devasya tvā savituḥ prasave 'śvinor bāhubhyāṃ pūṣṇo hastābhyām ādade
Auf des Gottes Savitṛ Antrieb, mit den Armen der beiden Aśvin, mit den Händen Pūṣans nehme ich dich.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 1
devasya tvā savituḥ prasave 'śvinor bāhubhyāṃ pūṣṇo hastābhyām ādade
Auf des Gottes Savitṛ Antrieb, mit den Armen der beiden Aśvin, mit den Händen Pūṣans nehme ich dich.
indrasya bāhur asi dakṣiṇas sahasrabhṛṣṭiś śatatejās
Du bist Indras rechter Arm, tausendzackig, hundertglänzend.
vāyur asi tigmatejāḥ
Du bist Vāyu, scharfglänzend.
pṛthivi devayajany oṣadhyās te mūlaṃ mā him̐siṣam
Erde, Götteropferstätte, der Pflanzen Wurzel an dir will ich nicht verletzen.
vrajaṃ gaccha gosthānam
Geh zur Hürde, zum Kuhstand.
varṣatu te dyaur
Der Himmel soll für dich regnen.
badhāna deva savitaḥ paramasyāṃ pṛthivyām̐ śatena pāśais
Binde, Gott Savitṛ, im höchsten Erdenraum mit hundert Schlingen,
yo 'smān dipsati yaṃ vayaṃ dipsāmas tam ato mā mauk
wer uns schaden will und wem wir schaden wollen; den lass von hier nicht los.
drapsas te dyāṃ mā skān
Dein Tropfen soll nicht zum Himmel hin verspritzen.
vrajaṃ gaccha gosthānam
Geh zur Hürde, zum Kuhstand.
varṣatu te dyaur
Der Himmel soll für dich regnen.
badhāna deva savitaḥ paramasyāṃ pṛthivyām̐ śatena pāśair
Binde, Gott Savitṛ, im höchsten Erdenraum mit hundert Schlingen,
yo 'smān dipsati yaṃ vayaṃ dipsāmas tam ato mā mauk
wer uns schaden will und wem wir schaden wollen; den lass von hier nicht los.
ararur dyāṃ mā paptat
Der Ararus (Unhold) soll nicht zum Himmel emporfliegen [Anm.: ararus, der Dämon der Missgunst; Deutung unsicher] [?].
vrajam gaccha gosthānam
Geh zur Hürde, zum Kuhstand.
varṣatu te dyaur
Der Himmel soll für dich regnen.
badhāna deva savitaḥ paramasyāṃ pṛthivyām̐ śatena pāśair
Binde, Gott Savitṛ, im höchsten Erdenraum mit hundert Schlingen,
yo 'smān dipsati yaṃ vayaṃ dipsāmas tam ato mā mauk
wer uns schaden will und wem wir schaden wollen; den lass von hier nicht los.
apārarum adevayajanaṃ pṛthivyā devayajanāj jahi ‖
Den Ararus, den zum Götteropfer Untauglichen, schlage von der Erde hinweg, von der Götteropferstätte.
imāṃ naraḥ kṛṇuta vo devebhyo juṣṭām adityā upasthe ‖
Macht diese, ihr Männer, für euch, den Göttern lieb, im Schoß der Aditi.
imāṃ devā ajuṣanta viśve rāyaspoṣā yajamānaṃ viśantu ‖
Diese haben alle Götter gern angenommen; Reichtumsfülle soll in den Opferherrn eingehen.
vasavas tvā parigṛhṇāntu gāyatreṇa cchandasāṅgirasvat
Die Vasus sollen dich umfassen mit dem Gāyatrī-Versmaß, wie die Aṅgiras.
rudrās tvā parigṛhṇantu traiṣṭubhena cchandasāṅgirasvat
Die Rudras sollen dich umfassen mit dem Triṣṭubh-Versmaß, wie die Aṅgiras.
ādityās tvā parigṛhṇantu jāgatena cchandasāṅgirasvat
Die Ādityas sollen dich umfassen mit dem Jagatī-Versmaß, wie die Aṅgiras.
dhā asi
Du bist Halt (dhā).
svadhā asi ‖
Du bist Eigenkraft (svadhā).
purā krūrasya visṛpo virapśinn udādāya pṛthivīṃ jīradānum |
Bevor des Grausamen Zerfließen, du Redereicher, nahm er die Erde, die lebhafte, auf empor [?],
tām airayam̐ś candramasi svadhābhis tāṃ dhīrāso anudṛśyāyajanta kavayaḥ ‖
sie setzten sie im Mond in Bewegung mit Eigenkräften; sie, nachdem sie sie erblickt hatten, verehrten die verständigen Seher [?].