Mahābhārata · Svargārohaṇaparva
Kapitel 1
Duryodhana im Himmel und die Frage nach den Helden
janamejaya uvāca svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya mama pūrvapitāmahāḥ pāṇḍavā dhārtarāṣṭrāś ca kāni sthānāni bhejire
Janamejaya sprach: Nachdem meine Vorväter, die Pāṇḍavas und die Söhne Dhṛtarāṣṭras, den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatten - welche Orte erhielten sie dort?
Wort für Wort janamejayaḥ uvāca Janamejaya sprach (3.Sg.Perf.) svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya mama pūrvapitāmahāḥ nachdem meine Vorväter den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatten (Akk.+Abs.+Nom.) pāṇḍavāḥ dhārtarāṣṭrāḥ ca kāni sthānāni bhejire die Pāṇḍavas und die Söhne Dhṛtarāṣṭras - welche Orte erhielten sie (Nom.+Akk.+3.Pl.Perf.Med.) etad icchāmy ahaṃ śrotuṃ sarvavic cāsi me mataḥ maharṣiṇābhyanujñāto vyāsenādbhutakarmaṇā
Dies möchte ich hören; als allwissend giltst du mir, von dem großen Weisen Vyāsa, dem Wundertäter, dazu ermächtigt.
Wort für Wort etat icchāmi aham śrotuṃ sarvavit ca asi me mataḥ dies möchte ich hören; als allwissend giltst du mir (Akk.+1.Sg.Präs.+Inf.+Nom.+2.Sg.Präs.+Nom.Part.) maharṣiṇā abhyanujñātaḥ vyāsena adbhutakarmaṇā von dem großen Weisen Vyāsa, dem Wundertäter, dazu ermächtigt (Instr.+Nom.Part.) vaiśaṃpāyana uvāca svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya tava pūrvapitāmahāḥ yudhiṣṭhiraprabhṛtayo yad akurvata tac chṛṇu
Vaiśaṃpāyana sprach: Höre, was deine Vorväter, angeführt von Yudhiṣṭhira, taten, nachdem sie den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatten.
Wort für Wort vaiśaṃpāyanaḥ uvāca Vaiśaṃpāyana sprach (3.Sg.Perf.) svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya tava pūrvapitāmahāḥ nachdem deine Vorväter den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatten (Akk.+Abs.+Nom.) yudhiṣṭhiraprabhṛtayaḥ yat akurvata tat śṛṇu angeführt von Yudhiṣṭhira - was sie taten, das höre (Nom.+Akk.+3.Pl.Impf.Med.+Imp.) svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya dharmarājo yudhiṣṭhiraḥ duryodhanaṃ śriyā juṣṭaṃ dadarśāsīnam āsane
Nachdem er den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatte, sah der Rechtskönig Yudhiṣṭhira den Duryodhana, mit Glanz versehen, auf einem Sitz thronend,
Wort für Wort svargaṃ triviṣṭapaṃ prāpya dharmarājaḥ yudhiṣṭhiraḥ nachdem er den Himmel, den dritten Himmel, erreicht hatte, der Rechtskönig Yudhiṣṭhira (Akk.+Abs.+Nom.) duryodhanaṃ śriyā juṣṭaṃ dadarśa āsīnam āsane sah den Duryodhana, mit Glanz versehen, auf einem Sitz thronend (Akk.+Instr.+Akk.Part.+3.Sg.Perf.+Lok.) bhrājamānam ivādityaṃ vīralakṣmyābhisaṃvṛtam devair bhrājiṣṇubhiḥ sādhyaiḥ sahitaṃ puṇyakarmabhiḥ
leuchtend wie die strahlende Sonne, von Heldenglanz umgeben, zusammen mit den leuchtenden Göttern, den Sādhyas, den Wesen frommer Tat.
Wort für Wort bhrājamānam iva ādityaṃ vīralakṣmyā abhisaṃvṛtam leuchtend wie die strahlende Sonne, von Heldenglanz umgeben (Akk.Part.+Akk.+Instr.+Akk.Part.) devaiḥ bhrājiṣṇubhiḥ sādhyaiḥ sahitaṃ puṇyakarmabhiḥ zusammen mit den leuchtenden Göttern, den Sādhyas, den Wesen frommer Tat (Instr.+Akk.Part.) tato yudhiṣṭhiro dṛṣṭvā duryodhanam amarṣitaḥ sahasā saṃnivṛtto 'bhūc chriyaṃ dṛṣṭvā suyodhane
Da wandte sich Yudhiṣṭhira, Duryodhana erblickend, erzürnt, jäh ab, als er den Glanz in Suyodhana [Duryodhana] sah.
