Der zweite Prapāṭhaka des zweiten Kāṇḍa ist eine Sammlung von Wunsch- und Sühneopfern (Kāmyeṣṭi bzw. Prāyaścitti), die jeweils mit einem bestimmten Zweck verbunden sind: Rückkehr eines Verbannten oder Eingesperrten (Ādityas, Varuṇa), Brahman-Glanz, Langlebigkeit, Hauspriesteramt, Vieh (Garmut-Opfer), Rang und Herrschaft (Parameṣṭhin, Indra-Opfer), Einigkeit der Götter und der Menschen (Saṃjñāna-Verse) sowie Wiederfinden verlorenen Goldes. Den größten Raum nehmen die zahlreichen Indra-Opfer mit Elf-Schalen-Kuchen (ekādaśakapāla) ein, die nach Beinamen Indras (Arkavat, Vajrin, Vṛtraghna, Adhirāja usw.) und Anlass (Schlacht, Rivalität, verlorenes Glück) unterschieden werden. Die Erläuterungen sind typische Brāhmaṇa-Deutungen (Wortspiele, Mythen wie Somas Ehe mit den Nakṣatras, Indras Somaerbrechen); einige Stellen sind textlich unsicher.
ādityā bhāgaṃ vaḥ kariṣyāmy amum āmuṣyāyaṇam avagamayata // iti brūyād dhavir nirvapsyan sa etam ādityaṃ ghṛte caruṃ nirvaped ādityā vā imāḥ prajās tā evopāsarat tā enam avagamayanti saptāśvatthā mayūkhā antarvedi śayīraṃs tānt saṃsthite rathavāhanasya madhyameṣāyām atihanyāt //
„Ihr Ādityas, ich werde euch einen Anteil zuteilen; lasst den und den, den Sohn des und des, (wieder) zurückgelangen!“ – so soll er sprechen, wenn er im Begriff ist, die Opfergabe darzubringen [Anm.: gemeint ist ein Eingesperrter oder Verbannter (niruddha), vgl. 2,2.9; avagamayata = „lasst ihn zurück-/hingelangen“]. Er soll diesen Āditya-Caru (Brei aus Körnern) in zerlassener Butter darbringen. Die Ādityas sind diese Geschöpfe; diese hat er damit aufgesucht, die lassen ihn zurückgelangen. Sieben Aśvattha-Pflöcke (mayūkha) sollen innerhalb der Vedi liegen; nach dem Abschluss soll er sie in die mittlere Deichsel (īṣā) eines Wagengefährts einschlagen [?].
idam aham ādityān badhnāmy āmuṣyāvagamaḥ // ity ādityān vā etad badhnāti ta enaṃ mokṣamāṇā avagamayanti viśo vīryam apākrāmat tad aśvatthaṃ prāviśat sa tena vīryeṇa bharbharābhavat tad viśa evaitena vīryam avarunddhe yadi saptasu nāvagacched idhme tān api kṛtvaitad eva havir nirvaped ādityā vā imāḥ prajās tā evopāsarat tā enam avagamayanti yady eva saptasu trir vai sapta saptādityās tān evopāsarat tā enam avagamayanti yady ekatayīṣu dvayīṣu vāvagached aparodhukā enaṃ syur atha yat sarvāsv avagachati tathā hānaparodhyo 'vagachati sa yadāvagached athādityebhyo dhārayadvadbhyo ghṛte caruṃ nirvaped ādityā vā aparoddhāra ādityā avagamayitāras ta enaṃ dādhrati //
„Diesen binde ich an die Ādityas, das Zurückgelangen des und des.“ Damit bindet er die Ādityas; die lassen ihn, losgelassen [?], zurückgelangen. Die Kraft (Vīrya) des Volkes (Viś) ging fort, sie trat in den Aśvattha ein; durch diese Kraft wurde er „bharbharā“ [?]; so erlangt er damit für sich die Kraft des Volkes. Wenn er bei den sieben nicht zurückgelangt, soll er sie in das Brennholz (idhma) legen und eben diese Opfergabe darbringen. Die Ādityas sind diese Geschöpfe; diese hat er aufgesucht, die lassen ihn zurückgelangen. Wenn er nur bei den sieben (zurückgelangt) – dreimal, wahrlich, sieben; sieben sind die Ādityas; diese hat er aufgesucht, die lassen ihn zurückgelangen [Anm.: der Sinn von „trir vai sapta“ ist unklar] –, wenn er bei einem oder bei zweien zurückgelangt, würden sie ihm Einsperrer (aparodhuka) sein; wenn er aber bei allen zurückgelangt, dann gelangt er so unbehindert zurück. Wenn er zurückgelangt ist, dann soll er den Ādityas Dhārayadvat einen Caru in zerlassener Butter darbringen. Die Ādityas sind wahrlich die Einsperrer (aparoddhṛ), die Ādityas sind die, die zurückgelangen lassen; sie halten ihn fest.
„Aditi, stimme zu; wahr sei der Wunsch; hier (weile) der Sinn!“ – mit diesem soll er die Fußspur (pada) des eingesperrten Königs aufnehmen. Wer früher gleichsam ein Sprecher des Dorfes (grāmyavādin) war, dessen Versammlungshalle (sabhā) sollen sie, nachdem sie sie windwärts [?] umkreist haben, einreißen lassen.
preta marutaḥ svatavasa enā viśpatyāmuṃ rājānam abhi // iti tasya gṛhād vrīhīn āhareyus tāṃs tredhā vicinuyād ye kṛṣṇās tān kṛṣṇājina upanahya nidadhyād ye śuklās tam ādityaṃ ghṛte caruṃ nirvaped adityā vā imāḥ prajās tā evopāsarat tā enam avagamayanty atha yebhyo 'dhi vicinuyāt tān udaṅ paretya valmīkavapām udrujya juhuyāt //
„Zieht hin, ihr Maruts, Selbststarke, mit dieser Herrschaft über die Clans (Viś) zu jenem König hin!“ – aus dessen Haus sollen sie Reiskörner (vrīhi) holen. Diese soll er in drei Teile sondern. Die schwarzen soll er in ein Antilopenfell (kṛṣṇājina) einbinden und niederlegen; von den weißen soll er einen Āditya-Caru in zerlassener Butter darbringen. Die Ādityas sind diese Geschöpfe; diese hat er aufgesucht, die lassen ihn zurückgelangen. Dann (die Körner), aus denen er (die beiden Teile) ausgelesen hätte [Anm.: der Rest, dritte Teil?], soll er nach Norden hinausgehen, ein Ameisenhügel-Loch (valmīkavapā) aufbrechen und (sie) darbringen.
