Adhyāya 6
Die sechste Schicht: die Nākasad- und Pañcacūḍā-Ziegel mit ihren Richtungsformeln, die Chandasyā-Ziegel als Agni-Körperkorrespondenz und die Gārhapatya-Punaściti-Verlegung
Er legt die Nākasad-Ziegel (die in der schmerzlosen Himmelswelt Sitzenden) hin – die Götter sind ja die Nākasad; hier ist ja dieser ganze Agni zubereitet; das ist eben hier die schmerzlose Himmelswelt, die Svarga-Welt; in dieser saßen die Götter damals; dass sie in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt, saßen, deshalb sind die Götter Nākasad. Ebenso, wenn hier der Opferer diese hinlegt, sitzt er eben in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt.
Und wenn er die Nākasad-Ziegel hinlegt: dies eben ist es: die Götter sahen damals diese schmerzlose Himmelswelt, die Svarga-Welt; das sind diese Stomabhāga-Ziegel; sie sprachen: „Ergründet das, wie wir in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt, sitzen können!“ Sie sprachen: „Werdet aufmerksam!“ – eben damit sprachen sie: „Sucht das, wie wir in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt, sitzen können!“
Sie, so aufmerksam geworden, sahen diese Ziegel, die Nākasad; diese legten sie hin; mit diesen saßen sie damals in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt; dass sie mit diesen in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt, saßen, deshalb sind diese Nākasad. Ebenso, wenn hier der Opferer diese hinlegt, sitzt er eben in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt.
dikṣūpadadhāti | diśo vai sa nākaḥ svargo lokaḥ svarga evainā etalloke sādayatyṛtavyānāṃ velayā saṃvatsaro vā ṛtavyāḥ saṃvatsaraḥ svargo lokaḥ svarga evainā etalloke sādayatyantastomabhāgameṣa vai sa nākaḥ svargo lokastasminnevainā etatpratiṣṭhāpayati
Er legt sie in den Himmelsrichtungen hin – die Himmelsrichtungen sind ja diese schmerzlose Himmelswelt, die Svarga-Welt; eben in der Svarga-Welt lässt er sie damit in dieser Welt sitzen. Zur Zeit der Ṛtavya-Ziegel – das Jahr sind ja die Ṛtavya-Ziegel, das Jahr ist die Svarga-Welt; eben in der Svarga-Welt lässt er sie damit in dieser Welt sitzen. Innerhalb der Stomabhāga-Ziegel – diese sind ja diese schmerzlose Himmelswelt, die Svarga-Welt; eben in dieser lässt er sie damit festgründen.
Er legt sie im Osten hin: „Du bist Rājñī, die östliche Himmelsrichtung“ – Rājñī heißt eben diese östliche Himmelsrichtung. „Die Vasus sind deine Götter-Oberherren“ – die Vasus sind eben die Götter-Oberherren dieser Himmelsrichtung. „Agni ist der Träger ihrer Geschosse“ – Agni eben ist hier der Träger dieser Geschosse. „Dreifach möge sich für dich der Stoma auf der Erde ausbreiten“ – mit dem dreifachen Stoma eben ist sie auf der Erde ausgebreitet. „Das Ājya-Uktha möge dich fest gründen zur Unerschütterlichkeit“ – mit dem Ājya-Uktha eben ist sie zur Unerschütterlichkeit auf der Erde gefestigt. „Das Rathantara-Sāman möge dich fest gründen im Halt in der Luftwelt“ – mit dem Rathantara-Sāman eben ist sie im Halt in der Luftwelt festgegründet. „Die Ṛṣis, die Erstgeborenen unter den Göttern...“ – die Atemkräfte sind ja die Ṛṣis, die Erstgeborenen, denn das Brahman ist ja das Erstgeborene. „Mit dem Maß des Himmels mögen sie sich in Weite ausdehnen“ – so weit der Himmel reicht, so weit mögen sie sich in Weite ausdehnen – damit ist der Träger und dieser Oberherr gemeint, denn Rede und Geist, diese beiden tragen ja dies alles. „Diese alle, vereint, mögen dich auf dem Rücken der schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt, und den Opferer festsetzen“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug.
Dann im Süden: „Du bist Virāj, die südliche Himmelsrichtung“ – Virāj heißt eben diese südliche Himmelsrichtung. „Die Rudras sind deine Götter-Oberherren“ – die Rudras sind eben die Götter-Oberherren dieser Himmelsrichtung. „Indra ist der Träger ihrer Geschosse“ – Indra eben ist hier der Träger dieser Geschosse. „Fünfzehnfach möge sich für dich der Stoma auf der Erde ausbreiten“ – mit dem fünfzehnfachen Stoma eben ist sie auf der Erde ausgebreitet. „Das Prauga-Uktha möge dich fest gründen zur Unerschütterlichkeit“ – mit dem Prauga-Uktha eben ist sie zur Unerschütterlichkeit auf der Erde gefestigt. „Das Bṛhat-Sāman möge dich fest gründen im Halt in der Luftwelt“ – mit dem Bṛhat-Sāman eben ist sie im Halt in der Luftwelt festgegründet. „Die Ṛṣis, die Erstgeborenen unter den Göttern...“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug.
Dann im Westen: „Du bist Samrāj, die westliche Himmelsrichtung“ – Samrāj heißt eben diese westliche Himmelsrichtung. „Die Ādityas sind deine Götter-Oberherren“ – die Ādityas sind eben die Götter-Oberherren dieser Himmelsrichtung. „Varuṇa ist der Träger ihrer Geschosse“ – Varuṇa eben ist hier der Träger dieser Geschosse. „Siebzehnfach möge sich für dich der Stoma auf der Erde ausbreiten“ – mit dem siebzehnfachen Stoma eben ist sie auf der Erde ausgebreitet. „Das Mārutvatīya-Uktha möge dich fest gründen zur Unerschütterlichkeit“ – mit dem Mārutvatīya-Uktha eben ist sie zur Unerschütterlichkeit auf der Erde gefestigt. „Das Vairūpa-Sāman möge dich fest gründen im Halt in der Luftwelt“ – mit dem Vairūpa-Sāman eben ist sie im Halt in der Luftwelt festgegründet. „Die Ṛṣis, die Erstgeborenen unter den Göttern...“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug.
