athaiṣa ekatrikaḥ prajāpater udbhit
Nun dieser Ekatrika, der Durchbruch des Prajāpati.
Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 16
Behandelt den Ekatrika (‚Eins-Drei‘), das Sāman-Stoma-Schema, mit dem Prajāpati die Welten aufbrach (udbhid). Enthält die Zählung 1 – 3 – 4, Gāyatrī-Deutung und ein Pratīka (ayā rucā). Die Bedeutung von ‚kṛtastoma‘ und der letzte Satz sind knapp und nur vorsichtig gedeutet.
athaiṣa ekatrikaḥ prajāpater udbhit
Nun dieser Ekatrika, der Durchbruch des Prajāpati.
etena vai prajāpatir eṣāṃ lokānām udabhinat
Mit diesem brach Prajāpati diese Welten auf.
kṛtastomo vā eṣa udbhinnaṃ hy eva kṛtasya
Er ist ein ‚Kṛta-Stoma‘ [‚fertig/vollständig gemachter Stoma‘?]; denn beim Kṛta liegt Aufgebrochenes vor [?].
yad ekayā stuvanty eko vai prajāpatiḥ prajāpatim evāpnoty atha yat tisṛbhis traya ime lokā eṣv eva lokeṣu pratitiṣṭhati
Dass sie mit einem [Vers] lobsingen: einer ist Prajāpati; Prajāpati gewinnt er. Dass mit dreien: drei sind diese Welten; in diesen Welten findet er Stand.
tā u catasras saṃpadyante catuṣpādāḥ paśavaḥ paśuṣv eva pratitiṣṭhati
Diese [1 + 3] werden vier; vierfüßig ist das Vieh; unter dem Vieh findet er Stand.
gāyatrīṃ saṃpadyate tejo brahmavarcasaṃ gāyatrī teja eva brahmavarcasam avarundhe
Er richtet es auf die Gāyatrī ein; Glanz, Brahmanenkraft ist die Gāyatrī; Glanz und Brahmanenkraft gewinnt er.
prāṇo gāyatrī prajananaṃ prāṇād eva gāyatryāḥ prajāyate
Der Lebenshauch ist die Gāyatrī, Zeugung [ist sie]; aus dem Lebenshauch wird er durch die Gāyatrī gezeugt.
''ayā rucā hariṇyā punāna'' ity ārbhavaḥ pavamānaḥ
„Mit diesem Glanz, dem goldbraunen, sich läuternd“ [Anm.: Strophenanfang (pratīka), Fortsetzung nicht im Text]: so [beginnt] der Ārbhava-Pavamāna.
sarveṣāṃ vā eṣā chandasāṃ rūpaṃ sarveṣv eva chandaḥsv ārbhavaṃ pavamānaṃ pratiṣṭhāpayati
Dies ist die Gestalt aller Metren; in allen Metren lässt er den Ārbhava-Pavamāna Stand gewinnen.
tasyāṃ gāyatrapārśvaṃ na gāyatrād eti na sāmno na nidhanāt
Dabei geht das Gāyatra-Pārśva [?] nicht aus der Gāyatrī, nicht aus dem Sāman, nicht aus dem Nidhana heraus [Anm.: Nidhana = Schlussteil des Sāman].