Der Weihetag des Rājasūya mit Pavamāna-Stotras, Pratipad und Strophenanfängen (pratīka), saṃbhāryā-Sāmans. Mehrere Strophenanfänge sind nur angedeutet.
Er bringt zuerst den Agniṣṭoma dar; der Agniṣṭoma ist der Mund des Opfers; nachdem er eben mit dem Mund des Opfers begonnen hat, betritt er die Soma-Keltern (sava) [?].
Dessen Pavamāna-Stotras sind zweiunddreißigfach; die Anuṣṭubh hat zweiunddreißig Silben; die Rede ist die Anuṣṭubh; mit der ganzen Rede, so weit sie reicht, wird er gekeltert/geweiht (sūyate).
ātmanā vā agniṣṭomenardhnoty ātmanā puṇyo bhavaty atha yad ukthāni paśavo vā ukthāni viḍ ukthāni yad ukthāni bhavanty anusantatyā eva
Mit dem Agniṣṭoma, [dem eigenen] Selbst, gedeiht er; mit dem Selbst wird er gut. Dass es nun Ukthas gibt: Vieh sind die Ukthas, das Volk (viś) sind die Ukthas; dass es Ukthas gibt, ist eben zur ununterbrochenen Fortsetzung (anusantatyai).
„Vāyo śukro ayāmi te“ [Anm.: Strophenanfang (pratīka), Wortlaut der Vorlage ‚ayāmita‘ unsicher, Fortsetzung nicht im Text] ist der Eingangsvers (pratipad) für Vāyu; die Rede ist Vāyu; so spannt er die Rede an den Mund seines Opfers; damit wird er geweiht; aus der ganzen Rede wird er gekeltert; alle Reden nennen ihn König.
saṃbhāryā bhavanti pṛṣṭhāny eva tābhir yunakti yan nānādevatyās tena yunakti vīryaṃ vai pṛṣṭhāni vīrya evādhy abhiṣicyate
Es gibt die zusammengesetzten [Sāmans] (saṃbhāryā); das sind eben die Pṛṣṭhas; mit ihnen spannt er an; dass sie verschiedene Gottheiten haben, dadurch spannt er an; die Pṛṣṭhas sind Kraft; in der Kraft wird er geweiht.
yat ''pavasya vāco agriya'' iti tena yajñamukhān na yanti
Dass [gesungen wird] „Pavasya vāco agriya“ [Anm.: Strophenanfang: ‚Läutere dich, du Erster der Rede‘], dadurch gehen sie nicht vom Mund des Opfers weg.
„Davidyutatyā rucā-“ [Anm.: Strophenanfang: ‚mit leuchtendem Glanz‘] ist die Gestalt der Metren; so spannt er die Metren an den Mund seines Opfers; mit diesen wird er geweiht.
''etam u tyaṃ daśa kṣipa'' ity ādityā ādityā vā imāḥ prajās tāsām eva madhyataḥ sūyate
„Etam u tyaṃ daśa kṣipaḥ“ [Anm.: Strophenanfang: ‚Ihn da, die zehn Finger‘] – die Ādityas; diese Geschöpfe sind Ādityas; mitten unter ihnen wird er gekeltert.
„Pavasvendo vṛṣā sutaḥ“ [Anm.: Strophenanfang: ‚Läutere dich, Tropfen, [du] gepresster Stier‘]; es sind Strophen mit vṛṣan (Stier), die Gestalt der Triṣṭubh; die Triṣṭubh ist Kraft; in der Kraft wird er geweiht.
„Ut te śuṣmāsa īrate“ [Anm.: Strophenanfang: ‚Empor regen sich deine Kräfte‘]; es sind Strophen mit ud (empor); ud gehört zur Gestalt der Anuṣṭubh; der Anuṣṭubh-Art ist der Rājanya; darum sind es Strophen mit ud.
„Adha kṣapā pariṣkṛtaḥ“ [Anm.: Strophenanfang: ‚Dann in der Nacht geschmückt‘] – eine Anuṣṭubh; die erste und die letzte sind Anuṣṭubh; die Rede ist die Anuṣṭubh; mit der Rede ziehen sie eben aus, zur Rede kehren sie zurück (abhyudyanti) [?].
chinnam iva vā etad yad ekarcā yad etāvānuṣṭubhau tṛcāv abhito bhavato bahavaḥ puraetāro bhavanti bahavaḥ paścāpinaḥ
Gleichsam abgeschnitten ist dies, dass [es] eine einzelne Ṛc ist; dadurch, dass die beiden Anuṣṭubh als Tṛca [Dreiergruppen] auf beiden Seiten stehen, sind es viele Vorangehende und viele Nachfolgende [?].