yad adya te ghora āsan juhomy eṣāṃ bandhānāṃ pramocanāya / yāṃ tvā jano bhūmir iti pramandate nirṛtiṃ tvāhaṃ pariveda viśvataḥ // iti nirṛtigṛhīto vā eṣa yo niruddho nirṛtyā evainaṃ tena muñcaty etad vai viśam avāgann atha vā asya rājyam anvagataṃ tad yo 'mī kṛṣṇā vrīhayas taṃ vāruṇaṃ ghṛte caruṃ nirvaped varuṇo vai devānāṃ rājā sa rājyasyāvagamayitā tam eva bhāgadheyenopāsarat sa enaṃ rājyam avagamayaty etad vai nānāviśyam ubhayīm evaitena viśam avagachati daivīṃ ca mānuṣīṃ ca
„Was ich dir heute, du Schreckliche, in den Mund opfere zur Lösung dieser Fesseln – dich, die das Volk als ‚Erde‘ preist, Nirṛti, dich habe ich allseits erkannt.“ Von Nirṛti ergriffen ist nämlich dieser, der Eingesperrte; von Nirṛti befreit er ihn damit. Damit sind sie zum Volk (Viś) gelangt [?]; dann ist ihm das Königtum nachgegangen. Was die dortigen schwarzen Reiskörner betrifft – davon soll er dem Varuṇa einen Caru in zerlassener Butter darbringen. Varuṇa ist der König der Götter, er ist der, der das Königtum zurückgelangen lässt; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht, der lässt ihn das Königtum zurückgelangen. Dies ist das, was die verschiedenen Clans betrifft (nānāviśya) [?]: beide Clans erlangt er damit zurück, den göttlichen und den menschlichen.
sauryaṃ ghṛte caruṃ nirvapeñ śuklānāṃ vrīhīṇāṃ brahmavarcasakāmaḥ śatamāno rukmo rajato 'dhastāt syāc chatamāno rukmo harita upariṣṭād iha vā asā āditya āsīt tam ābhyāṃ parigṛhyopariṣṭād āsāṃ prajānāṃ nyadadhur upariṣṭād vā asā āditya imāḥ prajā adhiṣadyāttīyaṃ vai rajatāsau hariṇy ābhyām evainaṃ parigṛhyopariṣṭād āsāṃ prajānāṃ nidadhāty upariṣṭād imāḥ prajā adhiṣadyātti pañca kṛṣṇalāny api prayājeṣu juhuyād etair vā asā āditya imān pañca ṛtūn anu tejasvīmā evainaṃ pañca diśo 'nu tejasvinaṃ karoti prājāpatyaṃ ghṛte caruṃ nirvapeñ śatakṛṣṇalam āyuṣkāmo devā asurān hatvā mṛtyor abibhayus te devāḥ prajāpatim evopādhāvaṃs tān vā etayā prajāpatir ayājayat tato devā amṛtatvam agachann amṛtaṃ vai hiraṇyam amṛtam āyur amṛtenaivaiṣv amṛtam āyur āptvādadhād ya āyuṣkāmaḥ syāt tam etayā yājayed etad vai manuṣyasyāmṛtatvaṃ yat sarvam āyur ety amṛtaṃ vai hiraṇyam amṛtam āyur amṛtenaivāsminn amṛtam āyur āptvā dadhāti tena sa sarvam āyur eti na purāyuṣaḥ pramīyate śatakṛṣṇalo bhavati śatāyur vai puruṣaḥ śatavīrya āyur eva vīryam āpnoti catvāricatvāri kṛṣṇalāny avadyati samṛddhyai sarvaṃ brahmaṇe parihartavā āha sarvaṃ brahmaṇi yajñaṃ pratiṣṭhāpayati sarvam asmin brahmā vīryaṃ dadhāty atho brahma vai brahmā brahmaṇaivāsmin brahmāyur dadhāti
Einen Sūrya-Caru in zerlassener Butter aus weißen Reiskörnern soll der darbringen, der Brahman-Glanz wünscht. Eine Goldscheibe (rukma) von hundert Māna [Anm.: Gewichtseinheit], aus Silber, soll unten sein, eine Goldscheibe von hundert Māna, gelbgrün (harita), oben. Hier, wahrlich, war jener Āditya; den haben sie mit diesen beiden umfasst und oberhalb dieser Geschöpfe niedergelegt. Oben, wahrlich, sitzt jener Āditya über diesen Geschöpfen und isst. Diese (Erde) ist das Silberne, jene (der Himmel) das Gelbgrüne. Mit eben diesen beiden umfasst er ihn und legt ihn oberhalb dieser Geschöpfe nieder; oben sitzt er über diesen Geschöpfen und isst. Fünf Kṛṣṇalas [Anm.: kleines Gewicht, Gundschā-Beere; hier wohl Goldstückchen] soll er auch in den Prayājas opfern. Mit diesen ist jener Āditya an diesen fünf Jahreszeiten entlang glühend; ebenso macht er ihn an diesen fünf Himmelsrichtungen entlang glühend (tejasvin). Einen Prājāpatya-Caru in zerlassener Butter mit hundert Kṛṣṇalas soll darbringen, wer langes Leben wünscht. Als die Götter die Asuras erschlagen hatten, fürchteten sie sich vor dem Tod; da liefen die Götter eben zu Prajāpati hin. Diesen ließ Prajāpati mit diesem opfern; darauf gelangten die Götter zur Unsterblichkeit. Unsterblich ist das Gold, unsterblich das Leben; mit dem Unsterblichen hat er in diesen das unsterbliche Leben erreicht und eingesetzt. Wer langes Leben wünscht, den soll man mit diesem opfern lassen. Dies ist die Unsterblichkeit des Menschen, dass er das ganze Leben erreicht. Unsterblich ist das Gold, unsterblich das Leben; mit dem Unsterblichen erreicht er für ihn das unsterbliche Leben und setzt es in ihn ein; dadurch erreicht er das ganze Leben, er stirbt nicht vor seiner Lebenszeit. Es sind hundert Kṛṣṇalas; hundert Jahre alt ist der Mensch, hundert Kraft (Vīrya) hat er; das Leben erreicht er eben als Kraft. Je vier Kṛṣṇalas schneidet er ab, zum Gedeihen. „Alles ist dem Brahman(-Priester) zuzutragen“, sagt er; alles stellt er im Brahman auf, das Opfer; alles setzt der Brahman-Priester in ihn hinein an Kraft. Und: das Brahman (das Gebet) ist wahrlich der Brahman-Priester; eben durch das Brahman setzt der Brahman-Priester Leben in ihn hinein.
