfügen; dies eben
tataḥ
dann
prāyaścittiRyo
die Sühnehandlung; wer
gataśrīḥ
an Glück eingebüßt
syānmathitvā
hätte; zerrieben
tasyāva
dem soll man
dadhyādbhūto
auflegen; denn dieser zerbrochene
vā
denn
eṣa
dieser
sa
er
svāṃ
seine eigene
devatāmupaiti
Gottheit geht ein
yo
wer
bhūtikāmaḥ
nach Gedeihen verlangen sollte
syādya
wäre; für den
ukhāyai
was zur Ukhā gehört
saṃbhavethsa
soll man erneuern; ihm
eva
eben
tasya
dessen
syādato
würde das gehören; deshalb
hyeṣa
denn dies
saṃbhavatyeṣa
entsteht; dies
vai
eben
svayaṃbhūrnāma
'der Selbstentstandene' heißt
bhavatyeva
wird eben
yaṃ
wen
kāmayeta
man sich wünschen sollte
bhrātṛvyamasmai
als Rivalen für diesen
janayeyamityanyatastasyāhṛtyāva
dass er geboren werde [so]; von anderswoher für den herbeigebracht
dadhyāthsākṣādevāsmai
soll man auflegen; unmittelbar eben ihm
bhrātṛvyaṃ
einen Rivalen
janayatyaṃbarīṣādannakāmasyāva
erzeugt man; vom Ambarīṣa für den, der nach Speise verlangt
dadhyādaṃbarīṣe
soll man auflegen; im Ambarīṣa
vā
denn
annaṃ
Speise
bhriyate
wird verwahrt
sayonyevānna
mit gleichem Ursprung eben; die Speise
mava
sich
ruṃdhe
gewinnt er
muñjānava
Schilfrohrfasern; auf
dadhātyūrgrvai
legt er auf; Kraft nämlich
muñjā
das Schilfrohr
ūrjamevāsmā
Kraft eben ihm
api
hinein
dadhātyagnirdevebhyo
legt er; Agni vor den Göttern
nilāyata
verbarg sich
sa
er
krumukaṃ
in den Krumuka-Baum
prāviśatkrumukamava
ging er ein; Krumuka-Holz auf
dadhāti
legt er
yadevāsya
eben das, was von ihm
tatra
dort
nyaktaṃ
verborgen war
tadevāva
das eben; sich
ruṃdha
gewinnt er
ājyena
mit Ghee
saṃ
ver-
yautyetadvā
bindet er; denn dies
agneḥ
Agnis
priyaṃ
liebe
dhāma
Wohnstätte
yadājyaṃ
das ist Ghee
priyeṇaivainaṃ
mit der lieben eben ihn
dhāmnā
Wohnstätte
samardhayatyatho
lässt er gedeihen; und
tejasā
zum Glanz
vaikaṅkatīmā
Vaikaṅkata-Holz
dadhāti
legt er auf
bhā
Glanz
evāva
eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
śamīmayīmā
Śamī-Holz
dadhāti
legt er auf
śāntyai
zur Besänftigung
sīda
setz dich
tvaṃ
du
māturasyā
dieser deiner Mutter
upastha
in den Schoß
iti
so [spricht er]
tisṛbhirjātamupa
mit drei Sprüchen zum Geborenen hin
tiṣṭhate
tritt er
traya
drei
ime
diese
lokā
Welten
eṣveva
eben in diesen
lokeṣvāvidaṃ
Welten gelangt er zu diesem
gacchatyatho
gelangt er; und
prāṇānevātmandhatte
die Lebensatem-Kräfte eben in sich selbst legt er
prajāpatir
Prajāpati
ṛcchethsvāmevānnaṃ
möge gelangen; zu seiner eigenen Speise
tejasā
durch den Glanz
catustriṃśacca
vierunddreißig und

