Wir sind zum Himmel gegangen, o Götter, zum Himmel sind wir gegangen, / wir sind zum Licht gegangen, zum Licht; / du bist der große Indra, der Höchststehende, / guter Freund, allseitsgesichtiger: / wir wollen nicht von deinem Anblick getrennt werden.
Aufgehend heute, du mit wunderbarem Glanz, / schlage meine Rivalen nieder; / bei Tag schlage sie mit den Strahlen, / bei Nacht sollst du sie mit Finsternis erschlagen; / sie sollen in die unterste Finsternis gehen.
Dem Umlauf der Sonne folge ich nach, / dem nach rechts gerichteten Umlauf. / Durch Agnis Glut möge ich glutvoll werden, / durch Indras Indriya-Kraft möge ich indriya-begabt werden.
Dies [tue ich] mit Agnis Glut, / mit Indras Indriya-Kraft, / mit Somas Glanz, / mit den Absichten aller Götter: / von N. N., dem Nachkommen des N. N., / dem Sohn der N. N., / Glanz, Glut, Indriya-Kraft, / Atem und Lebensdauer umschnüre/umwinde ich. [?]
[Dies mit Agnis Glut, mit Indras Indriya-Kraft, mit Somas Glanz, mit den Absichten aller Götter: von N. N., dem Nachkommen des N. N., dem Sohn der N. N., Glanz, Glut, Indriya-Kraft, Atem] – die Lebensdauer soll er festhalten/zuteilen. [?]
Dies [tue ich] mit Agnis Glut, / mit Indras Indriya-Kraft, / mit Somas Glanz, / mit den Absichten aller Götter: / von N. N., dem Nachkommen des N. N., / dem Sohn der N. N., / Glanz, Glut, Indriya-Kraft, / Atem [und] Lebensdauer an mich nehmend.