Gliederung dreimal aus 15/14/15 Strophen. Zuordnung der Gruppen zu Brahman, Kṣatra und Viś; Deutung des Stoma als „Nicht-Stoma“ wegen der geraden Zahl und der Yugma-Metren.
pañcadaśabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa ekādaśabhiḥ sa ekayā caturdaśabhyo hiṅ karoti sa ekayā sa tisṛbhiḥ sa daśabhiḥ pañcadaśabhyo hiṅ karoti sa ekādaśabhiḥ sa ekayā sa tisṛbhiḥ
Aus fünfzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit elf, er mit einer; aus vierzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit einer, er mit dreien, er mit zehn; aus fünfzehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit elf, er mit einer, er mit dreien.
brahmaṇo vā āyatanaṃ prathamā kṣatrasya madhyamā viśa uttamā yat pañcadaśinyau pūrve bhavataś caturdaśottamā brahmaṇi caiva tat kṣatre caujo vīryaṃ dadhāti brahmaṇe caiva tat kṣatrāya ca viśam anugāṃ karoti kṣatrasyevāsya prakāśo bhavati ya etayā stute
Der Sitz des Brahman ist fürwahr die erste, des Kṣatra die mittlere, der Viś die letzte. Dass die beiden ersten fünfzehnteilig sind [und] die letzte vierzehnteilig ist: damit legt er in Brahman und Kṣatra Kraft und Stärke. Damit macht er für Brahman und für Kṣatra die Viś folgsam (anugā). Wie dem Kṣatra wird ihm Glanz, der mit dieser lobpreist.
astomā vā ete yac chandogā ayujo hi stomā yugmanti chandāṃsi yad eṣā yujinī catuścatvāriṃśasya viṣṭutis tenāstomāḥ
Diese Chandoga-[Sänger] sind fürwahr Nicht-Stomas (astomāḥ) [Anm.: Deutung unsicher [?]]: denn die Stomas sind ungerade, die Metren aber gepaart (yugma). Weil diese Viṣṭuti des Catuścatvāriṃśa eine gerade (yujinī) ist, sind sie dadurch Nicht-Stomas.
eṣā vai pratiṣṭhitā catuścatvāriṃśasya viṣṭutiḥ pratitiṣṭhait ya etayā stute
Diese fürwahr ist die gefestigte Viṣṭuti des Catuścatvāriṃśa. Er findet festen Stand, der mit dieser lobpreist. [Anm.: „pratitiṣṭhait“ im Text, wohl für pratitiṣṭhati]