karmaṇe vām
Zum Werk (nehme ich) euch beide.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 1
karmaṇe vām
Zum Werk (nehme ich) euch beide.
vānaspatyam asi
Du bist vom Baum (stammend).
pratyuṣṭaṃ rakṣaḥ
Verbrannt ist der Unhold.
pratyuṣṭārātiḥ ‖
Verbrannt ist der Missgünstige.
urv antarikṣaṃ vīhi
Durchmiss den weiten Luftraum.
dhūr asi
Du bist der Schädiger [Anm.: dhūr, zu dhūrv „schädigen“; auch „Deichsel/Joch“ möglich] [?].
dhūrva dhūrvantam
Schädige den Schädigenden.
yo 'smān dhūrvati taṃ dhūrva
Wer uns schädigt, den schädige.
yaṃ vayaṃ dhūrvāmas taṃ ca dhūrva ‖
Und wen wir schädigen, den schädige auch.
devānām asi vahnitamaṃ sasnitamaṃ papritamaṃ juṣṭatamaṃ devahūtamam
Du bist der Götter am besten fahrend, am besten reinigend, am besten füllend, am liebsten, am besten götterrufend [Anm.: Superlative; Bedeutung von sasnitama und papritama unsicher] [?].
viṣṇoḥ kramo 'si
Du bist Viṣṇus Schritt.
ahrutam asi havirdhānam
Unverbogen bist du, Behälter der Opfergabe (havirdhāna) [Anm.: der Soma-/Opferkarren].
dṛm̐hasva
Halte fest.
mā hvār
Verbiege dich nicht.
mitrasya tvā cakṣuṣā prekṣe
Mit Mitras Auge schaue ich dich an.
uru tvā vātāya
Weit (sei) du dem Wind (offen) [?].
devasya tvā savituḥ prasave 'śvinor bāhubhyāṃ pūṣṇo hastābhyām agnaye juṣṭaṃ nirvapāmi
Auf des Gottes Savitṛ Antrieb, mit den Armen der beiden Aśvin, mit den Händen Pūṣans streue ich dich, dem Agni lieb, aus.
yacchantu tvā pañca
Fünf sollen dich halten [?].
rakṣāyai tvā nārātyai
Dich (nehme ich) zum Schutz, nicht für den Missgünstigen [?].
idaṃ devānām idaṃ nas saha
Dies gehört den Göttern, dies (ist) unser gemeinsam.
svar abhivyakhyaṃ jyotir vaiśvānaram
Möge ich das Licht des Himmels, das allmenschliche, überschauen.
dṛm̐hantāṃ duryās
Fest sollen die Türen werden.
svāhā pṛthivyām
Svāhā auf der Erde.
urv antarikṣaṃ prehi
Geh hin durch den weiten Luftraum.
agne havyaṃ rakṣasva ‖
Agni, bewahre die Opfergabe.