uru viṣṇo vikramasvoru kṣayāya nas kṛdhi |
Viṣṇu, schreite weit aus, schaffe uns weiten Wohnraum;
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 3
uru viṣṇo vikramasvoru kṣayāya nas kṛdhi |
Viṣṇu, schreite weit aus, schaffe uns weiten Wohnraum;
ghṛtaṃ ghṛtayone piba prapra yajñapatiṃ tira ‖ svāhā
die Schmelzbutter trinke, du Butter-Geborener; fördere den Opferherrn voran und voran. Svāhā!
aty anyān agāṃ nānyān upāgām
Über andere bin ich hinausgegangen, zu anderen bin ich nicht gekommen;
yān nājujoṣaṃ pari tān avṛjam
die ich nicht mochte, die habe ich gemieden.
arvāk tvā parebhyo 'vidaṃ paro 'varebhyas
Diesseits fand ich dich vor den Jenseitigen, jenseits vor den Diesseitigen.
taṃ tvā juṣāmahe vanaspate devayajyāyai juṣṭaṃ viṣṇave
Dich, Herr des Waldes, den (dazu) Erwünschten, wählen wir gern für die Götterverehrung, dem Viṣṇu erwünscht.
viṣṇave tvā
Für Viṣṇu (dich).
devas tvā savitā madhvānaktu
Der Gott Savitṛ soll dich mit Honig salben.
oṣadhe trāyasvainam
Kraut, schütze ihn,
svadhite mainam̐ him̐sīs
Beil, verletze ihn nicht.
dyāṃ mā lekhīs
Ritze nicht den Himmel,
antarikṣaṃ mā him̐sīḥ
verletze nicht den Luftraum,
pṛthivyā saṃbhava ‖
vereine dich mit der Erde.
vanaspate śatavalśo viroha sahasravalśā vi vayaṃ ruhema ‖
Herr des Waldes, wachse hundertästig; wir wollen tausendästig emporwachsen.
yaṃ tvāyam̐ svadhitis tetijānaḥ praṇināya mahate saubhagāya |
Dich, den dieses Beil, scharf geschliffen, (hierher) geführt hat zu großem Glück,
acchinnarāyam̐ suvīraḥ ‖
mit ungeschmälertem Reichtum, reich an Helden.