Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 21

Adhyāya 12 Sañjaya des Viśvāmitra

Trivṛt-Agniṣṭoma, zwei Ukthas und ein Atirātra mit ekaviṃśa; Aitiologie: Viśvāmitra als König gegen die Jahnu-Ṛcīvanta. Deutungen als Licht der Geschöpfe und als vierteiliger Stoma-Ritus mit Halt im ekaviṃśa.

trivṛd agniṣṭomaḥ pañcadaśa ukthaḥ saptadaśa uktha ekaviṃśo 'tirātro viśvāmitrasya sañjayaḥ

Trivṛt-Agniṣṭoma, pañcadaśa-Uktha, saptadaśa-Uktha, ekaviṃśa-Atirātra: das ist das Sañjaya des Viśvāmitra.

jahnuvṛcīvanto rāṣṭra āhiṃsanta sa viśvāmitro jāhnavo rājaitam apaśyat sa rāṣṭram abhavad arāṣṭram itare

Die Jahnu-Ṛcīvant-Leute [?] bedrängten das Reich. Da sah Viśvāmitra, der Jāhnava, der König, dies. Er wurde zum Reich, die anderen zum Nicht-Reich (arāṣṭra).

bhrātṛvyavān yajeta

Wer einen Nebenbuhler hat, soll opfern.

bhavaty ātmanā parāsya bhrātṛvyo bhavati ya evaṃ veda

Er selbst wird, sein Nebenbuhler wird zunichte, wer dies weiß.

jyotir vā eṣa vihṛtaḥ

Dies ist wahrlich das auseinandergelegte Licht.

jyotiḥ prajānāṃ bhavati ya evaṃ veda

Zum Licht der Geschöpfe wird, wer dies weiß.

catuṣṭomo vā eṣa catuṣpādāḥ paśavaḥ paśuṣv eva pratitiṣṭhati

Dies ist wahrlich der aus vier Stomas bestehende (catuṣṭoma); das Vieh ist vierfüßig; so findet er im Vieh Halt.

ekaviṃśaṃ stomā nātiyanti pratiṣṭhā vā ekaviṃśo 'ntata eva yajñasya pratitiṣṭhati

Über den ekaviṃśa gehen die Stomas nicht hinaus; der ekaviṃśa ist der Halt; erst am Ende des Opfers findet er Halt.

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