Quellen der Menschheit

Śatapatha-Brāhmaṇa (Śukla-Yajurveda) · Neuntes Kāṇḍa

Adhyāya 2 Der Upavasathya-Tag: Übergießung der Svayamātṛṇā, Pravargya-Niedersetzung, Vertreibung der Asuras und Rakṣas durch Indra und Bṛhaspati, der gesprenkelte Stein als Sonnensymbol und die abschließende siebenfache Samidh-Lehre

upavasathīye 'hanprātarudita āditye | vācaṃ visṛjate vācaṃ visṛjya pañcagṛhītamājyaṃ gṛhṇīte tatra pañca hiraṇyaśakalānprāsyatyathaitattrayaṃ samāsiktam bhavati dadhi madhu ghṛtam pātryāṃ vā sthālyāṃ vorubilyāṃ tadupariṣṭāddarbhamuṣṭiṃ nidadhāti

Am Vorbereitungstag, nachdem am Morgen die Sonne aufgegangen ist – er lässt die Rede frei; nachdem er die Rede freigelassen hat, nimmt er fünffach gefasstes Schmalz; darauf wirft er fünf Goldsplitter; dann ist dieses Dreifache vermischt: Dickmilch, Honig, Schmalz, in einer Schale oder einem Topf oder einer weiten Schüssel; darüber legt er eine Handvoll Darbha-Gras.

athāgnimārohati | namaste harase śociṣe namaste astvarciṣa ityatraiṣa sarvo 'gniḥ saṃskṛtaḥ sa eṣo 'tra tasmā alaṃ yaddhiṃsyādyaṃ jihiṃsiṣedyamu vā eṣa hinasti harasā vainaṃ śociṣā vārciṣā vā hinasti tatho hainameṣa etairna hinastyanyāṃste asmattapantu hetayaḥ pāvako asmabhyaṃ śivo bhaveti yathaiva yajustathā bandhuḥ

Dann besteigt er den Feueraltar: „Verehrung sei dir, dem Ergreifenden, dem Glühenden; Verehrung sei dir, dem Flammenden“ – hier ist ja dieser ganze Agni zubereitet; dieser ist hier bereit dazu, dass er verletze, wen er verletzen wollte; denn dieser verletzt ja entweder durch sein Ergreifen, sein Glühen oder seine Flamme; so verletzt ihn dieser eben damit nicht mit diesen. „Andere sollen deine Geschosse von uns fern glühen lassen; sei uns, dem Läuternden, gnädig!“ – wie eben der Yajus-Spruch lautet, so ist auch seine Bedeutung.

āruhyāgniṃ svayamātṛṇāṃ vyāghārayati | ājyena pañcagṛhītena tasyokto bandhuḥ

Nachdem er den Feueraltar bestiegen hat, begießt er die Svayamātṛṇā-Ziegel – mit fünffach gefasstem Schmalz; dessen Bedeutung ist bereits genannt.

svayamātṛṇāṃ vyāghārayati | prāṇaḥ svayamātṛṇā prāṇe tadannaṃ dadhāti

Er begießt die Svayamātṛṇā – die Atemkraft ist die Svayamātṛṇā; in die Atemkraft legt er damit diese Speise.

yadveva svayamātṛṇāṃ vyāghārayati | uttaravedirhaiṣāgneratha yāmamūm pūrvāṃ vyāghārayatyadhvarasya sātha haiṣāgnestāmetadvyāghārayati

Dass er nun die Svayamātṛṇā begießt: dies ist ja der Uttaravedi des Feuers [Anm.: die Passage vergleicht offenbar zwei zuvor separat begossene Altarstellen; genaue Bezugslogik im Quelltext unklar]; und jene Erste, die er vorher begossen hatte, das ist die des Opferaltars; nun begießt er damit diese des Feuers.

paśyaṃstatra hiraṇyaṃ vyāghārayati | pratyakṣaṃ vai tadyatpaśyati pratyakṣaṃ sottaravediḥ prāstā eveha bhavanti paro 'kṣaṃ vai tadyatprāstāḥ paro 'kṣamiyamuttaravediḥ

Hinsehend begießt er dort das Gold – sichtbar ist ja, wenn man hinsieht; sichtbar ist der Uttaravedi. Fortgeworfen sind sie hier ja – verhüllt ist ja, was fortgeworfen ist; verhüllt ist dieser Uttaravedi.

svāhākāreṇa tāṃ vyāghārayati | pratyakṣaṃ vai tadyatsvāhākāraḥ pratyakṣaṃ sottaravedirveṭkāreṇemām paro 'kṣaṃ vai tadyadveṭkāraḥ paro 'kṣamiyamuttaravedirājyenājyena hyuttaravediṃ vyāghārayanti pañcagṛhītena pañcagṛhītena hyuttaravediṃ vyāghārayanti vyatihāraṃ vyatihāraṃ hyuttaravediṃ vyāghārayanti

Mit dem Svāhā-Ruf begießt er diesen – sichtbar ist ja der Svāhā-Ruf; sichtbar ist dieser Uttaravedi. Mit dem Veṭ-Ruf begießt er jenen – verhüllt ist ja der Veṭ-Ruf; verhüllt ist dieser Uttaravedi. Mit Schmalz – mit Schmalz begießt man ja den Uttaravedi; mit fünffach gefasstem – mit fünffach gefasstem begießt man ja den Uttaravedi; im Wechsel – im Wechsel begießt man ja den Uttaravedi.

nṛṣade veḍiti | prāṇo vai nṛṣanmanuṣyā narastadyo 'yam manuṣyeṣu prāṇo 'gnistametatprīṇātyapsuṣade veḍiti yo 'psvagnistametatprīṇāti bahirṣade veḍiti ya oṣadhiṣvagnistametatprīṇāti vanasade veḍiti yo vanaspatiṣvagnistametatprīṇāti svarvide veḍityayamagniḥ svarvidimamevaitadagnim prīṇāti

Dem Menschen-Sitzenden, Veḍ! – die Atemkraft ist ja der Menschen-Sitzende, Menschen sind ja die Nṛ; der Agni, der in den Menschen die Atemkraft ist, den befriedigt er damit. Dem Wasser-Sitzenden, Veḍ! – den Agni, der im Wasser ist, den befriedigt er damit. Dem Draußen-Sitzenden, Veḍ! – den Agni, der in den Kräutern ist, den befriedigt er damit. Dem Wald-Sitzenden, Veḍ! – den Agni, der in den Bäumen ist, den befriedigt er damit. Dem Himmel-Wissenden, Veḍ! – dieser Agni ist der Himmel-Wissende; eben diesen Agni befriedigt er damit.

yadvevāha | nṛṣade veḍapsuṣade veḍityasyaivaitānyagnernāmāni tānyetatprīṇāti tāni haviṣā devatāṃ karoti yasyai vai devatāyai havirgṛhyate sā devatā na sā yasyai na gṛhyate 'tho etānevaitadagnīnasminnagnau nāmagrāhaṃ dadhāti

Dass er nun sagt: Dem Menschen-Sitzenden, Veḍ! Dem Wasser-Sitzenden, Veḍ! – dies sind ja eben Namen dieses Agni; diese befriedigt er damit. Durch die Opfergabe macht er sie zur Gottheit; denn diejenige Gottheit, für die die Opfergabe entgegengenommen wird, ist Gottheit, nicht diejenige, für die sie nicht entgegengenommen wird. Und eben diese Agnis legt er damit namentlich benennend in diesen Agni hinein.

pañcaitā āhutīrjuhoti | pañcacitiko 'gniḥ pañca 'rtava saṃvatsaraḥ saṃvatsaro 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prāṇāti

Fünf Opfergüsse opfert er damit – fünfschichtig ist Agni, fünf Jahreszeiten macht das Jahr, das Jahr ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit atmet er ihn mit dieser Speise an.

athainaṃ samukṣati | dadhnā madhunā ghṛtena jāyata eṣa etadyaccīyate sa eṣa sarvasmā annāya jāyate sarvamvetadannaṃ yaddadhi madhu gṛtaṃ sarveṇaivainametadannena prīṇāti sarvataḥ samukṣati sarvata evainametatsarveṇānnena prīṇāti

Dann besprengt er ihn ringsum – mit Dickmilch, Honig, Schmalz; dieser wird ja geboren, indem er da geschichtet wird; dieser wird für alle Speise geboren; alles das ist ja Speise, was Dickmilch, Honig, Schmalz ist; mit allem zusammen befriedigt er ihn damit mit dieser Speise. Von allen Seiten besprengt er ihn; von allen Seiten befriedigt er ihn eben damit mit aller Speise.

yadvevainaṃ samukṣati | atraiṣa sarvo 'gniḥ saṃskṛtastasmindevā etadrūpamuttamamadadhustathaivāsminnayametadrūpamuttamaṃ dadhātyannaṃ vai rūpametadu paramamannaṃ yaddadhi madhu gṛtaṃ tadyadeva paramaṃ rūpaṃ tadasminnetaduttamaṃ dadhāti sarvataḥ samukṣatyapi bāhyena pariṣritaḥ sarvata evāsminnetadrūpamuttamaṃ dadhāti darbhaiste hi śuddhā medhyā agrairagraṃ hi devānām

