āśus trivṛd iti purastād upadadhāti
„Āśu, der Trivṛt“ – so legt er im Osten hin.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 20
āśus trivṛd iti purastād upadadhāti
„Āśu, der Trivṛt“ – so legt er im Osten hin.
yajñamukhaṃ vai trivṛt
Der Trivṛt [Stoma] ist wahrlich das Antlitz des Opfers.
yajñamukham eva purastād viyātayati
Das Antlitz des Opfers ordnet er im Osten [gesondert] an.
vyomā saptadaśa iti dakṣiṇatas
„Vyomā, der Siebzehnfache“ – so im Süden.
annaṃ vai saptadaśas
Der Siebzehnfache ist wahrlich die Speise.
saptadaśam̐ saṃvatsaram annam anuprajāyate
Dem siebzehnfachen Jahr folgend entsteht die Speise.
annam eva dakṣiṇato bhavati
Speise ist so auf der rechten (südlichen) Seite.
tasmād dakṣiṇena hastena puruṣo 'nnam atti
Daher isst der Mensch die Speise mit der rechten Hand.
yat saptadaśavatīṃ dakṣiṇata upadadhāti
Dass er die [Backsteinformel] mit siebzehn im Süden hinlegt,
tasmād dakṣiṇaṃ pakṣaṃ vayām̐sy anupariplavante
daher fliegen die Vögel um den rechten Flügel herum [?].
ekavim̐śavatīṃ paścāt
Die mit einundzwanzig im Westen –
pratiṣṭhityai
zum festen Stand.
paścād dhi vayām̐si pratitiṣṭhanti
Denn hinten [mit dem Schwanz] stehen die Vögel fest.
pañcadaśavatīm uttarāt
Die mit fünfzehn im Norden.
ojo vai pañcadaśas
Der Fünfzehnfache ist wahrlich Kraft.
oja evottarād dadhāti
Kraft legt er im Norden nieder.
tasmād uttarād abhiprayāyī jayati
Daher siegt, wer von Norden her angreift.
agner bhāgo 'si dīkṣāyā ādhipatyam iti
„Der Anteil Agnis bist du, die Oberherrschaft der Weihe“ –
purastād vai trivṛtau
im Osten [stehen] wahrlich die beiden Trivṛt-[Formeln] [?].
abhipūrvam eva yajñamukhe viyātayati
Er ordnet sie [gesondert] von vornherein am Antlitz des Opfers an.
pañcadaśavatīṃ dakṣiṇatas saptadaśavatīm uttarāt
Die mit fünfzehn im Süden, die mit siebzehn im Norden –
pakṣayos sayatvāya
damit die beiden Flügel gleich stark seien [?].
annaṃ vai saptadaśas
Der Siebzehnfache ist wahrlich die Speise.
yat saptadaśavatīm ubhayata upadadhāti
Dass er die mit siebzehn auf beiden Seiten hinlegt,
annam evobhayato dadhāti
legt er die Speise auf beiden Seiten nieder.
tasmād ubhābhyām̐ hastābhyāṃ parigṛhya puruṣo 'nnam atti
Daher isst der Mensch die Speise, indem er sie mit beiden Händen umfasst.
ekavim̐śatī bhavati
Die mit einundzwanzig ist es –
pratiṣṭhityai
zum festen Stand.
agner bhāgo 'si dīkṣāyā ādhipatyam iti
„Der Anteil Agnis bist du, die Oberherrschaft der Weihe“ –
etadetad vai devā etābhir aspṛṇvan
Eben dies, eben dies erstrebten die Götter mit diesen.
etadetad evaitābhis spṛṇoti
Eben dies, eben dies erstrebt er mit diesen.
tā etās spṛtayo nāmeṣṭakās
Diese sind die Backsteine namens Spṛti („Erstrebung“).
ekayāstuvata prajā adhīyanteti
„Mit einer [Strophe] priesen sie; die Geschöpfe werden [dadurch] gehalten [?]“ – so [heißt es].
etadetad vai devā etābhir asṛjanta
Eben dies, eben dies schufen die Götter mit diesen.
etad evaitābhis sarvam avarunddhe
Eben dies, alles gewinnt er mit diesen für sich.
arkyasya vā eṣā vidhām anuvidhīyate
Dies wird wahrlich nach der Ordnung des Arkya-Ritus angeordnet [?].
annam arko 'rko 'gnis
Speise ist der Arka, der Arka ist Agni.
atty annaṃ yasyaiṣaivaṃ viduṣo vidhīyate ‖
Speise isst der, für den, der es so weiß, dies so angeordnet wird.