Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 2

Adhyāya 17 Sūrmī-Viṣṭuti

Beiderseits entzündete Röhre; für Brahmaglanz und gegen Schmähung. Kaṇḍikā 134 verderbt/unverständlich.

navabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhis tisṛbhyo hiṅ karoti sa parācībhir navabhyo hiṅ karoti sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhiḥ sa tisṛbhiḥ sūrmy ubhayata ādīptā

Von neun macht er Hiṅ, er mit dreien, er mit dreien, er mit dreien; von drei macht er Hiṅ, er mit den abgewandten; von neun macht er Hiṅ, er mit dreien, er mit dreien, er mit dreien: die Röhre/glühende Figur (sūrmī), beiderseits entzündet.

brahmavarcasakāmaḥ stuvīta tejo vai trivṛt tryakṣaraḥ puruṣo yat trivṛtāv abhito bhavatas tisro madhye yathā hi hiraṇyaṃ niṣṭaped evam enaṃ trivṛtau niṣṭapatas tejase brahmavarcasāya

Wer Brahmaglanz wünscht, soll loben. Glut (tejas) ist der Trivṛt; dreisilbig ist der Mensch; dass zu beiden Seiten zwei Trivṛt sind, drei in der Mitte: wie man Gold glühend erhitzt, so erhitzen ihn die beiden Trivṛt, zu Glut, zu Brahmaglanz.

apaśavy eva tu vā īśvarā paśūn nirdahaḥ kilāsattvān nūbhayamati hi niṣṭapataḥ

Ohne Nutzen für das Vieh [?] aber ist sie gleichsam, imstande, das Vieh zu verbrennen; „kilāsattvān nūbhayamati“ [?], denn sie erhitzen [ihn] durch und durch [?] [Anm.: zweiter Teil des Satzes verderbt oder unverständlich].

etām evābhiśasyamānāya kuryāc chamalaṃ vā etam ṛcchati yam aślīlā vāg ṛcchati yaivainam asāv aślīlaṃ vāg vadati tām asya trivṛtau niṣṭapatas tejasvī bhavati ya etayā stute

Diese soll man für einen machen, der geschmäht wird: Schmutz (śamala) befällt wahrlich den, den unheilvolle Rede befällt; die unheilvolle Rede, die jener über ihn spricht, die brennen ihm die beiden Trivṛt aus; glänzend wird, wer mit ihr lobt.

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