ye 'psv antar agnayaḥ praviṣṭā / mroko manohā khano nirdāha / ātmadūṣis tanadūṣiḥ | / idaṃ tān ati sṛjāmi / nir eno nir anṛtaṃ sṛjāmi ||
Die Feuer, die im Wasser drinnen eingegangen sind: / Mroka, Manohan, Khana, Nirdāha, / Ātmadūṣi, Tanadūṣi – / diese entlasse ich hiermit; / die Sünde, die Unwahrheit entlasse ich.
Unverletzt [sei] mein Auge, gut hörend die Ohren, / unversehrt mein Ein- und Ausatem; / o Herz, verlass mich nicht bis ins Alter; / in der Mitte [des Lebens] möge ich keinen Schaden nehmen. [?]
Die Wasser sollen mich läutern von Missetat, / von dem Übel, das wir getan haben; / wir sind gereinigt hervorgegangen, / aufgestiegen mit unseren Leibern.
Vaiśvānara soll uns mit den Strahlen läutern, / Vāta mit dem Lebensatem, der Muntere mit den Verehrungen; / Himmel und Erde, milchreich mit Milch, / wahrhaft, verehrungswürdig, sollen mich läutern.
Läutern sollen mich die Hausherrenfeuer, / läutern die kühnen, von den Göttern gerufenen; / läutern sollen mich die Śakvarī-Verse, die soma-rückigen, / die sich läuternden, unalternden.
Mit den Brahmasavas soll er mich läutern, / mit den Rājasavas läutern; / hundert Seihen sind quer gespannt: / mit diesen soll Gott Savitar mich läutern.
Und hundert Läuterer sollen mich läutern, / und tausend die Wasser in den Strömen; / wie Wasser bin ich gereinigt, wie Agni glanzvoll, / wie Sūrya gutsichtig.
Die beiden Weitnasigen, Lebens-Ersättigenden, Udumbalas, / die Boten Yamas, streifen unter den Menschen umher; / die sollen uns, damit wir die Sonne sehen, / wieder Leben geben, heute hier, das gute.