Dann im Norden: „Du bist Svarāj, die nördliche Himmelsrichtung“ – Svarāj heißt eben diese nördliche Himmelsrichtung. „Die Maruts sind deine Götter-Oberherren“ – die Maruts sind eben die Götter-Oberherren dieser Himmelsrichtung. „Soma ist der Träger ihrer Geschosse“ – Soma eben ist hier der Träger dieser Geschosse. „Einundzwanzigfach möge sich für dich der Stoma auf der Erde ausbreiten“ – mit dem einundzwanzigfachen Stoma eben ist sie auf der Erde ausgebreitet. „Das Niṣkevalya-Uktha möge dich fest gründen zur Unerschütterlichkeit“ – mit dem Niṣkevalya-Uktha eben ist sie zur Unerschütterlichkeit auf der Erde gefestigt. „Das Vairāja-Sāman möge dich fest gründen im Halt in der Luftwelt“ – mit dem Vairāja-Sāman eben ist sie im Halt in der Luftwelt festgegründet. „Die Ṛṣis, die Erstgeborenen unter den Göttern...“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug.
Dann in der Mitte: „Du bist Adhipatnī, die große Himmelsrichtung“ – Adhipatnī heißt eben diese große Himmelsrichtung. „Die Allgötter sind deine Götter-Oberherren“ – die Allgötter sind eben die Götter-Oberherren dieser Himmelsrichtung. „Bṛhaspati ist der Träger ihrer Geschosse“ – Bṛhaspati eben ist hier der Träger dieser Geschosse. „Der Triṇava- und der Trayastriṃśa-Stoma mögen sich für dich auf der Erde ausbreiten“ – mit dem Triṇava- und dem Trayastriṃśa-Stoma eben ist sie auf der Erde ausgebreitet. „Das Vaiśvadeva-Uktha und das Āgnimāruta-Uktha mögen dich fest gründen zur Unerschütterlichkeit“ – mit dem Vaiśvadeva-Uktha und dem Āgnimāruta-Uktha eben ist sie zur Unerschütterlichkeit auf der Erde gefestigt. „Das Śākvara- und das Raivata-Sāman mögen dich fest gründen im Halt in der Luftwelt“ – mit dem Śākvara- und dem Raivata-Sāman eben ist sie im Halt in der Luftwelt festgegründet. „Die Ṛṣis, die Erstgeborenen unter den Göttern...“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug.
Genau so groß ist ja das ganze Opfer; das Opfer ist ja das Selbst der Götter; das Opfer als Selbst genommen, saßen die Götter damals in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt; ebenso sitzt hier der Opferer, das Opfer als sein Selbst genommen, in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt.
atha pañcacūḍā upadadhāti | yajño vai nākasado yajña u eva pañcacūḍāstadya ime catvāra ṛtvijo gṛhapatipañcamāste nākasado hotrāḥ pañcacūḍā atiriktaṃ vai tadyaddhotrā yadu vā atiriktaṃ cūḍaḥ sa tadyatpañcātiriktā tasmātpañcacūḍāḥ
Dann legt er die Pañcacūḍā-Ziegel (Fünf-Schopf-Ziegel) hin – das Opfer ist ja die Nākasad, das Opfer eben ist auch die Pañcacūḍā; diese vier Priester mit dem Gṛhapati als fünftem, das sind die Nākasad, die Hotra-Priester sind die Pañcacūḍā; überschüssig ist ja das, was die Hotra-Priester sind; und was überschüssig ist, das ist der Cūḍa (Schopf); dass sie um fünf überschüssig sind, deshalb Pañcacūḍā.
yadveva nākasatpañcacūḍā upadadhāti | ātmā vai nākasado mithunam pañcacūḍā ardhamu haitadātmano yanmithunaṃ yadā vai saha mithunenātha sarvo 'tha kṛtsnaḥ kṛtsnatāyai
Und wenn er die Nākasad-Pañcacūḍā-Ziegel hinlegt: das Selbst ist ja die Nākasad, das Paar ist die Pañcacūḍā; die Hälfte des Selbst ist ja dieses Paar; wenn er aber zusammen mit dem Paar ist, dann ist er ganz, dann vollständig – zur Vollständigkeit.
yadveva nākasatpañcacūḍā upadadhāti | ātmā vai nākasadaḥ prajā pañcacūḍā atiriktaṃ vai tadātmano yatprajā yadu vā atiriktaṃ cūḍaḥ sa tadyatpañcātiriktāstasmātpañcacūḍāḥ
Und wenn er die Nākasad-Pañcacūḍā-Ziegel hinlegt: das Selbst ist ja die Nākasad, die Nachkommenschaft ist die Pañcacūḍā; überschüssig ist ja das, was die Nachkommenschaft im Verhältnis zum Selbst ist; und was überschüssig ist, das ist der Cūḍa; dass sie um fünf überschüssig sind, deshalb Pañcacūḍā.
yadveva nākasatpañcacūḍā upadadhāti | diśo vai nākasado diśa u eva pañcacūḍāstadyā amuṣmādādityādarvācyaḥ pañca diśastā nākasado yāḥ parācyastāḥ pañcacūḍā atiriktā vai tā diśo yā amuṣmādādityātparācyo yadu vā atiriktaṃ cūḍaḥ sa tadyatpañcātiriktāstasmātpañcacūḍāḥ
Und wenn er die Nākasad-Pañcacūḍā-Ziegel hinlegt: die Himmelsrichtungen sind ja die Nākasad, die Himmelsrichtungen eben sind auch die Pañcacūḍā; die fünf Himmelsrichtungen diesseits jenes Āditya, das sind die Nākasad; die jenseits davon liegenden, das sind die Pañcacūḍā; überschüssig sind ja jene Himmelsrichtungen, die jenseits jenes Āditya liegen; und was überschüssig ist, das ist der Cūḍa; dass sie um fünf überschüssig sind, deshalb Pañcacūḍā.
yadveva pañcacūḍā upadadhāti | etadvai devā abibhayuryadvai na imāṃlokānupariṣṭādrakṣāṃsi nāṣṭrā na hanyuriti ta etāneṣāṃ lokānāmupariṣṭādgoptṝ!nakurvata ya ete hetayaśca prahetayaśca tathaivaitadyajamāna etāneṣāṃ lokānāmupariṣṭādgoptṝ!nkurute ya ete hetayaśca prahetayaśca
Und wenn er die Pañcacūḍā-Ziegel hinlegt: dies eben ist es: die Götter fürchteten damals, dass die bösen Rākṣasas und Zerstörer diese Welten nicht von oben her schlagen möchten; da machten sie diese hier zu Hütern dieser Welten von oben her, diese Geschosse und Wurfgeschosse; ebenso macht hier der Opferer diese zu Hütern dieser Welten von oben her, diese Geschosse und Wurfgeschosse.