na ha sma vai purāgniraparaśuvṛkṇaṃ dahati tadasmai prayoga evarṣirasvadayadyadagne yāni kāni ceti samidhamā dadhātyaparaśuvṛkṇamevāsmai svadayati sarvamasmai svadate ya evaṃ vedauduṃbarīmā dadhātyūrgvā uduṃbara ūrjamevāsmā api dadhāti prajāpatiragnimasṛjata taṃ sṛṣṭaṃ rakṣāgsya jighāṃsanthsa etadrākṣoghnamapaśyattena vai sa rakṣāgsyapāhata yadrākṣoghnaṃ bhavatyagnereva tena jātādrakṣāgsyapa hantyāśvatthīmā dadhātyaśvattho vai vanaspatīnāṃ sapatnasāho vijityai vaikaṅkatīmā dadhāti bhā evāva ruṃdhe śamīmayīmā dadhāti śāntyai saṃśitaṃ me brahmodeṣāṃ bāhū atiramityuttame auduṃbarī vācayati brahmaṇaiva kṣatraṃ sa2ṃ śyati kṣatreṇa brahma tasmādbrāhmaṇo rājanyavānatyanyaṃ brāhmaṇaṃ tasmādrājanyo brāhmaṇavānatyanyaṃ rājanyaṃ mṛtyurvā eṣa yadagniramṛtaṃ hiraṇyaṃ rukmamantaraṃ prati muñcate'mṛtameva mṛtyorantardhatta ekaviṃśatinirbādho bhavatyekaviṃśatirvai devalokā dvādaśa māsāḥ pañcartavastraya ime lokā asāvāditya ekaviṃśa etāvanto vai devalokāstebhya eva bhrātṛvyamantareti nirbādhairvai devā asurānnirbādhe'kurvata tannirbādhānāṃ nirbādhatvaṃ nirbādhī bhavati bhrātṛvyāneva nirbādhe kurute sāvitriyā prati muñcate prasūtyai naktoṣāsetyuttarayāhorātrābhyāmevainamudyacchate devā agniṃ dhārayandraviṇodā ityāha prāṇā vai devā draviṇodā ahorātrābhyāmevainamudyatya prāṇairdādhārāsīnaḥ prati muñcate tasmādāsīnāḥ prajāḥ pra jāyante kṛṣṇājinamuttaraṃ tejo vai hiraṇyaṃ brahma kṛṣṇājinaṃ tejasā caivainaṃ brahmaṇā cobhayataḥ pari gṛhṇāti ṣaḍudyāmaṃ śikyaṃ bhavati ṣaḍvā ṛtava ṛtubhirevainamudyacchate yaddvādaśodyāmaṃ saṃvathsareṇaiva mauñjaṃ bhavatyūrgvai muñjā ūrjaivainaṃ samardhayati suparṇo'si garutmānityavekṣate rūpamevāsyaitanmahimānaṃ vyācaṣṭe divaṃ gaccha suvaḥ patetyāha suvargamevainaṃ lokaṃ gamayati rakṣāgsyauduṃbarī āditya udyatya saṃ caturviṃśatiśca

Vordem verbrannte Agni das mit dem Beil Gefällte nicht ohne Weiteres; dies machte ihm einst der Ṛṣi Prayoga [?] schmackhaft, indem er den Spruch 'Agni, was auch immer es sei' sprach - so sprechend legt er das Brennholz auf; damit macht er ihm eben das mit dem Beil Gefällte schmackhaft; alles wird ihm schmackhaft, der dies so weiß. Er legt Uḍumbara-Holz auf; denn Kraft ist der Uḍumbara-Baum; Kraft eben legt er ihm damit hinein. Prajāpati erschuf Agni; diesen erschaffenen wollten die bösen Geister töten; da sah er dieses 'Dämonentötende', rākṣoghna; damit eben schlug er die bösen Geister zurück. Dass es 'Dämonentötend' heißt, kommt daher, dass man damit eben die von Agni geborenen bösen Geister zurückschlägt. Er legt Aśvattha-Holz auf; denn der Aśvattha ist unter den Bäumen der Rivalenbezwinger; zum Sieg. Er legt Vaikaṅkata-Holz auf; Glanz eben gewinnt er sich damit. Er legt Śamī-Holz auf, zur Besänftigung. 'Geschärft ist mir die heilige Kraft; verlängert habe ich dieser Waffen Arme' - mit dem 'höchsten' Spruchteil lässt er das Uḍumbara-Holz sprechen [?]; mit der heiligen Kraft eben schärft er die Kriegermacht, mit der Kriegermacht die heilige Kraft; deshalb übertrifft der Priester, mit einem Adligen versehen, einen anderen Priester ohne solchen, und deshalb übertrifft der Adlige, mit einem Priester versehen, einen anderen