havyaṃ prīṇīhi
Die Opfergabe erquicke!
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 40
havyaṃ prīṇīhi
Die Opfergabe erquicke!
havyam̐ śrīṇīhi
Die Opfergabe mische (gare) [?]!
havyam̐ śrapaya ‖
Die Opfergabe koche!
havyaṃ paca
Die Opfergabe brate!
havyam asi
Opfergabe bist du.
havyāya tvā
Für die Opfergabe dich.
havyavāḍ asi
Opfergaben-Träger bist du.
havye sīda ‖
Setze dich auf die Opfergabe.
svayaṃ kṛṇvānas sugam aprayāvaṃ tigmaśṛṅgo vṛṣabhaś śośucānaḥ |
Selbst den gangbaren, nie verlassenen (Weg) bahnend, scharfhörnig, der Stier, lodernd,
pratnam̐ sadhastham anupaśyamāna ā tantum agnir divyaṃ tatāna ‖
den alten gemeinsamen Sitz erblickend, spannte Agni den himmlischen Faden aus.
tvaṃ nas tantur uta setur agne tvaṃ panthā bhavasi devayānaḥ |
Du bist unser Faden und unsere Brücke, Agni; du wirst der Pfad, der zu den Göttern führt;
tvayāgne pṛṣṭhaṃ vayam āruhemāthā devais sadhamādaṃ madema ‖
mit dir, Agni, möchten wir den Rücken (des Himmels) ersteigen, und dann mit den Göttern im gemeinsamen Rausch schwelgen.
atisargaṃ dadato mānavāya svargaṃ panthām anupaśyamānāḥ |
Den Freigebigen, die dem Menschenkind (Manu-Abkömmling) hingeben, den Weg zum Himmel erblickend,
ajuṣanta maruto yajñam etaṃ vṛṣṭidyāvānam amṛtam̐ svarvidam ‖
haben die Maruts dieses Opfer gern angenommen, das Regen und Licht bringt, das unsterblich, himmelsfindend ist [?].
āvartamāno bhuvanasya madhye prajā vikṛṇvañ janayan virūpam |
Sich wendend inmitten der Welt, die Geschöpfe verschieden gestaltend, Vielgestaltiges erzeugend,
saṃvatsaraḥ parameṣṭhī dhṛtavrato yajñaṃ naḥ pātu rajasaḥ parasmāt ‖
soll das Jahr, Parameṣṭhin, der Gesetzestreue, unser Opfer schützen vor dem jenseitigen Dunkelraum [?].
prajāṃ pipartu parivatsaro no dhātā dadhātu sumanasyamānaḥ |
Nachkommenschaft soll uns das Parivatsara-Jahr bringen; Dhātṛ soll sie gnädig gesinnt verleihen;
bahvīs sākaṃ bahudhā viśvarūpā ekavratā mām abhisaṃviśantu ‖
viele, zugleich, vielfach, allgestaltig, eines Gesetzes sollen sie zu mir eingehen.