Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 3

Adhyāya 8 Viṣṭuti des Caturviṃśa (8-8-8)

Gliederung dreimal aus acht Strophen (3-4-1, 1-3-4, 4-1-3). Deutung: Tiere sind achtklauig (achtfach gespalten); die vierfache Zuordnung entspricht den Vierfüßlern, eine Gruppe dient als „Diener“ des Opferherrn.

aṣṭābhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa catasṛbhiḥ sa ekayāṣṭābhyo hiṅ karoti sa ekayā sa tisṛbhiḥ sa catasṛbhir aṣṭābhyo hiṅ karoti sa catasṛbhiḥ sa ekayā sa tisṛbhiḥ

Aus acht macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit vieren, er mit einer; aus acht macht er den Hiṅ-Laut: er mit einer, er mit dreien, er mit vieren; aus acht macht er den Hiṅ-Laut: er mit vieren, er mit einer, er mit dreien.

paśavo vai chandogā yad aṣṭābhyo-'ṣṭābhyo hiṅ karoti aṣṭāśaphāḥ paśavaḥ śaphaśas tat paśūn āpnoti

Die Tiere sind fürwahr die Chandoga-[Gesänge] [Anm.: chandoga = Sāmaveda-Sänger bzw. „im Metrum Gehende“; Bezug hier unsicher [?]]. Dass er aus je acht den Hiṅ-Laut macht: die Tiere haben acht Klauen(hälften) (aṣṭāśapha); so erlangt er die Tiere klauenweise.

catasṛbhir vihitaikā paricarā catuṣpādāḥ paśavo yajamānaḥ paricarā yac catasṛbhir vidadhāty ekā paricarā bhavati yajamānam eva tat paśuṣu pratiṣṭhāpayaty eṣā vai pratiṣṭhitā caturviṃśasya viṣṭutiḥ pratitiṣṭhati ya etayā stute

Durch vier ist eine Dienerin (paricarā) geordnet: vierfüßig sind die Tiere, der Opferherr [ist] der Diener (paricarā). Dass er durch vier anordnet: es ist ein Diener; damit gründet er den Opferherrn auf den Tieren. Diese ist fürwahr die gefestigte Viṣṭuti des Caturviṃśa. Er findet festen Stand, der mit dieser lobpreist.

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