Einen Bārhaspatya-Caru soll darbringen, wer ein Hauspriesteramt (purodhā) wünscht; dessen Yājyā und Anuvākyā an Bṛhaspati sollen lichthaltig (jyotiṣmatī) sein. Das Brahman ist Bṛhaspati; der Brāhmaṇa gehört durch seine Gottheit zu Bṛhaspati; seine eigene Gottheit hat er als Vorangestellten (purodhā) aufgesucht; die eigene Gottheit lässt ihn zum Hauspriesteramt gelangen. Was gleichsam flackernd (lelāyat) [?] scheint, das ist Licht; daher (sollen sie) lichthaltig (sein). Wenn er gleichsam nicht zum Hauspriesteramt gelangt, soll er eine Opfergabe für Indra und Bṛhaspati darbringen; Brahman und Kṣatra hat er zu Verbundenen gemacht; sogleich setzen sie ihn als Hauspriester voran. Einen Bārhaspatya-Caru in Milch soll darbringen, wer ein Dorf (Gefolgschaft) oder Vieh wünscht; dessen Yājyā und Anuvākyā an Bṛhaspati sollen scharenhaltig (gaṇavatī) sein. Aus dem Haus dessen, der viele Männer hat (bahupuruṣṭa [?]), sollen sie Milch holen. Es soll die Milch seiner eigenen Kühe sein, es soll Wasser sein; Gedeihen (Puṣṭi) wird damit zusammengebracht. Brahman ist Bṛhaspati; Bṛhaspati ist die Metren; mit den Metren ist Bṛhaspati mit einer Schar (gaṇin) versehen. Seine eigene Gottheit verbindet er damit mit dem Größeren (bhūyiṣṭha); mit Stammesgenossen macht er ihn mit einer Schar versehen. Einen Brāhmaṇaspatya-Caru soll er in der Schlacht darbringen; dessen Yājyā und Anuvākyā an Brāhmaṇaspati sollen heldenreich (vīravatī) und vogelreich (vayasvatī) sein. Ein Schirm (chadis) [?] soll bei Sicht (darśe) [?] opfern lassen; der Prastara soll ausgerissen (udbarhis) sein, die Umlegehölzer (paridhi) mit Pfeilen versehen. Wie Vögel in ein feindliches Dorf eindringen, so ist es zu erkennen: „Wir werden siegen.“ Brahman ist Brahmaṇaspati; eben das Brahman hat er aufgesucht. Einen Brāhmaṇaspatya-Caru soll er darbringen, wo er wünscht: „Es möge Brahman-Kraft (brahmabala) sein“; dessen Yājyā und Anuvākyā an Brahmaṇaspati sollen mit den Maruts versehen sein. Brahman ist Brahmaṇaspati, das Volk (Viś) sind die Maruts; im Brahman lässt er das Volk damit [Anm.: vināśayati, wörtl. „zugrunde gehen/verschwinden lassen“; Sinn unsicher] [?] – zur Festigkeit, zur Nichtlockerheit.
bārhaspatyaṃ caruṃ nirvaped gārmutaṃ paśukāmaḥ prajāpatiḥ paśūn asṛjata te 'smāt sṛṣṭāḥ parāñca āyaṃs tān bṛhaspatiś cānvaitāṃ te yatrāvasaṃs tataḥ śakno garmud ajāyata taṃ vā abravīd anena mā yājayeti tena vā enam ayājayat taṃ paśava upāvartanta yaḥ paśukāmaḥ syāt tam etena yājayed upa hainaṃ paśavā āvartante yadā hi sa tam etenāyājayad atha taṃ paśava upāvartanta saumāpauṣṇaṃ caruṃ nirvaped gārmutaṃ paśukāmaḥ prajāpatiḥ paśūn asṛjata te 'smāt sṛṣṭāḥ parāñca āyaṃs teṣāṃ pūṣaṇam adhipām akarot te yatrāvasaṃs tataḥ śakno garmud ajāyata taṃ vā āharad anena me pratiṣṭheti sa somo 'bravīn mama vā akṛṣṭapacyam iti taṃ saumāpauṣṇaṃ niravapat taṃ paśava upāvartanta yaḥ paśukāmaḥ syāt tam etena yājayed upa hainaṃ paśavā āvartante yadā hi sa tam etenāyājayad atha taṃ paśava upāvartanta somo vai retodhāḥ pūṣā paśūnāṃ prajanayitā soma evāsmai reto dadhāti pūṣā paśūn prajanayati prājāpatyaṃ caruṃ nirvaped gārmutaṃ paśukāmaḥ pṛśnīnāṃ gavāṃ dugdhe pṛśnīnāṃ gavām ājyaṃ syāt tatrāpi gomūtrasyāścotayeyuḥ pṛśnir vai yad aduhat sa garmud abhavad iyaṃ vai pṛśnir vāg vā tasyā vā etañ śiro yad garmutas tasmād etad āṇḍam iva pīyūṣa iva taṃ prājāpatyaṃ caruṃ nirvapet paśukāmaḥ prājāpatyā vai paśavaḥ prajāpatiḥ paśūnāṃ prajanayitā tam eva bhāgadheyenopāsarat so 'smai paśūn prajanayati vāstvamayaṃ raudraṃ caruṃ nirvaped yatra rudraḥ prajāḥ śamāyeta vāstor vai vāstvaṃ jātaṃ vāstvamayaṃ khalu vai rudrasya svenaivainaṃ bhāgadheyena śamayati tayā niṣādasthapatiṃ yājayet sā hi tasyeṣṭiḥ kūtaṃ dakṣiṇā karṇo vā gardabhaḥ
Einen Bārhaspatya-Caru aus Garmut soll darbringen, wer Vieh wünscht. Prajāpati schuf die Tiere; von ihm geschaffen gingen sie abgewandt fort; Bṛhaspati folgte ihnen nach. Wo sie sich niederließen, daraus entstand aus Kot (śakan) der Garmut. Zu ihm sprach er: „Lass mich damit opfern!“ Damit ließ er ihn opfern; da kehrten die Tiere zu ihm zurück. Wer Vieh wünscht, den soll man damit opfern lassen; dann kehren die Tiere zu ihm zurück. Denn als er ihn damit opfern ließ, da kehrten die Tiere zu ihm zurück. Einen Soma-Pūṣan-Caru aus Garmut soll darbringen, wer Vieh wünscht. Prajāpati schuf die Tiere; von ihm geschaffen gingen sie abgewandt fort; über sie setzte er Pūṣan als Herrn. Wo sie sich niederließen, daraus entstand aus Kot der Garmut. Den brachte er herbei: „Damit sei mir Halt.“ Soma sprach: „Mein ist das ohne Pflügen Reifende (akṛṣṇapacya).“ Den streute er als Saumāpauṣṇa aus; da kehrten die Tiere zu ihm zurück. Wer Vieh wünscht, den soll man damit opfern lassen; dann kehren die Tiere zu ihm zurück. Denn als er ihn damit opfern ließ, da kehrten die Tiere zu ihm zurück. Soma ist der Samenspender, Pūṣan der Erzeuger der Tiere; Soma legt ihm Samen hinein, Pūṣan lässt ihm Vieh entstehen. Einen Prājāpatya-Caru aus Garmut soll darbringen, wer Vieh wünscht, in der Milch gescheckter (pṛśni) Kühe; die zerlassene Butter soll von gescheckten Kühen sein; dazu sollen sie auch etwas Kuhurin hineinträufeln lassen. Als die Pṛśni molk, wurde das zum Garmut. Diese (Erde) ist die Pṛśni, oder die Rede (Vāc); deren Kopf ist dieser, nämlich der Garmut; daher ist dies gleichsam eiförmig, gleichsam wie Biestmilch (pīyūṣa). Diesen Prājāpatya-Caru soll darbringen, wer Vieh wünscht. Dem Prajāpati gehören die Tiere; Prajāpati ist der Erzeuger der Tiere; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der lässt ihm Vieh entstehen. Einen Caru aus Vāstu-Rest (vāstvamaya) für Rudra soll er darbringen, wo Rudra die Geschöpfe (zu)stillen/töten würde (śamāyeta) [?]. Aus dem Vāstu (Hausstätte) ist das Vāstva (Vāstu-Erzeugnis) entstanden; aus Vāstva Bestehendes gehört wahrlich Rudra; mit seinem eigenen Anteil besänftigt er ihn. Damit soll man den Häuptling der Niṣādas (niṣādasthapati) opfern lassen; denn das ist dessen Opfer. Als Opferlohn (dakṣiṇā): ein „Kūta“ [?] oder ein Langohr-Esel (karṇa gardabha) [?].