Dass er ihn nun besprengt: hier ist ja dieser ganze Agni zubereitet; in ihn legten die Götter diese höchste Gestalt hinein; ebenso legt hier dieser in ihn diese höchste Gestalt hinein. Speise ist ja Gestalt; und die höchste Speise ist, was Dickmilch, Honig, Schmalz ist; eben diese höchste Gestalt legt er damit in ihn hinein. Von allen Seiten besprengt er ihn, auch über die äußeren Pariśrits hinweg; von allen Seiten legt er eben damit diese höchste Gestalt in ihn hinein. Mit Darbha-Gras geschieht dies, denn diese sind rein, weihetauglich, mit ihren Spitzen – die Spitze ist ja der Götter Anteil.

yadvevainaṃ samukṣati | etadvai yatraitam prāṇā ṛṣayo 'gre 'gniṃ samaskurvaṃstadasminnado 'mum purastādbhāgamakurvatādaḥ sajūrabdīyamathāsminnetaṃ saṃcita upariṣṭādbhāgamakurvata tadyatsamukṣati ya evāsmiṃste prāṇā ṛṣayaḥ sacita upariṣṭādbhāgamakurvata tānevaitatprīṇāti dadhnā madhunā ghṛtena tasyokto bandhuḥ

Dass er ihn nun besprengt: als die Atem-Ṛṣis diesen Agni am Anfang zubereiteten, da machten sie ihm zuvor jenen Anteil vorn, jenen einträchtig-übereinstimmenden Anteil [Anm.: adaḥ sajūrabdīyam syntaktisch/lexikalisch unklar, sinngemäß versuchsweise wiedergegeben]; dann machten sie ihm, nachdem er geschichtet war, diesen Anteil obendrauf. Dass er ihn nun besprengt: die Atem-Ṛṣis, die in ihm sind, denen macht er, nachdem er geschichtet ist, diesen Anteil obendrauf; eben diese befriedigt er damit, mit Dickmilch, Honig, Schmalz; dessen Bedeutung ist bereits genannt.

ye devā devānām | yajñiyā yajñiyānāmiti devā hyete devānāṃ yajñiyā u yajñiyānāṃ saṃvatsarīṇamupa bhāgamāsata iti saṃvatsarīṇaṃ hyeta etam bhāgamupāsate 'hutādo haviṣo yajñe asminnityahutādo hi prāṇāḥ svayam pibantu madhuno ghṛtasyeti svayamasya pibantu madhunaśca ghṛtasya cetyetat

Die Götter, die von den Göttern, die Verehrungswürdigen von den Verehrungswürdigen – diese sind ja Götter unter den Göttern und Verehrungswürdige unter den Verehrungswürdigen. Sie sitzen bei dem jahresmäßigen Anteil – denn diese sitzen ja jahresmäßig bei diesem Anteil. Die Opfergabe-Esser der Opfergabe bei diesem Opfer – denn Opfergabe-Esser sind ja die Atemkräfte. Sie mögen selbst von Honig und von Schmalz trinken – sie mögen selbst davon trinken, vom Honig und vom Schmalz – das ist damit gemeint.

ye devā deveṣu | adhi devatvamāyanniti devā hyete deveṣadhi devatvamāyanye brahmaṇaḥ puraetāro asyetyayamagnirbrahma tasyaite puraetāro yebhyo na ṛte pavate dhāma kiṃ caneti na hi prāṇebhya ṛte pavate dhāma kiṃ cana na te divo na pṛthivyā adhi snuṣviti naiva te divi na pṛthivyāṃ yadeva prāṇabhṛttasmiṃsta ityetat

Die Götter, die zu den Göttern hin die Gottheit erlangten – diese Götter erlangten ja bei den Göttern die Gottheit. Die diesem Brahman vorangehen – dieser Agni ist das Brahman; diesem gehen sie voran. Ohne die kein Bereich sich läutert – denn ohne die Atemkräfte läutert sich ja kein Bereich. Nicht sind sie über den Rücken des Himmels, nicht der Erde – nicht sind sie eben im Himmel, nicht auf der Erde; was eben atemtragend ist, darin sind sie – das ist damit gemeint.

dvābhyāṃ samukṣati | dvipādyajamāno yajamāno 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametatsamukṣati

Mit zwei Sprüchen besprengt er ihn – zweifüßig ist der Opferer, der Opferer ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit besprengt er ihn.

atha pratyavarohati | prāṇadā apānadā iti sarve haite prāṇā yo 'yamagniścitaḥ sa yadetāmatrātmanaḥ paridāṃ na vadetātra haivāsyaiṣa prāṇānvṛñjītātha yadetāmatrātmanaḥ paridāṃ vadate tatho hāsyaiṣa prāṇānna vṛṅkte prāṇadā apānadā vyānadā varcodā varivodā ityetaddā me 'sītyevaitadāhānyāṃste asmattapantu hetayaḥ pāvako asmabhyaṃ śivo bhaveti yathaiva yajustathā bandhuḥ

Dann steigt er zurück: „Der Einatem-Gebende, der Ausatem-Gebende“ – all diese sind ja die Atemkräfte dieses geschichteten Agni; wenn er nun nicht diese Hingabe seines Selbst hier ausspräche, dann würde ihm dieser eben die Atemkräfte entreißen; wenn er aber diese Hingabe seines Selbst hier ausspricht, dann entreißt ihm dieser eben die Atemkräfte nicht. „Der Einatem-Gebende, der Ausatem-Gebende, der Zwischenatem-Gebende, der Glanz-Gebende, der Labung-Gebende“ – damit sagt er eben: Gib mir! „Andere sollen deine Geschosse von uns fern glühen lassen; sei uns, dem Läuternden, gnädig!“ – wie eben der Yajus-Spruch lautet, so ist auch seine Bedeutung.

pratyetya pravargyopasadbhyām pracarati | pravargyopasadbhyām pracaryāthāsmai vrataṃ vārdhavrataṃ vā prayacatyatha pravargyopasadbhyāmatha pravargyamutsādayatyāptvā taṃ kāmaṃ yasmai kāmāyainam pravṛṇakti

Nach der Rückkehr vollzieht er die Pravargya-Upasad-Riten – nachdem er die Pravargya-Upasad-Riten vollzogen hat, reicht er ihm dann die Speiseregel oder die halbe Speiseregel; dann, nach den Pravargya-Upasad-Riten, hebt er den Pravargya auf, nachdem er jenen Wunsch erreicht hat, für welchen Wunsch er es aussondert.

taṃ vai pariṣyanda utsādayet | tapto vā eṣa śuśucāno bhavati taṃ yadasyāmutsādayedimāmasya śugṛcedyadapsūtsādayedapo 'sya śugṛcedatha yatpariṣyanda utsādayati tatho ha naivāpo hinasti nemāṃ yadahāpsu na prāsyati tenāpo na hinastyatha yatsamantamāpaḥ pariyanti śāntirvā āpasteno imāṃ na hinasti tasmātpariṣyanda utsādayet

Auf der Abfließstelle soll man ihn niedersetzen – dieser ist ja erhitzt, glühend; wenn man ihn auf dieser Erde niedersetzte, würde der Kummer diese treffen; wenn man ihn im Wasser niedersetzte, würde der Kummer das Wasser treffen; wenn man ihn aber auf der Abfließstelle niedersetzt, dann verletzt er weder das Wasser noch diese Erde; dass man ihn nicht ins Wasser wirft, dadurch verletzt er das Wasser nicht; und dass ringsum das Wasser an der Abfließstelle vorbeifließt – Wasser ist ja Besänftigung – dadurch verletzt er diese Erde nicht; deshalb soll man ihn auf der Abfließstelle niedersetzen.

agnau tvevotsādayet | ime vai lokā eṣo 'gnirāpaḥ pariśritastaṃ yadagnā utsādayati tadevainam pariṣyanda utsādayati

Jedoch soll man ihn beim Feuer niedersetzen – diese Welten sind ja dieser Agni, das Wasser sind die Pariśrits; wenn man ihn beim Feuer niedersetzt, so setzt man ihn eben damit auf der Abfließstelle nieder.

yadvevāgnā utsādayati | ime vai lokā eṣo 'gniragnirvāyurādityastadete pravargyāḥ sa yadanyatrāgnerutsādayedetāṃstaddevānbahirdhaibhyo lokebhyo dadhyādatha yadagnā utsādayatyetānevaitaddevāneṣu lokeṣu dadhāti

Dass man ihn nun beim Feuer niedersetzt: diese Welten sind ja dieser Agni, Agni, Vāyu, Āditya, das sind eben diese Pravargya-Gottheiten; wenn man ihn woanders als beim Feuer niedersetzte, würde man diese Götter damit außerhalb dieser Welten setzen; wenn man ihn aber beim Feuer niedersetzt, setzt man eben diese Götter damit in diese Welten hinein.

yadvevāgnā utsādayati | śira etadyajñasya yatpravargya ātmāyamagniścitaḥ sa yadanyatrāgnerutsādayedbahirdhāsmāciro dadhyādatha yadagnā utsādayatyātmānamevāsyaitatsaṃskṛtya śiraḥ pratidadhāti

Dass man ihn nun beim Feuer niedersetzt: dies, der Pravargya, ist das Haupt des Opfers, dieser geschichtete Agni ist der Rumpf; wenn man ihn woanders als beim Feuer niedersetzte, würde man diesem das Haupt außerhalb setzen; wenn man ihn aber beim Feuer niedersetzt, setzt man ihm, nachdem man dessen Rumpf zubereitet hat, eben damit das Haupt wieder auf.