Adligen ohne solchen. Denn dieser, Agni, ist der Tod; das Unsterbliche, das Gold, den Rukma-Schmuck legt er sich dazwischen um; eben das Unsterbliche legt er sich zwischen sich und den Tod. Er wird durch die Einundzwanzig unangreifbar; denn einundzwanzig sind die Götterwelten: zwölf Monate, fünf Jahreszeiten, diese drei Welten, jene Sonne als die einundzwanzigste - soviele sind eben die Götterwelten; von diesen eben hält er den Rivalen fern. Mit den unangreifbar machenden Sprüchen machten die Götter die Asuras unangreifbar; dass es zur 'Unangreifbarkeit' der Unangreifbar-Machenden kommt - unangreifbar wird der Opferer; die Rivalen eben hält er damit fern. Mit dem Sāvitrī-Spruch legt er den Schmuck um, zur Anregung. 'Nacht und Morgenröte' - mit dem zweiten Spruch hebt er ihn mit Tag und Nacht empor. 'Die Götter hielten Agni, den Reichtumgeber' - so spricht er; denn die Lebensatem-Kräfte sind die reichtumgebenden Götter; mit Tag und Nacht eben hebt er ihn empor und hält ihn mit den Lebensatem-Kräften; sitzend legt er ihn um; deshalb werden die Geschöpfe sitzend geboren. Das schwarze Antilopenfell darüber; denn Glanz ist das Gold, heilige Kraft das schwarze Fell; mit Glanz und mit heiliger Kraft eben umfasst er ihn von beiden Seiten. Sechsfach gehoben wird die Tragschlinge; denn sechs sind die Jahreszeiten; mit den Jahreszeiten eben hebt er ihn damit. Dass sie zwölffach gehoben wird - mit dem Jahr eben entspricht das. Aus Schilfrohr besteht sie; Kraft ist das Schilfrohr; mit Kraft eben lässt er ihn damit gedeihen. 'Du bist der Schönbeflügelte, Garutmant' - so betrachtet er ihn; damit beschreibt er eben dessen Gestalt und Größe. 'Geh zum Himmel, fliege zum Sonnenlicht' - so spricht er; damit lässt er ihn eben zur himmlischen Welt gelangen. Die bösen Geister werden zurückgeschlagen mit dem Uḍumbara-Holz; mit der Sonne emporgehoben. [Rezitations-Zählmarke - und vierundzwanzig.]

Wort für Wort
na
nicht
ha
wahrlich
sma
vordem
vai
nämlich
purāgniraparaśuvṛkṇaṃ
vordem Agni das mit dem Beil Gefällte
dahati
verbrannte
tadasmai
dies ihm
prayoga
Prayoga
evarṣirasvadayadyadagne
einst der Ṛṣi machte schmackhaft; als 'Agni'
yāni
was auch
kāni
immer
ceti
und so [spricht er]
samidhamā
das Brennholz
dadhātyaparaśuvṛkṇamevāsmai
legt er auf; das mit dem Beil Gefällte eben ihm
svadayati
macht er schmackhaft
sarvamasmai
alles ihm
svadate
wird schmackhaft
ya
der
evaṃ
so
vedauduṃbarīmā
weiß; Uḍumbara-Holz
dadhātyūrgvā
legt er auf; Kraft nämlich
uduṃbara
ist der Uḍumbara-Baum
ūrjamevāsmā
Kraft eben ihm
api
hinein
dadhāti
legt er
prajāpatiragnimasṛjata
Prajāpati erschuf Agni
taṃ
diesen
sṛṣṭaṃ
erschaffenen
rakṣāgsya
die bösen Geister
jighāṃsanthsa
wollten töten; er
etadrākṣoghnamapaśyattena
sah dieses Dämonentötende; damit
vai
eben
sa
er
rakṣāgsyapāhata
