Er legt die dritte Schicht hin – die Götter bestiegen ja, nachdem sie die zweite Schicht geschichtet hatten, das, was oberhalb der Erde und diesseits der Luftwelt liegt; eben dieses bestiegen sie, nachdem sie es zubereitet hatten.
te 'bruvan | cetayadhvamiti citimicateti vāva tadabruvannita ūrdhvamicateti te cetayamānā antarikṣameva bṛhatīṃ tṛtīyāṃ citimapaśyaṃstebhya eṣa loko 'candayat
Sie sprachen: „Werdet aufmerksam!“ – eben damit sprachen sie: „Schichtet weiter, von hier aufwärts!“ Sie, so aufmerksam geworden, sahen eben die Luftwelt als die große dritte Schicht; ihnen leuchtete diese Welt entgegen [Anm.: Bedeutung von 'acandayat' im Quelltext unsicher].
ta indrāgnī abruvan | yuvaṃ na imāṃ tṛtīyāṃ citimupadhattamiti kiṃ nau tato bhaviṣyatīti yuvameva naḥ śreṣṭhau bhaviṣyatha iti tatheti tebhya etāmindrāgnī tṛtīyāṃ citimupādhattāṃ tasmādāhurindrāgnī eva devānāṃ śreṣṭhāviti
Sie sprachen zu Indra und Agni: „Legt ihr uns diese dritte Schicht hin!“ - „Was wird uns daraus?“ - „Ihr eben werdet die Besten von uns sein.“ - „So sei es“, sprachen sie. Da legten Indra und Agni ihnen diese dritte Schicht hin; deshalb sagt man: Indra und Agni sind eben die Besten der Götter.
sa vā indrāgnibhyāmupadadhāti | viśvakarmaṇā sādayatīndrāgnī ca vai viśvakarmā caitāṃ tṛtīyāṃ citimapaśyaṃstasmādindrāgnibhyāmupadadhāti viśvakarmaṇā sādayati
Er legt sie für Indra und Agni hin – mit Viśvakarman setzt er sie nieder; Indra-und-Agni und Viśvakarman sahen ja gemeinsam diese dritte Schicht; deshalb legt er sie für Indra und Agni hin, setzt sie mit Viśvakarman nieder.
yadvevendrāgnibhyāmupadadhāti | viśvakarmaṇā sādayati prajāpatiṃ visrastaṃ devatā ādāya vyudakrāmaṃstasyendrāgnī ca viśvakarmā ca madhyamādāyotkamyātiṣṭhan
Und ferner, dass er sie für Indra und Agni hinlegt, mit Viśvakarman niedersetzt: als Prajāpati zerfallen war, gingen die Gottheiten, ihn mitnehmend, auseinander fort; Indra-und-Agni und Viśvakarman nahmen dessen Mitte mit und standen damit fort.
tānabravīt | upa meta prati ma etaddhatta yena me yūyamudakramiṣṭeti kiṃ nastato bhaviṣyatīti yuṣmaddevatyameva ma etadātmano bhaviṣyatīti tatheti tadasminnetadindrāgnī ca viśvakarmā ca pratyadadhuḥ
Zu ihnen sprach er: „Kommt zu mir zurück, gebt mir das wieder, womit ihr fortgegangen seid!“ - „Was wird uns daraus?“ - „Euch zugehörig wird eben dies von meinem Selbst sein.“ - „So sei es“, sprachen sie. Da setzten Indra-und-Agni und Viśvakarman dies wieder in ihn ein.
Was nun diesen mittleren Svayamātṛṇā-Ziegel betrifft: das ist eben jenes von seinem Selbst; dass er diesen hier hinlegt - was eben von ihm sein Selbst war, das legt er ihm damit wieder ein; deshalb legt er diesen hier hin.
„Indra und Agni, festigt ihr beiden den unerschütterlichen Ziegel!“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug. „Mit dem Rücken hältst du Himmel-und-Erde und die Luftwelt auseinander“ – mit dem Rücken hält dieser Ziegel ja Himmel-und-Erde und die Luftwelt auseinander.
