Quellen der Menschheit

Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 40

Anuvāka 2 Joch-Formeln für Opferherr und Opfergeräte sowie zwei Verse an Agni um Nachkommenschaft.

prāṇāpānābhyāṃ tvā sayujā yujā yunajmi

Mit Einatmung und Ausatmung, dem Gefährten als Joch, schirre ich dich an.

āghārābhyāṃ tvā sayujā yujā yunajmi

Mit den beiden Āghāra-Güssen [Anm.: den beiden Butterstrahlen zu Beginn des Opfers], dem Gefährten als Joch, schirre ich dich an.

indrāgnibhyāṃ tvā sayujā yujā yunajmi

Mit Indra und Agni, dem Gefährten als Joch, schirre ich dich an.

poṣāya tvā sajātānāṃ madhyameṣṭheyāya mayā tvā sayujā yujā yunajmi ‖

für Gedeihen dich, für das Sitzen in der Mitte der Stammesgenossen: mit mir als Gefährten, dem Joch, schirre ich dich an.

tvām agne vṛṣabhaś cekitānaṃ punar yuvānaṃ janayann upāgām |

Dich, Agni, den Erkennenden, den wieder Jungen, bin ich als Stier, (dich) erzeugend, herangetreten;

asthūri ṇau gārhapatyāni santu tigmena nau brahmaṇā sam̐śiśādhi ‖

unbelastet sollen uns beiden die Hausherrschaften sein; mit scharfem heiligem Wort schärfe uns beide.

saṃvatsarasya pratimāṃ ye tvā rātry upāsate |

Die dich, Nacht, als Abbild des Jahres verehren,

teṣām āyuṣmatīṃ prajāṃ rāyaspoṣeṇa sam̐sṛja ‖

deren Nachkommenschaft verbinde du, langlebig, mit der Fülle des Reichtums.