Ursprung der Ukthas (Agni als Mund), Sākamaśva, die Anuśasya-Formeln, und das Saubhara-Sāman (aus dem Tejas des Bṛhat entstanden) mit Wunschzwecken (Regen, Nahrung, Himmel). Am Ende Nārmedha und Regeln zum Verhältnis von Ukthas und Anuṣṭubh. Der Wortlaut von 8.8.13 ist teilweise korrupt; 8.8.24-25 sind knapp und dunkel.
devā vā agniṣṭomam abhijityokthāni nāśaknuvann abhijetuṃ te 'gnim abruvaṃs tvayā mukhenedaṃ cayāmeti so 'bravīt kiṃ me tataḥ syād iti yat kāmayasa ity abruvan so 'bravīn maddevatyāsūkthāni praṇayān iti
Die Götter, nachdem sie den Agniṣṭoma erobert hatten, konnten die Ukthas nicht erobern. Sie sprachen zu Agni: „Mit dir als Mund wollen wir dies aufschichten [?].“ Er sagte: „Was soll mir davon werden?“ „Was du wünschst“, sagten sie. Er sagte: „Ihr sollt die Ukthas in (Strophen) führen, die mir gehören (Agni-Strophen).“
Indra sprach: „Wer wird mit mir dies folgend erreichen?“ „Ich“, sagte Varuṇa; ihm stand Varuṇa bei; Indra brachte (es) herbei; daher wird das Aindrāvaruṇa nachgesprochen.
Er sprach wieder: „Wer wird mit mir dies erreichen?“ „Ich“, sagte Bṛhaspati; ihm stand Bṛhaspati bei; Indra brachte (es) herbei; daher wird das Aindrābārhaspatya nachgesprochen. Er sprach wieder: „Wer wird mit mir dies erreichen?“ „Ich“, sagte Viṣṇu; ihm stand Viṣṇu bei; Indra brachte (es) herbei; daher wird das Aindrāvaiṣṇava nachgesprochen.
jāmi vā etad yajñe kriyata ity āhur yad rathantaraṃ pṛṣṭhaṃ rathantaraṃ saṃdhir nāntarā bṛhatā stuvantīti yat saubhareṇa stuvanti bṛhataiva tad antarā stuvanti bṛhato hy etat tejo yat saubharam
„Eine Doppelung (jāmi) wird beim Opfer gemacht“, sagen sie, „(denn) das Pṛṣṭha ist Rathantara, das Rathantara (ohne) Fuge [?], dazwischen preisen sie nicht mit Bṛhat.“ Dass sie mit dem Saubhara preisen, damit preisen sie dazwischen mit Bṛhat; denn der Glanz des Bṛhat ist dies, das Saubhara.
devānāṃ vai svargaṃl lokaṃ +yatāṃ diśo 'vlīyanta tāḥ saubhareṇo ity udastaṃbhuvaṃs tato vai tā adṛṃhanta tataḥ pratyatiṣṭhaṃs tataḥ svargaṃl lokaṃ prājānan yaḥ svargakāmaḥ syād yaḥ pratiṣṭhākāmaḥ saubhareṇa stuvīta pra svargaṃl lokaṃ jānāti pratitṣṭhati
Als die Götter zur Welt des Himmels gingen, verschwanden ihnen die Himmelsrichtungen [Anm.: Wortlaut korrupt (+yatām)]; diese stützten sie mit dem Saubhara „ū“ auf [?]; da wurden sie fest, da kamen sie zu festem Stand, da erkannten sie die Welt des Himmels. Wer den Himmel wünscht, wer festen Stand wünscht, der soll mit dem Saubhara preisen: er erkennt die Welt des Himmels, er steht fest.
nṛmedhasam āṅgirasaṃ sattram āsīnaṃ śvabhir abhyāhvayan so 'gnim upādhāvat pāhi no agna ekayeti taṃv vaiśvānaraḥ paryudatiṣṭhat tato vai sa pratyatiṣṭhat tato gātum avindata
Den Nṛmedhas Āṅgirasa, der beim Sattra saß, riefen sie mit Hunden an [?]; er lief zu Agni: „pāhi no agna ekayā“ [Anm.: Strophenanfang (pratīka), „Schütze uns, Agni, mit einem (Schutz)“]; ihn umstand Vaiśvānara; da kam er zu festem Stand, da fand er den Weg.
Die Kakubh ist die erste, dann die Uṣṇih, dann die Puraḥ-Uṣṇih, die Anuṣṭubh; damit führen sie (die Ukthas) in die Anuṣṭubh, mit den Sāmans des Acchāvāka [Anm.: knapp und unsicher].