āṅgiraso janmanāsi / tam u tvāhur vanaspate | / sa pīlo rakṣo bādhasva / sākam indreṇa medinā ||
Du bist durch Geburt Angirasisch [den Angirasen zugehörig], / so nennen sie dich, Baum! / Als Pīlu-Baum dränge die Rakṣas zurück, / zusammen mit Indra, dem Verbündeten.
Die, von der sie sagen, sie sei durstig, bitter, / verborgen in der Frucht, ein Nest [?]: / dieser goldhaarigen / Arāti (Mißgunst, Unheilsgöttin) erweisen wir [nur] Verneigung (halten wir fern).
Wer deinen Schoß beleckt, / der Eierfresser, der Fruchtverderber, / [und wer] einen Sohn ohne Habe/glücklos [?] erlangt hat: / den soll der Pīlu von hier wegbezwingen.
Wie du die Sedi (Dämonin/Unheil) bedrängt hast, / als du gekocht wurdest, Baum: / so dränge, Pīlu, die Rakṣas zurück, / zusammen mit Indra, dem Verbündeten.
Was dem Menschen von den Piśācas / an seinem Selbst weggefressen worden ist: / das wächst, Pīlu, wieder an, / und [wer] deine Frucht (Pippala) isst [wird geheilt] [?].
Pīlu nennen sie dich, Pīva (fett) nennen sie dich, / und auch Baum (Vanaspati) nennen sie dich. / Alle deine Namen sind glückbringend; / mit ihnen schütze uns vor Bedrängnis.