sa purastādupadadhāti | ayam puro harikeśa ityagnirvai purastadyattamāha pura iti prāñcaṃ hyagnimuddharanti prāñcamupacarantyatha yaddharikeśa ityāha haririva hyagniḥ sūryaraśmiriti sūryasyeva hyagne raśmayastasya rathagṛtsaśca rathaujāśca senānīgrāmaṇyāviti vāsantikau tāvṛtū puñjikasthalā ca kratusthalā cāpsarasāviti dikcopadiśā ceti ha smāha māhitthiḥ senā ca tu te samitiśca daṅkṣṇavaḥ paśavo hetiḥ pauruṣeyo vadhaḥ prahetiriti yadvai senāyāṃ ca samitau ca'rtīyante daṅkṣṇavaḥ paśavo hetiḥ pauruṣeyo vadhaḥ prahetiriti yadanyo 'nyaṃ ghnanti sa pauruṣeyo vadhaḥ prahetistebhyo namo astviti tebhya eva namaskaroti teno mṛḍayantviti ta evāsmai mṛḍayanti te yaṃ dviṣmo yaśca no dveṣṭi tameṣāṃ jambhe dadhma iti yameva dveṣṭi yaścainaṃ dveṣṭi tameṣāṃ jambhe dadhātyamumeṣāṃ jambhe dadhāmīti ha brūyādyaṃ dviṣyāttato 'ha tasminna punarastyapi tannādriyeta svayaṃnirdiṣṭo hyeva sa yamevaṃviddveṣṭi
Er legt sie im Osten hin: „Dieser hier vorn, der Goldhaarige“ – Agni ist ja das Vorn; dass er ihn 'puras' nennt: man zieht Agni ja nach vorn heraus, man bedient ihn nach vorn hin. Und dass er 'harikeśa' sagt: Agni ist ja wie Hari (falbfarben, golden). „Sonnenstrahl“ – wie die Strahlen der Sonne sind ja Agnis Strahlen. „Rathagṛtsa und Rathaujas sind dein Heerführer und Dorfhaupt“ – das sind der Frühling und der Frühsommer als diese beiden Jahreszeiten. „Puñjikasthalā und Kratusthalā sind die beiden Apsaras“ – das ist Himmelsrichtung und Zwischenrichtung, so pflegte Māhitthi zu sagen. „Heer und Versammlung sind dir; die Hörner der Tiere sind das Geschoss, der Menschen-Totschlag ist das Wurfgeschoss“ – was im Heer und in der Versammlung mit Hörnern der Tiere zustößt, das ist das Geschoss, der Menschen-Totschlag ist das Wurfgeschoss; wenn sie einander erschlagen, das ist der Menschen-Totschlag, das Wurfgeschoss. „Ihnen sei Verehrung!“ – diesen eben erweist er damit Verehrung. „Damit mögen sie gnädig sein“ – diese eben sind ihm damit gnädig. „Den, den wir hassen, und wer uns hasst, den legen wir in ihren Rachen“ – eben den, den er hasst, und wer ihn hasst, den legt er damit in ihren Rachen; er sollte sagen: 'Diesen lege ich in ihren Rachen', wen er hasst; dann fällt der nicht wieder aus diesem heraus; man sollte sich davor auch nicht scheuen, es zu nennen, denn ausdrücklich bezeichnet ist ja der, den ein solcher Wissender hasst.
atha dakṣiṇataḥ | ayaṃ dakṣiṇā viśvakarmetyayaṃ vai vāyurviśvakarmā yo 'yam pavata eṣa hīdaṃ sarvaṃ karoti tadyattamāha dakṣiṇeti tasmādeṣa dakṣiṇaiva bhūyiṣṭhaṃ vāti tasya rathasvanaśca rathecitraśca senānīgrāmaṇyāviti graiṣmau tāvṛtū menakā ca sahajanyā cāpsarasāviti dikcopadiśā ceti ha smāha māhitthirime tu te dyāvāpṛthivī yātudhānā hetī rakṣāṃsi prahetiriti yātudhānā haivātra hetī rakṣāṃsi prahetistebhyo namo astviti tasyokto bandhuḥ
Dann im Süden: „Dieser hier im Süden, der Allwirker“ – dieser Vāyu ist ja der Allwirker, der hier weht, denn er bewirkt ja dies alles; dass er ihn 'dakṣiṇā' (südlich) nennt: deshalb weht dieser am meisten von Süden her. „Rathasvana und Rathecitra sind dein Heerführer und Dorfhaupt“ – das sind der Sommer und der Frühsommer als diese beiden Jahreszeiten. „Menakā und Sahajanyā sind die beiden Apsaras“ – das ist Himmelsrichtung und Zwischenrichtung, so pflegte Māhitthi zu sagen. „Himmel und Erde sind dir; die Zauberer sind das Geschoss, die Rākṣasas sind das Wurfgeschoss“ – die Zauberer eben sind hier das Geschoss, die Rākṣasas das Wurfgeschoss. „Ihnen sei Verehrung!“ – der Bezug ist wie bereits genannt.
atha paścāt | ayam paścādviśvavyacā ityasau vā ādityo viśvavyacā yadā hyevaiṣa udetyathedaṃ sarvaṃ vyaco bhavati tadyattamāha paścāditi tasmādetam pratyañcameva yantam paśyanti tasya rathaprotaścāsamarathaśca senānīgrāmaṇyāviti vārṣikau tāvṛtū pramlocantī cānumlocantī cāpsarasāviti dikcopadiśā ceti ha smāha māhitthirahorātre tu te te hi pra ca mlocato 'nu ca mlocato vyāghrā hetiḥ sarpāḥ prahetiriti vyāghrā haivātra hetiḥ sarpāḥ prahetistebhyo namo astvititasyokto bandhuḥ
Dann im Westen: „Dieser hier im Westen, der Allumfassende“ – jener Āditya ist ja der Allumfassende, denn sobald er aufgeht, wird eben dies alles umfasst; dass er ihn 'paścāt' (westlich, danach) nennt: deshalb sieht man ihn eben nach Westen ziehend. „Rathaprota und Asamaratha sind dein Heerführer und Dorfhaupt“ – das ist die Regenzeit als diese beiden Jahreszeiten. „Pramlocantī und Anumlocantī sind die beiden Apsaras“ – das ist Himmelsrichtung und Zwischenrichtung, so pflegte Māhitthi zu sagen. „Tag und Nacht sind dir, denn sie beide vergehen“ [Anm.: Wortspiel mit 'mlocati' im Quelltext unsicher] – „der Tiger ist das Geschoss, die Schlangen sind das Wurfgeschoss“ – der Tiger eben ist hier das Geschoss, die Schlangen das Wurfgeschoss. „Ihnen sei Verehrung!“ – der Bezug ist wie bereits genannt.