„Viśvakarman setze dich nieder“ – Viśvakarman sah ja diese dritte Schicht. „Auf dem Rücken der Luftwelt, weit ausgedehnte, breite dich aus!“ – dies ist ja der Rücken der Luftwelt, weit ausgedehnt und ausgebreitet. „Halte die Luftwelt zusammen, festige die Luftwelt, schädige die Luftwelt nicht!“ – 'halte das Selbst zusammen, festige das Selbst, schädige das Selbst nicht' - das ist gemeint.
viśvasmai prāṇāyāpānāya | vyānāyodānāyeti prāṇo vai svayamātṛṇā sarvasmā u vā etasmai prāṇaḥ pratiṣṭhāyai caritrāyetīme vai lokāḥ svayamātṛṇā ima u lokāḥ pratiṣṭhā caritraṃ vāyuṣṭvābhipātviti vāyuṣṭvābhigopāyatvityetanmahyā svastyeti mahatyā svastyetyetaccardiṣā śaṃtameneti yaccardiḥ śaṃtamaṃ tenetyetatsādayitvā sūdadohasādhivadati tasyokto bandhuratha sāma gāyati tasyopari bandhuḥ
„Für alles, für Einatem, Ausatem, Zwischenatem, Ausscheideatem“ – der Einatem ist ja der Svayamātṛṇā-Ziegel, und für all dieses ist eben dieser Atem zur Feststehung und zum Wandel bestimmt – diese Welten hier sind ja der Svayamātṛṇā-Ziegel, und diese Welten sind Feststehung und Wandel. „Möge Vāyu dich beschützen“ – 'möge Vāyu dich behüten' - das ist gemeint. „Mit großem Heil“ – 'mit großem Heil' - das ist gemeint. „Mit dem heilsamsten Lichtglanz“ – 'mit dem Lichtglanz, der der heilsamste ist, mit dem' - das ist gemeint. Nachdem er ihn so niedergesetzt hat, spricht er den Śūdadoha-Spruch dazu; dessen Bezug ist damit ausgesprochen; dann singt er das Sāman; darüber ist der Bandhu.
atha diśyā upadadhāti | diśo vai diśyā diśa evaitadupadadhāti tadyābhirado vāyurdigbhiranantarhitābhirupaittā etāstā evaitadupadadhāti tā u evāmūḥ purastāddarbhastambaṃ ca logeṣṭakāścopadadhātyasau vā āditya etā amuṃ tadādityaṃ dikṣvadhyūhati dikṣu cinoti tā yattatraiva syurbahirdhā tatsyurbahirdho vā etadyoneragnikarma yatpurā puṣkaraparṇāttā yadihāhṛtyopadadhāti tadenā yonau puṣkaraparṇe pratiṣṭhāpayati tatho haitā abahirdhā bhavanti tā anantarhitāḥ svayamātṛṇāyā upadadhātyantarikṣaṃ vai madhyamā svayamātṛṇānantarhitāstadantarikṣāddiśo dadhātyuttarā uttarāstadantarikṣāddiśo dadhāti retaḥsicorvelayeme vai retaḥsicāvanayostaddiśo dadhāti tasmādanayordiśaḥ sarvata upadadhāti sarvatastaddiśo dadhāti tasmātsarvato diśaḥ samīcīḥ sarvatastatsamīcīrdiśo dadhāti tasmātsarvataḥ samīcyo diśaḥ
Dann legt er die Himmelsrichtungs-Ziegel hin – die Himmelsrichtungen sind ja die Himmelsrichtungs-Ziegel; eben die Himmelsrichtungen legt er damit hinein. Diejenigen Himmelsrichtungen, durch die Vāyu ungetrennt hindurchgegangen ist, eben diese legt er damit hinein; eben diese Ziegel legt er zuvor mit dem Darbha-Grasbüschel und den Loka-Ziegeln hin [Anm.: Bezug auf frühere Puṣkaraparṇa-Loka-Ziegel-Platzierung, im Quelltext knapp]. Jener Āditya - eben diese Ziegel schichtet er damit jenen Āditya in die Himmelsrichtungen hinein, in den Himmelsrichtungen schichtet er ihn. Wären diese dort draußen, so wären sie außerhalb der Wurzel des Agni-Werks, von dem früheren Puṣkaraparṇa-Blatt her; dass er diese hier, hergebracht, hinlegt, damit lässt er sie in dieser Wurzel, im Puṣkaraparṇa, feststehen; so werden diese eben nicht außerhalb sein. Ungetrennt legt er sie nach dem Svayamātṛṇā-Ziegel hin – die Luftwelt ist ja der mittlere Svayamātṛṇā-Ziegel; ungetrennt legt er damit von der Luftwelt her die Himmelsrichtungen hinein; Stufe für Stufe höher [Anm.: 'uttarā uttarāḥ' im Quelltext unsicher] legt er damit von der Luftwelt her die Himmelsrichtungen hinein. Am Rand der beiden Retaḥsic-Ziegel – diese beiden Retaḥsic-Ziegel sind ja bei diesen; deshalb legt er ihnen die Himmelsrichtungen hinein; deshalb sind bei diesen die Himmelsrichtungen. Überall legt er sie hin; überall eben legt er damit die Himmelsrichtungen hinein; deshalb sind überall Himmelsrichtungen, zueinander gewandt; überall eben legt er die zueinander gewandten Himmelsrichtungen hinein; deshalb sind überall die Himmelsrichtungen zueinander gewandt.
