mahyam āpo madhumad airayanta mahyaṃ jyotir abharat sūryas tat |
Mir haben die Wasser Honigsüßes in Bewegung gesetzt; mir hat Sūrya jenes Licht gebracht;
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 40
mahyam āpo madhumad airayanta mahyaṃ jyotir abharat sūryas tat |
Mir haben die Wasser Honigsüßes in Bewegung gesetzt; mir hat Sūrya jenes Licht gebracht;
māṃ devā anu viśve tapojā mahyaṃ devas savitā vyaco dhāt ‖
mir folgen alle Götter, die aus Glut Geborenen; mir hat der Gott Savitṛ Weite verliehen.
aham astabhnāṃ pṛthivīm uta dyām aham ṛtūm̐r ajanam̐ sapta sākam |
Ich habe die Erde und den Himmel gestützt; ich habe die sieben Jahreszeiten zugleich erzeugt.
ahaṃ vācaṃ pari sarvāṃ babhūva ya indrāgnī asanam̐ sakhāyau ‖
Ich habe die ganze Rede umfasst, die ich Indra und Agni als Gefährten erlangt habe [?].
ahaṃ dyāvāpṛthivī ābabhūvāhaṃ viśvā oṣadhīs sapta sindhūn |
Ich habe Himmel und Erde umfasst, ich alle Pflanzen, die sieben Ströme.
mahyaṃ viśas samanamanta daivīr aham ugraś śatahavyo babhūva ‖
Vor mir haben sich die göttlichen Stämme verneigt; ich bin gewaltig, hundertfach angerufen geworden.
rāye jātas sahase vṛddhaḥ kṣatrāṇāṃ kṣatrabhṛttamo vayodhāḥ |
Für Reichtum geboren, für Macht gewachsen, unter den Herrschaften der herrschaftstragendste, Lebenskraft gebend,
mahān mahitvā sam̐stambhe kṣatre rāṣṭre ca jāgṛhi ‖
groß durch Größe – wache über den Bestand, über Herrschaft und Reich.
nava kṛtva indro rājā savitā tvābhiṣiñcatu |
Neunmal soll König Indra, soll Savitṛ dich salben;
mitro vāyur bṛhaspatir dhātā kṣatraṃ dadhātu te ‖
Mitra, Vāyu, Bṛhaspati, Dhātṛ sollen dir Herrschaft verleihen.
aditis tvā suṣvatu rājan mahate kṣatrāya mahate jyaiṣṭhyāya mahate rājyāya mahate jānarājyāya mahate viśvasya bhuvanasyādhipatyāya
Aditi soll dich gebären (salben) [?], König, zu großer Herrschaft, zu großem Vorrang, zu großem Königtum, zu großer Volksherrschaft, zur großen Oberherrschaft über die ganze Welt.
samās tvāgne
Die Jahre (mögen) dich, Agni, [Anm.: Anfang eines Spruches, im Text abgebrochen].
devasya tvā savituḥ prasave 'śvinor bāhubhyāṃ pūṣṇo hastābhyām̐ sarasvatyā vācā yantur yantreṇemam amum āmuṣyāyaṇam amuṣyāḥ putram agnes sāmrājyenābhiṣiñcāmīndrasya sāmrājyenābhiṣiñcāmi ‖
Auf Antrieb des Gottes Savitṛ, mit den Armen der Aśvins, mit den Händen des Pūṣan, mit der Rede der Sarasvatī, mit dem Zügel des Lenkers salbe ich diesen, den N.N., Enkel des N.N., Sohn der N.N., mit der Oberherrschaft Agnis; ich salbe (ihn) mit der Oberherrschaft Indras.