parameṣṭhine dvādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kāmayeta parameṣṭhī syām iti parameṣṭhī vā eṣa devānāṃ yaḥ parameṣṭhī parameṣṭhī rājanyo manuṣyāṇāṃ tam eva bhāgadheyenopāsarat sa enaṃ parameṣṭhinaṃ karoti tasmai dhanuś ca tisraś ca prayachet // agniṣ ṭe tejaḥ prayachatv indra indriyaṃ pitryāṃ bandhutām // ity agnir evāsmai tejaḥ prayachatīndraṃ indriyaṃ pitryāṃ bandhutāṃ vaiśvadevaṃ dvādaśakapālaṃ nirvaped bhrātṛvyavāṃs taṃ barhiṣadaṃ kṛtvā samayā sphyena vy·het // idam ahaṃ māṃ cāmuṃ ca vy·hāmi // iti yaṃ dviṣyāt taṃ yad adho 'vamṛdyeta yac ca sphya āśliṣyet tad viṣṇava urukramāyāvadyed viṣṇur evainā antarā vikramate taṃ punaḥ samūhet // idam ahaṃ māṃ cāmuṃ ca samūhāmi // iti yo 'sya priyaḥ syāt taṃ vaiśvadevīr vā imāḥ prajās tābhir evetaraṃ vyūhati tābhir ātmānaṃ samūhatīndrāṇyai caruṃ nirvapet senāyām uttiṣṭhantyāṃ senā vā indrāṇī brahmaṇaivaināṃ purastān mukhato jityai saṃśyati balbajā apīdhme syuḥ śakno vā ete 'dhyutthitā nyāyenaivainām abhinayati yat tasyāṃ senāyāṃ vindeta sā dakṣiṇā vācaspataye caruṃ nirvapeñ śrīkāmo yo vai vāco 'dhyakṣaḥ sa vācaspatis tañ śrīkaraṇam evaitat
Für Parameṣṭhin soll er einen Zwölf-Schalen-Kuchen darbringen, wer wünscht: „Ich möge in höchster Stellung (parameṣṭhin) sein.“ Parameṣṭhin ist der unter den Göttern, der in höchster Stellung ist; Parameṣṭhin unter den Menschen ist der Rājanya; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht, der macht ihn zum Parameṣṭhin. Diesem soll er einen Bogen und drei (Pfeile) geben. „Agni gebe dir Feuerglanz, Indra Sinneskraft, die väterliche Verwandtschaft.“ So gibt Agni ihm Feuerglanz, Indra Sinneskraft, (und) die väterliche Verwandtschaft [Anm.: der Text ist an dieser Stelle verderbt: „indraṃ“]. Einen Vaiśvadeva-Zwölf-Schalen-Kuchen soll darbringen, wer einen Nebenbuhler hat. Nachdem er ihn auf das Barhis gesetzt hat, soll er ihn mit dem Sphya (Holzschwert) in der Mitte [?] auseinanderziehen (vy·het = vy-ūhet): „Hiermit trenne ich mich und den dort (Name) auseinander“ – so (sagt er von dem), den er hasst. Was unten abgerieben würde und was am Sphya haften bliebe, das soll er dem Viṣṇu Urukrama abschneiden; Viṣṇu tritt selbst zwischen diese hindurch. Dann soll er ihn wieder zusammenlegen: „Hiermit fasse ich mich und den dort zusammen“ – so (sagt er von dem), der ihm lieb wäre. Die Vaiśvadevas sind diese Geschöpfe; mit diesen scheidet er den anderen auseinander, mit diesen fasst er sich selbst zusammen. Einen Caru für Indrāṇī soll er darbringen, wenn das Heer sich erhebt. Das Heer ist Indrāṇī; mit dem Brahman schärft er sie [?] vorn an ihrer Spitze zum Sieg. Balbaja-Gras soll im Brennholz sein; diese sind aus Kot [?] aufgestiegen; regelgerecht führt er sie heran. Was er in jenem Heer findet, das ist der Opferlohn. Einen Caru für Vācaspati soll darbringen, wer Glück (Śrī) wünscht. Wer der Aufseher der Rede ist, der ist Vācaspati; damit bewirkt er eben Glück.
agnaye vasumate satīnānām aṣṭākapālaṃ nirvapet somāya rudravate śyāmākaṃ carum indrāya marutvate naivāram ekādaśakapālaṃ varuṇāyādityavate yavamayaṃ caruṃ devā anyonyasya śraiṣṭhye tiṣṭhamānāś caturdhā vyudakrāmann agnir vasubhiḥ somo rudrair indro marudbhir varuṇa ādityais tān vā etayā bṛhaspatir ayājayat saṃjñānyāta indram evābhisamāvartantendram abhisamajānata tad ya etayā yajate tam evābhisamāvartante tam abhisaṃjānate tad āhur aindra ekādaśakapālaḥ kāryā itīndraṃ hi te 'bhisamāvartantendram abhisamajānata //
Für Agni Vasumat einen Acht-Schalen-Kuchen aus Satīna (Erbsen [?]) soll er darbringen, für Soma Rudravat einen Caru aus Śyāmāka (Hirse), für Indra Marutvat einen Elf-Schalen-Kuchen aus Nīvāra (Wildreis), für Varuṇa Ādityavat einen Caru aus Gerste. Die Götter gingen, im Streit um den Vorrang stehend, in vier Gruppen auseinander: Agni mit den Vasus, Soma mit den Rudras, Indra mit den Maruts, Varuṇa mit den Ādityas. Diese ließ Bṛhaspati mit diesem opfern. Daraufhin, in Einigkeit [?], wandten sie sich alle Indra zu; sie einigten sich auf Indra. So wenden sie sich dem zu, der damit opfert, sie einigen sich auf ihn. Da sagt man: „Ein Elf-Schalen-Kuchen für Indra ist zu machen“; denn sie wandten sich Indra zu, sie einigten sich auf Indra.