yadveva diśyā upadadhāti | candāṃsi vai diśo gāyatrī vai prācī diktraṣṭubdakṣiṇā jagatī pratīcyanuṣṭubudīcī paṅktirūrdhvā paśavo vai candāṃsyantarikṣam madhyamā citirantarikṣe tatpaśūndadhāti tasmādantarikṣāyatanāḥ paśavaḥ
Und ferner, dass er die Himmelsrichtungs-Ziegel hinlegt: die Himmelsrichtungen sind ja die Versmaße; Gāyatrī ist die östliche Richtung, Triṣṭubh die südliche, Jagatī die westliche, Anuṣṭubh die nördliche, Paṅkti die obere. Die Opfertiere sind ja die Versmaße, und die Luftwelt ist die mittlere Schicht; er legt damit die Opfertiere in die Luftwelt hinein; deshalb haben die Opfertiere ihren Sitz in der Luftwelt.
yadveva diśyā upadadhāti | candāṃsi vai diśaḥ paśavo vai candāṃsyannam paśavo madhyam madhyamā citirmadhyatastadannaṃ dadhāti tā anantarhitāḥ svayamātṛṇāyā upadadhāti prāṇo vai svayamātṛṇānantarhitaṃ tatprāṇādannaṃ dadhātyuttarā uttaraṃ tatprāṇādannaṃ dadhāti retaḥsicorvelayā pṛṣṭayo vai retaḥsicau madhyamu pṛṣṭayo madhyata evāsminnetadannaṃ dadhāti sarvata upadadhāti sarvata evāsminnatadannaṃ dadhāti
Und ferner, dass er die Himmelsrichtungs-Ziegel hinlegt: die Himmelsrichtungen sind ja die Versmaße, die Opfertiere sind die Versmaße, die Opfertiere sind Speise; die Opfertiere sind die Mitte, und die mittlere Schicht ist in der Mitte; von der Mitte her legt er damit die Speise hinein. Ungetrennt legt er sie nach dem Svayamātṛṇā-Ziegel hin – der Einatem ist ja der Svayamātṛṇā-Ziegel; ungetrennt legt er damit vom Atem her die Speise hinein; Stufe für Stufe höher legt er damit vom Atem her die Speise hinein. Am Rand der beiden Retaḥsic-Ziegel – die Rippen sind ja die Retaḥsic-Ziegel, und die Mitte ist ja bei den Rippen; genau in der Mitte eben legt er ihm diese Speise hinein. Überall legt er sie hin; überall eben legt er ihm diese Speise hinein.
rāñyasi prācī dik | virāḍasi dakṣiṇā dikṣamrāḍasi pratīcī dikṣvarāḍasyudīcī digadhipatnyasi bṛhatī digiti nāmānyāsāmetāni nāmagrāhamevainā etadupadadhāti tā nānopadadhāti nānā sādayati nānā sūdadohasādhivadati nānā hi diśaḥ
„Rājñī bist du, östliche Richtung“ – „Virāj bist du, südliche Richtung“ – „Samrāj bist du, westliche Richtung“ – „Svarāj bist du, nördliche Richtung“ – „Herrin der Himmelsrichtungen bist du, große Richtung“ - dies sind die Namen dieser Richtungen; eben mit Namensnennung legt er sie damit hin. Getrennt legt er sie hin, getrennt setzt er sie nieder, getrennt spricht er dazu den Śūdadoha-Spruch; getrennt sind ja die Himmelsrichtungen.
Dann legt er den Viśvajyotiṣ-Ziegel (Allglanz-Ziegel) hin – Vāyu ist ja der mittlere Viśvajyotiṣ, denn Vāyu ist ja in der Luftwelt der Allglanz; eben Vāyu legt er damit hinein. Ungetrennt legt er ihn nach den Himmelsrichtungs-Ziegeln hin; in den Himmelsrichtungen legt er damit Vāyu hinein; deshalb ist Vāyu in allen Himmelsrichtungen.
Und ferner, dass er den Viśvajyotiṣ-Ziegel hinlegt: die Nachkommenschaft ist ja der Allglanz, denn die Nachkommenschaft ist ja der Allglanz; eben die Zeugungskraft legt er damit hinein. Ungetrennt legt er ihn nach den Himmelsrichtungs-Ziegeln hin; in den Himmelsrichtungen legt er damit die Nachkommenschaft hinein; deshalb ist in allen Himmelsrichtungen Nachkommenschaft.
