pra tu drava pari kośaṃ ni ṣīda nṛbhiḥ punāno abhi vājamarṣa
aśvaṃ na tvā vājinaṃ marjayanto 'cchā barhī raśanābhirnayanti
Strömt hervor, ringsum in den Krug, setz dich nieder, mit Männern dich klärend strömen auf den Siegespreis zu; wie ein Ross, den Siegreichen, striegelnd führen sie dich mit Zügeln zum Barhis.
Vorwärts die Dichtung wie Uśanā [?] verkündend, offenbart der Gott die Geburten der Götter; von großem Gelübde, mit reinem Verwandten, klar, geht er mit dem Fuß als Eber [?] tönend heran [Anm.: Bild].
Drei Stimmen bringt der Fahrer in Gang: die Schau der Ordnung [Anm.: ṛta, dhīti], das Sinnen des Brahman [Anm.: Gebet]; Kühe gehen, den Herrn der Kühe suchend; zu Soma gehen die Gebete, verlangend.
Auf seinen Antrieb hat sich, mit dem Goldnen [?] [Anm.: hemanā unsicher] gereinigt, der Gott mit den Göttern im Saft vermischt; gepresst geht er tönend ums Seihtuch, wie messend seinen Sitz, viehreich, der Rufer.
Soma klärt sich, der Erzeuger der Gedanken, der Erzeuger des Himmels, der Erzeuger der Erde; Erzeuger Agnis, Erzeuger der Sonne, Erzeuger Indras, und Erzeuger Viṣṇus.
Zu dem dreirückigen Stier, dem Lebenskraft-Bringer, dem Kuhsucher, sehnten sich die Stimmen; Wälder anlegend [?], wie Varuṇa die Ströme, verteilt der Juwelenspender die Wünschenswerten.
Es schritt das Meer im ersten Gefüge, Nachkommen erzeugend, der Hüter der Welt; als Stier auf dem Seihtuch, auf dem Rücken des Schafshaars; groß wuchs Soma, tönend, wie der Stein [?].
Brüllend, der Falbe, wird losgelassen, sich in den Bauch des Holzes setzend, sich klärend; von Männern gelenkt bereitet er das Reinigungsgewand der Kuh; von da erzeugt er den Gedanken mit den Eigenkräften [?].
eṣa sya te madhumāṃ indra somo vṛṣā vṛṣṇaḥ pari pavitre akṣāḥ
sahasradāḥ śatadā bhūridāvā śaśvattamaṃ barhirā vājyasthāt
Dies ist er, dein honigreicher, Indra, Soma, Stier des Stiers, ringsum im Seihtuch geströmt; tausendgebend, hundertgebend, vielgebend, hat er sich als Renner für immer auf das Barhis gestellt.
Fließe klar, Soma, honigreich, ordnungsgemäß, die Wasser tragend auf dem Rücken des Schafhaar-Siebs; steige hinab in die fettreichen Holzgefäße, berauschendster, Rausch, von Indra zu trinken.