Zu den lieben (Namen) klärt er sich, zufriedengestellt [?] [Anm.: canohita unsicher], der junge, zu den Namen, in denen er wächst; hinauf stieg der Weitschauende auf den großen Wagen der großen Sonne, der nach allen Seiten fährt [?].
acodaso no dhanvantvindavaḥ pra svānāso bṛhaddeveṣu harayaḥ
vi cidaśnānā iṣayo arātayo 'ryo naḥ santu saniṣantu no dhiyaḥ
Ungetrieben sollen uns die Tropfen strömen; vorwärts die tönenden, hoch unter den Göttern, die Falben; auch die zerteilenden Antriebe, die Nichtgaben [?] ... Herren sollen uns sein, mögen die Gedanken gewinnen [Anm.: Textzustand fraglich].
eṣa pra kośe madhumāṃ acikradadindrasya vajro vapuṣo vapuṣṭamaḥ
abhyR^ī3tasya sudughā ghṛtaścuto vāśrā arṣanti payasā ca ghenavaḥ
Dieser hat vorwärts im Krug, honigreich, gebrüllt, Indras Keule, der Gestaltigste der Gestalten; zum Ordnungsvollen [Anm.: ṛta, Textzustand fraglich] hin strömen die Gutmelkenden, fettrieselnd, und die Milchkühe mit Milch.
pro ayāsīdindurindrasya niṣkṛtaṃ sakhā sakhyurna pra mināti saṅgiram
marya iva yuvatibhiḥ samarṣati somaḥ kalaśe śatayāmanā pathā
Hervor ging der Tropfen zu Indras Bestimmungsort, Freund dem Freund, er bricht nicht das Übereinkommen; wie ein Mann mit jungen Frauen strömt Soma zu im Krug, auf hundertwegiger Bahn.
Der Träger des Himmels klärt sich, der zu bewirkende Saft, der Geschickte der Götter, von Männern nachzuberauschen; der Falbe, losgelassen wie ein Ross mit Kräften, mühelos [?] schaffst du Kräfte in den Strömen.
Der Stier der Gedanken klärt sich, der Weitschauende, Soma, der Tage Hinüberführer, der Morgenröten des Himmels; der Ströme Atem, hat er die Krüge angebrüllt; in Indras Herzenswunsch ging er ein mit den Weisen.
Dreimal molken ihm sieben Kühe das Wahre, das Beigemischte, im höchsten Himmelsraum; vier andere Welten machte er zur Reinigung lieblich, als er durch die Ordnungen wuchs [?].
indrāya soma suṣutaḥ pari sravāpāmīvā bhavatu rakṣasā saha
mā te rasasya matsata dvayāvino draviṇasvanta iha santvindavaḥ
Für Indra, Soma, gut gepresst, ströme ringsum; Leid soll samt den Rakṣas [weg] sein; nicht sollen sich an deinem Saft die Doppelzüngigen berauschen; hier sollen die Tropfen reich an Gut sein.
Gepresst ist Soma, rötlich, Stier, Falber, wie ein König, wundertätig, zu den Kühen hat er gebrüllt; sich klärend wirst du das Schafshaar-Sieb überschreiten; wie ein Falke setzte er sich in den fettigen Schoß.
pra devamacchā madhumanta indavo 'siṣyadanta gāva ā na dhenavaḥ
barhiṣado vacanāvanta ūdhabhiḥ parisrutamusriyā nirṇijaṃ dhire
Hin zum Gott strömten honigreiche Tropfen; die Kühe, Milchkühe zu uns; auf dem Barhis sitzend, wortgewaltig, mit Eutern; den ringsum Strömenden haben die Kühe zum Reinigungsgewand getragen [?].
Sie salben, salben aus, salben zusammen die Kraft, sie lecken, die Freigebigen salben; im Aufschwellen [?] des Stromes fassen die Goldgeläuterten den fliegenden Stier, das Vieh in den Wassern.
Dein Seihtuch ist ausgespannt, Herr des Brahman; Herrscher, deine Glieder durchschreitest du allseitig; der mit ungeglühtem Leib, der Rohe, erlangt das nicht; nur die Gegarten, die es tragen, erreichten es.