„Viśvakarman setze dich nieder“ – Viśvakarman sah ja diese dritte Schicht. „Auf dem Rücken der Luftwelt, die glanzreiche“ – auf dem Rücken der Luftwelt ist ja dieser Vāyu glanzreich.
„Für alles, für Einatem, Ausatem, Zwischenatem“ – der Atem ist ja der Allglanz, und für all dieses gewähre der Atem den Allglanz – 'gewähre allen Glanz' - das ist gemeint. „Vāyu ist dein Herr“ – damit macht er Vāyu zu dessen Herrn. Nachdem er ihn niedergesetzt hat, spricht er den Śūdadoha-Spruch dazu; dessen Bezug ist damit ausgesprochen.
Dann legt er die Ṛtavya-Ziegel (Jahreszeiten-Ziegel) hin – diese sind ja die Jahreszeiten; die Ṛtavya-Ziegel sind ja eben die Jahreszeiten; er legt damit die Jahreszeiten hinein. Nabhas und Nabhasya sind die beiden Regenzeit-Namen; mit eben diesen beiden Namen legt er diese hinein. Zwei Ziegel sind es, denn zwei Monate sind eine Jahreszeit; er setzt sie einmal zusammen nieder, das macht sie zu einer Jahreszeit; er legt sie auf Avakā-Wasserpflanzen; mit Avakā-Pflanzen bestreicht er sie [Anm.: genaue Bedeutung von 'pracādayati' unsicher] - die Avakā-Pflanzen sind ja Gewässer; die Gewässer legt er damit in diese Jahreszeit hinein; deshalb regnet es in dieser Jahreszeit am meisten.
Dann die nächsten – Iṣa und Ūrja sind die beiden Herbst-Namen; mit eben diesen beiden Namen legt er diese hinein. Zwei Ziegel sind es, denn zwei Monate sind eine Jahreszeit; er setzt sie einmal zusammen nieder, das macht sie zu einer Jahreszeit; er legt sie auf Avakā-Wasserpflanzen – die Avakā-Pflanzen sind ja Gewässer; die Gewässer legt er damit vor dieser Jahreszeit hinein; deshalb regnet es vor dieser Jahreszeit; er bestreicht sie nicht auch von oben her; deshalb regnet es nicht ebenso stark von oben her danach.
Dass er diese hier hinlegt: dieser Agni ist ja das Jahr, und auch diese Welten sind das Jahr; die Luftwelt ist eben seine mittlere Schicht; die Luftwelt ist seine Regenzeit-und-Herbst-Jahreszeit; deshalb legt er diese hier hin; was eben von ihm sein Selbst war, das legt er ihm damit wieder ein; deshalb legt er diese hier hin.
Und ferner, dass er diese hier hinlegt: dieser Agni ist ja Prajāpati, und auch das Jahr ist Prajāpati; die Mitte ist eben seine mittlere Schicht; die Mitte ist seine Regenzeit-und-Herbst-Jahreszeit; deshalb legt er diese hier hin; was eben von ihm sein Selbst war, das legt er ihm damit wieder ein; deshalb legt er diese hier hin.
tā vā etāḥ | catasra ṛtavyā madhyamāyāṃ citā upadadhāti dve-dve itarāsu citiṣu catuṣpādā vai paśavo 'ntarikṣam madhyamā citirantarikṣe tatpaśūndadhāti tasmādantarikṣāyatanāḥ paśavaḥ
Diese sind es also: vier Ṛtavya-Ziegel legt er in der mittleren Schicht hin, je zwei in den anderen Schichten – die vierfüßigen Tiere sind ja die Opfertiere, und die Luftwelt ist die mittlere Schicht; er legt damit die Opfertiere in die Luftwelt hinein; deshalb haben die Opfertiere ihren Sitz in der Luftwelt.
Und ferner, dass es vier sind: die vierfüßigen Opfertiere sind Speise; die Opfertiere sind die Mitte, und die mittlere Schicht ist in der Mitte; von der Mitte her legt er damit die Speise hinein.
Und ferner, dass es vier sind: viersilbig ist ja die Luftwelt [Anm.: genaue Zählweise im Quelltext unklar], zweisilbig sind die anderen Schichten; so groß wie die Luftwelt ist, so groß macht er es und legt es hin.
