Gliederung 14-15-15 Strophen; die „Nirmadhyā“ (ohne Mitte, mit Lücke) wird mit den Welten und dem Zwischenraum in Beziehung gesetzt und dient der Zeugung von Nachkommen und Vieh.
caturdaśabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa daśabhiḥ sa ekayā pañcadaśabhyo hiṅ karoti sa ekayā sa tisṛbhiḥ sa ekādaśabhiḥ pañcadaśabhyo hiṅ karoti sa ekādaśabhiḥ sa ekayā sa tisṛbhir nirmadhyā
Aus vierzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit zehn, er mit einer; aus fünfzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit einer, er mit dreien, er mit elf; aus fünfzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit elf, er mit einer, er mit dreien. [Das ist] die Nirmadhyā [Anm.: „die der Mitte Entbehrende“].
astīva vā ayaṃ loko 'stīvāsau chidram ivedam antarikṣaṃ yad eṣā nirmadhyā bhavatīmān eva lokān anu prajāyate pra prajayā pra paśubhir jāyate ya etayā stute
Diese Welt ist gleichsam seiend, jene gleichsam seiend, dieser Zwischenraum gleichsam eine Lücke (chidra). Dass diese die Nirmadhyā ist, [bedeutet:] er wird entlang diesen Welten fortgepflanzt; er wird mit Nachkommenschaft, er wird mit Vieh fortgepflanzt, der mit dieser lobpreist.