Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 2

Adhyāya 10 Beiderseitiger Vyūha, Ānujāvara

Viṣṭuti für Ānujāvara, Nachkommenwunsch, Ausgeschlossene und Bezauberte. Kaṇḍikā 112 im Sinn unsicher.

eṣa eva vyūha ubhayaḥ saptaikamadhyā nirmadhyā

Dies ist eben die beiderseitige Auseinanderordnung: sieben, [davon] eine in der Mitte, [und] mittenlos (nirmadhyā) [?].

ānujāvara stuvītāloko vā eṣa yad ānujāvaro yat saptaprathamāḥ saptottamās tisro madhye tryakṣaraḥ puruṣo lokam evāsmai tan madhyataḥ karoti tasmiṃl loke prati tiṣṭhati

Den Ānujāvara soll man loben. Weltlos ist wahrlich der, der Ānujāvara (Jüngstgeborener) ist [?]; dass sieben die ersten sind, sieben die letzten, drei in der Mitte: dreisilbig (tryakṣara) ist der Mensch (pu-ru-ṣa); so schafft er ihm die Welt in der Mitte; in dieser Welt findet er Halt.

etām eva prajākāmāya kuryān madhyato vā eṣa saṃrūḍho yaḥ prajāṃ na vindate lokam evāsmai taṃ madhyataḥ karoti taṃ lokaṃ prajayā ca paśubhiś cānu pra jāyate

Diese soll man für einen machen, der Nachkommen wünscht: von der Mitte her verwachsen (saṃrūḍha) ist der, der keine Nachkommen findet; so schafft er ihm die Welt in der Mitte; in dieser Welt pflanzt er sich fort mit Nachkommen und Vieh.

etām evāparuddharājanyāya kuryād viḍ vai saptadaśas tasyā rājā garbho viśa eva tad rājānaṃ nir hanty apāvagato 'pa rudhyate 'va gacchaty aparuddhaḥ

Diese soll man für einen ausgeschlossenen Rājanya machen: die Viś ist der Saptadaśa, ihr Keim der König; so schlägt er den König aus der Viś heraus [?] (nir hanti): der Abgestiegene wird ausgeschlossen, der Ausgeschlossene kommt herunter [?] [Anm.: Sinn im Zusammenhang unsicher, im Gegensatz zu 2.7.5–6].

etām evābhicaryamāṇāya kuryāt prajāpatir vai saptadaśaḥ prajāpatim eva madhyattaḥ pra viśanty astṛtyai

Diese soll man für einen machen, gegen den Zauber angewandt wird (abhicaryamāṇa): Prajāpati ist der Saptadaśa; in Prajāpati gehen sie von der Mitte her ein, um nicht verletzt zu werden.

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