sa nāramata
Er fand keine Ruhe.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 6
sa nāramata
Er fand keine Ruhe.
sa prādravat
Er lief davon.
tasminn ajuhot
In ihn opferte er (Prajāpati).
tasyā āhutyāḥ puruṣo 'jāyata
Aus dieser Spende wurde der Mensch geboren.
sa nāramata
Er fand keine Ruhe.
sa prādravat
Er lief davon.
tasminn ajuhot
In ihn opferte er.
tasyā āhutyā aśvo 'jāyata
Aus dieser Spende wurde das Pferd geboren.
tasmāt puruṣaś cāśvaś ca naktaṃ pratyañcau na su vijñāyete iva
Deshalb sind Mensch und Pferd nachts, wenn sie zugewandt (nahe) sind, gleichsam nicht gut zu erkennen.
sa nāramata
Er fand keine Ruhe.
sa prādravat
Er lief davon.
tasminn ajuhot
In ihn opferte er.
tasyā āhutyā gaur ajāyatāvir ajāyatājājāyata yavo 'jāyata vrīhir ajāyata
Aus dieser Spende wurden geboren: das Rind, das Schaf, die Ziege, die Gerste und der Reis.
etābhyo vai saptabhya āhutibhyas sapteme grāmyāḥ paśavo 'sṛjyanta
Aus diesen sieben Spenden wurden diese sieben zahmen Tiere [Anm.: Vieh, hier auch Nahrungspflanzen] erschaffen.
sa nāramata
Er fand keine Ruhe.
sa prādravat
Er lief davon.
tasminn ajuhot
In ihn opferte er.
tasyā āhutyā vasanto 'jāyata grīṣmo 'jāyata varṣā ajāyanta śarad ajāyata hemanto 'jāyata
Aus dieser Spende wurden geboren: der Frühling, der Sommer, die Regenzeit, der Herbst, der Winter.
sa trayodaśyām āhutyām udyatāyām abibhet
Er fürchtete sich, als die dreizehnte Spende erhoben wurde.
taṃ pratyaṅṅ upāpadyata
Zu ihm trat (Prajāpati) zugewandt heran.
taṃ pāṇitaḥ prāviśat
In ihn (den Menschen) ging er von der Hand aus ein.
tasmāt pāṇyor loma nāsti
Deshalb gibt es an den Händen kein Haar.
agnidhānam̐ hy etat
Denn dies ist Agnis Behältnis.
tasmād dhastābhyām agnir mathyamāno jāyate ‖
Deshalb wird Agni geboren, wenn er mit den Händen gerieben wird.
tasmād dhanyamāno hastau pratigṛhṇāti
Deshalb fängt der, der geschlagen wird, (den Schlag) mit den Händen auf.
agnā eva tat trāṇam icchate
Im Agni sucht er damit Schutz.
agniṃ vai paśavo 'nūpatiṣṭhante
Zu Agni gesellen sich wahrlich die Tiere.
paśūn agniḥ
Agni (gesellt sich) zu den Tieren.
prainaṃ paśavo viśanti
Die Tiere gehen in ihn ein.
pra paśūn viśati ya evaṃ veda
In die Tiere geht ein, wer so weiß.
tām āhutim apsu prāsiñcat
Jene Spende goss er ins Wasser.
tataś śiśiram ajāyata
Daraus entstand die Kühlzeit (Śiśira).
tasmāt tat krūratamam
Deshalb ist sie die grausamste.
nahi tad dhutān nāhutād ajāyata
Denn sie entstand weder aus (recht) Geopfertem noch aus Ungeopfertem [?].
sāhutir apo dagdhum upākramata
Jene Spende machte sich daran, die Wasser zu verbrennen.
tata āpo 'gnaye vajro 'bhavan
Daraufhin wurden die Wasser dem Agni zur Keule.
tasmāt prokṣann agniṃ na prāpayet
Deshalb soll man beim Besprengen Agni nicht (mit dem Wasser) treffen.
yat prāpayed dhatena yajeta
Ließe man es ihn treffen, so würde man mit einem Geschlagenen opfern [?].
tām āhutim oṣadhīṣu nyadadhāt
Jene Spende legte er in die Pflanzen nieder.
tasmād oṣadhayo 'nabhyaktā rebhante
Deshalb geben ungesalbte Pflanzen Laut [?].
oṣadhibhyo 'dhi paśavaḥ paśubhyo adhi prajās
Von den Pflanzen her (kommen) die Tiere, von den Tieren her die Nachkommen.
tad etac chiśira ājyam̐ śyāyaty agnaye
Diese Schmelzbutter gerinnt im Winter für Agni.
tasmāc chiśire kakṣa upādutyaḥ priyam eva dhāmāgnaye prādāt
Deshalb ist im Winter das Dickicht (?) zu ..., denn ein liebes Heim gab er dem Agni [?] [Anm.: Text und Sinn unsicher].
so 'smā annādyaṃ prayacchati
Der gibt ihm Speisekraft (annādya).
annādo bhavati ya evaṃ veda ‖
Speiseverzehrer wird, wer so weiß.