„Einigkeit (gebt) uns bei Tag mit dem Vieh, Einigkeit bei Nacht mit dem Ross; Einigkeit mit den Unsrigen, Einigkeit mit den Fremden; Einigkeit, ihr Aśvins, gewährt ihr uns hier.“
sam indra rāyā sam iṣā rabhemahi saṃ vājaiḥ puruścandrair abhidyubhiḥ / saṃ devyā pramatyā vīraśuṣmayā goagrayāśvavatyā rabhemahi //
„Mit Reichtum, Indra, mit Labung wollen wir uns verbinden, mit Kraftgaben, vielfach glänzenden, tagwärts strebenden [?]; mit göttlicher Einsicht, heldenstarker, kuhvorderster, rossreicher wollen wir uns verbinden.“
samāno mantraḥ samitiḥ samānī samānaṃ vrataṃ saha cittam eṣām / samānaṃ kratum abhimantrayadhvaṃ samānena vo haviṣā juhomi //
„Gleich ist der Spruch, gleich die Versammlung, gleich das Gelübde, vereint die Gesinnung dieser; einen gleichen Beschluss besprecht (ihr); mit gleicher Opfergabe opfere ich für euch.“
āgneyam aṣṭākapālaṃ nirvapet sāvitraṃ caruṃ vāyavyāṃ yavāgūṃ pratidhug vā bhaumam ekakapālaṃ yasya hiraṇyaṃ naśyed yo vā hiraṇyaṃ vinded agnir vā agre hiraṇyam avindat sa savitrāmantrayata na khalu vai kiṃcana vāyunānabhigatam asty asyāṃ vai sa tad avindad vittyā evāgneyaḥ prasavāya sāvitro 'bhinītyai vāyavyātha yad bhaumo 'syāṃ hi sa tad avindad ete vai pradātāras tān eva bhāgadheyenopāsarat te 'smai prayachanti sa yadā vinded athaitebhya eva nirvaped yair evāvindat tān bhāginaḥ karoty ahiṃsāyai prajāpatir vai somāya rājñe duhitṝr adadān nakṣatrāṇi sa rohiṇyām evāvasan netarāsu tā anupeyamānāḥ punar agachaṃs taṃ rājayakṣmeṇāgrahayat sa nirasravat tasmād rājayakṣmagṛhīto niḥsravati sa vai prajāpatim evopādhāvat taṃ prajāpatir abravīd ṛtaṃ brūhīti sa ṛtam abravīd yathā sarvāsv eva samāvad vasānīti tasmād eṣa sarvāsv eva samāvad vasati tasmai vai prajāpatiḥ prāyaścittim aichat tasmā amāvāsyāyāṃ vaiśvadevaṃ caruṃ niravapat tenāsmai prāyaścittim avindat so 'mum āpyāyamānam anvāpyāyata vasīyān abhavad yo rājayakṣmagṛhītaḥ syāt tasmā amāvāsyāyāṃ vaiśvadevaṃ caruṃ nirvaped etena vai sa tasmai prāyaścittim avindat tenaivāsmai prāyaścittiṃ vindaty amum evāpyāyamānam anvāpyāyate vasīyān bhavati
Einen Acht-Schalen-Kuchen für Agni soll er darbringen, einen Caru für Savitṛ, einen Yavāgū (Gerstenbrei) für Vāyu, oder Frischmilch (pratidhuk) [?], und einen Einschalen-Kuchen für die Erde (Bhauma) – für den, dessen Gold verloren geht oder der Gold finden möchte. Agni fand am Anfang das Gold; er sprach Savitṛ an. „Es gibt nichts, was nicht von Vāyu erreicht wäre.“ In dieser (Erde) fand er es. Für das Finden ist der Āgneya, für den Antrieb der Sāvitra, für das Hinführen der Vāyavya; und dass der Bhauma (dabei ist): in dieser hat er es ja gefunden. Diese sind wahrlich die Geber; sie hat er mit ihrem Anteil aufgesucht; die geben es ihm. Wenn er es gefunden hat, soll er dann eben diesen darbringen, durch die er es fand; er macht sie zu Anteilhabern, damit nichts geschädigt wird. Prajāpati gab dem König Soma die Töchter, die Nakṣatras (Mondhäuser). Er wohnte nur bei der Rohiṇī, nicht bei den anderen. Diese, nicht aufgesucht [?], gingen zurück. Da packte ihn der Königskrankheit (rājayakṣma); er floss aus. Darum fließt der von der Königskrankheit Ergriffene aus. Er lief eben zu Prajāpati hin. Prajāpati sprach zu ihm: „Sprich das Rechte (ṛta).“ Er sprach das Rechte: „Damit ich bei allen gleichmäßig wohne.“ Darum wohnt er (der Mond) bei allen gleichmäßig. Für ihn suchte Prajāpati eine Sühnehandlung (Prāyaścitti); ihm streute er am Neumond einen Vaiśvadeva-Caru aus. Damit fand er für ihn die Sühne. Er nahm dem dort Zunehmenden nach zu und wurde besser (vasīyas). Wer von der Königskrankheit ergriffen wäre, für den soll er am Neumond einen Vaiśvadeva-Caru darbringen. Damit fand er nämlich für jenen die Sühne; damit findet er für ihn die Sühne; er nimmt dem dort Zunehmenden nach zu und wird besser.
prajāpatir vai devebhyo bhāgadheyāni vyakalpayat sa indro 'bravīd yad atiricyate tan mameti tad vā indriyam evātyaricyata tad imāṃl lokān ūrdhvam anūdaśrayata tan naikenāpnon na dvābhyāṃ tat tṛtīyenāptvāvārunddha yat trayaḥ puroḍāśā bhavanty ebhyo vā etal lokebhya indriyaṃ vīryam āptvāvarunddha uttarauttaraḥ puroḍāśo jyāyān bhavaty uttara uttaro hi loko jyāyān indrāya rājñe prathama indrāya svarājñe madhyama indrāyādhirājāyottama etāni vai sarvāṇīndro 'bhavad rājyaṃ svārājyam ādhirājyam etāni sarvāṇi bhavati ya etair yajate sarvam etad bhavati ya evaṃ veda prathamām anūcya madhyamayā yajen madhyamām anūcyottamayā yajed uttamām anūcya prathamayā yajed evam asya sarvā anuvākyā bhavanti sarvā yājyā eṣāṃ lokānāṃ pratiprajñātyay atho anusaṃtatyaīndrāya gharmavate sūryavatā ekādaśakapālaṃ nirvapet tejaskāmas tejo vai gharmas tejaḥ sūryas teja evāvarunddha indrāyendriyavatā ekādaśakapālaṃ nirvapet paśukāma indriyaṃ vai paśava indra indriyasya pradātā tam eva bhāgadheyenopāsarat so 'smā indriyaṃ paśūn prayachati
Prajāpati teilte den Göttern die Anteile zu. Indra sprach: „Was übrig bleibt, das ist mein.“ Da blieb eben die Sinneskraft (Indriya) übrig; die richtete sich nach diesen Welten hin nach oben auf. Nicht mit einem erreichte man sie, nicht mit zweien; mit dem dritten erreichte er sie und erlangte sie für sich. Dass es drei Opferkuchen gibt: von diesen Welten her erreicht und erlangt er damit Sinneskraft und Kraft für sich. Jeder folgende Opferkuchen ist größer; denn jede folgende Welt ist größer. Für Indra den König der erste, für Indra den Selbstherrscher (Svarāj) der mittlere, für Indra den Oberherrscher (Adhirāja) der letzte. Dies alles wurde Indra: Königtum, Selbstherrschaft, Oberherrschaft. Dies alles wird der, der damit opfert; dies alles wird der, der es so weiß. Nachdem er die erste (Anuvākyā) rezitiert hat, soll er mit der mittleren (Yājyā) opfern; nachdem er die mittlere rezitiert hat, mit der letzten; nachdem er die letzte rezitiert hat, mit der ersten. So sind für ihn alle Anuvākyās und alle Yājyās (da), zur Erkenntnis dieser Welten und zur Fortsetzung. Für Indra Gharmavat Sūryavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer Glut (Tejas) wünscht: Glut ist der Gharma (Hitzetrank), Glut ist die Sonne; Glut erlangt er für sich. Für Indra Indriyavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer Vieh wünscht: Sinneskraft ist das Vieh, Indra ist der Geber der Sinneskraft; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der gibt ihm Sinneskraft und Vieh.