Wort für Wort tataḥ yudhiṣṭhiraḥ dṛṣṭvā duryodhanam amarṣitaḥ da, Yudhiṣṭhira, Duryodhana erblickend, erzürnt (Abs.+Nom.Part.) sahasā saṃnivṛttaḥ abhūt śriyaṃ dṛṣṭvā suyodhane wandte sich jäh ab, als er den Glanz in Suyodhana sah (Nom.Part.+3.Sg.Impf.+Akk.+Abs.+Lok.) [Anm.: Suyodhana = alternativer, urspruenglich wohlwollend gemeinter Name Duryodhanas.]
bruvann uccair vacas tān vai nāhaṃ duryodhanena vai sahitaḥ kāmaye lokāṃl lubdhenādīrghadarśinā
Laut sprach er diese Worte: „Nicht wünsche ich, mit Duryodhana zusammen zu sein in diesen Welten, ihm, dem gierigen, kurzsichtigen [Mann],
Wort für Wort bruvan uccaiḥ vacaḥ tān vai laut diese Worte sprechend (Nom.Part.+Adv.+Akk.) na aham duryodhanena vai sahitaḥ kāmaye lokān lubdhena adīrghadarśinā nicht wünsche ich, mit Duryodhana zusammen zu sein in diesen Welten, ihm, dem gierigen, kurzsichtigen (1.Sg.Präs.+Instr.+Nom.Part.+Akk.+Instr.Part.) yatkṛte pṛthivī sarvā suhṛdo bāndhavās tathā hatāsmābhiḥ prasahyājau kliṣṭaiḥ pūrvaṃ mahāvane
um dessentwillen die ganze Erde und auch die Freunde und Verwandten von uns getötet wurden, gewaltsam im Kampf, [nachdem sie] zuvor im großen Wald Bedrängnis erlitten hatten,
Wort für Wort yatkṛte pṛthivī sarvā suhṛdaḥ bāndhavāḥ tathā um dessentwillen die ganze Erde und auch die Freunde und Verwandten (Gen.+Nom.) hatā asmābhiḥ prasahya ājau kliṣṭaiḥ pūrvaṃ mahāvane von uns getötet wurden, gewaltsam im Kampf, [nachdem sie] zuvor im großen Wald Bedrängnis erlitten hatten (Nom.Part.+Instr.+Abs.+Lok.+Instr.Part.+Lok.) draupadī ca sabhāmadhye pāñcālī dharmacāriṇī parikliṣṭānavadyāṅgī patnī no gurusaṃnidhau
und Draupadī, die Pāñcālī, die dharmatreue, inmitten der Versammlung, an ihren makellosen Gliedern gequält, unsere Gattin, in Gegenwart der Älteren -
Wort für Wort draupadī ca sabhāmadhye pāñcālī dharmacāriṇī und Draupadī, inmitten der Versammlung, die Pāñcālī, die dharmatreue (Nom.+Lok.) parikliṣṭānavadyāṅgī patnī naḥ gurusaṃnidhau an ihren makellosen Gliedern gequält, unsere Gattin, in Gegenwart der Älteren (Nom.Part.+Nom.+Gen.+Lok.) svasti devā na me kāmaḥ suyodhanam udīkṣitum tatrāhaṃ gantum icchāmi yatra te bhrātaro mama
Heil den Göttern, aber ich habe kein Verlangen, Suyodhana anzusehen; dorthin will ich gehen, wo meine Brüder sind.“
Wort für Wort svasti devāḥ na me kāmaḥ suyodhanam udīkṣitum Heil den Göttern, aber ich habe kein Verlangen, Suyodhana anzusehen (Vok.+Nom.+Inf.) tatra aham gantum icchāmi yatra te bhrātaraḥ mama dorthin will ich gehen, wo meine Brüder sind (Inf.+1.Sg.Präs.+Nom.) maivam ity abravīt taṃ tu nāradaḥ prahasann iva svarge nivāso rājendra viruddhaṃ cāpi naśyati
„Nicht so!“ - sprach zu ihm Nārada, gleichsam lächelnd: „Herrscher der Könige, der Aufenthalt im Himmel - auch die Feindschaft geht darin zugrunde.