svayamātṛṇayā saṃspṛṣṭam prathamam pravargyamutsādayati | prāṇaḥ svayamātṛṇā śiraḥ pravargya ātmāyamagniścitaḥ śiraśca tadātmānaṃ ca prāṇena saṃtanoti saṃdadhātyutsādya pravargyaṃ yathā tasyotsādanam

Er setzt den ersten Pravargya-Topf nieder, in Berührung mit der Svayamātṛṇā – die Atemkraft ist die Svayamātṛṇā, das Haupt ist der Pravargya, der Rumpf ist dieser geschichtete Agni; das Haupt und den Rumpf verbindet, verknüpft er damit durch die Atemkraft. Nachdem er den Pravargya niedergesetzt hat, geschieht es wie dessen Niedersetzung üblich ist.

pratyetyāgnim prahariṣyan | āhutīśca juhoti samidhaścādadhātyetadvā enaṃ devā eṣyantam purastādannenāprīṇannāhutibhiśca samidbhiśca tathaivainamayametadeṣyantam purastādannena prīṇātyāhutibhiśca samidbhiśca sa vai pañcagṛhītaṃ gṛhṇīte tasyokto bandhuḥ

Nach der Rückkehr, im Begriff, das Feuer zu schüren: er opfert Opfergüsse und legt Brennscheite nach – damit befriedigten die Götter ihn, bevor er heranging, im Voraus mit Speise, mit Opfergüssen und mit Brennscheiten; ebenso befriedigt hier dieser ihn, bevor er herangeht, im Voraus mit Speise, mit Opfergüssen und mit Brennscheiten. Er nimmt dabei fünffach gefasstes Schmalz; dessen Bedeutung ist bereits genannt.

atha ṣoḍaśagṛhītaṃ gṛhṇīte | ṣoḍaśakalaḥ prajāpatiḥ prajāpatiragnirātmasammitenaivainametadannena prīṇāti yadu vā ātmasammitamannaṃ tadavati tanna hinasti yadbhūyo hinasti tadyatkanīyo na tadavati samānyāṃ sruci gṛhṇīte samāno hi sa yametatprīṇāti vaiśvakarmaṇābhyāṃ juhoti viśvakarmāyamagnistamevaitatprīṇāti tisra āhutīrjuhoti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti

Dann nimmt er sechzehnfach gefasstes Schmalz – sechzehnteilig ist Prajāpati, Prajāpati ist Agni; eben mit einem seinem Selbst gleich bemessenen Maß an Speise befriedigt er ihn damit. Denn was ein dem Selbst gleich bemessenes Maß an Speise ist, das schützt und verletzt nicht; was mehr ist, das verletzt; was weniger ist, das schützt nicht. Im selben Opferlöffel nimmt er es, denn derselbe ist der, den er damit befriedigt. Mit den beiden Vaiśvakarmaṇa-Sprüchen opfert er – dieser Agni ist Viśvakarman; eben diesen befriedigt er damit. Drei Opfergüsse opfert er – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise.

atha samidha ādadhāti | yathā tarpayitvā pariveviṣyāttādṛktadaudumbaryo bhavantyūrgvai rasa udumbara ūrjaivainametadrasena prīṇātyārdrā bhavantyetadvai vanaspatīnāmanārtaṃ jīvaṃ yadārdraṃ tadyadeva vanaspatīnāmanārtaṃ jīvaṃ tenainametatprīṇāti ghṛte nyuttā bhavantyāgneyaṃ vai ghṛtaṃ svenaivainametadbhāgena svena rasena prīṇāti sarvāṃ rātriṃ vasanti tatra hi tā rasena sampadyante tisraḥ samidha ādadhāti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti

Dann legt er Brennscheite nach – wie man, nachdem man gesättigt hat, sich bedienen würde, so ist dies. Sie sind von Udumbara-Holz – Kraft ist ja der Saft des Udumbara; eben mit Kraft befriedigt er ihn damit durch diesen Saft. Sie sind feucht – das Feuchte ist ja das ungeschädigte Leben der Bäume; eben mit dem ungeschädigten Leben der Bäume befriedigt er ihn damit. Sie sind in Schmalz getaucht – zu Agni gehörig ist ja das Schmalz; eben mit dessen eigenem Anteil, mit dessen eigenem Saft befriedigt er ihn. Die ganze Nacht liegen sie dort – denn darin kommen sie ja zur Vollendung mit dem Saft. Drei Brennscheite legt er nach – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise.

yadvevaitā āhutīrjuhoti | etadvā enaṃ devā eṣyanta purastādannena samaskurvannetābhirāhutibhistathaivainamayametadeṣyantam purastādannena saṃskarotyetābhirāhutibhiḥ

Dass er nun diese Opfergüsse opfert: damit bereiteten die Götter ihn, bevor sie herangingen, im Voraus mit Speise zu, mit diesen Opfergüssen; ebenso bereitet hier dieser ihn, bevor er herangeht, im Voraus mit Speise zu, mit diesen Opfergüssen.

sa vai pañcagṛhītaṃ gṛhṇīte | pañcadhāvihito vā ayaṃ śīrṣanprāṇo mano vāk prāṇaścakṣuḥ śrotrametamevāsminnetatpañcadhāvihitaṃ śīrṣanprāṇaṃ dadhātyagnistigmena śociṣeti tigmavatyā śira evāsyaitayā saṃśyati tigmatāyai

Er nimmt fünffach gefasstes Schmalz – fünffach verteilt ist ja diese Haupt-Atemkraft: Geist, Rede, Atem, Auge, Ohr; eben diese fünffach verteilte Haupt-Atemkraft legt er damit in ihn hinein. Agni mit scharfer Flamme – mit einer scharfen Formel; damit schärft er eben dessen Haupt, zur Schärfe.

atha ṣoḍaśagṛhītaṃ gṛhṇīte | aṣṭau prāṇā aṣṭāvaṅgānyetāmabhisampadaṃ samānyāṃ sruci gṛhṇīte samāne hyevātmannaṅgāni ca prāṇāśca bhavanti nānā juhotyaṅgebhyaśca tatprāṇebhyaśca vidhṛtiṃ karoti vaiśvakarmaṇābhyāṃ juhoti viśvakarmāyamagnistamevaitatsaṃskaroti tisra āhutīrjuhoti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena saṃskaroti saptadaśabhirṛgbhiḥ saptadaśaḥ prajāpatiḥ prajāpatiragniryāvānāgniryāvatyasya mātrā tāvataivainametatsaṃskarotyekaviṃśatigṛhītena dvādaśa māsāḥ pañca 'rtavastraya ime lokā asāvāditya ekaviṃśa etāmabhisampadam

Dann nimmt er sechzehnfach gefasstes Schmalz – acht sind die Atemkräfte, acht die Glieder – dies ist ihre Entsprechungszahl. Im selben Opferlöffel nimmt er es, denn im selben Selbst sind ja Glieder und Atemkräfte; getrennt opfert er, und damit stiftet er einen Zusammenhalt zwischen den Gliedern und den Atemkräften. Mit den beiden Vaiśvakarmaṇa-Sprüchen opfert er – dieser Agni ist Viśvakarman; eben diesen bereitet er damit zu. Drei Opfergüsse opfert er – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit bereitet er ihn mit dieser Speise zu. Mit siebzehn Ṛcs – siebzehnfach ist Prajāpati, Prajāpati ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit bereitet er ihn damit zu. Mit einundzwanzigfach gefasstem Schmalz – zwölf Monate, fünf Jahreszeiten, diese drei Welten, jene Sonne als Einundzwanzigster – dies ist ihre Entsprechungszahl.

yadvevaitāḥ samidha ādadhāti | etadvā enaṃ devāḥ sarvaṃ kṛtsnaṃ saṃskṛtyāthainametenānnenāprīṇannetābhiḥ samidbhistathaivainamayametatsarvaṃ kṛtsnaṃ saṃskṛtyāthainametenānnena prīṇātyetābhiḥ samidbhiraudumbaryo bhavantyārdrā ghṛte nyuttā sarvāṃ rātriṃ vasanti tasyokto bandhurudenamuttarāṃ nayendremam pratarāṃ naya yasya kurmo gṛhe haviriti yathā yajustathā bandhustisraḥ samidha ādadhāti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti tisa āhutīrjuhoti tatṣaṭ tasyokto bandhuḥ

Dass er nun diese Brennscheite nachlegt: damit befriedigten die Götter ihn, nachdem sie ihn ganz und vollständig zubereitet hatten, mit dieser Speise, mit diesen Brennscheiten; ebenso befriedigt hier dieser ihn, nachdem er ihn ganz und vollständig zubereitet hat, mit dieser Speise, mit diesen Brennscheiten. Sie sind von Udumbara-Holz, feucht, in Schmalz getaucht, liegen die ganze Nacht – dessen Bedeutung ist bereits genannt. „Führe ihn empor, führe ihn weiter, o Indra, für den wir in dessen Haus die Opfergabe bereiten“ – wie eben der Yajus-Spruch lautet, so ist auch seine Bedeutung. Drei Brennscheite legt er nach – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise. Drei Opfergüsse opfert er, das macht sechs – dessen Bedeutung ist bereits genannt.

