yad akrandaḥ ‖
„Als du aufbrülltest“ [Anm.: Anfang eines Verses, nur angerufen].
Kāṭhaka-Saṃhitā · Aśvamedha-Abschnitt 6
yad akrandaḥ ‖
„Als du aufbrülltest“ [Anm.: Anfang eines Verses, nur angerufen].
ātmānaṃ te manasārād ajānām avo divā patayantaṃ pataṅgam |
Deine Seele erkannte ich aus der Ferne mit dem Geist, wie sie unten [?] als Vogel (Pataṅga) am Himmel fliegt;
śiro apaśyaṃ pathibhis sugebhir areṇubhir jehamānaṃ patatri ‖
das Haupt sah ich auf gut gangbaren, staublosen Pfaden, das eilende, geflügelte.
atrā te rūpam uttamam apaśyaṃ jigīṣamāṇam iṣa ā pade goḥ |
Hier sah ich deine höchste Gestalt, nach Nahrung strebend auf dem Tritt der Kuh (Erde) [?];
yadā te marto anu bhogam ānaḍ ād id grasiṣṭha oṣadhīr ajīgaḥ ‖
als der Sterbliche seinen Genuss nach dir erlangte, da hast du die Pflanzen gefressen, verschlungen.
anu tvā ratho anu maryo arvann anu gāvo 'nu bhagaḥ kanīnām |
Dir folgt der Wagen, dir folgt der Mann, Roß, dir folgen die Rinder, dir der Glücksanteil der Mädchen;
anu vrātāsas tava sakhyam īyur anu devā mamire vīryaṃ te ‖
dir folgen die Scharen; deine Freundschaft gingen sie an, die Götter haben deine Manneskraft gemessen.
hiraṇyaśṛṅgo 'yo asya pādā manojavā avara indra āsīt |
Goldhörnig, mit eisernen Füßen, gedankenschnell – dieser da; Indra war dahinter [avara: niedriger/geringer ?];
devā id asya haviradyam āyan yo arvantaṃ prathamo adhyatiṣṭhat ‖
die Götter kamen zu seiner Opferspeise, der als Erster das Roß bestieg.
īrmāntāsas silikamadhyamāsas sam̐ śūraṇāso divyāso atyāḥ |
Die mit Armen [īrma = Vorderbuge ?], mit schmalen Mitten [?], gemeinsam Kraft habend, göttliche Renner,
ham̐sā iva śreṇiśo yatante yad ākṣiṣur divyam ajmam aśvāḥ ‖
streben wie Gänse in Reihen, wenn die Rosse die göttliche Bahn erreicht haben.
tava śarīraṃ patayiṣṇv arvan tava cittaṃ vāta iva dhrajīmān |
Dein Leib ist flugfähig, Roß, dein Sinn ist wie der Wind, stürmend;
tava śṛṅgāni viṣṭhitā purutrāraṇyeṣu jarbhurāṇā caranti ‖
deine Hörner, an vielen Orten verteilt, bewegen sich zuckend in den Wäldern.
upa prāgāc chasanaṃ vājy arvā devadrīcā manasā dīdhyānaḥ |
Es kam zur Schlachtstätte (śasana) das Roß, der Renner, mit auf die Götter gerichtetem Sinn nachsinnend;
ajaḥ puro nīyate nābhir asyānu paścāt kavayo yanti rebhāḥ ‖
der Bock wird voran geführt, sein Nabel; hinterher gehen die Weisen, die Sänger.
upa prāgāt paramaṃ yat sadhastham arvām̐ acchā pitaraṃ mātaraṃ ca |
Es kam zum höchsten gemeinsamen Sitz, das Roß, hin zum Vater und zur Mutter;
adyā devāñ juṣṭatamo hi gamyā athāśāste dāśuṣe vāryāṇi ‖
heute soll es, den Göttern am liebsten, zu den Göttern gelangen, und so erwünscht es dem Opfernden Erwünschtes.