athottarataḥ | ayamuttarātsaṃyadvasuriti yajño vā uttarāttadyattamāhottarādityuttarataupacāro hi yajño 'tha yatsaṃyadvasurityāha yajñaṃ hi saṃyantītīdaṃ vasviti tasya tārkṣyaścāriṣṭanemiśca senānīgrāmaṇyāviti śāradau tāvṛtūviśvācī ca ghṛtācī cāpsarasāviti dikcopadiśā ceti ha s māha māhitthirvediśca tu te srukca vedireva viśvācī srugghṛtācyāpo hetirvātaḥ prahetirityāpo haivātra hetirvātaḥ prahetirato hyevoṣṇo vātyataḥ śītastebhyo namo astviti tasyokto bandhuḥ
Dann im Norden: „Dieser hier vom Norden, der Gut-Zusammenbringende“ – das Opfer ist ja das vom Norden; dass er ihn 'uttarāt' (vom Norden) nennt: von Norden her erfolgt ja der Vollzug des Opfers. Und dass er 'saṃyadvasu' sagt: das Opfer bringt ja diesen Gutbesitz zusammen. „Tārkṣya und Ariṣṭanemi sind dein Heerführer und Dorfhaupt“ – das ist der Herbst als diese beiden Jahreszeiten. „Viśvācī und Ghṛtācī sind die beiden Apsaras“ – das ist Himmelsrichtung und Zwischenrichtung, so pflegte Māhitthi zu sagen. „Der Altar und der Opferlöffel sind dir“ – der Altar eben ist die Viśvācī, der Opferlöffel die Ghṛtācī. „Die Wasser sind das Geschoss, der Wind ist das Wurfgeschoss“ – die Wasser eben sind hier das Geschoss, der Wind das Wurfgeschoss, denn davon eben weht es warm, davon kalt. „Ihnen sei Verehrung!“ – der Bezug ist wie bereits genannt.
atha madhye | ayamuparyarvāgvasuriti parjanyo vā upari tadyattamāhoparītyupari hi parjanyo 'tha yadarvāgvasurityāhāto hyarvāgvasu vṛṣṭirannam prajābhyaḥ pradīyate tasya senajicca suṣeṇaśca senānīgrāmaṇyāviti haimantikau tāvṛtū urvaśī ca pūrvacittiścāpsarasāviti dikcopadiśā ceti ha smāha māhitthirāhutiśca tu te dakṣiṇā cāvasphūrjanhetirvidyutprahetirityavasphūrjanhaivātra hetirvidyutprahetistebhyo namo astviti tasyokto bandhuḥ
Dann in der Mitte: „Dieser hier oben, der von-hier-abwärts-Gutbesitzende“ – Parjanya ist ja der oben; dass er ihn 'upari' (oben) nennt: oben ist ja Parjanya. Und dass er 'arvāgvasu' sagt: von hier abwärts wird ja dieser Gutbesitz gegeben, der Regen, die Speise, an die Geschöpfe. „Senajit und Suṣeṇa sind dein Heerführer und Dorfhaupt“ – das ist der Winter als diese beiden Jahreszeiten. „Urvaśī und Pūrvacitti sind die beiden Apsaras“ – das ist Himmelsrichtung und Zwischenrichtung, so pflegte Māhitthi zu sagen. „Die Opfergabe und die Dakṣiṇā sind dir; der Donnerschlag ist das Geschoss, der Blitz ist das Wurfgeschoss“ – der Donnerschlag eben ist hier das Geschoss, der Blitz das Wurfgeschoss. „Ihnen sei Verehrung!“ – der Bezug ist wie bereits genannt.
ete vai te hetayaśca prahetaśca | yāṃstaddevā eṣāṃ lokānāmupariṣṭādgoptṝnakurvatātha yāstāḥ prajā ete te senānīgrāmaṇyo 'tha yattanmithunametāstā apsarasaḥ sarva eva taddevāḥ kṛtsnā bhūtvā saha prajayā saha mithunenaitasminnāke svarge loke 'sīdaṃstathaivaitadyajamānaḥ sarva eva kṛtsno bhūtvā saha prajayā saha mithunenaitasminnāke svarge loke sīdati
Diese sind nun also diese Geschosse und Wurfgeschosse, die die Götter damals zu Hütern dieser Welten von oben her machten; und was da die Nachkommenschaft ist, das sind diese Heerführer und Dorfhäupter; und was da das Paar ist, das sind diese Apsaras; alle diese Götter, vollständig geworden mit Nachkommenschaft, mit dem Paar, saßen damals in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt; ebenso sitzt hier der Opferer, vollständig geworden mit Nachkommenschaft, mit dem Paar, in dieser schmerzlosen Himmelswelt, der Svarga-Welt.
tā vā etāḥ | daśeṣṭakā upadadhāti daśākṣarā virāḍvirāḍeṣā citistā u vai pañcaiva dve-dve hyupadadhāti tā haitā agnerāśiṣastā uttamāyāṃ citā upadadhātyanta eṣo 'gneryaduttamā citirantatastadagnerāśiṣo nirāha pañca bhavanti pañca hi yajña āśiṣo 'thaine antarā purīṣaṃ nivapatyagnī haitau yadete iṣṭake nedimāvagnī saṃśocāta ityatho annaṃ vai purīṣamannenaivābhyāmetatsaṃjñāṃ karoti
Dies sind nun also: er legt zehn Ziegel hin – zehnsilbig ist Virāj, Virāj ist diese Schicht; es sind aber auch nur fünf, denn er legt sie je zu zweit hin; diese sind Agnis Segenswünsche; diese legt er in der obersten Schicht hin, denn am Ende ist ja dieser Agni, da die oberste Schicht das Ende ist; deshalb spricht er damit Agnis Segenswünsche aus; es sind fünf, denn fünf sind ja die Opfer-Segenswünsche; dann streut er zwischen ihnen die Erdschüttung aus; diese beiden Ziegel sind ja Agni-Paare [Anm.: genauer Bezug unklar], damit diese beiden nächstliegenden Agnis nicht miteinander verbrennen; und die Erdschüttung ist ja die Speise; eben mit der Speise stellt er damit zwischen diesen beiden Verwandtschaft her.