athātaḥ sampreṣyati | udyacedhmamupayacopayamanīragnaye prahriyamāṇāyānubrūhyagnīdekasphyayānūdehi brahmannapratirathaṃ japeti

Nun erteilt er hierauf die Anweisungen: Hebe das Brennholz auf! Nimm die Zange! Sprich hinterher, wenn das Feuer zu Agni getragen wird! O Āgnīdhra, trage es mit einem einzigen Spatel empor! O Brahman, murmle das Apratiratha-Lied!

etadvai devānupapraiṣyataḥ | etaṃ yajñaṃ taṃsyamānāndakṣiṇato 'surā rakṣāṃsi nāṣṭrā ajighāṃsanna yakṣyadhve na yajñaṃ taṃsyadhva iti

Als die Götter dieses Opfer, das sie vollziehen wollten, ausrichten wollten, da wollten die Asuras und Rakṣas von Süden her sie mit der Peitsche töten: „Ihr sollt nicht opfern, ihr sollt dieses Opfer nicht ausrichten!“

te devā indramabruvan | tvaṃ vai naḥ śreṣṭho baliṣṭho vīryavattamo 'si tvamimāni rakṣāṃsi pratiyatasveti tasya vai me brahma dvitīyamastviti tatheti tasmai vai bṛhaspatiṃ dvitīyamakurvanbrahma vai bṛhaspatista indreṇa caiva bṛhaspatinā ca dakṣiṇato 'surānrakṣāṃsi nāṣṭrā apahatyābhaye nāṣṭra etaṃ yajñamatanvata

Diese Götter sprachen zu Indra: „Du bist ja unser Bester, Stärkster, Kraftvollster; wehre du diesen Rakṣas entgegen!“ – „Es sei mir dabei ein Brahman als zweiter zur Seite!“ – „So sei es!“ Da machten sie ihm Bṛhaspati zum zweiten; Bṛhaspati ist ja das Brahman; mit Indra zusammen und mit Bṛhaspati vertrieben sie damit die Asuras und Rakṣas von Süden her mit der Peitsche, in die Gefahrlosigkeit, ohne Peitsche, und richteten dieses Opfer aus.

tadvā etatkriyate | yaddevā akurvannidaṃ nu tāni rakṣāṃsi devairevāpahatāni yattvetatkaroti yaddevā akurvaṃstatkaravāṇītyatho indreṇa caivaitadbṛhaspatinā ca dakṣiṇato surānrakṣāṃsi nāṣṭrā apahatyābhaye 'nāṣṭra etaṃ yajñaṃ tanute

Dies wird nun so vollzogen, wie es die Götter taten; diese Rakṣas sind ja bereits von den Göttern vertrieben worden; dass er nun dies tut, so denkt er: Was die Götter taten, das will ich tun. Und mit Indra zusammen und mit Bṛhaspati vertreibt er damit die Asuras und Rakṣas von Süden her mit der Peitsche, in die Gefahrlosigkeit, ohne Peitsche, und richtet dieses Opfer aus.

sa yaḥ sa indraḥ | eṣa so 'pratiratho 'tha yaḥ sa bṛhaspatireṣa sa brahmā tadyadbrahmāpratirathaṃ japatīndreṇa caivaitadbṛhaspatinā ca dakṣiṇato 'surānrakṣāṃsi nāṣṭrā apahatyābhaye 'nāṣṭra etaṃ yajñaṃ tanute tasmādbrahmāpratirathaṃ japati

Wer da jener Indra ist, das ist dieser Apratiratha, das Lied Ohnegleichen-Wagen; wer da jener Bṛhaspati ist, das ist dieser Brahman-Priester. Dass der Brahman-Priester das Apratiratha-Lied murmelt: mit Indra zusammen und mit Bṛhaspati vertreibt er damit die Asuras und Rakṣas von Süden her mit der Peitsche, in die Gefahrlosigkeit, ohne Peitsche, und richtet dieses Opfer aus; deshalb murmelt der Brahman-Priester das Apratiratha-Lied.

āśuḥ śiśāno vṛṣabho na bhīma iti | aindryo 'bhirūpā dvādaśa bhavanti dvādaśa māsāḥ saṃvatsaraḥ saṃvatsaro 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivaitaddakṣiṇato 'surānrakṣāṃsi nāṣṭrā apahanti triṣṭubbhirvajro vai triṣṭubvajreṇaivaitaddakṣiṇato 'surānrakṣāṃsi nāṣṭrā apahanti tā dvāviṃśatirgāyatryaḥ sampadyante tadāgneyyo bhavantyagnikarma hi

Schnell, geschärft, wie ein furchtbarer Stier – zwölf sind die dem Indra entsprechenden Strophen; zwölf Monate macht das Jahr, das Jahr ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit vertreibt er die Asuras und Rakṣas von Süden her mit der Peitsche. Mit Triṣṭubh-Strophen – der Blitzkeil ist ja Triṣṭubh; eben mit dem Blitzkeil vertreibt er damit die Asuras und Rakṣas von Süden her mit der Peitsche. Diese ergeben zweiundzwanzig Gāyatrī-Silben [Anm.: die genaue Silbenarithmetik ist im Quelltext knapp, sinngemäß wiedergegeben] – sie sind demnach dem Agni zugehörig, denn es ist ja ein Werk des Agni.

athainamudyacati | udu tvā viśve devā agne bharantu cittibhiriti tasyokto bandhuḥ

Dann hebt er ihn empor: „Empor sollen dich, o Agni, alle Götter tragen, mit Aufmerksamkeit!“ – dessen Bedeutung ist bereits genannt.

athābhiprayanti | pañca diśo daivoryajñamavantu devīriti devāścāsurāścobhaye prājāpatyā dikṣvaspardhanta te devā asurāṇāṃ diśo vṛñjata tathaivaitadyajamāno dviṣato bhrātṛvyasya diśo vṛṅkte daivīriti tadenā daivīḥ kurute yajñamavantu devāriti yajñamimavantu devīrityetadapāmatiṃ durmatim bādhamānā ityaśanāyā vā amatiraśanāyāmapabādhamānā ityetadrāyaspoṣe yajñapatimābhajantīriti rayyāṃ ca pos\e ca yajñapatimābhajantīrityetadrāyaspoṣe adhi yajño asthāditi rayyāṃ ca poṣe cādhi yajño 'sthādityetat

Dann gehen sie voran: „Fünf Richtungen, die göttlichen, sollen das Opfer schützen, die Göttinnen“ – die Götter und die Asuras, beide Prajāpati-Sprösslinge, stritten sich um die Richtungen; da nahmen die Götter den Asuras die Richtungen weg; ebenso nimmt hier dieser Opferer dem Hasser, dem Rivalen, die Richtungen weg. Die göttlichen – damit macht er sie zu göttlichen. Sollen das Opfer schützen, die Götter – sollen das Opfer schützen, die Göttinnen – damit ist gemeint: die Not, den Übelsinn der Speiselosigkeit fernhaltend; denn Not ist ja der Hunger, den Hunger fernhaltend – das ist damit gemeint. Am Reichtums-Gedeihen sollen sie den Opferherrn teilhaben lassen – am Reichtum und am Gedeihen sollen sie den Opferherrn teilhaben lassen – das ist damit gemeint. Auf Reichtums-Gedeihen gründete sich das Opfer – auf Reichtum und auf Gedeihen gründete sich das Opfer – das ist damit gemeint.

samiddhe agnāvadhi māmahāna iti | yajamāno vai māmahāna ukthapatra ityukthāni hyetasya patrāṇīḍya iti yajñiyaṃ ityetadgṛbhīta iti dhārita ityetattaptaṃ gharmam parigṛhyāyajanteti taptaṃ hyetaṃ gharmam parigṛhyāyajantorjā yadyajñamayajanta devā ityūrjā hyetaṃ yajñamayajanta devāḥ

Beim entzündeten Feuer freigebig – der Opferer ist ja der Freigebige. Mit den Uktha-Liedern als Gefäßen – denn die Uktha-Lieder sind ja dessen Gefäße. Verehrungswürdig – das heißt: opferwürdig. Ergriffen – das heißt: gehalten. Den erhitzten Gharma-Topf ergreifend opferten sie – denn diesen erhitzten Gharma-Topf ergreifend opferten sie. Mit Kraft, als sie das Opfer opferten, die Götter – denn mit Kraft opferten die Götter dieses Opfer.

daivyāya dhartre joṣṭra iti | daivo hyeṣa dhartā joṣayitṛtamo devaśrīḥ śrīmanāḥ śatapayā iti devaśrīrhyeṣa śrīmanāḥ śatapayāḥ parigṛhya devā yajñamāyanniti parigṛhy a hyetaṃ devā yajñamāyandevā devebhyo adhvaryanto asthurityadhvaro vai yajño devā devebhyo yajñiyanto 'thurityetat

Dem göttlichen Erhalter, dem Geliebten – dieser ist ja der göttliche Erhalter, der liebreichste. Von Götterglanz, glanzreich, hundertmelkend – dieser ist ja von Götterglanz, glanzreich, hundertmelkend. Ergreifend gingen die Götter zum Opfer – denn diesen ergreifend gingen die Götter zum Opfer. Götter, von Göttern her opfernd, standen auf – Opfer ist ja der Adhvara; Götter, für Götter opfernd, standen auf – das ist damit gemeint.

