Die absteigende Viṣṭuti des Trayastriṃśa mit Gliederung 13-11-9 Strophen. Ihr Sinn ist der Abstieg auf diese Welt und das Erreichen der vollen Lebenszeit. Ausdrücklich genannt werden die Karadviṣa als Anwender.
trayodaśabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa pañcabhiḥ sa pañcabhir ekādaśabhyo hiṅ karoti sa pañcabhiḥ sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhir navabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhiḥ pratyavarohiṇītrayastriṃśasya viṣṭutiḥ
Aus dreizehn macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit fünfen, er mit fünfen; aus elf macht er den Hiṅ-Laut: er mit fünfen, er mit dreien, er mit dreien; aus neun macht er den Hiṅ-Laut: er mit dreien, er mit dreien, er mit dreien. [Das ist] die Pratyavarohiṇī [Anm.: „die Absteigende“], die Viṣṭuti des Trayastriṃśa.
Wie einer, der die Spitze eines großen Baumes erreicht hat, sich von Zweig zu Zweig hangelnd (ālambham) [?] hinabsteigt, so steigt er mit dieser auf diese Welt hinab, zum festen Stand.
trivṛtā praiti trivṛtodeti prāṇā vai trivṛt prāṇenaiva praiti prāṇam abhyudeti sarvam āyur eti na purāyuṣaḥ pramīyate ya etayā stute
Mit dem Trivṛt geht er hinaus, mit dem Trivṛt kommt er herauf [Anm.: udeti; „auftauchen“, unsichere Nuance [?]]. Der Trivṛt ist fürwahr der Lebenshauch; mit dem Lebenshauch geht er hinaus, zum Lebenshauch kommt er hin. Er erreicht die ganze Lebenszeit, er stirbt nicht vor der [vollen] Lebenszeit, der mit dieser lobpreist.