Und ferner, dass es vier sind: dieser Agni ist eben das Opfertier; die Mitte macht er damit zum größten Teil des Opfertiers; deshalb ist die Mitte der größte Teil des Opfertiers.
tā vā etāḥ | catasra ṛtavyāstāsāṃ viśvajyotiḥ pañcamī pañca diśyāstaddaśa daśākṣarā virāḍannaṃ virāṇmadhyam madhyamā citirmadhyatastadannaṃ dadhāti tā anantarhitāḥ svayamātṛṇāyā upadadhāti prāṇo vai svayamātṛṇānantarhitaṃ tatprāṇādannaṃ dadhātyuttarā uttaraṃ tatprāṇādannaṃ dadhāti
Diese sind es also: vier Ṛtavya-Ziegel, dazu der Viśvajyotiṣ-Ziegel als fünfter, fünf Himmelsrichtungs-Ziegel, das macht zehn; zehnsilbig ist Virāj, und Virāj ist die Speise; Virāj ist die Mitte, die mittlere Schicht ist in der Mitte; von der Mitte her legt er damit die Speise hinein. Ungetrennt legt er sie nach dem Svayamātṛṇā-Ziegel hin – der Einatem ist ja der Svayamātṛṇā-Ziegel; ungetrennt legt er damit vom Atem her die Speise hinein; Stufe für Stufe höher legt er damit vom Atem her die Speise hinein.
atha prāṇabhṛta upadadhāti | prāṇā vai prāṇabhṛtaḥ prāṇānevaitadupadadhāti tā daśa bhavanti daśa vai prāṇāḥ pūrvārdha upadadhāti purastāddhīme prāṇā āyurme pāhi jyotirme yaceti prāṇo vai jyotiḥ prāṇam me yacetyevaitadāha tā anantarhitā ṛtavyābhya upadadhāti prāṇo vai vāyurṛtuṣu tadvāyum pratiṣṭhāpayati
Dann legt er die Prāṇabhṛt-Ziegel hin – die Atemkräfte sind ja die Prāṇabhṛt-Ziegel; eben die Atemkräfte legt er damit hinein. Es werden ihrer zehn, denn zehn sind ja die Atemkräfte. Er legt sie in der vorderen Hälfte hin, denn vorn sind ja diese Atemkräfte. „Schütze mir das Leben, gewähre mir den Glanz!“ – der Atem ist ja der Glanz; 'gewähre mir den Atem' - das meint er damit. Ungetrennt legt er sie nach den Ṛtavya-Ziegeln hin – der Atem ist ja Vāyu in den Jahreszeiten; damit lässt er Vāyu feststehen.
Dann legt er die Candasyā-Ziegel (Versmaß-Ziegel) hin – die Opfertiere sind ja die Versmaße, und die Luftwelt ist die mittlere Schicht; er legt damit das Opfertier in die Luftwelt hinein; deshalb haben die Opfertiere ihren Sitz in der Luftwelt.
Und ferner, dass er die Candasyā-Ziegel hinlegt: die Opfertiere sind ja die Versmaße, die Opfertiere sind Speise; die Opfertiere sind die Mitte, und die mittlere Schicht ist in der Mitte; von der Mitte her legt er damit die Speise hinein.
tā dvādaśa-dvādaśopadadhāti | dvādaśākṣarā vai jagatī paśavo jagatyantarikṣam madhyamā citirantarikṣe tatpaśūndadhāti tasmādantarikṣāyatanāḥ paśavaḥ
Er legt jeweils zwölf hin – zwölfsilbig ist ja die Jagatī, und die Opfertiere sind die Jagatī, und die Luftwelt ist die mittlere Schicht; er legt damit die Opfertiere in die Luftwelt hinein; deshalb haben die Opfertiere ihren Sitz in der Luftwelt.
yadveva dvādaśa-dvādaśa | dvādaśākṣarā vai jagatī paśavo vai jagatyannam paśavo madhyam madhyamā citirmadhyatastadanna dadhāti tā anantarhitāḥ prāṇabhṛdbhya upadadhātyanantarhitaṃ tatprāṇebhyo 'nnaṃ dadhātyuttarā uttaraṃ tatprāṇebhyo 'nnaṃ dadhāti
Und ferner, dass es jeweils zwölf sind: zwölfsilbig ist ja die Jagatī, und die Opfertiere sind die Jagatī, Speise; die Opfertiere sind die Mitte, und die mittlere Schicht ist in der Mitte; von der Mitte her legt er damit die Speise hinein. Ungetrennt legt er sie nach den Prāṇabhṛt-Ziegeln hin; ungetrennt legt er damit den Atemkräften die Speise hinein; Stufe für Stufe höher legt er damit den Atemkräften die Speise hinein.
