makṣū devavato rathaś śūro vā pṛtsu kāsu cit |
Schnell [erreicht] der Wagen des Götterergebenen [das Ziel], oder [wie] ein Held in irgendwelchen Kämpfen;
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 11
makṣū devavato rathaś śūro vā pṛtsu kāsu cit |
Schnell [erreicht] der Wagen des Götterergebenen [das Ziel], oder [wie] ein Held in irgendwelchen Kämpfen;
devānāṃ ya in mano yajamāna iyakṣati
wer als Opferherr nur auf den Sinn der Götter hin zu opfern trachtet,
abhīd ayajvano bhuvat ‖
der übertrifft den, der nicht opfert.
nakiṣ ṭaṃ karmaṇā naśan na prayoṣan na yoṣati |
Keiner erreicht ihn durch Werk, keiner trennt ihn [von seinem Gut], noch wird er getrennt;
devānāṃ ya in mano yajamāna iyakṣati
wer als Opferherr nur auf den Sinn der Götter hin zu opfern trachtet,
abhīd ayajvano bhuvat ‖
der übertrifft den, der nicht opfert.
na yajamāna riṣyasi na sunvāna na devayo |
Du wirst nicht zu Schaden kommen, Opferherr, nicht der Somapresser, nicht der Götterverehrer;
devānāṃ ya in mano yajamāna iyakṣati
wer als Opferherr nur auf den Sinn der Götter hin zu opfern trachtet,
abhīd ayajvano bhuvat ‖
der übertrifft den, der nicht opfert.
asad atra suvīryam uta tyad āśvaśvyam |
Hier soll Heldenkraft sein und jener Reichtum an Rossen;
devānāṃ ya in mano yajamāna iyakṣati
wer als Opferherr nur auf den Sinn der Götter hin zu opfern trachtet,
abhīd ayajvano bhuvat ‖
der übertrifft den, der nicht opfert.
agniṃ vaḥ pūrvyaṃ girā devam īḍe vasūnām |
Agni, den ersten unter euch, den Gott der Güter, preise ich mit dem Lied,
saparyantaḥ purupriyaṃ mitraṃ na kṣetrasādhasam ‖
ihn, den vielgeliebten, verehrend, wie einen Freund (Mitra), der das Feld bereitet.
upakṣaranti sindhavo mayobhuva ījānaṃ ca yakṣyamāṇaṃ ca dhenavaḥ |
Die wohltuenden Ströme fließen herzu, und die Milchkühe [zu dem], der geopfert hat, und zu dem, der opfern wird,
pṛṇantaṃ ca papuriṃ ca śravasyavo ghṛtasya dhārā upayanti viśvataḥ ‖
zu dem Spendenden und dem Sättigenden; ruhmsuchend strömen die Ströme der Schmelzbutter von allen Seiten heran.
somārudrā vivṛhataṃ viṣūcīm amīvā yā no gayam āviveśa |
Soma und Rudra, reißt die auseinanderstrebende Krankheit aus, die in unser Hauswesen eingedrungen ist;
āre bādhethāṃ nirṛtiṃ parācair asme bhadrā sauśravasāni santu ‖
fern haltet die Nirṛti [Verderben] mit Abwehr ab; uns sollen glückliche Ruhmesgaben zuteilwerden.
somārudrā yuvam etāny asme viśvā tanūṣu bheṣajāni dhattam |
Soma und Rudra, ihr beide legt für uns all diese Heilmittel in unsere Leiber;
avasyataṃ muñcataṃ yan no asti tanūṣu baddhaṃ kṛtam eno asmat ‖
löst und befreit, was uns in den Leibern gebunden ist, die begangene Schuld von uns.
somārudrā dhārayethām asuryaṃ pra vām iṣṭayo 'ram aśnuvantu |
Soma und Rudra, ihr sollt die Herrschermacht (asurya) tragen; euch beide sollen die Opferwünsche reichlich erreichen;
damedame sapta ratnā dadhānā śaṃ no bhūtaṃ dvipade śaṃ catuṣpade ‖
in jedem Haus sieben Kleinode setzend, seid Heil für unsere Zweifüßler, Heil für die Vierfüßler.
somāpūṣaṇemau devau mahi vo mahatām avaḥ |
Soma und Pūṣan, diese beiden Götter: groß ist euer Beistand, der der Großen;
varuṇa mitrāryamann avām̐sy āvṛṇīmahe ‖
Varuṇa, Mitra, Aryaman, [euren] Beistand erbitten wir uns.
yajño devānām ‖
Das Opfer der Götter.
dhārayanta ādityāso jagat sthā devā viśvasya bhuvanasya gopāḥ |
Die Ādityas hielten das Bewegte und das Feststehende, die Götter, die Hüter der ganzen Welt,
dīrghādhiyo rakṣamāṇā asuryam ṛtāvānaś cayamānā ṛṇāni ‖
die weit Vorausdenkenden, die Herrschermacht wahrend, den Ṛta-Gesetzen folgend, die Schulden einsammelnd [?].
tisro bhūmīr dhārayan trīm̐r uta dyūn trīṇi vratā vidathe antar eṣām |
Drei Erden hielten sie und drei Himmel, drei Gebote in der Versammlung (vidatha) unter ihnen;
ṛtenādityā mahi vo mahitvaṃ tad aryaman varuṇa mitra cāru ‖
durch das Ṛta, ihr Ādityas, ist groß eure Größe – dies ist lieblich, Aryaman, Varuṇa, Mitra.
imā gira ādityebhyo ghṛtasnūs sanād rājabhyo juhvā juhomi |
Diese Lieder, die von Schmelzbutter triefen, opfere ich mit dem Löffel (juhū) den Ādityas, den uralten Königen.
śṛṇotu mitro aryamā bhago me tuvijāto varuṇo dakṣo am̐śaḥ ‖
Es höre mich Mitra, Aryaman, Bhaga, der vielgeborene Varuṇa, Dakṣa, Aṃśa.
ādityāso aditayas syāma pūr devatrā vasavo martyatrā |
Möchten wir Ādityas sein, zu Aditi gehörig, eine Burg unter den Göttern, ihr Vasus, [ein Schutz] unter den Sterblichen;
sanema mitrāvaruṇā sananto bhavema dyāvāpṛthivī bhavantaḥ ‖
möchten wir gewinnen, Mitra und Varuṇa, gewinnend; möchten wir werden, Himmel und Erde, werdend [?].
imaṃ me varuṇa
„Diesen meinen [Ruf], Varuṇa“ [Anmerkung: Anfang des Verses, nur Stichwort]
astabhnād dyām asuraḥ ‖
Der Asura [Herr] hat den Himmel gestützt.