schlug die bösen Geister zurück
yadrākṣoghnaṃ
dass Dämonentötend
bhavatyagnereva
heißt; von Agni eben
tena
damit
jātādrakṣāgsyapa
die geborenen bösen Geister zurück
hantyāśvatthīmā
schlägt man; Aśvattha-Holz
dadhātyaśvattho
legt er auf; der Aśvattha
vai
nämlich
vanaspatīnāṃ
unter den Bäumen
sapatnasāho
der Rivalenbezwinger
vijityai
zum Sieg
vaikaṅkatīmā
Vaikaṅkata-Holz
dadhāti
legt er auf
bhā
Glanz
evāva
eben; sich
ruṃdhe
gewinnt er
śamīmayīmā
Śamī-Holz
dadhāti
legt er auf
śāntyai
zur Besänftigung
saṃśitaṃ
geschärft
me
mir
brahmodeṣāṃ
die heilige Kraft; verlängert habe ich dieser
bāhū
Arme
atiramityuttame
[so spricht er]; mit dem höchsten Spruchteil
auduṃbarī
das Uḍumbara-Holz
vācayati
lässt er sprechen
brahmaṇaiva
mit der heiligen Kraft eben
kṣatraṃ
die Kriegermacht
sa2ṃ
ver-
śyati
schärft er
kṣatreṇa
mit der Kriegermacht
brahma
die heilige Kraft
tasmādbrāhmaṇo
deshalb der Priester
rājanyavānatyanyaṃ
mit einem Adligen versehen übertrifft einen anderen
brāhmaṇaṃ
Priester
tasmādrājanyo
deshalb der Adlige
brāhmaṇavānatyanyaṃ
mit einem Priester versehen übertrifft einen anderen
rājanyaṃ
Adligen
mṛtyurvā
der Tod nämlich
eṣa
ist dieser
yadagniramṛtaṃ
das ist Agni; das Unsterbliche
hiraṇyaṃ
das Gold
rukmamantaraṃ
den Rukma-Schmuck dazwischen
prati
um
muñcate'mṛtameva
legt er sich; das Unsterbliche eben
mṛtyorantardhatta
zwischen sich und den Tod legt er
ekaviṃśatinirbādho
durch die Einundzwanzig unangreifbar
bhavatyekaviṃśatirvai
wird er; einundzwanzig nämlich
devalokā
sind die Götterwelten
dvādaśa
zwölf
māsāḥ
Monate
pañcartavastraya
fünf Jahreszeiten, drei
ime
diese
lokā
Welten
asāvāditya
jene Sonne
ekaviṃśa
als die einundzwanzigste
etāvanto
soviele
vai
nämlich
devalokāstebhya
sind die Götterwelten; von diesen
eva
eben
bhrātṛvyamantareti
hält er den Rivalen fern
nirbādhairvai
mit den unangreifbar machenden Sprüchen nämlich
devā
die Götter
asurānnirbādhe'kurvata
machten die Asuras unangreifbar
tannirbādhānāṃ
dass diese der Unangreifbar-Machenden
nirbādhatvaṃ
zur Unangreifbarkeit kommt
nirbādhī
unangreifbar
bhavati
wird er
bhrātṛvyāneva
die Rivalen eben
nirbādhe
fern
kurute
hält er
sāvitriyā
mit dem Sāvitrī-Spruch
prati
um
muñcate
legt er sich
prasūtyai
zur Anregung
naktoṣāsetyuttarayāhorātrābhyāmevainamudyacchate
'Nacht und Morgenröte' [so]; mit dem zweiten Spruch; mit Tag und Nacht eben hebt er ihn empor
devā
die Götter
agniṃ
Agni
dhārayandraviṇodā
hielten; den Reichtumgeber
ityāha
so spricht er
prāṇā
die Lebensatem-Kräfte
vai
nämlich
devā
sind die Götter
draviṇodā
die reichtumgebenden
ahorātrābhyāmevainamudyatya
mit Tag und Nacht eben ihn emporgehoben
prāṇairdādhārāsīnaḥ
hält er mit den Lebensatem-Kräften; sitzend
prati
um
muñcate
legt er sich
tasmādāsīnāḥ
deshalb sitzend
prajāḥ
die Geschöpfe
pra
hervor
jāyante
werden geboren