Nun ferner zur wiederholten Anordnung: nachdem er im Osten hingelegt hat, legt er im Süden, dann im Westen, dann im Norden, dann in der Mitte hin; und die letzten, nachdem er sie zuerst im Osten vorn hingelegt hat, legt er im Süden, im Norden, in der Mitte, im Westen hin; von unten her ist ja die Svarga-Welt zu betreten; dies eben ist es: nachdem die Götter diese Welten von allen Seiten verschlossen hatten, betraten sie von unten her die Svarga-Welt; ebenso betritt hier der Opferer, nachdem er diese Welten von allen Seiten verschlossen hat, von unten her die Svarga-Welt.
Er legt die Chandasyā-Ziegel hin – hier ist ja dieser ganze Agni zubereitet; dieser hatte damals nach Glanzfülle (Śrī) verlangt; er war ja vordem dazu noch nicht fähig, diese Glanzfülle zu tragen; deshalb sagt man auch heute noch: „Der ist noch nicht fähig, Glanzfülle zu tragen, sei es Königsherrschaft oder Dorfhauptschaft“; ihm gaben da die Götter diese Glanzfülle: das sind diese Chandasyā-Ziegel; die Opfertiere sind ja die Versmaße, Speise sind die Opfertiere, und Speise ist auch die Glanzfülle.
Er legt sie je zu dritt hin – dreifach ist ja das Opfertier: Vater, Mutter, Sohn; und auch: Embryo, Fruchthülle, Nachgeburt; und dreifach ist auch die Speise: Ackerbau, Regen, Samenkorn. Eine einzige ist die Aticandā (die Über-die-Versmaße-Hinausgehende), denn diese eine übertrifft eben alle Versmaße; diese ist jene Glanzfülle, das große Uktha; dass es jenes große Uktha ist, das sind diese Chandasyā-Ziegel.
[Anm.: die genauen Bezüge der in dieser Einheit genannten Metrums-Fachbegriffe 'vaśa', 'ardharca', 'aindrāgna', 'āvapana', 'nada', 'sūdadoha' und 'padānuṣaṅga' sind im Quelltext unsicher] Sein Haupt sind die Gāyatrīs; das Selbst ist die Triṣṭubhs; das Rückgrat sind die Jagatīs; die Flügel sind die Paṅktis. Und von diesen Kakubh-Versen nimmt er je vier Silben und legt sie für die Aticandā hin; diese eben ist so eine Aticandā, die anderen werden Gāyatrī; eben diese ist die Achtzigsilbige; was Bṛhatī ist, das ist Bārhatī; was Uṣṇih ist, das ist Sauṣṇihī; und was Vaśā, was Halbverse, was zu Indra-Agni Gehöriges, was Āvapana ist, das ist Aticandā; und was Nada, was Sūdadoha, was Padānuṣaṅga, was sonst hier zur Anuṣṭubh-Verrichtung gehört, das sind die Anuṣṭubhs.
Der Halt sind die Dvipadās (Zweifüßer-Verse) – so groß ist ja das große Uktha, das große Uktha ist die Glanzfülle; diese ganze gaben ihm damals die Götter; ebenso gibt ihm dieser hier diese ganze Glanzfülle.
Und wenn er die Chandasyā-Ziegel hinlegt: dies eben ist es: die Götter sahen damals diese schmerzlose Himmelswelt, die Svarga-Welt; das sind diese Stomabhāga-Ziegel; in diese traten sie ein; von diesen Eintretenden trat Prajāpati als Letzter ein; jener Prajāpati damals, das sind diese Chandasyā-Ziegel.
Sein Haupt sind die Gāyatrīs – dass sie Gāyatrīs sind: das Haupt ist ja gāyatrisch; es sind drei, denn dreifach ist ja das Haupt; in der vorderen Hälfte legt er sie hin, denn vorn eben ist dieses Haupt.
urastriṣṭubhaḥ | tā retaḥsicorvelayopadadhāti pṛṣṭayo vai retaḥsicā uro vai prati pṛṣṭayaḥ
Die Brust sind die Triṣṭubhs – diese legt er an der Velā der beiden Retaḥsic-Ziegel hin [Anm.: genaue Bedeutung von 'velā' hier unsicher, wie zuvor bei 'Aṣāḍhā-Velā']; die Rippen sind ja die Retaḥsic-Ziegel, und die Brust entspricht ja den Rippen.
Die Hüfte sind die Jagatīs; so viele Triṣṭubhs er vorn zur Svayamātṛṇā hinlegt, ebenso viele Jagatīs hinten; der Atem, der hier in der Mitte ist, das ist ja diese Svayamātṛṇā; und so weit von diesem Atem nach vorn die Brust reicht, ebenso weit nach hinten die Hüfte.
parśavo bṛhatyaḥ | kīkasāḥ kakubhaḥ so 'ntareṇa triṣṭubhaśca kakubhaśca bṛhatīrupadadhāti tasmādimā ubhayatra parśavo baddhāḥ kīkasāsu ca jatruṣu ca
Die Rippen sind die Bṛhatīs; die Brustbeinstücke sind die Kakubhs; zwischen den Triṣṭubhs und den Kakubhs legt er die Bṛhatīs hin; deshalb sind diese Rippen an beiden Seiten gebunden, an den Brustbeinstücken und an den Schlüsselbeinen.
Die Flügel sind die Paṅktis; dass sie Paṅktis sind: paṅktisch sind ja die Flügel; seitlich legt er sie hin, denn seitlich sind ja diese Flügel; das größere Versmaß legt er dabei auf der rechten Seite hin; damit macht er diese rechte Hälfte des Opfertiers kraftvoller; deshalb ist die rechte Hälfte des Opfertiers die kraftvollere.
udaramaticandāḥ | paśavo vai candāṃsyannam paśava udaraṃ vā annamattyudaraṃ hi vā annamatti tasmādyadodaramannam prāpnotyatha tajjagdhaṃ yātayāmarūpam bhavati tadyadeṣā paśūṃścandāṃsyatti tasmādatticandā atticandā ha vai tāmaticandā ityācakṣate paro 'kṣam paro 'kṣakāmā hi devāḥ
Der Bauch ist die Aticandā – die Opfertiere sind ja die Versmaße, Speise sind die Opfertiere; der Bauch isst ja die Speise, denn der Bauch isst ja Speise; deshalb: wenn die Speise in den Bauch gelangt, wird das Gegessene zu verbrauchter Gestalt [Anm.: genaue Bedeutung von 'yātayāmarūpam' hier unsicher]; dass diese Aticandā also die Opfertiere, die Versmaße, isst, deshalb Atticandā (die Versmaße Essende); 'Atticandā' nennt man sie in der Tat verhüllt als 'Aticandā', denn die Götter lieben ja das Verhüllte.
