Adhyāya 14
Daśarātra mit steigenden Stomas (Indra und die Nairdaśya)
Zehntägiger Ritus mit Stomas von trivṛt bis triṇava und trayastriṃśa, dann Viśvajit; Aitiologie: Indra nach der Tötung der Asuras, ‚Nairdaśya‘. Deutung der Zehn als Virāj und des Trikakubh. Die Bedeutung von nairdaśya ist unsicher.
Indra glaubte, nachdem er die Asuras erschlagen hatte, etwas Untunliches (akārya) getan zu haben. Die Devas ließen ihn mit diesem Stoma opfern. Da gelangte er zur Befreiung von der Sünde, zum ‚Nairdaśya‘ [?].
Mit dem Agniṣṭoma unterwarfen die Devas die Asuras; in der Mitte (aber) wurden sie mit Ukthas fruchtbar an Nachkommenschaft und Vieh. Mit dem Agniṣṭoma unterwirft er den Nebenbuhler; in der Mitte wird er mit Ukthyas fruchtbar an Nachkommenschaft und Vieh.