indrāyārkavate 'śvamedhavatā ekādaśakapālaṃ nirvapen niruddhaṃ yājayed antaṃ vā eṣa gato yo niruddho 'nto 'rko 'nto 'śvamedho 'ntenaivāsmā ante kalpayati vaśā dakṣiṇā vaśaṃ mā nayād itīndrāyārkavate 'śvamedhavatā ekādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kāmayeta jane ma ṛdhyetety anto vā eṣā ṛddhīnāṃ yaj jano 'nto 'rko 'nto 'śvamedho 'ntenaivāsmā ante kalpayati vaśā dakṣiṇā vaśaṃ mā nayād itīndrāyārkavate 'śvamedhavatā ekādaśakapālaṃ nirvaped gataśrīr yadā vai śriyo 'ntaṃ gachaty atha pāpīyān bhavaty anto 'rko 'nto 'śvamedho 'ntam evālabdha na pāpīyān bhavatīndrāyārkavate 'śvamedhavatā ekādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kāmayeta mahāyajño mopanamed ity ete vā indrasya yajñiye tanvau yad arkaś cāśvamedhaś ca te evālabdha tābhyāṃ mahāyajñam ālabhata indrāya gharmavate sūryavatā ekādaśakapālaṃ nirvaped indrāya manyumate manasvatā ekādaśakapālam indrāyendriyavatā ekādaśakapālam indrāyārkavate 'śvamedhavatā ekādaśakapālaṃ bhūtikāmaṃ yājayed idaṃ vā indrasya gharmaś ca sūryaś cedam asya manyuś ca manaś cedam asyendraś cendriyaṃ cedam asyārkaś cāśvamedhaś caitāni vai sarvāṇīndro 'bhavad etāni sarvāṇi bhavati ya etair yajate sarvam etad bhavati ya evaṃ veda
Für Indra Arkavat Aśvamedhavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, einen Eingesperrten soll er opfern lassen. Zum Ende (Rand) ist der gegangen, der eingesperrt ist; ein Ende ist der Arka, ein Ende der Aśvamedha; mit dem Ende richtet er ihm das Ende her. Als Opferlohn eine Vaśā (unfruchtbare Kuh): „Er möge mich in (seine) Verfügung (vaśa) führen“ [Anm.: Wortspiel vaśā/vaśa]. Für Indra Arkavat Aśvamedhavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer wünscht: „Bei den Leuten möge ich gedeihen.“ Das Ende der Erfolge ist das Volk; ein Ende ist der Arka, ein Ende der Aśvamedha; mit dem Ende richtet er ihm das Ende her. Als Opferlohn eine Vaśā: „Er möge mich in (seine) Verfügung führen.“ Für Indra Arkavat Aśvamedhavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wessen Glück dahin ist. Wenn einer zum Ende des Glücks gelangt, dann wird er schlechter; ein Ende ist der Arka, ein Ende der Aśvamedha; das Ende hat er selbst ergriffen, er wird nicht schlechter. Für Indra Arkavat Aśvamedhavat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer wünscht: „Das große Opfer (Mahāyajña) möge zu mir kommen.“ Dies sind Indras zwei opfertaugliche Leiber: der Arka und der Aśvamedha; diese hat er ergriffen; mit diesen beiden ergreift er das große Opfer. Für Indra Gharmavat Sūryavat einen Elf-Schalen-Kuchen, für Indra Manyumat Manasvat einen Elf-Schalen-Kuchen, für Indra Indriyavat einen Elf-Schalen-Kuchen, für Indra Arkavat Aśvamedhavat einen Elf-Schalen-Kuchen soll man den, der Wohlergehen (Bhūti) wünscht, opfern lassen. Dies gehört Indra: der Gharma und die Sonne; dies gehört ihm: der Zorn (Manyu) und der Sinn (Manas); dies gehört ihm: Indra und die Sinneskraft; dies gehört ihm: der Arka und der Aśvamedha. Dies alles wurde Indra; dies alles wird der, der damit opfert; dies alles wird der, der es so weiß.