yoniḥ purīṣavatī | te saṃsoṛṣṭe upadadhāti saṃspṛṣṭe hyudaraṃ ca yoniśca purīśasaṃhite bhavato māṃsaṃ vai purīṣam māṃsena vā udaraṃ ca yoniśca saṃhite pūrvāticandā bhavatyaparā purīṣavatyuttaraṃ hyudaramadharā yoniḥ
Der Schoß ist die Purīṣavatī (die Erdschüttung-Habende); diese beiden legt er sich berührend hin, denn sich berührend sind ja Bauch und Schoß; mit Erdschüttung verbunden sind sie; das Fleisch ist ja die Erdschüttung, durch das Fleisch eben sind Bauch und Schoß verbunden; die vordere ist die Aticandā, die hintere die Purīṣavatī, denn oben ist ja der Bauch, unten der Schoß.
te prācyā upadadhāti | prāṅ hyeṣo 'gniścīyate 'tho prāgvai prāca udaram prācī yonirbahistomabhāgaṃ hṛdayaṃ vai stomabhāgā hṛdayamu vā uttamathodaramatha yoniḥ
Diese legt er im Osten hin, denn nach Osten hin wird dieser Agni ja geschichtet; und auch: nach Osten gerichtet ist ja der Bauch, nach Osten der Schoß, außerhalb der Stomabhāga-Ziegel; das Herz sind ja die Stomabhāga-Ziegel; das Herz ist eben das Oberste, dann der Bauch, dann der Schoß.
te dakṣiṇataḥ svayamātṛṇāyā upadadhāti | atha prathamāyāṃ citā uttararaḥ svayamātṛṇāyā udaraṃ ca yoniṃ copadadhāti yo vā ayam madhye prāṇastadeṣā svayamātṛṇaitasya tatprāṇasyobhayata udaraṃ ca yoniṃ ca dadhāti tasmādetasya prāṇasyobhayata udaraṃ ca yoniśca
Diese legt er südlich von der Svayamātṛṇā hin; und in der ersten Schicht [Anm.: Bezug auf die frühere Schicht im Quelltext unklar] legt er nördlich von der Svayamātṛṇā Bauch und Schoß hin; der Atem, der hier in der Mitte ist, das ist ja diese Svayamātṛṇā; diesem Atem legt er damit auf beiden Seiten Bauch und Schoß hin; deshalb sind diesem Atem auf beiden Seiten Bauch und Schoß.
pratiṣṭhā dvipadāḥ | tā yaddvipadā bhavanti dvandvaṃ hi pratiṣṭhā tisro bhavanti trivṛddhi pratiṣṭhā paścādupadadhāti paścādhīyam pratiṣṭhā
Der Halt sind die Dvipadās; dass sie Dvipadās sind: paarweise ist ja der Halt; es sind drei, denn dreifach ist ja der Halt; hinten legt er sie hin, denn hinten eben ist dieser Halt.
so 'syaiṣa sukṛta ātmā | tadyasya haitamevaṃ sukṛtamātmānaṃ kurvantyetaṃ ha sa sukṛtamātmānamabhisambhavatyatha yasya haitamato 'nyathā kurvanti duṣkṛtaṃ ha tasyātmānaṃ kurvanti sa ha sa duṣkṛtamevātmānamabhisambhavati
Dies ist nun sein wohlgeformtes Selbst; wem sie dieses so wohlgeformt zum Selbst machen, der gelangt zu diesem wohlgeformten Selbst; wem sie es aber anders als so machen, dem machen sie ein übel geformtes Selbst; der gelangt eben zu einem übel geformten Selbst.
Dazu werden diese beiden Sāman-Schlussformeln gesprochen: „Der Lichtglanz der Götter im höchsten Himmelsraum“ und „Des Lichtglanzes Götter im höchsten Himmelsraum“ – dies eben ist es: von den Göttern, die damals eintraten, trat Prajāpati als Letzter ein; deshalb sagt man: „Der Lichtglanz der Götter im höchsten Himmelsraum.“ Und dass man sagt: „Des Lichtglanzes Götter im höchsten Himmelsraum“ – dieser Agni ist ja der Lichtglanz (Arka); in dessen oberster Schicht sind alle Götter eingegangen; deshalb sagt man: „Des Lichtglanzes Götter im höchsten Himmelsraum.“
Er legt den Gārhapatya (das Hausfeuer) hin – dies eben ist es: die Götter, nachdem sie dies erlangt hatten, meinten, sie hätten Erfolg gehabt; sie sprachen: „Wodurch haben wir dies erlangt?“ – „Eben durch den Gārhapatya“, sprachen sie: „Nachdem wir den Gārhapatya geschichtet und ihn bestiegen hatten, sahen wir die erste Schicht; zu der ersten die zweite, zu der zweiten die dritte, zu der dritten die vierte, zu der vierten die fünfte, zu der fünften dieses hier.“
ta 'bruvan | upa tajjānīta yatheyamasmāsveva rāddhirasaditi te 'bruvaṃścetayadhvamiti citimicateti vāva tadabruvaṃstadicata yatheyamasmāsveva rāddhirasaditi
Sie sprachen: „Ergründet das, wie dieser Erfolg bei uns bleiben möge!“ Sie sprachen: „Werdet aufmerksam!“ – eben damit sprachen sie: „Sucht das, wie dieser Erfolg bei uns bleiben möge!“
Sie, so aufmerksam geworden, sahen dies: „Diesen wollen wir hierher bringen und hinlegen!“ Diesen brachten sie hierher und legten ihn hin; darum stritten sie sich: die Vasus im Osten, die Rudras im Süden, die Ādityas im Westen, die Maruts im Norden, die Allgötter oben – jeder sprach: „Hier wollen wir ihn hinlegen, hier wollen wir ihn hinlegen!“
te 'bruvan | madhya evopadadhāmahai sa no madhya upahitaḥ sarveṣām bhaviṣyatīti taṃ madhya upādadhata tadetāṃ rāddhimātmannadadhata madhyato madhyata evaitadetāṃ rāddhimātmannadadhata tathaivaitadyajamāno yadgārhapatyamupadadhātyetāmevaitadrāddhimātmandhatte madhyato madhyata evaitadetāṃ rāddhimātmandhatte
Sie sprachen: „Wir wollen ihn eben in der Mitte hinlegen; er, in der Mitte hingelegt, wird uns allen gehören!“ Diesen legten sie in der Mitte hin; damit legten sie sich diesen Erfolg ins Selbst; aus der Mitte, eben aus der Mitte heraus legten sie sich damit diesen Erfolg ins Selbst; ebenso legt sich hier der Opferer, wenn er den Gārhapatya hinlegt, eben diesen Erfolg ins Selbst; aus der Mitte, eben aus der Mitte heraus legt er sich damit diesen Erfolg ins Selbst.