Wort für Wort mā evam iti abravīt taṃ tu nāradaḥ prahasan iva „nicht so!“ - sprach zu ihm Nārada, gleichsam lächelnd (direkte Rede+3.Sg.Impf.+Nom.+Nom.Part.) svarge nivāsaḥ rājendra viruddhaṃ ca api naśyati Herrscher der Könige, der Aufenthalt im Himmel - auch die Feindschaft geht darin zugrunde (Lok.+Nom.+Vok.+Nom.+3.Sg.Präs.) yudhiṣṭhira mahābāho maivaṃ vocaḥ kathaṃ cana duryodhanaṃ prati nṛpaṃ śṛṇu cedaṃ vaco mama
Yudhiṣṭhira, Starkarmiger, sprich niemals so etwas; höre in Bezug auf den König Duryodhana dieses mein Wort:
Wort für Wort yudhiṣṭhira mahābāho mā evaṃ vocaḥ kathaṃ cana Yudhiṣṭhira, Starkarmiger, sprich niemals so etwas (Vok.+Inj.+Adv.) duryodhanaṃ prati nṛpaṃ śṛṇu ca idaṃ vacaḥ mama in Bezug auf den König Duryodhana höre dieses mein Wort (Akk.+Imp.+Akk.+Gen.) eṣa duryodhano rājā pūjyate tridaśaiḥ saha sadbhiś ca rājapravarair ya ime svargavāsinaḥ
Dieser König Duryodhana wird zusammen mit den dreißig [Göttern] verehrt, und mit den Guten, den vorzüglichsten Königen, die hier im Himmel wohnen,
Wort für Wort eṣa duryodhanaḥ rājā pūjyate tridaśaiḥ saha dieser König Duryodhana wird zusammen mit den dreißig [Göttern] verehrt (Nom.+3.Sg.Präs.Pass.+Instr.) sadbhiḥ ca rājapravaraiḥ ye ime svargavāsinaḥ und mit den Guten, den vorzüglichsten Königen, die hier im Himmel wohnen (Instr.+Nom.Part.) [Anm.: 'die Dreißig' = die dreißig vedischen Götter (tridaśāḥ), formelhafte Bezeichnung der Gesamtheit der Götter.]
vīralokagatiṃ prāpto yuddhe hutvātmanas tanum yūyaṃ sarve surasamā yena yuddhe samāsitāḥ
er hat den Zustand der Heldenwelt erlangt, seinen eigenen Leib im Kampf geopfert habend; er, durch den ihr alle, den Göttern gleich, im Kampf zusammengeführt wurdet.
Wort für Wort vīralokagatiṃ prāptaḥ yuddhe hutvā ātmanaḥ tanum den Zustand der Heldenwelt erlangt habend, seinen eigenen Leib im Kampf geopfert habend (Akk.+Nom.Part.+Lok.+Abs.+Gen.+Akk.) yūyaṃ sarve surasamāḥ yena yuddhe samāsitāḥ ihr alle, den Göttern gleich, durch den ihr im Kampf zusammengeführt wurdet (Nom.+Instr.+Lok.+Nom.Part.) sa eṣa kṣatradharmeṇa sthānam etad avāptavān bhaye mahati yo 'bhīto babhūva pṛthivīpatiḥ
Er hat diesen Ort durch die Pflicht des Kriegers erlangt, er, der Herr der Erde, der in großer Gefahr furchtlos geblieben ist.
Wort für Wort sa eṣa kṣatradharmeṇa sthānam etat avāptavān er hat diesen Ort durch die Pflicht des Kriegers erlangt (Nom.+Instr.+Akk.+Nom.Part.) bhaye mahati yaḥ abhītaḥ babhūva pṛthivīpatiḥ der, Herr der Erde, in großer Gefahr furchtlos geblieben ist (Lok.+Nom.Part.+3.Sg.Perf.+Nom.) na tan manasi kartavyaṃ putra yad dyūtakāritam draupadyāś ca parikleśaṃ na cintayatum arhasi
Das sollst du dir nicht zu Herzen nehmen, mein Sohn, was durch das Würfelspiel geschah, und die Bedrängnis Draupadīs sollst du nicht mehr bedenken.
