Kurze Yajus-Formeln an das Ross, die Sāmans und den Wagen, mit einem Ṛgveda-Vers an Vaiśvānara. Vermutlich Zusammenhang mit einem Wagenritual; Kaṇḍikās 22, 24–26 sind dunkel.
aśvo 'sy atyo 'si mayo 'si hayo 'si vājy asi saptir arvāg si vṛṣāsi
Ein Ross bist du, ein Renner (atya) bist du, Labsal (mayas) bist du, Hengst (haya) bist du, siegespreis-gewinnend (vājin) bist du, Läufer (sapti), Renner (arvan) [?] bist du, ein Bulle bist du.
aṅkānyaṅkū abhito rathaṃ yau dhvāntaṃ vātāgram abhisaṃcaratau dūre hetir indriyavān patatrī te no 'gnayaḥ paprayaḥ pārayantu
Die beiden Haken [?], die beiden Klammern [?] zu beiden Seiten des Wagens, die zum Dunkel [?] hin, zur Spitze des Windes hin zusammen wandern; fern ist das Geschoss, kraftvoll, geflügelt: jene Feuer, die erfüllen [?], mögen uns hinüberbringen [Anm.: Text schwierig; „aṅkānyaṅkū“ (aṅkān yaṅkū?), „dhvāntam“, „paprayaḥ“ unsicher].
vaiśvānaraḥ pratnathā nākam ā ruha divaḥ pṛṣṭhe mandamānaḥ sumanmabhiḥ sapūrvavaj jantave dhanāḥ samānam ayman pary eti jāgṛviḥ
Vaiśvānara, wie vordem steige zum Himmelsgewölbe auf, auf den Rücken des Himmels, berauscht von schönen Lobliedern; wie früher [bringt er] dem Menschen Reichtümer; zum gleichen Ziel geht der Wachsame ringsum [?] [Anm.: Ṛgveda-Strophe (1.98.1), im Text vollständig].
gidaiṣa te ratha eṣa vām aśvinā ratho 'riṣṭo viśvabheṣajaḥ
„gida“ [?] – dies ist dein Wagen; dies ist euer Wagen, o Aśvins: unversehrt, alle Heilmittel enthaltend [Anm.: „gidaiṣa“ unklar, vielleicht Rest einer Anrede].