vrajaṃ kṛṇudhvam̐ sa hi vo nṛpāṇo varma sīvyadhvaṃ bahulā pṛthūni |
Macht eine Umzäunung; denn sie ist euer Männerschutz; näht euch einen Panzer, dicht, breit.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 38
vrajaṃ kṛṇudhvam̐ sa hi vo nṛpāṇo varma sīvyadhvaṃ bahulā pṛthūni |
Macht eine Umzäunung; denn sie ist euer Männerschutz; näht euch einen Panzer, dicht, breit.
puraḥ kṛṇudhvam āyasīr adhṛṣṭā mā vas susroc camaso dṛm̐hatā tam ‖
Macht euch Burgen aus Eisen, unangreifbar; euer Becher soll nicht auslaufen; macht ihn fest. ‖
ajījanann amṛtaṃ martyāso 'sremāṇaṃ taraṇiṃ vīḍujambham |
Die Sterblichen haben das Unsterbliche erzeugt, den Nicht-Stürzenden, den Retter, den Fest-Zahnigen. [?]
daśa svasāro agruvas samīcīḥ pumām̐saṃ jātam abhi saṃrabhantām ‖
Die zehn Schwestern, die Finger, die vereinten, sollen den geborenen Mann umfangen. [?] ‖
sākam̐ hi śucinā śuciḥ praśāstā kratunājani |
Zugleich mit dem Reinen wurde der Reine, der Lenker, durch Tatkraft geboren.
vidvām̐ asya vratā dhruvā vayā ivānurohati ‖
Wissend, folgt er seinen festen Geboten wie Zweige (dem Stamm) nachwachsend. [?] ‖
apāsmad etu nirṛtir nehāsyā api kiṃ cana |
Von uns weg soll Nirṛti gehen; nichts von ihr hier.
agotāṃ nāṣṭrāṃ pāpmānam̐ sarvaṃ tad apahanmahe ‖
Das Kuhlose, das Unheil, alles Übel, das schlagen wir weg. [?] ‖
apāsya nairṛtān pāśān mṛtyor ekaśataṃ caye |
Ich werfe weg die Nirṛti-Schlingen, die hundertundeinen des Todes, ich schichte [?];
apāsya ye sināḥ pāśā mṛtyor ekaśatam̐ suve ‖
ich werfe weg die Fesseln, die Schlingen, die hundertundeinen des Todes, die ich anregen [?]. ‖
ye te pāśā ekaśataṃ mṛtyo martyāya hantave |
Die hundertundein Schlingen, die du, Tod, für den Sterblichen zum Töten hast,
tām̐s te yajñasya māyayā sarvān avayajāmahe ‖
alle die sühnen wir dir mit der Zaubermacht des Opfers ab. ‖
devīm ahaṃ nirṛtiṃ bādhamānaḥ piteva putraṃ damaye vacobhiḥ |
Die göttliche Nirṛti bedrängend, zähme ich sie mit Worten wie ein Vater den Sohn,
yā jāyamānasyajāyamānasya śiro devī prati sūrir vicaṣṭe ‖
die des jeweils Geborenen Haupt, die Göttin, den Priesterherrn (den Sänger) überblickt. [?] ‖
śaṃ no devīr abhiṣṭaya āpo bhavantu pītaye |
Heilvoll sollen uns die göttlichen Wasser sein, zum Beistand, zum Trinken;
śaṃ yor abhisravantu naḥ ‖
Heil und Segen sollen sie uns zufließen. ‖
ūrjaṃ bibhrad vasuvanis sumedhā gṛhāṇāṃ modamānā suvarcāḥ |
Kraft tragend, Gut erwerbend, weise, vergnügt, glanzvoll wegen der Häuser:
aghoreṇa cakṣuṣāham̐ śivena gṛhāṇāṃ paśyan vaya uttirāmi ‖
mit unheimlosem, glückbringendem Auge die Häuser anblickend, überschreite ich das Lebensalter (steige ich in Lebenskraft empor). [?] ‖
gṛhāṇām āyuḥ pra vayaṃ tirāma gṛhā asmākaṃ pratirantv āyuḥ |
Das Leben der Häuser mögen wir voranbringen; unsere Häuser sollen das Leben verlängern.
yena devā jyotiṣordhvā udāyan yenādityā vasavo yena rudrāḥ |
Mit dem Licht, durch das die Götter aufwärts emporgestiegen sind, durch das die Ādityas, die Vasus, durch das die Rudras,
yenāṅgiraso mahimānam ānaśus tenaitu yajamānas svasti ‖
durch das die Aṅgirase Größe erlangten: dadurch soll der Opferherr zum Heil gelangen. ‖
syonā pṛthivi bhavānṛkṣarā niveśanī |
Angenehm werde, Erde, dornenlos, eine Ruhestätte;
yacchā naś śarma saprathāḥ ‖
gewähre uns Schutz, weit ausgebreitet. ‖
vāk tvā samudra upadadhātu prajāvaniṃ rāyaspoṣavaniṃ mahyaṃ vājināya mahī dhruvā salilāsi jyotiṣmatī sā svargaṃ lokaṃ prajānīhi prajāpatiḥ prajāpatau sādayatu
Die Rede (Vāc) soll dich im Meer niederlegen, die Nachkommenschaft schenkende, Reichtumsmehrung schenkende, für mich, den Kraftgewinner: groß, fest bist du, Flut, lichtvoll; erkenne die Himmelswelt; Prajāpati soll (dich) in Prajāpati setzen.
tayā devatayāṅgirasvad dhruvā sīda ‖
Mit dieser Gottheit setz dich fest, nach Art der Aṅgirase. ‖