kṛṣṇājinamuttaraṃ
das schwarze Antilopenfell darüber
tejo
Glanz
vai
nämlich
hiraṇyaṃ
ist das Gold
brahma
heilige Kraft
kṛṣṇājinaṃ
das schwarze Fell
tejasā
mit Glanz
caivainaṃ
und eben ihn
brahmaṇā
mit heiliger Kraft
cobhayataḥ
und von beiden Seiten
pari
ringsum
gṛhṇāti
umfasst er
ṣaḍudyāmaṃ
sechsfach gehoben
śikyaṃ
die Tragschlinge
bhavati
wird
ṣaḍvā
sechs nämlich
ṛtava
sind die Jahreszeiten
ṛtubhirevainamudyacchate
mit den Jahreszeiten eben hebt er ihn empor
yaddvādaśodyāmaṃ
dass zwölffach gehoben wird
saṃvathsareṇaiva
mit dem Jahr eben
mauñjaṃ
aus Schilfrohr
bhavatyūrgvai
besteht sie; Kraft nämlich
muñjā
ist das Schilfrohr
ūrjaivainaṃ
mit Kraft eben ihn
samardhayati
lässt er gedeihen
suparṇo'si
du bist der Schönbeflügelte
garutmānityavekṣate
Garutmant [so]; betrachtet er
rūpamevāsyaitanmahimānaṃ
dessen Gestalt eben; und diese Größe
vyācaṣṭe
beschreibt er
divaṃ
zum Himmel
gaccha
geh
suvaḥ
zum Sonnenlicht
patetyāha
fliege [so spricht er]
suvargamevainaṃ
zur himmlischen eben ihn
lokaṃ
Welt
gamayati
lässt er gelangen
rakṣāgsyauduṃbarī
die bösen Geister; mit dem Uḍumbara-Holz
āditya
mit der Sonne
udyatya
emporgehoben
saṃ
(verstärkend)
caturviṃśatiśca
vierundzwanzig und

samiddho añjankṛdaraṃ matīnāṃ ghṛtamagne madhumatpinvamānaḥ | vājī vahanvājinaṃ jātavedo devānāṃ vakṣi priyamā sadhastham || ghṛtenāñjanthsaṃ patho devayānān prajānanvājyapyetu devān | anu tvā sapte pradiśaḥ sacantāg svadhāmasmai yajamānāya dhehi || īḍyaścāsi vandyaśca vājinnāśuścāsi medhyaśca sapte | agniṣṭvā devairvasubhiḥ sajoṣāḥ prītaṃ vahniṃ vahatu jātavedāḥ || stīrṇaṃ barhiḥ suṣṭarīmā juṣāṇoru pṛthu prathamānaṃ pṛthivyām | devebhiryuktamaditiḥ sajoṣāḥ syonaṃ kṛṇvānā suvite dadhātu || etā u vaḥ subhagā viśvarūpā vi pakṣobhiḥ śrayamāṇā udātaiḥ | ṛṣvāḥ satīḥ kavaṣaḥ śuṃbhamānā dvāro devīḥ suprāyaṇā bhavantu || antarā mitrāvaruṇā carantī mukhaṃ yajñānāmabhi saṃvidāne | uṣāsā vāṃ suhiraṇye suśilpe ṛtasya yonāviha sādayāmi || prathamā vāṃ sarathinā suvarṇā devau paśyantau bhuvanāni viśvā | apiprayaṃ codanā vāṃ mimānā hotārā jyotiḥ pradiśā diśantā || ādityairno bhāratī vaṣṭu yajñaṃ sarasvatī saha rudrairna āvīt | iḍopahūtā vasubhiḥ sajoṣā yajñaṃ no devīramṛteṣu dhatta || tvaṣṭā vīraṃ devakāmaṃ jajāna tvaṣṭurarvā jāyata āśuraśvaḥ | tvaṣṭedaṃ viśvaṃ bhuvanaṃ jajāna bahoḥ kartāramiha yakṣi hotaḥ || aśvo ghṛtena tmanyā samakta upa devāṃ ṛtuśaḥ pātha etu | vanaspatirdevalokaṃ prajānannagninā havyā svaditāni vakṣat agniṣṭvā vāmaśvo dvi catvāriṃśacca