mā canda iti | ayaṃ vai loko māyaṃ hi loko mita iva pramā canda ityantarikṣaloko vai pramāntarikṣaloko hyasmāllokātpramita iva pratimā canda ityasau vai lokaḥ pratimaiṣa hyantarikṣaloke pratimita ivāsrīvayaścanda ityannamasrīvayastadyadeṣu lokeṣvannaṃ tadasrīvayo 'tho yadebhyo lokebhyo 'nnaṃ sravati tadasrīvayo 'thāto niruktānyeva candāṃsyupadadhāti
„Mā, Versmaß“ – diese Erde ist ja die Welt Mā, denn diese Welt ist gleichsam abgemessen. „Pramā, Versmaß“ – die Luftwelt ist ja Pramā, denn die Luftwelt ist von dieser Welt aus gleichsam vorwärts abgemessen. „Pratimā, Versmaß“ – jene Himmelswelt ist ja Pratimā, denn diese ist in der Luftwelt gleichsam entsprechend abgemessen. „Asrīvayas, Versmaß“ – die Speise ist Asrīvayas [Anm.: Etymologie im Quelltext unsicher]; was in diesen Welten an Speise ist, das ist Asrīvayas; und was aus diesen Welten an Speise herabtröpfelt, das ist Asrīvayas. Nun aber legt er nur die genannten Versmaße wirklich hin.
paṅktiścandaḥ | uṣṇikcando bṛhatī cando 'nuṣṭupcando virāṭ cando gāyatrī candastriṣṭupcando jagatī canda ityetāni niruktāni virāḍaṣṭamāni candāṃsyupadadhāti pṛthivī cando 'ntarikṣaṃ canda iti yānyetaddevatyāni candāṃsi tānyevaitadupadadhātyagnirdevatā vāto devatetyetā vai devatāścandāṃsi tānyevaitadupadadhāti
„Paṅkti, Versmaß“ - „Uṣṇih, Versmaß“ - „Bṛhatī, Versmaß“ - „Anuṣṭubh, Versmaß“ - „Virāj, Versmaß“ - „Gāyatrī, Versmaß“ - „Triṣṭubh, Versmaß“ - „Jagatī, Versmaß“ - diese genannten, mit Virāj als achtem, legt er als Versmaße hin. „Erde, Versmaß“ - „Luftwelt, Versmaß“ - dies sind die den Gottheiten zugehörigen Versmaße; eben diese legt er damit hin. „Agni, Gottheit“ - „Vāta, Gottheit“ - eben diese Gottheiten sind die Versmaße; eben diese legt er damit hin.
sa vai niruktāni cāniruktāni copadadhāti | sa yatsarvāṇi niruktānyupādhāsyadantavaddhānnamabhaviṣyadakṣeṣyata hātha yatsarvāṇyaniruktāni paro 'kṣaṃ hānnamabhaviṣyanna hainadadrakṣyaṃścana niruktāni cāniruktāni copadadhāti tasmānniruktamannamadyamānaṃ na kṣīyate
Er legt sowohl die genannten als auch die nicht genannten Versmaße hin – wenn er nur die genannten hingelegt hätte, wäre die Speise begrenzt gewesen, sie hätte abgenommen; und wenn er nur die ungenannten hingelegt hätte, wäre die Speise unsichtbar gewesen, niemand hätte sie gesehen; deshalb legt er sowohl die genannten als auch die ungenannten hin; deshalb nimmt genannte Speise, wenn sie gegessen wird, nicht ab.
Diese sind es also: er legt drei Zwölfergruppen hin, das macht sechsunddreißig; sechsunddreißigsilbig ist die Bṛhatī; das ist eben jene Bṛhatī, als welche die Götter die Luftwelt als die große dritte Schicht sahen; dieser Bṛhatī sind die Götter die höchsten.
sa yaḥ sa prajāpatirvyasraṃsata | ayameva sa yo 'yamagniścīyate 'tha yānyasmāttāni bhūtāni vyudakrāmannetāstā iṣṭakāstadyadetā upadadhāti yānyevāsmāttāni bhūtāni vyudakrāmaṃstānyasminnetatpratidadhāti
Jener Prajāpati, der zerfiel, das ist eben dieser, der hier als Agni geschichtet wird; und die Wesen, die von ihm fortgingen, das sind diese Ziegel; dass er diese hier hinlegt: eben die Wesen, die von ihm fortgingen, die legt er ihm damit wieder ein.
tadyā daśa prathamā upadadhāti | sa candramāstā daśa bhavanti daśākṣarā virāḍannaṃ virāḍannamu candramā atha yā uttarāḥ ṣaṭtriṃśadardhamāsāśca te māsāśca caturviṃśatirardhamāsā dvādaśa māsāścandramā vai saṃvatsaraḥ sarvāṇi bhūtāni
Was nun die ersten zehn betrifft, die er hinlegt: das ist der Mond; es werden ihrer zehn, denn zehnsilbig ist Virāj, und Virāj ist Speise, und der Mond ist Speise. Und die weiteren sechsunddreißig sind Halbmonate und Monate: vierundzwanzig Halbmonate, zwölf Monate; der Mond ist ja das Jahr, und im Jahr sind alle Wesen.
