Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 22

Adhyāya 1 Pṛṣṭhya-Ṣaḍaha

Der sechstägige Pṛṣṭhya-Ṣaḍaha, aitiologisch auf die sechs Jahreszeiten bezogen, die Halt finden; Wunschopfer für den, der Halt (pratiṣṭhā) will.

pṛṣṭhayaḥ ṣaḍahaḥ

Der Pṛṣṭhya-Ṣaḍaha (Sechstagerite mit den Pṛṣṭha-Sāmans).

ṛtavo na pratyatiṣṭhaṃs ta etena pratyatiṣṭhan pratiṣṭhākāmo yajeta praty eva tiṣṭhati

Die Jahreszeiten fanden keinen Halt. Sie fanden mit diesem Halt. Wer Halt wünscht, soll opfern; er findet Halt.

ṣaḍ vā ṛtava ṛtuṣv evaitena pratitiṣṭhati pṛṣṭhayaḥ ṣaḍaho bhavati pratyakṣam ṛdhyai

Sechs sind die Jahreszeiten; in den Jahreszeiten findet er hiermit Halt. Der Pṛṣṭhya-Ṣaḍaha findet statt, um sichtbar Erfolg zu haben.

pratyakṣaṃ hy etenartava ārdhnuvann ṛdhyā eva

Denn sichtbar hatten die Jahreszeiten hiermit Erfolg; (so) hat er Erfolg.

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