Entzündet, dich salbend, den Dichtungen genehm wirkend [?], das Ghee, Agni, honigreich anschwellen lassend - als Kampfrenner den Kampfrenner, das Opferross, fahrend, Jātavedas, bring die Götter zu ihrer lieben Versammlungsstätte. || Mit Ghee salbend, die gottgängigen Wege kennend, kundig, möge das kampfstarke Opferross zu den Göttern gelangen; dir, o Renner, mögen die sieben Himmelsrichtungen folgen; gib diesem Opferherrn die Eigenkraft. || Anzurufen bist du und zu preisen, o Kampfrenner, schnell bist du und opferwürdig, du Renner; Agni, mit dir einträchtig, zusammen mit den Vasu-Göttern, möge, erfreut, dich, den Wagenträger, führen, Jātavedas. || Die ausgebreitete Opferstreu, die gutgebreitete, gern annehmend, weit und breit sich zuerst ausdehnend auf der Erde - mit den Göttern verbunden, möge Aditi, einträchtig, sie behaglich machend, uns auf gutem Wege halten. || Diese eure holdseligen, allgestaltigen Opfertüren, sich mit ihren Flügeln nach oben ausbreitend, hochragende, wahrhaftige, sich mit ihren Torflügeln schmückende - die göttlichen Türen mögen gut zugänglich sein. || Zwischen euch beiden, Mitra und Varuṇa, wandelnd, dem Antlitz der Opfer zugewandt, einig - euch beide, Nacht und Morgenröte, ihr goldschönen, kunstvoll geschmückten, setze ich hier im Schoß der Wahrheitsordnung nieder. || Die ersten, mit euch auf gleichem Wagen fahrend, schönfarbig, ihr beide Götter, alle Welten überschauend - euch, die Antreiber, bemessend, ihr beiden Hotṛ-Priester, das Licht in die rechte Richtung weisend. || Mit den Ādityas möge Bhāratī unser Opfer begehren; Sarasvatī, zusammen mit den Rudras, möge uns beistehen; Iḍā, herbeigerufen, einträchtig mit den Vasus - ihr Göttinnen, legt unser Opfer unter die Unsterblichen. || Tvaṣṭṛ erzeugte den gottbegierigen Helden; von Tvaṣṭṛ wird der Renner geboren, das schnelle Ross; Tvaṣṭṛ erzeugte diese ganze Welt; verehre hier, Hotṛ, den Schöpfer der Fülle [?]. || Das Ross, mit Ghee an seinem eigenen Leib gesalbt, möge zu den Göttern, jahreszeitgemäß, auf dem rechten Pfad gelangen; der Baumherr, das Opferholz, die Götterwelt kennend, möge mit Agni die schmackhaft gemachten Opfergaben hintragen. [Rezitations-Zählmarke: Agni dich, beide, das Ross - und zweiundvierzig.]

Wort für Wort
samiddho
entzündet
añjankṛdaraṃ
dich salbend, genehm wirkend [?]
matīnāṃ
den Dichtungen
ghṛtamagne
das Ghee, Agni
madhumatpinvamānaḥ
honigreich anschwellen lassend
|
(Verstrenner)
vājī
als Kampfrenner
vahanvājinaṃ
den Kampfrenner fahrend
jātavedo
Jātavedas
devānāṃ
der Götter
vakṣi
bring
priyamā
zur lieben
sadhastham
Versammlungsstätte
||
(Versende)
ghṛtenāñjanthsaṃ
mit Ghee salbend; die
patho
Wege
devayānān
die gottgängigen
prajānanvājyapyetu
kennend; kundig, möge gelangen
devān
zu den Göttern
|
(Verstrenner)
anu
entlang
tvā
dir
sapte
o Renner
pradiśaḥ
die Himmelsrichtungen
sacantāg
mögen folgen
svadhāmasmai
die Eigenkraft diesem
yajamānāya
Opferherrn
dhehi
gib
||
(Versende)
īḍyaścāsi
anzurufen bist du und
vandyaśca
zu preisen und
vājinnāśuścāsi
o Kampfrenner; schnell bist du und
medhyaśca
opferwürdig und
sapte
du Renner
|
(Verstrenner)
agniṣṭvā
Agni dich