Als die Götter diesen zubereiteten, legten sie ihm damals von der Mitte her alle diese Wesen ein; ebenso legt er ihm diese hier ein. Ungetrennt legt er sie nach den Ṛtavya-Ziegeln hin; in den Jahreszeiten lässt er damit alle Wesen feststehen.
atha vālakhilyā upadadhāti | prāṇā vai vālakhilyāḥ prāṇānevaitadupadadhāti tā yadvālakhilyā nāma yadvā urvarayorasambhinnam bhavati khila iti vai tadācakṣate vālamātrādu heme prāṇā asambhinnāste yadvālasātrādasambhinnāstasmādvālakhilyāḥ
Dann legt er die Vālakhilya-Ziegel hin – die Atemkräfte sind ja die Vālakhilya-Ziegel; eben die Atemkräfte legt er damit hinein. Was nun den Namen Vālakhilya betrifft: was zwischen zwei Ackerfeldern ungeteilt bleibt, das nennt man ja Khila (Brachland); und diese Atemkräfte sind eben um Haaresbreite (vāla) ungeteilt; weil sie nur um Haaresbreite ungeteilt sind, deshalb Vālakhilya.
sa vai sapta purastādupadadhāti | sapta paścāttadyāḥ sapta purastādupadadhāti ya eveme sapta purastātprāṇāstānasminnetaddadhāti
Er legt sieben im Osten hin, sieben im Westen; was nun die sieben betrifft, die er im Osten hinlegt: eben diese sieben östlichen Atemkräfte legt er ihm damit hinein.
Und die sieben, die er im Westen hinlegt: damit macht er diese Atemkräfte zu Gegen-Atemkräften jener östlichen [Anm.: Bezug im Quelltext knapp] ; deshalb, was man mit jenen an Speise isst, das überschreitet man mit diesen.
yadveva sapta purastādupadadhāti | sapta vā ime purastātprāṇāścatvāri dorbāhavāṇi śiro grīvā yadūrdhvaṃ nābhestatsaptamamaṅge 'ṅge hi prāṇa ete vai sapta purastātprāṇāstānasminnetaddadhāti
Und ferner, dass er sieben im Osten hinlegt: sieben sind ja diese östlichen Atemkräfte - die vier Arme, das Haupt, der Nacken, und was oberhalb des Nabels liegt, das ist das siebte; in jedem Glied ist ja Atem; eben diese sieben östlichen Atemkräfte legt er ihm damit hinein.
atha yāḥ sapta paścāt | sapta vā ime paścātprāṇāścatvāryūrvaṣṭhīvāni dvai pratiṣṭhe yadavāṅnābhestatsaptamamaṅge 'ṅge hi prāṇa ete vai sapta paścātprāṇāstānasminnetaddadhāti
Und die sieben, die er im Westen hinlegt: sieben sind ja diese westlichen Atemkräfte - die vier Schenkel-und-Kniekehlen [Anm.: genaue Körperteile im Quelltext unsicher], die beiden Füße, und was unterhalb des Nabels liegt, das ist das siebte; in jedem Glied ist ja Atem; eben diese sieben westlichen Atemkräfte legt er ihm damit hinein.
„Haupt bist du, Herrscherin“ - „Fest bist du, Stütze“ - „Trägerin bist du, Halterin, Lenkerin“ - „Herrscherin-Lenkerin bist du, Bändigerin“ - „Fest bist du, Erhalterin“ - eben damit gewährt er ihm diese festen Atemkräfte.
Und ferner, dass er die Vālakhilya-Ziegel hinlegt: die Götter verbanden ja damals eben mit den Vālakhilya-Ziegeln diese Welten, sowohl die oberen als auch die unteren; ebenso verbindet hier der Opferer eben mit den Vālakhilya-Ziegeln diese Welten, sowohl die oberen als auch die unteren.
„Haupt bist du, Herrscherin“ - damit besteigen sie diese Welt hier. „Fest bist du, Stütze“ - das ist die Luftwelt. „Trägerin bist du, Halterin“ - das ist jene Welt. „Für das Leben dich, für den Glanz dich, für den Ackerbau dich, für die Sicherheit dich“ - vier vierfüßige Opfertiere sind Speise; mit diesen vier vierfüßigen Opfertieren, mit dieser Speise standen die Götter damals in jener Welt fest; ebenso steht hier der Opferer mit diesen vier vierfüßigen Opfertieren, mit dieser Speise, in jener Welt fest.
sa sa parāṅiva rohaḥ | iyamu vai pratiṣṭhā te devā imām pratiṣṭhāmabhipratyāyaṃstathaivaitadyajamāna imām prati ṣāmabhipratyaiti
Dieser Aufstieg ist gleichsam abgewandt [Anm.: Bezug im Quelltext unsicher] – dies ist ja die Feststehung; die Götter kehrten damals zu dieser Feststehung zurück; ebenso kehrt hier der Opferer zu dieser Feststehung zurück.
