indramaccha sutā ime vṛṣaṇaṃ yantu harayaḥ
śruṣṭe jātāsa indavaḥ svarvidaḥ
Zu Indra hin wünschen diese gepressten Tropfen; die rötlichen [Anm.: harayaḥ, zugleich „Falben“ und Somatropfen] sollen zum Stier gehen. Auf deinen Ruf hin [?] wurden die Tropfen geboren, die das Himmelslicht finden.
Ihn, den sich Läuternden, besingt, ihr Freunde, euch zum Rausch; wie ein Kind haben sie ihn mit Opfergaben und Loblied-Rufen wohlschmeckend gemacht [?].
prāṇā śiśurmahīnāṃ hinvannṛtasya dīdhitim
viśvā pari priyā bhuvadadha dvitā
Das Kind der Mächtigen [?] brüllt [?] hervor und treibt das Leuchten/Gedenken des Ṛta an; alles Liebe hat er ringsum umfasst, und zwar zweifach. [Anm.: prāṇā unsicher.]
gomanna indo aśvavatsutaḥ sudakṣa dhaniva
śuciṃ ca varṇamadhi goṣu dhārya
Mit Kühen und Rossen versehen, Tropfen, bist du gepresst, Geschickter, wie ein Besitzer von Gütern [?]; die reine Farbe lege auf die Kühe [Anm.: die Milch].