Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 3

Adhyāya 5 Viṣṭuti Udyatī (Trayastriṃśa)

Eine weitere Viṣṭuti des Trayastriṃśa mit Gliederung aus neun, elf und dreizehn Strophen, genannt „Udyatī“. Sie dient der Erlangung der Himmelswelt und wird als „vorwärtsschreitend“ gedeutet.

navabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa pañcabhiḥ sa ekayaikādaśabhyo hiṅ karoti sa ekayā sa tisṛbhiḥ sa saptabhis trayodaśabhyo hiṅ karoti sa saptabhiḥ sa tisṛbhir udyatī trayastriṃśasya viṣṭutiḥ

Aus neun macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit fünfen, er mit einer; aus elf macht er den Hiṅ-Laut: er mit einer, er mit dreien, er mit sieben; aus dreizehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit sieben, er mit dreien. [Das ist] die Udyatī [Anm.: „die Sich-Erhebende“], die Viṣṭuti des Trayastriṃśa.

etayā vai devāḥ svargaṃ lokam āyan svargakāmaḥ stuvīta svargasya lokasya samaṣṭyai svargāl lokān na cyavate tuṣṭuvāno 'grād agraṃ rohaty abhikrāmantī viṣṭutir abhikrāntyā evābhikrāntena hi yajñasyardhnoti tasmād etayā stotavyam ṛddhyā eva

Mit dieser fürwahr gelangten die Götter zur Himmelswelt. Wer die Himmelswelt begehrt, soll mit ihr lobpreisen, zur Erlangung der Himmelswelt. Er fällt nicht von der Himmelswelt herab, wenn er gelobpreist hat. Er steigt von Spitze zu Spitze auf. Die Viṣṭuti ist eine vorwärtsschreitende (abhikrāmantī); [das dient] dem Voranschreiten. Denn durch das Voranschreiten gelingt man beim Opfer; deshalb soll man mit ihr lobpreisen, zum Gelingen.

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