Mit dieser Verehrung rufe ich euch Agni herbei, den Enkel der Stärke, den Lieben, den Wachsten [?], den Widerstandslosen, den bei der Weihehandlung Guten, den Boten aller, den Unsterblichen.
Du liegst in den Wäldern, in den Müttern [?]; dich entzünden die Sterblichen; unermüdet fährst du die Darbringung; du, der Spender-Beschenkte, herrschst dann unter den Himmlischen.
adarśi gātuvittamo yasminvratānyādadhuḥ
upo ṣu jātamāryasya vardhanamagniṃ nakṣantu no giraḥ
Er ward erblickt, der beste Wegfinder, bei dem sie die Gebote niedergelegt haben; gut zu dem Geborenen, dem Förderer des Ārya, sollen unsere Lieder gelangen, zu Agni.
Agni ist beim Preisspruch der Vorangestellte, die Presssteine, die Streu bei der Weihehandlung; mit dem Spruch gehe ich zu, ihr Maruts, Herr des Gebets, ihr Götter, [ich bitte] um euren erwünschten Beistand.
Agni rufe ich an um Beistand mit Liedern, den mit blitzendem Strahl [?]; Agni um Reichtum, Vielgepriesener, den berühmten Männer; Agni [wollen wir] zum hellen Leuchten [suchen], Zuflucht.
Höre, der du Ohr hast zu hören, mit den Fahrern, Agni, mit den Göttern, die gemeinsam kommen; es soll sich auf die Streu setzen Mitra und Aryaman, mit den Morgenfahrern, bei der Weihehandlung.
Sei es von der Erde, sei es vom Himmel, vom hohen Lichtraum her: mit diesem Leib und diesem Lied wachse; erfülle mich, den Geborenen, du Gutwirkender [?].
Als du, begehrend, die Wälder [?], die Mütter, die Wasser durchgingst: das wird dir, Agni, nicht vergessen, die Umkehr, dass du fern warst und hier wurdest.
Dich hat Manu, Agni, für das ewige Volk als Licht eingesetzt; du leuchtest wie Kaṇva, aus der Ordnung geboren, begossen, den die Menschenstämme verehren.