Viṣuvat-Atirātra (mit der Sonnwende als Mitte) für den ältesten Sohn einer Ältesten (jyaiṣṭhineya); Stoma-Schema wie in 20.1 mit saptadaśa-Ukthas. Zahlenspekulation: ekaviṃśa = zwölf Monate + fünf Jahreszeiten + drei Welten + Sonne. Der Schluss über das Aufgehen des Lichtes ist sinngemäß klar; ‚mātrā‘ als Maß/Rang [?].
Das Bahiṣpavamānaṃ ist trivṛt, die Ājya-Stotras sind pañcadaśa, das Mādhyandina-Pavamāna ist pañcadaśa, die Pṛṣṭha-Stotras sind saptadaśa, das Ārbhava ist saptadaśa, der Agniṣṭoma ist ekaviṃśa, die Ukthas sind saptadaśa; die Nacht ist pañcadaśa, der Sandhi ist trivṛt.
viṣuvatātirātreṇa jyeṣṭhaṃ jyaiṣṭhineyaṃ yājayed viṣuvān vā eṣa stomānāṃ viṣuvān eva bhavati yad eka ekaviṃśo bhavaty ekaviṃśo vā ito 'sāv āditya dvādaśa māsāḥ pañcartavas traya ime lokā
Mit dem Viṣuvat-Atirātra soll man den Ältesten, den Sohn einer Ältesten (jyaiṣṭhineya), opfern lassen; der Viṣuvat ist ein Stoma der Stomas [der die Mitte innehat] [?]; er wird eben zum Viṣuvān, dass es den einen ekaviṃśa gibt; ekaviṃśa ist von hier bis zu jener Sonne: zwölf Monate, fünf Jahreszeiten, diese drei Welten [zusammen zwanzig], jene Sonne ist der einundzwanzigste [?].