devairvasubhiḥ
mit den Göttern, den Vasu
sajoṣāḥ
einträchtig
prītaṃ
erfreut
vahniṃ
den Wagenträger
vahatu
möge führen
jātavedāḥ
Jātavedas
||
(Versende)
stīrṇaṃ
ausgebreitet
barhiḥ
die Opferstreu
suṣṭarīmā
die gutgebreitete
juṣāṇoru
gern annehmend, weit
pṛthu
breit
prathamānaṃ
sich zuerst ausdehnend
pṛthivyām
auf der Erde
|
(Verstrenner)
devebhiryuktamaditiḥ
mit den Göttern verbunden; Aditi
sajoṣāḥ
einträchtig
syonaṃ
behaglich
kṛṇvānā
machend
suvite
auf gutem Wege
dadhātu
möge halten
||
(Versende)
etā
diese
u
eure
vaḥ
euch
subhagā
holdseligen
viśvarūpā
allgestaltigen Türen
vi
aus-
pakṣobhiḥ
mit ihren Flügeln
śrayamāṇā
sich ausbreitend
udātaiḥ
nach oben
|
(Verstrenner)
ṛṣvāḥ
hochragende
satīḥ
wahrhaftige
kavaṣaḥ
mit ihren Torflügeln
śuṃbhamānā
sich schmückende
dvāro
die Türen
devīḥ
die göttlichen
suprāyaṇā
gut zugänglich
bhavantu
mögen sein
||
(Versende)
antarā
zwischen
mitrāvaruṇā
Mitra und Varuṇa
carantī
wandelnd
mukhaṃ
dem Antlitz
yajñānāmabhi
der Opfer zugewandt
saṃvidāne
einig
|
(Verstrenner)
uṣāsā
ihr beiden, Nacht und Morgenröte
vāṃ
euch beide
suhiraṇye
ihr goldschönen
suśilpe
kunstvoll geschmückten
ṛtasya
der Wahrheitsordnung
yonāviha
im Schoß hier
sādayāmi
setze ich nieder
||
(Versende)
prathamā
die ersten
vāṃ
mit euch
sarathinā
auf gleichem Wagen fahrend
suvarṇā
schönfarbig
devau
ihr beide Götter
paśyantau
überschauend
bhuvanāni
die Welten
viśvā
alle
|
(Verstrenner)
apiprayaṃ
die Antreiber
codanā
Antreiber
vāṃ
euch
mimānā
bemessend
hotārā
ihr beiden Hotṛ-Priester
jyotiḥ
das Licht
pradiśā
in die rechte Richtung
diśantā
weisend
||
(Versende)
ādityairno
mit den Ādityas unser
bhāratī
Bhāratī
vaṣṭu
möge begehren
yajñaṃ
das Opfer
sarasvatī
Sarasvatī
saha
zusammen mit
rudrairna
den Rudras; uns
āvīt
möge beistehen
|
(Verstrenner)
iḍopahūtā
Iḍā, herbeigerufen
vasubhiḥ
mit den Vasus
sajoṣā
einträchtig
yajñaṃ
das Opfer
no
unser
devīramṛteṣu
ihr Göttinnen; unter den Unsterblichen
dhatta
legt
||
(Versende)
tvaṣṭā
Tvaṣṭṛ
vīraṃ
den Helden
devakāmaṃ
gottbegierigen
jajāna
erzeugte
tvaṣṭurarvā
von Tvaṣṭṛ der Renner
jāyata
wird geboren
āśuraśvaḥ
das schnelle Ross
|
(Verstrenner)
tvaṣṭedaṃ
Tvaṣṭṛ diese
viśvaṃ
ganze
bhuvanaṃ
Welt
jajāna
erzeugte
bahoḥ
der Fülle [?]
kartāramiha
den Schöpfer hier
yakṣi
verehre
hotaḥ
o Hotṛ
||
(Versende)
aśvo
das Ross
ghṛtena
mit Ghee
tmanyā
an seinem eigenen Leib
samakta
gesalbt
upa
hin
devāṃ
zu den Göttern
ṛtuśaḥ
jahreszeitgemäß
pātha
auf dem Pfad
etu
möge gelangen
|
(Verstrenner)
vanaspatirdevalokaṃ
der Baumherr; die Götterwelt
prajānannagninā
kennend; mit Agni
havyā
die Opfergaben
svaditāni
schmackhaft gemachten
vakṣat
möge hintragen
agniṣṭvā
[Zählmarke: Agni dich]
vāmaśvo
[Zählmarke: beide, das Ross]
dvi
[Zählmarke: zwei-]
catvāriṃśacca
und vierzig

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