uditaḥ śatayojanam / indro vartayate ratham | / sāyakaṃ kṣuravartmānam emend. Lubotsky ("having a sharp track", an epithet of Indra's vajra- = ratha-); Bhatt. kṣuravartamānam / aher jātāni jambhayan ||
Aufgegangen [ist] er, hundert Yojanas [weit]; / Indra lässt den Wagen rollen, / den [mit dem] Wurfgeschoss (sāyaka), [den] mit scharfer Bahn [?], / die Bruten der Schlange zermalmend.
Fest [stark] waren die Schlangen, [nun] erschlagen, mit dem Bauch kriechend; / den Schwanz aufrollend, / wie ein Hund einen Fleischklumpen fraßen sie [?].
Als Schlangenzermalmer ziehen wir umher, / wie ein Zuchtstier [muṣkābarha] [?] unter den Rindern. / Die Pīlā [?] schlagen wir beim Svaja, / beim Pfosten den Pṛdāku.
ye ke cedam upāsauṣur / vātasyeva pṛthag yataḥ | / aṅgo nu sarve brūta- / -āheyam arasaṃ viṣam ||
Wer auch immer sich hier niedergelassen hat, / wie vom Wind getrennt hergetrieben: / Nun denn, sprecht alle: / „Kraftlos ist dieses Schlangengift (āheya).“
Triddhisi [Lesung unsicher] [?] ist dein Sitz, / dreifach [tripuṣi] [?], Übler, dein Haus. / Ungespalten schlägt dich der Wind, / ungespalten regnet es auf dich.
asitāhe 'rasaṃ viṣam / ubhayoḥ sitasya ca | Lopez svajasya / abhikrandasya yā ropīs / tā ito 'pa nayāmasi ||
Kraftlos ist das Gift, Schwarzschlange: / der beiden und des Weißen [sita]; / und des Svaja, des Abhikranda – was deren Ropī [?] sind, / die führen wir von hier weg.
viṣūcīnā vātā vāntu / viṣvag varṣantu vṛṣṭayaḥ | / viṣvag viṣaṃ pra meha tvaṃ / śatadhāra ivāvaṭaḥ ||
Nach allen Seiten sollen die Winde wehen, / nach allen Seiten die Regen regnen; / nach allen Seiten lass du, Gift, harnen [strömen], / wie ein hundertströmiger Brunnen.