Wort für Wort na tat manasi kartavyaṃ putra yat dyūtakāritam das sollst du dir nicht zu Herzen nehmen, mein Sohn, was durch das Würfelspiel geschah (Nom.Part.+Lok.+Vok.+Nom.) draupadyāḥ ca parikleśaṃ na cintayatum arhasi und die Bedrängnis Draupadīs sollst du nicht mehr bedenken (Gen.+Akk.+Inf.+2.Sg.Präs.) ye cānye 'pi parikleśā yuṣmākaṃ dyūtakāritāḥ saṃgrāmeṣv atha vānyatra na tān saṃsmartum arhasi
Und auch die anderen Bedrängnisse, die euch durch das Würfelspiel widerfuhren, sei es in Kämpfen oder anderswo, sollst du nicht mehr in Erinnerung rufen.
Wort für Wort ye ca anye api parikleśāḥ yuṣmākaṃ dyūtakāritāḥ und auch die anderen Bedrängnisse, die euch durch das Würfelspiel widerfuhren (Nom.Part.+Gen.+Nom.) saṃgrāmeṣu atha vā anyatra na tān saṃsmartum arhasi sei es in Kämpfen oder anderswo, sollst du sie nicht mehr in Erinnerung rufen (Lok.+Akk.+Inf.+2.Sg.Präs.) samāgaccha yathānyāyaṃ rājñā duryodhanena vai svargo 'yaṃ neha vairāṇi bhavanti manujādhipa
Vereinige dich, wie es sich gebührt, mit dem König Duryodhana; dies ist der Himmel, Herrscher der Menschen, hier gibt es keine Feindschaften.“
Wort für Wort samāgaccha yathānyāyaṃ rājñā duryodhanena vai vereinige dich, wie es sich gebührt, mit dem König Duryodhana (Imp.+Adv.+Instr.) svargaḥ ayaṃ na iha vairāṇi bhavanti manujādhipa dies ist der Himmel, hier gibt es keine Feindschaften, Herrscher der Menschen (Nom.+Nom.+3.Pl.Präs.+Vok.) nāradenaivam uktas tu kururājo yudhiṣṭhiraḥ bhrātṝn papraccha medhāvī vākyam etad uvāca ha
So von Nārada angesprochen, fragte der Kuru-König Yudhiṣṭhira, der Kluge, seine Brüder und sprach dieses Wort:
Wort für Wort nāradena evam uktaḥ tu kururājaḥ yudhiṣṭhiraḥ so von Nārada angesprochen, der Kuru-König Yudhiṣṭhira (Instr.+Nom.Part.+Nom.) bhrātṝn papraccha medhāvī vākyam etat uvāca ha fragte seine Brüder, der Kluge, und sprach dieses Wort (Akk.+3.Sg.Perf.+Nom.+Akk.+3.Sg.Perf.) yadi duryodhanasyaite vīralokāḥ sanātanāḥ adharmajñasya pāpasya pṛthivīsuhṛdadruhaḥ
„Wenn dies die ewigen Heldenwelten Duryodhanas sind, des Unwissenden im Dharma, des Sünders, des Verräters an seinen Erdenfreunden,
Wort für Wort yadi duryodhanasya ete vīralokāḥ sanātanāḥ wenn dies die ewigen Heldenwelten Duryodhanas sind (Gen.+Nom.) adharmajñasya pāpasya pṛthivīsuhṛdadruhaḥ des Unwissenden im Dharma, des Sünders, des Verräters an seinen Erdenfreunden (Gen.) yatkṛte pṛthivī naṣṭā sahayā sarathadvipā vayaṃ ca manyunā dagdhā vairaṃ praticikīrṣavaḥ
um dessentwillen die Erde zugrunde ging, mit ihren Reitern, Wagen- und Elefantenkämpfern, und wir, von Zorn verbrannt, Vergeltung suchten -
Wort für Wort yatkṛte pṛthivī naṣṭā sahayā sarathadvipā um dessentwillen die Erde zugrunde ging, mit ihren Reitern, Wagen- und Elefantenkämpfern (Gen.+Nom.Part.+Nom.) vayaṃ ca manyunā dagdhāḥ vairaṃ praticikīrṣavaḥ und wir, von Zorn verbrannt, Vergeltung suchten (Nom.+Instr.+Nom.Part.+Nom.Part.) ye te vīrā mahātmāno bhrātaro me mahāvratāḥ satyapratijñā lokasya śūrā vai satyavādinaḥ