Und wenn er den Gārhapatya hinlegt: der Gārhapatya ist ja die Speise, ein Esser ist dieser geschichtete Agni; eben in den Esser legt er damit diese Speise hinein; aus der Mitte, eben aus der Mitte heraus legt er ihm damit diese Speise hinein.
Und wenn er den Gārhapatya hinlegt: der Altar ist ja die Götterwelt; nun wird dieser aber außerhalb des Altars geschichtet; dass er ihn hierher bringt und hinlegt, lässt er ihn damit auf dem Altar, in der Götterwelt, festgründen.
Und wenn er den Gārhapatya hinlegt: der Schoß ist ja das Puṣkaraparṇa; nun wird dieser aber außerhalb des Schoßes geschichtet, denn außerhalb des Schoßes liegt ja dieses Agni-Werk, das vordem beim Puṣkaraparṇa war; dass er ihn hierher bringt und hinlegt, lässt er ihn damit im Schoß, beim Puṣkaraparṇa, festgründen; und so wird er nicht mehr außerhalb sein. Er legt acht Ziegel hin; deren Bezug wurde bereits genannt; mit eben diesen Yajus-Sprüchen und in dieser Wiederholung schichtet er ihn, denn der, der jener war, ist eben dieser hier; eben diesen bringt er hierher und legt ihn hin.
Dann legt er die Punaściti (die Wiederholungsschicht) hin – dies eben ist es: die Götter, nachdem sie den Gārhapatya geschichtet hatten, sahen in ihm keinen Erfolg; der Schoß ist ja die Gārhapatya-Schicht; der Erfolg des Schoßes aber ist ja das Zeugen von Nachkommenschaft; in diesem Schoß sahen sie kein Zeugen von Nachkommenschaft.
te 'bruvan | upa tajjānīta yathāsyāṃ yonau retaḥ prajātiṃ dadhāmeti te 'bruvaṃścetayadhvamiti citimicateti vāva tadabruvaṃstadicata yathāsyāṃ yonau retaḥ prajātiṃ dadhāmeti
Sie sprachen: „Ergründet das, wie wir in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft hineinlegen können!“ Sie sprachen: „Werdet aufmerksam!“ – eben damit sprachen sie: „Sucht das, wie wir in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft hineinlegen können!“
Sie, so aufmerksam geworden, sahen diese Punaściti; diese legten sie hin; damit legten sie in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft; aus der Mitte, eben aus der Mitte heraus legten sie damit in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft; ebenso legt hier der Opferer, wenn er die Punaściti hinlegt, eben in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft; aus der Mitte, eben aus der Mitte heraus legt er damit in diesen Schoß das Zeugen von Nachkommenschaft.
tāṃ haike jaghanārdha upadadhati | jaghanārdhādvai retaḥ sicyate pucasaṃdhau pucādvai retaḥ sicyata iti na tathā kuryādbahirdhā ha te yone retaḥ prajātiṃ dadhati ye tathā kurvanti madhya evopadadhyāttatsamprati yonau retaḥ prajātiṃ dadhāti
Manche legen diese in der hinteren Hälfte hin, mit den Worten: „Aus der hinteren Körperhälfte wird ja der Same ausgegossen, an der Gesäß-Verbindung, denn vom Gesäß wird ja der Same ausgegossen.“ So sollte man es nicht tun; außerhalb des Schoßes legen die, die so handeln, das Zeugen von Nachkommenschaft; man sollte sie eben in der Mitte hinlegen; dann legt man das Zeugen von Nachkommenschaft genau in den Schoß.
Er legt acht Ziegel hin – achtsilbig ist die Gāyatrī, gāyatrisch ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, mit eben diesem besät er ihn damit als gewordenen Samen. Er legt sie fünfmal hin – fünfschichtig ist Agni, fünf sind die Jahreszeiten, das Jahr; das Jahr ist Agni; so groß Agni ist, so groß sein Maß, mit eben diesem besät er ihn damit als gewordenen Samen. [Anm.: die folgende Zahlenrechnung ist im Quelltext knapp und ihr genauer Sinn unsicher] Die acht Ziegel legt er fünfmal hin, das macht dreizehn; dreizehn sind die Monate des Jahres; dreizehn sind Agnis Schicht-Erdschüttungen; so groß Agni ist, so groß sein Maß, so groß wird dies.
Und wenn er die Punaściti hinlegt: dies eben macht er damit richtiggestellt, was er unrichtig gemacht hatte, als er den Gārhapatya nördlich vom Āhavanīya schichtete; dass er nun die Punaściti hinlegt: eben diesen geschichteten Agni bringt er damit herbei und schichtet ihn oberhalb von diesem erneut; dass er den bereits Geschichteten erneut schichtet, deshalb Punaściti (Wiederholungsschicht).
taddhaike | jaghanārdhe gārhapatyamupadadhati pūrvārdhe punaścitimāhavanīyaśca vā etau gārhapatyaścaivaṃ vā etāvagnī iti na tathā kuryādayaṃ vai loko gārhapatyo dyaurāhavanīya uttaro vā asāvasyai tasmādenāmuttarāmevopadadhyāt
Dazu legen manche den Gārhapatya in der hinteren Hälfte hin, die Punaściti in der vorderen Hälfte, mit den Worten: „Der Āhavanīya und der Gārhapatya, so sind eben diese beiden Feuer.“ So sollte man es nicht tun; diese Welt ist ja der Gārhapatya, der Himmel der Āhavanīya, und jener ist ja nördlich von diesem; deshalb sollte man ihn eben im Norden hinlegen.
yadveva gārhapatyaṃ ca punaścitiṃ copadadhāti | vediśca haite agneruttaravediścātha ye amū pūrve nivapatyadhvarasya te atha haite agnestadyadete upadhāyāgniṃ nidadhāti vedau caivainametaduttaravedau ca pratiṣṭhāpayati
Und wenn er den Gārhapatya und die Punaściti hinlegt: diese beiden sind ja Agnis Altar und Nord-Altar; und die früheren, die er ausstreut, das sind die des Opfers; diese hier aber sind Agnis; dass er diese hinlegt und dann Agni darauf niedersetzt, lässt er ihn damit auf dem Altar und dem Nord-Altar zugleich festgründen.