indrāyāṃhomucā ekādaśakapālaṃ nirvaped āmayāvinaṃ yajayed eṣā vā indrasya bheṣajā tanūr yad aṃhomuk tam eva bhāgadheyenopāsarat sa enam aṃhaso muñcatīndrāya trātra ekādaśakapālaṃ nirvaped yo jyānyā māraṇād aparodhād vā bibhīyād indro vai trātendro 'paroddhā tam eva bhāgadheyenopāsarat sa enaṃ trāyata indrāyānvṛjavā ekādaśakapālaṃ nirvapej jyeṣṭhabandhur indriyaṃ vai jyeṣṭhabandhur indriyeṇaivainān anvṛjūn kuruta indrāya prababhrāyaikādaśakapālaṃ nirvapet saṃgrāme pravabhro vā indro vṛtrāya vajraṃ prāharat prababhra evaibhyo vajraṃ praharatīndrāya vaimṛdhāyaikādaśakapālaṃ nirvapet saṃgrāme mṛdho vā eṣa vihanti yaḥ saṃgrāmaṃ jayati mṛdha eva vihata indrāyābhimātighna ekādaśakapālaṃ nirvapet saṃgrāme 'bhimātīr vā eṣa hanti yaḥ smāgrāmaṃ jayaty abhimātīr eva hata indrāyābhimātiṣāhā ekādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kāmayeta viṣaheyābhayaṃ me syād itīndro vai vṛtrāya vajram udayachat taṃ dānavā nānvamanyanta tam etena bhāgadheyenānvamanyanta tato vai so 'bhimātīr ahan vṛtram ahan vṛtraṃ khalu vā eṣa hanti yaḥ saṃgrāmaṃ jayati tad vārtraghnam evaitat
Für Indra Aṃhomuc (den von Not Befreienden) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen; einen Kranken soll er opfern lassen. Dies ist Indras heilende Leiblichkeit, nämlich der Aṃhomuc; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der befreit ihn aus der Not. Für Indra Trātṛ (den Retter) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer sich vor Schädigung, vor Getötetwerden oder vor Einsperrung fürchtet. Indra ist der Retter, Indra der Einsperrer/Aufhalter (aparoddhṛ) [?]; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der rettet ihn. Für Indra Anṛjavat (den Gerademacher [?]) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer der Jyeṣṭhabandhu (der Älteste der Verwandtschaft [?]) ist. Sinneskraft ist der Jyeṣṭhabandhu; mit der Sinneskraft macht er diese gefügig (anṛju). Für Indra Prababhra soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, in der Schlacht. Indra Prababhra schleuderte den Donnerkeil auf Vṛtra; so schleudert er den Donnerkeil auf diese. Für Indra Vaimṛdha soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, in der Schlacht. Die Feinde (mṛdh) zerschlägt der, der die Schlacht gewinnt; die Feinde sind eben zerschlagen. Für Indra Abhimātighna (den Töter der Widersacher) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, in der Schlacht. Die Widersacher erschlägt der, der die Schlacht gewinnt; die Widersacher sind eben erschlagen. Für Indra Abhimātiṣāha (den Widersacher-Überwinder) soll einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer wünscht: „Ich möge überwinden, Furchtlosigkeit möge mir sein.“ Indra erhob den Donnerkeil gegen Vṛtra; die Dānavas stimmten ihm nicht zu; mit diesem Anteil stimmten sie ihm zu; darauf erschlug er die Widersacher, erschlug den Vṛtra. Vṛtra erschlägt der, der die Schlacht gewinnt; das ist eben die Vṛtra-Tötung.
aindram ekakapālaṃ nirvapen niruddhaṃ yājayed ā prehi paramasyāḥ parāvatā iti yājyānuvākye syātāṃ parāvataṃ vā eṣa gato yo niruddhaḥ parāvata evainam adhy āptvāvagamayaty aindraṃ trayodaśakapālaṃ nirvapen niruddhaṃ yājayed atiriktaṃ vai trayodaśam atirikto niruddho 'tiriktād evainam atiriktam āptvāvagamayatīndrāya vajriṇā ekādaśakapālaṃ nirvaped indrāya vṛtraghna ekādaśakapālam indrāya vṛtratūrā ekādaśakapālaṃ yasya bhrātṛvyaḥ somena yajeta vajraṃ vā eṣa bhrātṛvyāyoñśrayati yaḥ somena yajate yad vajriṇe vajreṇaivāsya vajraṃ stṛṇute yad vṛtraghne bhrātṛvyo vai vṛtro hanty evainaṃ yad vṛtratūre bhrātṛvyo vai vṛtras taraty evainam indrāya kṣetraṃjayāyaikādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kṣetre paśuṣu vā vivadetendro vai devānāṃ kṣetraṃjayas tam eva bhāgadheyenopāsarat so 'smai kṣetraṃ paśūn jayatīndrāyādhirājāyaikādaśakapālaṃ nirvaped yatra rājānaḥ sadṛśā iva syur indro vai devānām adhirājas tam eva bhāgadheyenopāsarat sa enam ādhirājyaṃ gamayati
Einen Einschalen-Kuchen für Indra soll er darbringen; einen Eingesperrten soll er opfern lassen. „Komm herbei aus fernster Ferne“ soll die Anuvākyā und Yājyā sein. In die Ferne ist der gegangen, der eingesperrt ist; aus der Ferne erreicht er ihn und lässt ihn zurückgelangen. Einen Dreizehn-Schalen-Kuchen für Indra soll er darbringen; einen Eingesperrten soll er opfern lassen. Überzählig ist das dreizehnte; überzählig ist der Eingesperrte; von Überzähligem aus, Überzähliges erreichend, lässt er ihn zurückgelangen. Für Indra Vajrin (den Keulenträger) einen Elf-Schalen-Kuchen, für Indra Vṛtraghna (den Vṛtra-Töter) einen Elf-Schalen-Kuchen, für Indra Vṛtratūr (den Vṛtra-Überwinder) einen Elf-Schalen-Kuchen soll darbringen, wessen Nebenbuhler mit Soma opfert. Einen Donnerkeil erhebt der gegen den Nebenbuhler, der mit Soma opfert: dass (für) Vajrin (geopfert wird) – mit dem Donnerkeil streut er dessen Donnerkeil nieder. Dass (für) Vṛtraghna – der Nebenbuhler ist Vṛtra; er erschlägt ihn. Dass (für) Vṛtratūr – der Nebenbuhler ist Vṛtra; er überwindet ihn. Für Indra Kṣetraṃjaya (den Feldgewinner) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer um Feld oder Vieh streiten würde. Indra ist der Feldgewinner der Götter; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der gewinnt ihm Feld und Vieh. Für Indra Adhirāja (den Oberherrscher) soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wo die Könige gleichsam einander ebenbürtig wären. Indra ist der Oberherrscher der Götter; ihn hat er mit seinem Anteil aufgesucht; der lässt ihn zur Oberherrschaft gelangen.
indrāya manyumate manasvatā ekādaśakapālaṃ nirvapet saṃgrāme manyunā vai vīryaṃ kriyata indriyeṇa jayati vīryaṃ caivaiṣv indriyaṃ ca jityai dadhāti manyave caruṃ nirvapet saṃgrāme manyunā vai vīryaṃ kriyate vīryam evaiṣu jityai dadhāti yaṃ jīvagrāhaṃ gṛhṇīyus taṃ vikṛnteyur manyoḥ svid eva satyam akar indrāya manasvatā ekādaśakapālaṃ nirvaped yaḥ kāmayeta punyaḥ syām anādhṛṣya iti mano vai śrīs tviṣiḥ śriyam evāsmiṃs tviṣiṃ dadhāti saṃvatsaraṃ nu purā manaso na kīrtayet saṃvatsareṇa vā anāptam āpyate saṃvatsareṇaivāsmā āptvā śriyaṃ tviṣiṃ dadhāti
Für Indra Manyumat Manasvat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, in der Schlacht. Durch Zorn (Manyu) wird Kraft gemacht; mit Sinneskraft siegt er; Kraft und Sinneskraft legt er in diese zum Sieg. Für Manyu soll er einen Caru darbringen, in der Schlacht. Durch Zorn wird Kraft gemacht; Kraft legt er in diese zum Sieg. Wen sie lebend gefangen nehmen, den sollen sie zerschneiden [?]: „Des Manyu Wahres hat er wohl getan“ [?]. Für Indra Manasvat soll er einen Elf-Schalen-Kuchen darbringen, wer wünscht: „Ich möge rein/glückverheißend (punya) [?] und unangreifbar sein.“ Der Sinn (Manas) ist Glück (Śrī), ist Glanz (Tviṣi); Glück und Glanz legt er in ihn. Ein Jahr lang soll er es nicht vorher (vor dem Manas-Opfer) erwähnen [?]. Denn was unerreichbar ist, wird durch ein Jahr erreicht; durch das Jahr erreicht er es für ihn und legt Glück und Glanz in ihn.