vītaṃ haviḥ śamitaṃ śamitā yajadhyā iti | iṣṭaṃ sviṣṭamityetatturīyo yajño yatra havyametītyadhvaryuḥ purastādyajūṃṣi japati hotā paścādṛco 'nvāha brahmā dakṣiṇato 'pratirathaṃ japatyeṣa eva turīyo yajñastato vākā āśiṣo no juṣantāmiti tato no vākāścāśiṣaśca juṣantāmityetat

Verzehrt sei die Opfergabe, beruhigt vom Beruhiger, zum Opfern – das heißt: erwünscht, wohl erwünscht. Dies ist das vierte Opfer, wohin die Opfergabe geht – der Adhvaryu murmelt vorn die Yajus-Sprüche, der Hotar rezitiert hinten die Ṛcs, der Brahman-Priester murmelt südlich das Apratiratha-Lied – eben dies ist das vierte Opfer. Von dort sollen uns Worte und Segenswünsche gefallen – von dort sollen uns Worte und Segenswünsche gefallen – das ist damit gemeint.

sūryaraśmirharikeśaḥ purastāt | savitā jyotirudriyāṃ ajasramityasau vā āditya eṣo 'gniḥ sa eṣa sūryaraśmirharikeśaḥ purastātsavitaitajjyotirudyacatyajasraṃ tasya pūṣā prasave yāti vidvāniti paśavo vai pūṣā ta etasya prasave prerate sampaśyanviśvā bhuvanāni gopā ityeṣa vā idaṃ sarvaṃ sampaśyatyeṣa u evāsya sarvasya bhuvanasya goptāḥ

Sonnenstrahliger, Goldhaariger, im Osten – Savitṛ hebt dieses unaufhörliche Licht empor – jene Sonne ist ja dieser Agni; dieser ist der Sonnenstrahlige, Goldhaarige, im Osten; Savitṛ hebt dieses Licht unaufhörlich empor. Deren Pūṣan wissend zum Ansporn geht – das Vieh ist ja Pūṣan; dieses wird zu dessen Ansporn angetrieben. Alle Welten überblickend, als Hüter – dieser überblickt ja alles dies; dieser ist eben der Hüter dieser ganzen Welt.

tadyā amuṣmādādityādarvājyaḥ pañca diśaḥ | tā etaddevā asurāṇāmavṛñjatātho tā evaitatsamārohaṃstā u evaitadyajamāno dviṣato bhrātṛvyasya vṛṅkte 'tho tā evaitatsamārohatyatho etadvā etābhirdevā ātaḥ samprāpnuvaṃstathaivābhirayametadātaḥ samprāpnoti

Die fünf Richtungen, die von jener Sonne herwärts gerichtet sind: diese nahmen die Götter den Asuras damit weg; und diese besteigt er damit; ebenso nimmt hier dieser Opferer dem Hasser, dem Rivalen, diese weg; und diese besteigt er damit. Und damit erlangten die Götter von hier aus jene Ferne; ebenso erlangt hier dieser damit von hier aus jene Ferne.

athāśmānam pṛśnimupadadhāti | asau vā ādityo 'śmā pṛśniramumevaitadādityamupadadhāti pṛśnirbhavati raśmibhirhi maṇḍalam pṛśni tamantareṇāhavanīyaṃ ca gārhapatyaṃ copadadhātyayaṃ vai loko gārhapatyo dyaurāhavanīya etaṃ tadimau lokāvantareṇa dadhāti tasmādeṣa imau lokāvantareṇa tapati

Dann legt er den gesprenkelten Stein hin – jene Sonne ist ja der gesprenkelte Stein; eben jene Sonne legt er damit hin. Er ist gesprenkelt, denn durch die Strahlen ist die Scheibe gesprenkelt; diesen legt er zwischen dem Āhavanīya und dem Gārhapatya hin; diese Welt ist ja der Gārhapatya, der Himmel der Āhavanīya; diesen legt er damit zwischen diese beiden Welten hin; deshalb erhitzt diese Sonne diese beiden Welten von der Mitte aus.

āgnīdhravelāyām | antarikṣaṃ vā āgnīdhrametaṃ tadantarikṣe dadhāti tasmādeṣo 'ntarikṣāyatano vyadhve vyadhve hyeṣa itaḥ

An der Āgnīdhra-Grenze – die Luftwelt ist ja das Āgnīdhra; eben in die Luftwelt legt er ihn damit hinein; deshalb hat diese Sonne die Luftwelt als Stützpunkt; auf verschiedenen Wegen, denn diese bewegt sich von hier auf verschiedenen Wegen.

sa eṣa prāṇaḥ | prāṇamevaitadātmandhatte tadetadāyurāyurevaitadātmandhatte tadetadannamāyurhyetadannamu vā āyuraśmā bhavati sthiro vā aśmā sthiraṃ tadāyuḥ kurute pṛśnirbhavati pṛśnīva hyannam

Dieser ist die Atemkraft – eben die Atemkraft legt er damit in sein Selbst hinein; das ist das Lebensalter; eben das Lebensalter legt er damit in sein Selbst hinein; das ist die Speise, denn das Lebensalter ist ja Speise, und Speise ist ja Lebensalter. Ein Stein ist es – fest ist ja der Stein; eben das Feste macht er damit zum Lebensalter. Gesprenkelt ist er – denn gesprenkelt ist ja die Speise.

sa upadadhāti | vimāna eṣa divo madhya āsta iti vimāno hyeṣa divo madhya āsta āpaprivānrodasī antarikṣamityudyanvā eṣa imāṃlokānāpūrayati sa viśvācīrabhicaṣṭe ghṛtācīriti srucaścaitadvedīścāhāntarā pūrvamaparaṃ ca ketumityantaremaṃ ca lokamamuṃ cetyetadatho yaccedametarhi cīyate yaccādaḥ pūrvamacīyateti

Er legt ihn hin: Dieser sitzt in der Mitte des Himmels, weithin messend – denn dieser sitzt ja in der Mitte des Himmels, weithin messend. Die beiden Welthälften, die Luftwelt erfüllend – denn dieser, die Sonne, beim Aufgehen erfüllt ja diese Welten. Er überblickt die nach allen Seiten gerichteten, mit Schmalz beträufelten – damit sind die Opferlöffel und die Altäre gemeint. Zwischen dem früheren und dem späteren Wahrzeichen – zwischen dieser und jener Welt – das ist damit gemeint; und ferner: was da jetzt geschichtet wird, und was jenes zuvor geschichtet wurde [Anm.: die genaue Bedeutung dieses letzten Halbsatzes bleibt im Quelltext knapp und ist sinngemäß rekonstruiert].

ukṣā samudro aruṇaḥ suparṇa iti | ukṣā hyeṣa samudro 'ruṇaḥ suparṇaḥ pūrvasya yonim piturāviveśeti pūrvasya hyeṣa etaṃ yonim piturāviśati madhye divo nihitaḥ pṛśniraśmeti madhye hyeṣa divo nihitaḥ pṛśniraśmā vicakrame rajasaspātyantāviti vikramamāṇo vā eṣa eṣāṃ lokānāmantānyāti

Der Stier, das Meer, der rötliche, der schönbeflügelte – dieser ist ja der Stier, das Meer, der rötliche, der schönbeflügelte. Er ist in den Schoß des früheren Vaters eingegangen – denn dieser geht ja in diesen Schoß des früheren Vaters ein. In der Mitte des Himmels niedergelegt, der gesprenkelte Stein – denn dieser ist ja in der Mitte des Himmels niedergelegt, der gesprenkelte Stein. Er durchschritt die Grenzen der beiden Räume – denn dieser, ausschreitend, geht an die Grenzen dieser Welten.

dvābhyāmupadadhāti | dvipādyajamāno yajamāno 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadupadadhāti triṣṭubbhyāṃ traiṣṭubho hyeṣa na sādayatyasannoy hyeṣa na sūdadohasādhivadati prāṇo vai sūdadohāḥ prāṇa eṣa kim prāṇe prāṇaṃ dadhyāmiti taṃ nidhāya yathā na naśyet

Mit zwei Sprüchen legt er ihn hin – zweifüßig ist der Opferer, der Opferer ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit legt er ihn hin. Mit Triṣṭubh-Strophen, denn dieser ist ja Triṣṭubh-zugehörig. Er setzt ihn nicht nieder, denn dieser ist ja nicht sūdadoha [Anm.: unklarer Begriff, wie bei früheren Vorkommen]; dabei spricht er wie folgt: Atem ist ja der Sūdadoha; dieser Stein ist Atem; wie sollte ich Atem in den Atem legen? – nachdem er ihn so niedergelegt hat, geschieht es so, dass er nicht verlorengeht.

athopāyanti | indraṃ viśvā avīvṛdhanniti tasyokto bandhurdevahūryajña ā ca vakṣatsumnahūryajña ā ca vakṣaditi devahūścaiva yajñaḥ sumnahūśca yakṣadagnirdevo devāṃ ā ca vakṣaditi yakṣaccaivāgnirdevo devānā ca vahatvityetat

Dann treten sie hinzu: „Alle stärkten Indra“ – dessen Bedeutung ist bereits genannt. Das Opfer, das die Götter ruft, soll herbeiführen; das Opfer, das Glück ruft, soll herbeiführen – damit ist gemeint: das Opfer, das die Götter ruft, soll opfern und Glück herbeirufen. Agni, der Gott, soll die Götter herbeiführen – damit ist gemeint: Agni, der Gott, soll opfern und die Götter herbeiführen.