Und wenn er die Punaściti hinlegt: dies eben ist ein wiederholtes Opfer, diese eben ist eine höhere Götterverehrung; ein wiederholtes Opfer legt er damit hin, eben zu einer höheren Götterverehrung neigt sich hier dieses wiederholte Opfer.
yadveva punaścitimupadadhāti | yaṃ vai tam prāṇā ṛṣayo 'gre 'gniṃ samaskurvantsa eṣa tamevaitatpunaścinoti tadyaccitaṃ santam punaścinoti tasmādveva punaścitiḥ
Und wenn er die Punaściti hinlegt: jenen Agni, den damals im Anfang die Atemkräfte, die Ṛṣis, zubereiteten – eben diesen schichtet er hier damit erneut; dass er den bereits Geschichteten erneut schichtet, deshalb eben Punaściti.
yena ṛṣayastapasā sattramāyanniti | amūnetadṛṣīnāhendhānā agniṃ svarābharanta itīndhānā agniṃ svargaṃ lokamāharanta ityetattasminnahaṃ nidadhe nāke agnimiti svargo vai loko nāko yamāhurmanava stīrṇabarhiṣamiti ye vidvāṃsaste manava stīrṇabarhiṣamiti sarvadā haiva sa stīrṇabarhiḥ
„Durch welchen die Ṛṣis durch Askese zum Sattra-Opfer gelangten“ – damit meint er jene Ṛṣis. „Den Agni entzündend, brachten sie sich Himmelsglanz“ – den Agni entzündend, brachten sie sich die Svarga-Welt herbei – das ist damit gemeint. „Diesen habe ich in der schmerzlosen Himmelswelt niedergelegt, den Agni“ – die Svarga-Welt ist ja diese schmerzlose Himmelswelt. „Ihr Menschen mit ausgebreitetem Barhis-Gras“ – die Wissenden sind gemeint mit 'ihr Menschen mit ausgebreitetem Barhis-Gras'; immerdar eben hat ein solcher das Barhis-Gras ausgebreitet.
tam patnībhiranugacema devāḥ | putrairbhrātṛbhiruta vā hiraṇyairityetenainaṃ sarveṇānugacemetyetannākaṃ gṛbhṇānāḥ sukṛtasya loka iti svargo vai loko nākaḥ svargaṃ lokaṃ gṛhṇānāḥ sukṛtasya loka ityetattṛtīye pṛṣṭhe adhi rocane diva ityetaddha tṛtīyam pṛṣṭhaṃ rocanaṃ divo yatraiṣa etattapati
„Ihm mögen wir, o Götter, folgen mit Gattinnen“ – „mit Söhnen, mit Brüdern oder auch mit Gold“ – mit all diesem mögen wir ihm folgen – das ist damit gemeint. „Diese schmerzlose Himmelswelt ergreifend, die Welt der guten Tat“ – die Svarga-Welt ist ja diese schmerzlose Himmelswelt; die Svarga-Welt ergreifend, die Welt der guten Tat – das ist damit gemeint. „Auf dem dritten Rücken, im Lichtraum des Himmels“ – das ist eben der dritte Rücken, der Lichtraum des Himmels, dort, wo diese Sonne brennt.
„Bis zur Mitte der Rede stieg er auf, der Erhaltende“ – dies ist eben die Mitte der Rede, dort, wo dieser geschichtet wird; 'bhuraṇyu' heißt 'der Erhalter' – das ist damit gemeint. „Dieser Agni ist der Herr der Wahrhaftigen, der Wahrnehmende“ – dieser Agni ist der die Wahrhaftigen Wahrnehmende – das ist damit gemeint. „Auf dem Rücken der Erde niedergelegt, aufblitzend“ – auf dem Rücken der Erde niedergelegt, aufleuchtend – das ist damit gemeint. „Die, die uns anfeinden, sollen sie zu Boden treten“ – sie sollen alles Böse zu Boden treten – das ist damit gemeint.
„Dieser Agni ist der Kraftvollste, der Speise-Verleihende“ – dieser Agni ist der Kraftvollste, der Speise-Verleihende – das ist damit gemeint. „Tausendfach möge er leuchten, unermüdlich“ – tausendfach möge er leuchten, unermüdlich – das ist damit gemeint. „Hell erstrahlend inmitten des Fluss-Stroms“ – diese Welten sind ja der Fluss-Strom; leuchtend in diesen Welten – das ist damit gemeint. „Nähere dich den himmlischen Stätten“ – nähere dich der Svarga-Welt – das ist damit gemeint.
„Setzt euch gemeinsam in Bewegung, tretet hinzu“ – damit meint er jene Ṛṣis: setzt euch gemeinsam mit ihm in Bewegung und tretet gemeinsam zu ihm hinzu. „O Agni, bereitet die Götterpfade!“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug. „Die beiden Eltern erneut jung machend“ – Rede und Geist sind ja diese beiden Eltern. „Rede und Geist, diese beiden Feuer, hast du erspannt; in dir diesen Faden“ – jener Faden, der von den Ṛṣis ausging, von dort spricht er damit dies.
„Erwache, o Agni, sei du wachsam!“ – damit meint er diesen Agni: erwache über ihn, sei wachsam über ihn. „Mögen Opfer und fromme Stiftung sich vereinen, dieser und du“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug. „An diesem oberen gemeinsamen Sitz“ – der Himmel ist ja der obere gemeinsame Sitz; die Allgötter und der Opferer mögen dort sitzen – das ist damit gemeint; damit lässt er den Opferer zusammen mit den Allgöttern sitzen.
yena vahasi sahasram | yenāgne sarvavedasamityetaddhāsya pratijñātatamaṃ dhāma yena sahasraṃ vahati yena sarvavedasaṃ tenemaṃ yajñaṃ no naya svardeveṣu gantava iti tena na imaṃ yajñaṃ naya svargaṃ lokaṃ deveṣu gantava ityetadayaṃ te yonirṛtviya iti tasyokto bandhuraṣṭāviṣṭakā upadadhāti tasyo evoktaḥ
„Durch das, womit du Tausendfaches trägst, o Agni, durch das, womit du den ganzen Besitz trägst“ – dies ist eben sein hauptsächlichster Bereich, durch den er Tausendfaches trägt, durch den er den ganzen Besitz trägt. „Damit führe uns zu diesem Opfer, damit wir zum Himmel, zu den Göttern gelangen“ – damit führe uns zu diesem Opfer, zur Svarga-Welt, damit wir zu den Göttern gelangen – das ist damit gemeint. „Dies ist dein zeitgerechter Schoß“ – wie eben der Yajus lautet, so ist der Bezug. Er legt acht Ziegel hin; deren Bezug wurde bereits genannt.