„Lenkerin bist du, Herrscherin“ - damit besteigen sie jene Welt. „Bändigerin bist du, Lenkerin“ - das ist die Luftwelt. „Fest bist du, Erhalterin“ - das ist diese Welt hier. „Für den Labetrank dich, für die Kraft dich, für den Reichtum dich, für das Gedeihen dich“ - vier vierfüßige Opfertiere sind Speise; mit diesen vier vierfüßigen Opfertieren, mit dieser Speise standen die Götter damals in dieser Welt fest; ebenso steht hier der Opferer mit diesen vier vierfüßigen Opfertieren, mit dieser Speise, in dieser Welt fest.
athātaḥ saṃskṛtireva | yā amūrekādaśeṣṭakā upadadhāti yo 'sau prathamo 'nuvākastadantarikṣaṃ sa ātmā tadyattā ekādaśa bhavantyekādaśākṣarā vai triṣṭuptraiṣṭubhamantarikṣamatha yā uttarāḥ ṣaṣṭiḥ sa vāyuḥ sa prajāpatiḥ so 'gniḥ sa yajamānaḥ
Nun ferner zur Gesamtzahl selbst: jene elf Ziegel, die er hinlegt - was der erste Abschnitt ist, das ist die Luftwelt, das ist das Selbst; dass es ihrer elf sind: elfsilbig ist ja die Triṣṭubh, und die Luftwelt gehört der Triṣṭubh an. Und die weiteren sechzig - das ist Vāyu, das ist Prajāpati, das ist Agni, das ist der Opferer.
tadyāḥ purastādupadadhāti | śiro 'sya tāstā daśa bhavanti daśa vai prāṇāḥ prāṇā u vai śiraḥ pūrvārdha upadadhāti purastāddhīdaṃ śiraḥ
Was nun die betrifft, die er im Osten hinlegt: das ist sein Haupt; es werden ihrer zehn, denn zehn sind ja die Atemkräfte, und die Atemkräfte sind ja das Haupt; er legt sie in der vorderen Hälfte hin, denn vorn ist ja dieses Haupt.
Und die im Süden: was oberhalb der Mitte und unterhalb des Hauptes liegt, das ist dieses. Und die im Westen: was oberhalb der Grundlage und unterhalb der Mitte liegt, das ist dieses; die im Norden sind eben die Grundlage.
tadyāḥ sapta purastādvālakhilyā upadadhāti | ya eveme sapta purastātprāṇāstānasminnetaddadhāti tā anantarhitā etābhyo daśabhya upadadhātyanantarhitāṃstacīrṣṇaḥ prāṇāndadhāti
Was nun die sieben Vālakhilya-Ziegel betrifft, die er im Osten hinlegt: eben diese sieben östlichen Atemkräfte legt er ihm damit hinein. Ungetrennt legt er sie nach jenen zehn hin; ungetrennt legt er damit dem Haupt die Atemkräfte hinein.
atha yāḥ sapta paścāt | ya eveme sapta paścātprāṇāstānasminnetaddadhāti tā anantarhitā etābhyo dvādaśabhya upadadhātyanantarhitāṃstadātmanaḥ prāṇāndadhāti sa eṣa vāyuḥ prajāpatirasmiṃstraiṣṭubhe 'ntarikṣe samantam paryaknastadyattṛtīyāṃ citimupadadhāti vāyuṃ caiva tadantarikṣaṃ ca saṃkkṛtyopadhatte 'tha lokampṛṇe upadadhātyasyāṃ sraktyāṃ tayorupari bandhuḥ purīṣaṃ nivapati tasyopari bandhuḥ
Und die sieben im Westen: eben diese sieben westlichen Atemkräfte legt er ihm damit hinein. Ungetrennt legt er sie nach jenen zwölf hin; ungetrennt legt er damit dem Rumpf die Atemkräfte hinein. Dieser Vāyu-Prajāpati durchzieht in dieser Triṣṭubh-Luftwelt ringsum; dass er die dritte Schicht hinlegt, damit bereitet er zugleich Vāyu und die Luftwelt zu und legt sie hin. Dann legt er den Lokampṛṇa-Ziegel hin, an dieser Ecke; über diesen beiden streut der Bandhu Kot; darüber ist der Bandhu.