vājasya mā prasavaḥ | udgrābheṇodagrabhīt adhā sapatnānindro me nigrābheṇādharā akariti yathaiva yajustathā bandhuḥ

„Der Ansporn der Kraft hat mich mit dem Aufgreifen emporgehoben; da hat Indra mir mit dem Niedergreifen die Rivalen niedriger gemacht“ – wie eben der Yajus-Spruch lautet, so ist auch seine Bedeutung.

udgrābhaṃ ca nigrābhaṃ ca | brahma devā avīvṛdhan adhā sapatnānindrāgnī me viṣūcīnānvyasyatāmiti yathaiva yajustathā bandhuḥ

„Das Aufgreifen und das Niedergreifen, das Brahman, haben die Götter gestärkt; da sollen Indra und Agni mir die Rivalen nach allen Seiten zerstreuen“ – wie eben der Yajus-Spruch lautet, so ist auch seine Bedeutung.

tadyā amuṣmādādityādūrdhvāścatasro diśaḥ | tā etaddevā asurāṇāmavṛñjatātho tā evaitatsamārohaṃstā u evaitadyajamāno dviṣato bhrātṛvyasya vṛṅkte 'tho tā evaitatsamārohatyatho etadvā etābhirdevā ātaḥ samprāpnuvaṃstathaivābhirayametadātaḥ samprāpnoti

Die vier oberen Richtungen, die von jener Sonne ausgehen: diese nahmen die Götter den Asuras damit weg; und diese besteigt er damit; ebenso nimmt hier dieser Opferer dem Hasser, dem Rivalen, diese weg; und diese besteigt er damit. Und damit erlangten die Götter von hier aus jene Ferne; ebenso erlangt hier dieser damit von hier aus jene Ferne.

athāgnimārohanti | kramadhvamagninā nākamiti svargo vai loko nākaḥ kramadhvamanenāgninaitaṃ svargaṃ lokamityetadukhyaṃ hasteṣu bibhrata ityukhyaṃ hyeta etaṃ hasteṣu bibhrati divaspṛṣṭhaṃ svargatvā miśrā devebhirādhvamiti divaspṛṣṭhaṃ svargaṃ lokaṃ gatvā miśrā devebhirādhvamityetat

Dann besteigen sie den Altar: „Schreitet mit dem Feuer zum schmerzlosen Himmel!“ – die Svarga-Welt ist ja der schmerzlose Himmel; schreitet mit diesem Feuer zu dieser Svarga-Welt – das ist damit gemeint. Das Ukhā-Gefäß in den Händen tragend – denn diese tragen ja dieses Ukhā-Gefäß in den Händen. Zum Rücken des Himmels gehend, mit den Göttern vermischt euch – zum Rücken des Himmels, zur Svarga-Welt gegangen, sollt ihr euch mit den Göttern vermischen – das ist damit gemeint.

prācīmanu pradiśam prehi vidvāniti | prācī vai digagneḥ svāmanu pradiśam prehi vidvānityetadagneragne puro agnirbhavehetyasya tvamagneragne puro 'gnirbhavehetyetadviśvā āśā dīdyāno vibhāhīti sarvā āśā dīpyamāno vibhāhītyetadūrjaṃ no dhehi dvipade catuṣpada ityāśiṣamāśāste

Der östlichen Richtung entlang geh, wissend – die östliche Richtung ist ja Agnis eigene; geh seiner eigenen Richtung entlang, wissend – das ist damit gemeint. O Agni, sei du, Agni, vor dem Agni – sei du, Agni, dessen Agni, vor dem Agni – das ist damit gemeint. Alle Weltgegenden erleuchtend, leuchte! – alle Weltgegenden erleuchtend, leuchte – das ist damit gemeint. Gib uns Kraft, dem Zweifüßigen und dem Vierfüßigen! – damit spricht er einen Segenswunsch aus.

pṛthivyā aham | udantarikṣamāruhamantarikṣāddivamāruhamiti gārhapatyāddhyāgnīdhrīyamāgacantyāgnīdhrīyādāhavanīyaṃ divo nākasya pṛṣṭhātsvarjyotiragāmahamiti divo nākasya pṛṣṭhātsvargaṃ lokamagāmahamityetat

Von der Erde her bin ich empor zur Luftwelt gestiegen, von der Luftwelt zum Himmel gestiegen – vom Gārhapatya gehen sie ja zum Āgnīdhra-Feuer, vom Āgnīdhra zum Āhavanīya. Vom Rücken des schmerzlosen Himmels bin ich zum Svarga-Licht gekommen – vom Rücken des schmerzlosen Himmels sind wir zur Svarga-Welt gekommen – das ist damit gemeint.

svaryanto nāpekṣante | ā dyāṃ rohanti rodasī iti na haiva te 'pekṣante ye svargaṃ lokaṃ yanti yajñaṃ ye viśvatodhāraṃ suvidvāṃso vitenira ityeṣa eva yajño viśvatodhāra eta u eva suvidvāṃso ya etaṃ vitanvate

Zum Himmel eilend, blicken sie nicht zurück, sie besteigen den Himmel, die beiden Welthälften – die, die zur Svarga-Welt gehen, blicken eben nicht zurück. Die das nach allen Seiten strömende Opfer, wohl wissend, ausgebreitet haben – eben dieses Opfer strömt nach allen Seiten; und diese, die es ausbreiten, sind eben die wohl Wissenden.

agne prehi prathamo devayatāmiti | imametadagnimāha tvameṣām prehi prathamo devayatāmiti cakṣurdevānāmuta martyānāmityubhayeṣāṃ haitaddevamanuṣyāṇāṃ cakṣuriyakṣamāṇā bhṛgubhiḥ sajoṣā iti yajamānā bhṛgubhiḥ sajoṣā ityetatsvaryantu yajamānāḥ svastīti svargaṃ lokaṃ yantu yajamānāḥ svastītyetat

O Agni, geh voran, als Erster der Gottesverehrer – damit spricht er zu diesem Agni: Geh du diesen voran, als Erster der Gottesverehrer. Auge der Götter und der Sterblichen – dieser ist ja das Auge beider, der Götter und der Menschen. Opfernd, mit den Bhṛgus einträchtig – die Opferer, mit den Bhṛgus einträchtig – das ist damit gemeint. Zum Himmel sollen die Opferer eilen, wohlbehalten – zur Svarga-Welt sollen die Opferer gehen, wohlbehalten – das ist damit gemeint.

tadyā amuṣmiṃloke pañca diśaḥ | tā etaddevā asurāṇāmavṛñjatātho tā evaitatsamārohaṃstā u evaitadyajamāno dviṣato bhrātṛvyasya vṛṅkte 'tho tā evaitatsamārohatyatho etadvā etābhirdevā ātaḥ samprāpnuvaṃstathaivābhirayametadātaḥ samprāpnoti

Die fünf Richtungen, die in jener Welt sind: diese nahmen die Götter den Asuras damit weg; und diese besteigt er damit; ebenso nimmt hier dieser Opferer dem Hasser, dem Rivalen, diese weg; und diese besteigt er damit. Und damit erlangten die Götter von hier aus jene Ferne; ebenso erlangt hier dieser damit von hier aus jene Ferne.

athainamabhijuhoti | etadvā enaṃ devā īyivāṃsamupariṣṭādannenāprīṇannetayāhutyā tathaivainamayametadīyivāṃsamupariṣṭādannena prīṇātyetayāhutyā kṛṣṇāyai śuklavatsāyai payasā rātrirvai kṛṣṇā śuklavatsā tasyā asāvādityo vatsaḥ svenaivainametadbhāgena svena rasena prīṇātyupari dhāryamāṇa upari hi sa yametatprīṇāti dohanena dohanena hi payaḥ pradīyate

Dann übergießt er ihn – damit befriedigten die Götter ihn, nachdem er hinaufgegangen war, mit Speise von oben her, mit dieser Opfergabe; ebenso befriedigt hier dieser ihn, nachdem er hinaufgegangen ist, mit Speise von oben her, mit dieser Opfergabe, mit Milch für die schwarze, weißkälbrige Kuh; die Nacht ist ja die schwarze, weißkälbrige Kuh, deren Kalb jene Sonne ist; eben mit dessen eigenem Anteil, mit dessen eigenem Saft befriedigt er ihn. Von oben her wird es getragen, denn von oben her ist der, den er damit befriedigt; durch Melken wird ja Milch gegeben.

yadvevainamabhijuhoti | śira etadyajñasya yadagniḥ prāṇaḥ payaḥ śīrṣaṃstatprāṇaṃ dadhāti yathā svayamātṛṇāmabhiprakṣaredevamabhijuhuyātprāṇaḥ svayamātṛṇā rasa eṣa śiraśca tatprāṇaṃ ca rasena saṃtanoti saṃdadhāti naktoṣāsā samanasā virūpe iti tasyokto bandhuḥ

Dass er ihn nun übergießt: dies, der Agni, ist das Haupt des Opfers, die Atemkraft ist die Milch fürs Haupt; damit legt er die Atemkraft hinein. Wie man die Svayamātṛṇā besprengen würde, so soll man übergießen. Die Atemkraft ist die Svayamātṛṇā, dieser Saft – das Haupt und die Atemkraft verbindet, verknüpft er damit durch den Saft. „Nacht und Morgenröte, gleichgesinnt, verschiedengestaltig“ – dessen Bedeutung ist bereits genannt.