jene Helden, die Hochgesinnten, meine Brüder von großen Gelübden, deren Versprechen wahr waren, die Tapferen, die Wahrredenden der Welt -
Wort für Wort ye te vīrāḥ mahātmānaḥ bhrātaraḥ me mahāvratāḥ jene Helden, die Hochgesinnten, meine Brüder, von großen Gelübden (Nom.Part.) satyapratijñāḥ lokasya śūrāḥ vai satyavādinaḥ deren Versprechen wahr waren, die Tapferen der Welt, die Wahrredenden (Nom.+Gen.+Nom.) teṣām idānīṃ ke lokā draṣṭum icchāmi tān aham karṇaṃ caiva mahātmānaṃ kaunteyaṃ satyasaṃgaram
welche Welten haben sie nun? Ich möchte sie sehen - auch den hochgesinnten Karṇa, den Sohn der Kuntī, dessen Bündnis wahr war,
Wort für Wort teṣām idānīṃ ke lokāḥ draṣṭum icchāmi tān aham welche Welten haben sie nun? Ich möchte sie sehen (Gen.+Nom.+Inf.+1.Sg.Präs.+Akk.) karṇaṃ ca eva mahātmānaṃ kaunteyaṃ satyasaṃgaram auch den hochgesinnten Karṇa, den Sohn der Kuntī, dessen Bündnis wahr war (Akk.) dhṛṣṭadyumnaṃ sātyakiṃ ca dhṛṣṭadyumnasya cātmajān ye ca śastrair vadhaṃ prāptāḥ kṣatradharmeṇa pārthivāḥ
und Dhṛṣṭadyumna und Sātyaki, und Dhṛṣṭadyumnas Söhne, und jene Fürsten, die durch Waffen den Tod fanden, gemäß der Pflicht des Kriegers -
Wort für Wort dhṛṣṭadyumnaṃ sātyakiṃ ca dhṛṣṭadyumnasya ca ātmajān und Dhṛṣṭadyumna und Sātyaki, und Dhṛṣṭadyumnas Söhne (Akk.+Gen.+Akk.) ye ca śastraiḥ vadhaṃ prāptāḥ kṣatradharmeṇa pārthivāḥ und jene Fürsten, die durch Waffen den Tod fanden, gemäß der Pflicht des Kriegers (Nom.Part.+Instr.+Akk.+Instr.+Nom.) kva nu te pārthivā brahman naitān paśyāmi nārada virāṭadrupadau caiva dhṛṣṭaketumukhāṃś ca tān
wo sind jene Fürsten, Brahmane? Ich sehe sie nicht, Nārada - Virāṭa und Drupada, und jene, angeführt von Dhṛṣṭaketu,
Wort für Wort kva nu te pārthivāḥ brahman na etān paśyāmi nārada wo sind jene Fürsten, Brahmane? Ich sehe sie nicht, Nārada (Adv.+Nom.+Vok.+Akk.+1.Sg.Präs.+Vok.) virāṭadrupadau ca eva dhṛṣṭaketumukhān ca tān Virāṭa und Drupada, und jene, angeführt von Dhṛṣṭaketu (Akk.Dual+Akk.) śikhaṇḍinaṃ ca pāñcālyaṃ draupadeyāṃś ca sarvaśaḥ abhimanyuṃ ca durdharṣaṃ draṣṭum icchāmi nārada
und Śikhaṇḍin, den Pāñcālya, und die Söhne Draupadīs allesamt, und den unbezwingbaren Abhimanyu möchte ich sehen, Nārada.“
Wort für Wort śikhaṇḍinaṃ ca pāñcālyaṃ draupadeyān ca sarvaśaḥ und Śikhaṇḍin, den Pāñcālya, und die Söhne Draupadīs allesamt (Akk.) abhimanyuṃ ca durdharṣaṃ draṣṭum icchāmi nārada und den unbezwingbaren Abhimanyu möchte ich sehen, Nārada (Akk.+Inf.+1.Sg.Präs.+Vok.) [Anm.: Ende des Kapitels; Yudhiṣṭhiras Frage nach dem Verbleib der uebrigen Helden wird im folgenden Kapitel beantwortet.]
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