Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 17

Adhyāya 5 Der Agni-Stotra gegen hässliche Rede

Nach dem Mythos von Indra und dem dreiköpfigen Tvāṣṭra: Agniṣṭut-Opfer zur Beseitigung von Unreinheit und hässlicher Rede. Jeder Stoma beseitigt Unreinheit an einem Körperteil. Der Ausdruck ‚aṣṭhīvat‘ (Knie) und die Schlusssätze sind knapp.

indro vai triśirasaṃ tvāṣṭram ahaṃs tam aślīlā vāg abhyavadat so 'gnim upādhāvat sa etad agnistotram apaśyat tad ātmany adhividhāya tenainam ayājayat tenāsyāślīlāṃ vācam apāhan

Indra erschlug den dreiköpfigen Tvāṣṭra. Ihn beschimpfte die Hässliche Rede [aślīlā vāc]. Er lief zu Agni; der erblickte dieses Agni-Stotra; er legte es auf sich selbst und ließ ihn damit opfern; dadurch trieb er seine hässliche Rede fort.

apāślīlāṃ vācaṃ hate ya evaṃ veda

Hässliche Rede treibt der fort, der so weiß.

yo 'pūta iva syād agniṣṭutā yajetāgninaivāsya pāpmānam apahatya trivṛtā tejo brahmavarcasaṃ dadhāti

Wer gleichsam unrein sein sollte, soll mit dem Agniṣṭut opfern; er treibt durch Agni das Übel von ihm fort und legt durch den Trivṛt Glanz und Brahmanenkraft in ihn.

tad āhur yat trivṛd bhavaty ekasmād evāṅgāt pāpmānam apahanti mukhād eveti

Dazu sagen sie: Dass es ein Trivṛt ist, vertreibt er das Übel nur aus einem Glied, nur aus dem Mund.

jyotiṣṭoma eva kāryaḥ

Man soll es nur als Jyotiṣṭoma einrichten.

yat trivṛd bhavati yad evāsya mukhato 'pūtaṃ tat tenāpahanti yat pañcadaśo yad evāsyorasto bāhvor apūtaṃ tat tenāpahanti yat saptadaśo yad evāsya madhyato 'pūtaṃ tat tenāpahanti yad ekaviṃśo yad evāsya pador aṣṭhīvator apūtaṃ tat tenāpahanti

Dass es einen Trivṛt gibt: was an ihm vom Mund her unrein ist, das vertreibt er damit; dass einen Pañcadaśa: was an ihm von der Brust und den Armen her unrein ist, das vertreibt er damit; dass einen Saptadaśa: was an ihm von der Mitte her unrein ist, das vertreibt er damit; dass einen Ekaviṃśa: was an ihm von den Füßen und Knien her unrein ist, das vertreibt er damit.

vaiśvānaraṃ vā eṣa praviśatīty āhur yo 'gniṣṭutā yajata iti vāravantīyam agniṣṭomasāma kāryaṃ tasya yad apūtaṃ tad agniḥ kṣāpayaty athetaraḥ śuciḥ pūta udeti

Sie sagen: „In den Vaiśvānara geht der ein, der mit dem Agniṣṭut opfert.“ Man soll [daher] das Vāravantīya als Agniṣṭoma-Sāman einrichten. Was an ihm unrein ist, das verbrennt Agni; dann steigt der andere rein, gereinigt auf.

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