agne sahasrākṣeti | hiraṇyaśakalairvā eṣa sahasrākṣaḥ śatamūrdhanniti yadadaḥ śataśīrṣā rudro 'sṛjyata śataṃ te prāṇāḥ sahasraṃ vyānā iti śataṃ haiva tasya prāṇāḥ sahasraṃ vyānā yaḥ śataśīrṣā tvaṃ sāhasrasya rāya īśiṣa iti tvaṃ sarvasyai rayyā īśiṣa ityetattasmai te vidhema vājāya svāhetyeṣa vai vājastametatprīṇāti

O Agni, Tausendäugiger – durch die Goldsplitter ist dieser ja tausendäugig. Hundertköpfiger – dass jener hundertköpfige Rudra einst geschaffen wurde. Hundert sind deine Atemkräfte, tausend die Durchatmungen – hundert sind ja dessen Atemkräfte, tausend die Durchatmungen, der du hundertköpfig bist. Du gebietest über tausendfachen Reichtum – du gebietest über allen Reichtum – das ist damit gemeint. Diesem dir wollen wir für die Kraft dienen, Svāhā! – dies ist ja die Kraft; eben diese befriedigt er damit.

dvābhyāmabhijuhoti | dvipādyajamāno yajamāno 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadabhijuhoti

Mit zwei Sprüchen übergießt er ihn – zweifüßig ist der Opferer, der Opferer ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit übergießt er ihn.

athainaṃ nidadhāti | suparṇo 'si garutmānityetadvā enamado vikṛtya suparṇaṃ garutmantaṃ vikaroti taṃ suparṇaṃ garutmantaṃ cinoti taṃ suparṇaṃ garutmantaṃ kṛtvāntato nidadhāti pṛṣṭhe pṛthivyāḥ sīda bhāsāntarikṣamāpṛṇa jyotiṣā divamuttabhāna tejasā diśa uddūṃhetyevaṃ hyeṣa etatsarvaṃ karoti

Dann setzt er ihn nieder: „Du bist der Schönbeflügelte, der Flugkräftige!“ – damit gestaltet er ihn, nachdem er ihn zuvor umgestaltet hatte, zum Schönbeflügelten, Flugkräftigen; als diesen Schönbeflügelten, Flugkräftigen schichtet er ihn; nachdem er ihn zum Schönbeflügelten, Flugkräftigen gemacht hat, setzt er ihn zuletzt nieder. „Setz dich auf den Rücken der Erde; erfülle mit Glanz die Luftwelt; stütze mit Licht den Himmel; erschüttere mit Glut die Richtungen!“ – denn so tut dieser dies alles.

ājuhvānaḥ supratīkaḥ purastāditi | ājuhvāno naḥ supratīkaḥ purastādityetadagne tvaṃ yonimāsīda sādhuyetyeṣa vā asya svo yonistaṃ sādhvāsīdetyetadasmintsadhasthe adhyuttarasminniti dyaurvā uttaraṃ sadhasthaṃ viśve devā yajamānaśca sīdateti tadviśvairdevaiḥ saha yajamānaṃ sādayati dvābhyāṃ nidadhāti tasyokto bandhurvaṣaṭkāreṇa tasyopari bandhuḥ

Der geopferte, wohlgestaltige, im Osten – uns geopfert, wohlgestaltig, im Osten – das ist damit gemeint. O Agni, setze dich recht auf deinen Sitz! – dieser ist ja dessen eigener Sitz; setze dich recht darauf – das ist damit gemeint. Auf diesem oberen gemeinsamen Sitz – der Himmel ist ja der obere gemeinsame Sitz; alle Götter und der Opferer sollen sich setzen – damit lässt er den Opferer zusammen mit allen Göttern sich setzen. Mit zwei Sprüchen setzt er ihn nieder; dessen Bedeutung ist bereits genannt. Mit dem Vaṣaṭ-Ruf, darüber hinaus, ist dessen Bedeutung.

athāsmintsamidha ādadhāti | etadvā enaṃ devā īyivāṃsamupariṣṭādannenāprīṇantsamidbhiścāhutibhiśca tathaivainamayametadīyivāṃsamupariṣṭādannena prīṇāti samidbhiścāhutibhiśca

Dann legt er darauf Brennscheite nach – damit befriedigten die Götter ihn, nachdem er hinaufgegangen war, mit Speise von oben her, mit Brennscheiten und mit Opfergüssen; ebenso befriedigt hier dieser ihn, nachdem er hinaufgegangen ist, mit Speise von oben her, mit Brennscheiten und mit Opfergüssen.

sa vai śamīmayīm prathamāmādadhāti | etadvā eṣa etasyāmāhutyāṃ hutāyām prādīpyatodajvalattasmāddevā abibhayuryadvai no 'yaṃ na hiṃsyāditi ta etāṃ śamīmapaśyastayainamaśamayaṃstadyadetaṃ śamyāśamayaṃstasmācamī tathaivainamayametacamyā śamayati śāntyā eva na jagdhyai

Er legt zuerst einen Śamī-Holzscheit nach – als diese Opfergabe geopfert wurde, da flammte dieser auf, loderte hoch; deshalb fürchteten sich die Götter: Dass dieser uns doch nicht verletze! Da sahen sie dieses Śamī-Holz; mit diesem besänftigten sie ihn; dass sie damit diesen mit dem Śamī-Holz besänftigten, deshalb heißt es Śamī; ebenso besänftigt hier dieser ihn damit mit dem Śamī-Holz, zur Besänftigung, nicht zum Verzehren.

tāṃ saviturvareṇyasya | citrāmāhaṃ vṛṇe sumatiṃ viśvajanyāṃ yāmasya kaṇvo aduhatprapīnāṃ sahasradhārām payasā mahīṃ gāmiti kaṇvo haināṃ dadarśa sā hāsmai sahasradhārā sarvānkāmānduduhe tathaivaitadyajamānāya sahasradhārā sarvānkāmānduhe

„Diese wählenswerte, wunderbare, allen Menschen zugutekommende Gunst des Savitṛ erwähle ich, welche Kaṇva strömend von der großen Kuh mit Milch tausendfach gemolken hat“ – Kaṇva sah sie einst; sie gab ihm tausendfach strömend alle Wünsche; ebenso gibt sie hier dem Opferer tausendfach strömend alle Wünsche.

atha vaikaṅkatīmādadhāti | tasyā ukto bandhurvidhema te parame janmannagna iti dyaurvā asya paramaṃ janma vidhema stomairavare sadhastha ityantarikṣaṃ vā avaraṃ sadhasthaṃ yasmādyonerudārithā yaje tamityeṣa vā asya svo yonistaṃ yaja ityetatpra tve havīṃṣi juhure samiddha iti yadā vā eṣa samidhyate 'thaitasminhavīṃṣi prajuhvati

Dann legt er ein Vikaṅkata-Holzscheit nach; dessen Bedeutung ist bereits genannt. „Dir wollen wir dienen in deiner höchsten Geburt, o Agni“ – der Himmel ist ja dessen höchste Geburt; wir wollen dir mit Stoma-Liedern dienen. Im niederen gemeinsamen Sitz – die Luftwelt ist ja der niedere gemeinsame Sitz. Aus welchem Schoß du emporgestiegen bist, den opfere du selbst – dieser ist ja dessen eigener Schoß; diesen opfere du selbst – das ist damit gemeint. Dir opferten sie Opfergüsse, dem Entzündeten – denn wenn dieser entzündet wird, dann opfert man ihm Opfergüsse hinein.

athaudumbarīmādadhāti | ūrgvai rasa udumbara ūrjaivainamedrasena prīṇāti karṇakavatī bhavati paśavo vai karṇakāḥ paśubhirevainametadannena prīṇāti yadi karṇakavatīṃ na vindeddadhidrapsamupahatyādadhyāttadyaddadhidrapsa upatiṣṭhate tadeva paśurūpam preddho agne dīdihi puro na iti virājādadhānyannaṃ virāḍannevainametatprīṇāti tisraḥ samidha ādadhāti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti

Dann legt er ein Udumbara-Holzscheit nach – Kraft ist ja der Saft des Udumbara; eben mit Kraft befriedigt er ihn damit durch diesen Saft. Es ist mit einem Öhrchen versehen – Vieh sind ja die Öhrchen; eben mit Vieh befriedigt er ihn damit mit dieser Speise. Fände er keins mit Öhrchen, so soll er, nachdem er einen Dickmilchtropfen daraufgelegt hat, es nachlegen; dass da ein Dickmilchtropfen ansteht, das ist eben die Viehgestalt. Entzündet leuchte, o Agni, wie voran – ein Virāj-Holzscheit legt er nach – Speise ist ja die Virāj; eben mit Speise befriedigt er ihn damit. Drei Brennscheite legt er nach – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise.

athāhutīrjuhoti | yathā pariviṣyānupāyayettādṛktatsruveṇa pūrve srucottarāmagne tamadyāśvaṃ na stomaiḥ kratuṃ na bhadraṃ hṛdispṛśaṃ ṛdhyāmā ta ohairiti yaste hṛdispṛkṣtomastaṃ ta ṛdhyāsamityetatpaṅktyā juhoti pañcapadā paṅktiḥ pañcacitiko 'gniḥ pañca 'rtavaḥ saṃvatsaraḥ saṃvatsaro 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti

Dann opfert er Opfergüsse – wie man, nachdem man bedient hat, weiter darreichen würde, so ist dies: mit dem Opferlöffel den ersten, mit dem Sruc-Löffel den nächsten. „O Agni, ihn heute, wie ein Ross, mit Stoma-Liedern, wie ein Werk, wie ein Glück, das Herz berührend, möge ich dir zurüsten, mit Aufmerksamkeit“ – der Stoma, der dein Herz berührt, den möge ich dir zurüsten – das ist damit gemeint. In der Paṅkti-Formel opfert er – fünffüßig ist die Paṅkti; fünfschichtig ist Agni, fünf Jahreszeiten macht das Jahr, das Jahr ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise.

atha vaiśvakarmaṇīṃ juhoti | viśvakarmāyamagnistamevaitatprīṇāti cittiṃ juhomi manasā ghṛteneti cittameṣāṃ juhomi manasā ca ghṛtena cetyetadyathā devā ihāgamanniti yathā devā ihāgacānityetadvītihotrā ṛtāvṛdha iti satyavṛdha ityetatpatye viśvasya bhūmano juhomi viśvakarmaṇa iti yo 'sya sarvasya bhūtasya patistasmai juhomi viśvakarmaṇa ityetadviśvāhāhābhyaṃ haviriti sarvadaivākṣitaṃ havirityetat

Dann opfert er den Vaiśvakarmaṇa-Spruch – dieser Agni ist Viśvakarman; eben diesen befriedigt er damit. Aufmerksamkeit opfere ich, mit Geist und mit Schmalz – deren Aufmerksamkeit opfere ich, mit Geist und mit Schmalz – das ist damit gemeint. Wie die Götter hierher gekommen sind – wie die Götter hierher gekommen sind – das ist damit gemeint. Vītihotra, opferverzehrend, Wahrheitsmehrende – das heißt: die Wahrheit Mehrenden. Dem Herrn alles Seienden opfere ich, dem Viśvakarman – dem, der Herr alles Seienden ist, dem opfere ich, dem Viśvakarman – das ist damit gemeint. Alltäglich, alltäglich sei die Opfergabe – die für alle Götter unerschöpfliche Opfergabe – das ist damit gemeint.

atha pūrṇāhutiṃ juhoti sarvametadyatpūrṇaṃ sarveṇaivainametatprīṇāti

Dann opfert er die Fülle-Opfergabe – alles ist das, was voll ist; mit allem zusammen befriedigt er ihn damit.

sapta te agne samidha iti prāṇā vai samidhaḥ prāṇā hyetaṃ samindhate sapta jihvā iti yānamūntsapta puruṣānekam puruṣamakurvaṃsteṣāmetadāha sapta ṛṣaya iti sapta hi ta ṛṣaya āsantsapta dhāma priyāṇīti candāṃsyetadāha candāṃsi vā asya sapta dhāma priyāṇi sapta hotrāḥ saptadhā tvā yajantīti sapta hyetaṃ hotrāḥ saptadhā yajanti sapta yoniriti citīretadāhāpṛṇasvetyā prajāyasvetyetadghrṛteneti reto vai ghṛtaṃ reta evaitadeṣu lokeṣu dadhāti svāheti yajño vai svāhākāro yajñiyamevaitadidaṃ sakṛtsarvaṃ karoti

Sieben sind deine Brennscheite, o Agni – die Atemkräfte sind ja die Brennscheite, denn die Atemkräfte entzünden ja diesen. Sieben deine Zungen – mit diesem spricht er von jenen sieben Männern, die sie zu einem einzigen Mann machten. Sieben deine Ṛṣis – denn sieben waren ja diese Ṛṣis. Sieben deine lieben Stätten – damit spricht er von den Versmaßen; die Versmaße sind ja dessen sieben liebe Stätten. Sieben Hotar-Priester verehren dich siebenfach – denn diese sieben Hotar-Priester verehren ihn siebenfach. Sieben Schichtungen – damit spricht er von den Schichtungen. Erfülle dich – zeuge dich fort – das ist damit gemeint. Mit Schmalz – Samen ist ja das Schmalz; eben den Samen legt er damit in diese Welten hinein. Svāhā – das Opfer ist ja der Svāhā-Ruf; eben dieses Opferwürdige vollzieht er damit auf einmal, alles zusammen.

sapta sapteti | saptacitiko 'gniḥ sapta 'rtavaḥ saṃvatsaraḥ saṃvatsaro 'gniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametatprīṇāti tisra āhutīrjuhoti trivṛdagniryāvānagniryāvatyasya mātrā tāvataivainametadannena prīṇāti tisraḥ samidha ādadhāti tatṣaṭ tasyokto bandhuḥ

Sieben, sieben – siebenschichtig ist Agni, sieben Jahreszeiten macht das Jahr, das Jahr ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn. Drei Opfergüsse opfert er – dreifach ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, eben damit befriedigt er ihn mit dieser Speise. Drei Brennscheite legt er nach, das macht sechs – dessen Bedeutung ist bereits genannt.

tiṣṭhantsamidha ādadhāti | asthīni vai samidhastiṣṭhantīva vā asthīnyāsīna āhutīrjuhoti māṃsāni vā āhutaya āsata iva vai māṃsānyantarāḥ samidho bhavanti bāhyā āhutayo 'ntarāṇi hyasthīni bāhyāni māṃsāni

Stehend legt er Brennscheite nach – die Brennscheite sind ja die Knochen; die Knochen stehen gleichsam. Sitzend opfert er Opfergüsse – die Opfergüsse sind ja das Fleisch; das Fleisch sitzt gleichsam. Innen sind die Brennscheite, außen die Opfergüsse, denn innen sind ja die Knochen, außen das Fleisch.

athātaḥ sampadeva | ṣaṭ purastājjuhoti ṣaḍupariṣṭātṣadbhirāśmanaḥ pṛśneryanti dvābhyāmaśmānam pṛśnimupadadhāti caturbhirāgneryanti pañcabhiragnimārohanti tadekāṃ na triṃśadāhutireva triṃśattamī dvābhyāmagnim nidadhāti taddvātriṃśaddvātriṃśadakṣarānuṣṭupsaiṣānuṣṭup

Nun folgt hierauf die Entsprechungslehre: sechs opfert er vorn, sechs oben – mit sechs gehen sie zum gesprenkelten Stein; mit zwei legt er den gesprenkelten Stein hin; mit vier gehen sie zum Feuer; mit fünf besteigen sie das Feuer – das macht neunundzwanzig; die Opfergabe ist eben die dreißigste. Mit zwei setzt er das Feuer nieder – das macht zweiunddreißig; zweiunddreißig Silben hat die Anuṣṭubh; dies eben ist die Anuṣṭubh.

tadyā amūstisro 'nuṣṭubhaḥ | gārhapatye sampādayanti tāsāmetāmatrikāmāharanti tadyadetāmatrāharantyatraiṣa sarvo 'gniḥ saṃskṛtaḥ sa eṣo 'tra tasmai nālamāsīdyadannamātsyat

Jene drei Anuṣṭubh-Strophen, die sie beim Gārhapatya vollenden: von diesen tragen sie diese Speise-Formel [Anm.: atrikām, Bedeutung/Ableitung unsicher, sinngemäß versuchsweise wiedergegeben] hierher. Dass sie diese hierher tragen: hier ist ja dieser ganze Agni zubereitet; hier hatte er nicht genug, was er als Speise hätte essen können.

so 'gnimabravīt | tvayānnamadānīti tatheti tasmādyadaivaitamatrāharantyathaiṣo 'lamannāyālamāhutibhyo bhavati

Er sprach zu Agni: „Ich will dir Speise geben.“ – „So sei es.“ Deshalb, wann immer man diese hierher trägt, dann ist dieser genug für die Speise, genug für die Opfergüsse.

atho āhuḥ | prajāpatirevaitam priyam putramurasyādhatta iti sa yo haitadevaṃ vedā haivam priyam putramurasi dhatte

Und man sagt: eben Prajāpati legt sich damit diesen lieben Sohn an die Brust. Wer dies so weiß, der legt sich in Wahrheit so diesen lieben Sohn an die Brust.

yadevaitamatrāharanti | yānvai tāntsapta puruṣānekam puruṣamakurvannayameva sa yo 'yamagniścīyate 'tha yāmeṣāṃ tāmūrdhvāṃ śriyaṃ rasaṃ samudauhanneṣa sa yametamatrāgnimāharanti tadyadetamatrāharanti yaivaiteṣā saptānām puruṣāṇāṃ śrīryo rasastametadūrdhvaṃ samudūhanti tadasyaitacira ātmāyamagniścata ātmānamevāsyaitatsaṃskṛtya śiraḥ pratidadhāti

Dass sie diese nun hierher tragen: jene sieben Männer, die sie zu einem einzigen Mann machten, eben dieser ist der, der als dieser Agni geschichtet wird; und jener Glanz, jener Saft der Höhe, den sie von ihnen emportrugen, eben diesen Agni tragen sie hierher. Dass sie diesen hierher tragen: eben diesen Glanz, diesen Saft der sieben Männer tragen sie damit nach oben. Dies ist dessen Haupt, der Rumpf ist dieser geschichtete Agni; eben dessen Rumpf zubereitet habend, setzt er ihm damit das Haupt wieder auf.

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