tigmebhir agne arcibhiḥ / śukreṇa deva śociṣā | / āmādo ni vaha tvam / anyam āsani kṛṇvatām ||
Mit scharfen Flammen, Agni, / mit hellem Glanz, Gott: / trage die Rohfresser fort; / sie sollen einen anderen in ihren Mund nehmen.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 7
tigmebhir agne arcibhiḥ / śukreṇa deva śociṣā | / āmādo ni vaha tvam / anyam āsani kṛṇvatām ||
Mit scharfen Flammen, Agni, / mit hellem Glanz, Gott: / trage die Rohfresser fort; / sie sollen einen anderen in ihren Mund nehmen.
śociṣāgne arciṣā ca / nir daheto aghāyataḥ | / sakhyam āvaṃ kṛṇvahe tvaṃ ca- / -āmāda upa śaṃ bhuvan ||
Mit Glanz, Agni, und mit Flamme / brenne die Übelwollenden von hier aus. / Freundschaft [schließen] wir beide [?]; / und die Rohfresser sollen dir zum Heil werden [?].
nir āmādo nayāmasi / niṣ kravyādo gṛhebhyaḥ | / sasyādo nāma ye deva / te agne mā dabhan tvām ||
Wir treiben die Rohfresser hinaus, / die Fleischfresser aus den Häusern. / Die sogenannten Getreidefresser, Gott — / die sollen dich, Agni, nicht schädigen.
āmādaś ca kravyādaś ca / sasyādaś cobhayān saha | / prajāṃ ye cakrire bhāgaṃ / tān ito nir ṇayāmasi ||
Rohfresser und Fleischfresser / und Getreidefresser, beide zusammen, / die sich die Nachkommenschaft zum Anteil machten: / diese treiben wir von hier hinaus.
ya āmeṣv aramanta / na pakvam upadādhṛṣuḥ | / te yantu sarve saṃbhūya- / -anyatreto 'ghāyavaḥ ||
Die sich am Rohen erfreuten, / das Gekochte nicht anzugreifen wagten: / diese Übelwollenden sollen alle zusammen / von hier anderswohin gehen.
ya enasvī duṣkṛtakṛt / kilbiṣakṛtasādhī yaḥ | / punas tān yajñiyā devā / nayantu yata āgatāḥ ||
Der Sündige, der Übeltäter, / der Sünde-Verübende und [Nichtsnutz?] [?]: / diese sollen die opferwürdigen Götter wieder dorthin führen, / woher sie gekommen sind.
ava reṇum ava rajo / nenije hastyaṃ malam | / dhātā no bhadrayā neṣat / sa no gopāyatu prajām ||
Ich habe den Staub, ich habe den Schmutz abgewaschen, / den Schmutz des Elefanten. / Dhātar soll uns zum Guten führen; / er soll unsere Nachkommenschaft behüten.
kṛṇve 'haṃ rodasī varma / syāma savituḥ save | / mātā no bhadrayā bhūmir / dyauś cāsmān pātv aṃhasaḥ ||
Ich mache Himmel und Erde zum Panzer; / wir wollen auf Savitars Antrieb sein. / Mutter Erde und der Himmel / sollen uns vor Bedrängnis schützen.
yad asurāṇām ahany / asmān pāpā upethana | / devānāṃ payaś ca daivyam / āpaḥ śundhantu mām imāḥ ||
Wenn ihr, ihr Bösen, am Tag der Asuras [?] an uns herantretet — / auch das himmlische Wasser der Götter: / diese Wasser hier sollen mich reinigen.
ā te pitar marutāṃ sumnam emi / mā naḥ sūryasya saṃdṛśo yuvathāḥ | / abhi no vīro 'rvatīḥ kṣameta / pra jāyāmahai rudra prajayā ||
Zu deiner Gnade, Vater der Maruts [Rudra], komme ich; / entzieh uns nicht dem Anblick der Sonne. / Der Held soll unsere Stuten schonen; / wir wollen, Rudra, mit Nachkommen weiter zeugen.
yo 'vṛddhaṃ hanti yo garbhe antar / yo jātaṃ janitavyaṃ ca pūruṣam | / tasmā ṛdhyāsaṃ haviṣāham adya / sa naḥ prajāṃ jaradaṣṭiṃ kṛṇotu ||
Wer den Unerwachsenen tötet, wer im Mutterleib, / wer den Geborenen und den noch zu gebärenden Menschen: / dem gegenüber möge ich heute mit der Opfergabe Erfolg haben; / er soll uns Nachkommenschaft machen, die bis ins Alter lebt.