atha yasya jyotir ukthyaḥ pūrvam ahar bhavaty āyur atirātra uttaram
Nun [für den,] dessen erster Tag ein Jyotis-Ukthya ist, [und] der spätere Tag ein Āyus-Atirātra [ist].
Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 20
Zweite Dvirātra-Form (Jyotis-Ukthya am ersten Tag, Āyus-Atirātra am folgenden): Zahl der Stotras, die über die Virāj hinausragen, und ‚Mangel/Überschuss‘ bei den Geschöpfen; die Legende von Citraratha und den Kāpeyas als Beleg für Einzelherrschaft (ekākin). ‚anulamba iva dvitīyaḥ‘ ist dunkel [?].
atha yasya jyotir ukthyaḥ pūrvam ahar bhavaty āyur atirātra uttaram
Nun [für den,] dessen erster Tag ein Jyotis-Ukthya ist, [und] der spätere Tag ein Āyus-Atirātra [ist].
tisraḥ pūrvasyāhno virājam atiricyante dvābhyām uttaram ahar virāja ūnam ūnātiriktaṃ vā anuprajāḥ prajāyante
Drei [Stotras] des ersten Tages ragen über die Virāj hinaus, zwei [Stotras] des späteren Tages [bleiben] unter der Virāj; als mangelhaft und als überschüssig werden die Geschöpfe nach [den Tagen] gezeugt [?].
pra prajayā pra paśubhir jāyate ya evaṃ veda
Mit Nachkommen und Vieh wird er vorwärts gezeugt [d.h. blüht auf], wer dies weiß [?].
ekā saṃstutānāṃ virājam atiricyate ekākinam evainam annādyasyādhyakṣaṃ karoti
Ein [Stotra] unter den Zusammen-Gepriesenen ragt über die Virāj hinaus; so macht er ihn eben zum einzigen Herrn über die Speisenfülle.
etena vai citrarathaṃ kāpeyā ayājayaṃs tam ekākinam annādyasyādhyakṣam akurvaṃs tasmāc caitrarathīnām ekaḥ kṣatrapatir jāyate 'nulamba iva dvitīyaḥ
Damit ließen die Kāpeyas den Citraratha opfern; sie machten ihn zum einzigen Herrn der Speisenfülle; darum wird von den Caitrarathas [den Nachkommen des Citraratha] einer als Herr der Kṣatriyas geboren, ein zweiter [nur] wie ein Anhängsel (anulamba) [?].