yasya sānnāyyaṃ candramā abhyudiyād ye puroḍāśyāḥ syus tāṃs tredhā kuryād ye madhyamās tam agnaye dātre 'ṣṭākapālaṃ nirvaped ye sthaviṣṭhās tam indrāya pradātre dadhaṃś caruṃ ye kṣodiṣṭhās taṃ viṣṇave śipiviṣṭāya śṛte carum agnir vai madhyamasya dātendro jyeṣṭhasya pradātātha yat kṣodiṣṭhaṃ tañ śipiviṣṭaṃ tad āpnoti paśūn eva somo vā etasyātiricyate yasya sānnāyyaṃ candramā abhyudeti sa vai paśūn evābhyatiricyate yaḥ paśukāmaḥ syāt so 'māvāsyām iṣṭvā vatsān apākuryād ye puroḍāśyāḥ syus tāṃs tredhā kuryād ye kṣodiṣṭhās tam agnaye sanimate 'ṣṭākapālaṃ nirvaped ye madhyamās taṃ viṣṇave śipiviṣṭāya śṛte caruṃ ye sthaviṣṭhās tam indrāya pradātre dadhaṃś carum agnir evāsmai tad vindati yad iha viṣṇus tad yad antarikṣa indras tad yad divi satvāno gā ichanti yad ete taṇḍulā vibhājyante satvāno vā eta eṣṭāro 'bhiroddhāra evāgneyam aṣṭākapālaṃ nirvaped gataśrīs tasya gaur dhenur dakṣiṇā sa prāṅ prayāya vaiṣṇavaṃ trikapālaṃ tasya vaḍabā dhenur dakṣiṇā sa prāṅ prayāya giriṃ gatvāpo vā prajāpatyaṃ ghṛte caruṃ tasya puruṣī dhenur dakṣiṇā yad āgneya imāṃ tenākramate yad vaiṣṇavo 'ntarikṣaṃ tena yat prājāpatyo 'muṃ tena lokaṃ yat prāṅ prayāty abhi svid evākramīd yad giriṃ gachaty apo vāntaṃ svid evāgan yat tisro dhenavo dakṣiṇā trayo vā ime lokā imān asmai lokān dhenur akar imān asmai lokān pradāpayati prattān ha vā asmā imāṃl lokān duhe ya evaṃ veda saumendraṃ caruṃ nirvapeñ śyāmākaṃ somavāmina indro vai tvaṣṭuḥ somam apibad anupahūyamānas tasyordhvaḥ somapītho 'patat te śyāmākā abhavant somapīthena vā eṣa vyṛdhyate yaḥ somaṃ vamiti yat saumyaḥ somapīthenaivainaṃ samardhayatīndriyeṇa vā eṣa vīryeṇa vyṛdhyate yaḥ somaṃ vamiti yad aindra indriyeṇaivainaṃ vīryeṇa samardhayati śithira iva hi vā etasya somapītho 'thaiṣa somaṃ vamiti yañ śyāmākataṇḍulaiḥ śrīṇāti somapīthasya dhṛtyai
Wem der Mond über dem Sānnāyya (Opfer mit gestockter Milch) aufgeht: die Opferkuchen, die es sein sollen, soll er in drei Teile teilen. Die mittleren (davon) soll er dem Agni Dātṛ als Acht-Schalen-Kuchen darbringen; die größten dem Indra Pradātṛ als Caru in Dickmilch (dadhan); die kleinsten dem Viṣṇu Śipiviṣṭa als Caru in gekochter Milch. Agni ist der Geber des Mittleren, Indra der Übergeber des Ältesten; und was das Kleinste ist, das ist der Śipiviṣṭa; damit erreicht er das Vieh. Soma bleibt dem, über dessen Sānnāyya der Mond aufgeht, übrig [?]; er wird gegenüber dem Vieh übergangen [?]. Wer Vieh wünscht, soll am Neumond geopfert haben und die Kälber (von den Kühen) abtrennen. Die Opferkuchen, die es sein sollen, soll er in drei Teile teilen; die kleinsten soll er dem Agni Sanimat als Acht-Schalen-Kuchen darbringen, die mittleren dem Viṣṇu Śipiviṣṭa als Caru in gekochter Milch, die größten dem Indra Pradātṛ als Caru in Dickmilch. Agni findet ihm das, was hier (auf Erden) ist; Viṣṇu das, was im Luftraum ist; Indra das, was im Himmel ist. Die Krieger (satvan) suchen Kühe; dass diese Reiskörner verteilt werden – die Krieger sind diese, Sucher, Umzingler [?]. Einen Acht-Schalen-Kuchen für Agni soll er darbringen, wessen Glück dahin ist; dessen Opferlohn ist eine Milchkuh. Nachdem er nach Osten aufgebrochen ist, (bringt er) einen Dreischalen-Kuchen für Viṣṇu (dar); dessen Opferlohn ist eine milchgebende Stute. Nachdem er nach Osten aufgebrochen und zu einem Berg oder zu Wassern gegangen ist (bringt er) einen Prājāpatya-Caru in zerlassener Butter (dar); dessen Opferlohn ist eine „menschliche“ Milchkuh (puruṣī dhenu) [Anm.: wohl eine Frau; wörtlich so]. Dadurch, dass der Āgneya (geopfert wird), betritt er diese (Erde); dadurch, dass der Vaiṣṇava, den Luftraum; dadurch, dass der Prājāpatya, jene Welt. Dass er nach Osten aufbricht: er hat sie gleichsam überschritten; dass er zu einem Berg oder zu Wassern geht: er ist gleichsam zum Ende gegangen. Dass drei Milchkühe der Opferlohn sind: dreifach sind diese Welten; diese Welten hat er ihm zu Milchkühen gemacht; diese Welten lässt er ihm geben; gegeben melkt der diese Welten, der es so weiß. Einen Saumendra-Caru aus Śyāmāka (Hirse) soll er darbringen für den, der Soma erbricht. Indra trank Tvaṣṭṛs Soma, ohne eingeladen zu sein; von ihm fiel der Somatrunk nach oben (heraus) [?]; daraus wurden die Śyāmākas. Vom Somatrunk kommt der ab, der Soma erbricht; dass es ein Saumya (Soma-Opfer ist): mit dem Somatrunk lässt er ihn gedeihen. Von Sinneskraft und Kraft kommt der ab, der Soma erbricht; dass es ein Aindra ist: mit Sinneskraft und Kraft lässt er ihn gedeihen. Locker gleichsam ist diesem der Somatrunk, darum erbricht er Soma; dass er (den Caru) mit Śyāmāka-Körnern mischt [?] (śrīṇāti), (geschieht) zum Festhalten des Somatrunks.